Wozu wählen?
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Oft kommt da aber Müll bei raus wenn man das uninformierte Volk abstimmen lässt.
Bliebe nur die Möglichkeit es vorher zu informieren und das müsste dann auf eine neutrale Art ohne Beeinflussung geschehen, aber sowas hinzubekommen ist ziemlich unmöglich, ausser man etabliert da irgendwas neutrales, sowas wie Stiftung gegen Volksverdummung oder so ^^.Aber ernsthaft, wenn man beispielsweise bei dem jetzigen Status fragt HarzIV ja oder nein, werden 70% der Nein stimmen kommen, weil man irgendwo mal im Radio/Stammtisch oder Fernsehn gehört hat das es da ja soviele Demonstrationen gibt und es deswegen schlecht sein muss.
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selbst wenn das volk total informiert wäre: um eine klare mehrheit zu bekommen, müßte man zwangsläufig die fragestellung auf ein JA/NEIN hin vereinfachen... geht aber nur selten.
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naja es gibt auch sowas primitives wie Umfragen, bei denen könnte man weit komplexer halten und über inet würde das so ziemlich nix kosten :o
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geht nicht, weil alle wahlberechtigten angesprochen sein müssen. das einzige, was alle anspricht, ist ein ort, der ohne großen aufwand zu erreichen ist, wie eben zur wahl das wahllokal. alternativ der postweg, der ja auch allen zur verfügung steht.
alles andere steht nicht unbedingt jedem zur verfügung- telefon, internet usw. und kann deswegen schon keine lösung sein.
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habe letztens gehört, dass in ostdeutschland nicht mal 50% der leute denkt, dass die demokratie gut ist. 75% sind der meinung, dass der kommunismus gut ist, aber in der DDR schlecht geführt wurde... letztere meinung unterstützen in westdeutschland weniger als 50% (weiß es nicht mehr ganz genau)...
habt ihr mal von der ersten "pressekonferenz" der NPD in Sachsen gehört? ist ja echt krank... wir müssten uns zum "deutschentum" bekennen und die schlimmste vorstellung für herrn apfel sei es, dass ein deutscher für einen ein-euro-job ein asylantenheim putzen muss... außerdem wollte er wohl letztens angeblich eine thüringer bratwurst essen und hat an fünf nacheinander folgenden autobahnraststätten nur dönerbuden gefunden... eine katastrophe sei das... und so geht das weiter... also echt krank!! naja, hoffen wir, dass von den 10% NPD-Wählern wirklich 8%-Punkte nur Protestwähler waren und zur nächsten Wahl, wenn sich dann gezeigt hat, dass Hartz IV wirkt, das wieder normal wird... naja, die hartz-demonstranten sind größtenteils sowieso total uninformiert... grundlegende sachen, die sie kritisieren, kennen sie gar nicht genau... da wurden denen mal fragen gestellt, ob z.b. die Miete usw. übernommen werden... Wussten nur 70%...
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Willst Du damit sagen, das viele der Hartz IV Demonstranten NPD Wähler sind?
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naja, viele nicht, aber durchaus einige... aber halt ganz einfach aus unwissenheit... die wissen einfach nicht, dass hinter dieser seriöstuenden partei eine verfassungsfeindliche organisation schlimmsten ausmaßes steckt. einige haben ja auch bewusst gesagt, dass sie die NPD aus Protest gewählt haben.... Harzt IV-Demonstranten pauschal als NPD-Wähler abzutuen, wäre extrem falsch! Dann schon eher die Gegenseite, die PDS... Wobei die auch nicht viel besser sind...
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In der Berliner Zeitung steht heute ein Artikel eines 17-Jährigen, dfer meiner Meinung nach den richtigen Gedanken hat.
Grob sagt er aus, dass immer mehr Jugendliche rechts wählen, weil die DVU sich am meisten um die Jugendlichen kümmert. Man holt sie von der Schule ab, geht mit ihnen ins Kino, in Clubs, etc.
Dabei erzählt man ihnen nebenher auch noch einiges, was vielleicht sogar logisch klingt.Keine andere Partei tut sowas (leider). Denn meiner Meinung nach sind die meisten Deutschen arg desorientiert - oder einfacher ausgedrückt nicht informiert.
dazu kommt noch, dass man mit Nationalismus überall sehr vorsichtig ist.
Warum eigentlich ??
Nationalistisches Denken ist doch nicht gleich rassistisches Denken.
Franzosen, Engländer, Amerikaner - alle halten sehr viel von sich und ihrem Nationalstolz.
Klar, dass ein Jugendlicher sich mit seinem Land identifizieren will, wenn er schon dazu verdonnert wird, darin zu leben, zu arbeiten und auch noch zu wählen.
Also um mal festzuhalten. Eine Partei sollte :- Nicht Informationen zum Abholen zur Verfügung stellen, sondern Informationen bringen
- Nicht warten, bis man zu ihr kommt, sondern auf den Bürger zugehen
- Nicht den Nationalstolz unter den Teppich kehren, sondern ihn sinnvoll vertreten
- Nicht für die eigene Partei und gegen alle anderen Parteien arbeiten, sondern für die Menschen
- Nicht glauben, dass sie etwas besser tun, sondern die Bürger fragen was man besser tun kann..
Leider scheint die DVU die einzige Partei zu sein, die das verstanden hat..
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scrub schrieb:
alles andere steht nicht unbedingt jedem zur verfügung- telefon, internet usw. und kann deswegen schon keine lösung sein.
Und wenn man zwecks online zugänglicher Wahl ins örtliche Lokal nen PC stellt?
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DocJunioR schrieb:
Nationalistisches Denken ist doch nicht gleich rassistisches Denken.
Franzosen, Engländer, Amerikaner - alle halten sehr viel von sich und ihrem Nationalstolz.und da ist es wieder, das kindergartenargument: wuhäää, die anderen haben das auch, ich will das auch haben!!!
DocJunior schrieb:
Klar, dass ein Jugendlicher sich mit seinem Land identifizieren will, wenn er schon dazu verdonnert wird, darin zu leben, zu arbeiten und auch noch zu wählen.
jugendliche haben anderes im sinn als sich mit ihrem land identifizieren. die identifizieren sich mit irgendwelchen stars und sternchens aus der retorte. und wählen haben die auch nicht überall im kopf, weil sie es nicht überall dürfen.
DocJunior schrieb:
Nicht Informationen zum Abholen zur Verfügung stellen, sondern Informationen bringen
parteien sollen an der meinungsbildung mitwirken. wenn bürger desinteressiert sind, bringt es wohl nix, denen was erzählen zu wollen. nein, eine partei bietet ihre inhalte an, die bürger müssen sich das aussuchen, was sie für das beste halten.
DocJunior schrieb:
Nicht warten, bis man zu ihr kommt, sondern auf den Bürger zugehen
wie gesagt: die partei bietet, der bürger nimmt es sich, oder nicht.
DocJunior schrieb:
Nicht den Nationalstolz unter den Teppich kehren, sondern ihn sinnvoll vertreten
ist eine frage des individuums. diese stolzscheiße brauchen wir hier nicht, das hat uns noch nie was gebracht (und erst recht keinem anderen land) und wid auch nie irgendjemandem was bringen.
DocJunior schrieb:
Nicht für die eigene Partei und gegen alle anderen Parteien arbeiten, sondern für die Menschen
wird so nicht gehen, weil die eigene partei grundsätzlich recht hat.
gegenbeispiel sind viele ortsvertretungen und kommunalparlamente, wo man sich noch wie n normaler mensch benimmt und nach der sitzung einen trinkt.DocJunior schrieb:
Nicht glauben, dass sie etwas besser tun, sondern die Bürger fragen was man besser tun kann..
zitat lateinlehrer: "vox populi = vox rindvieh". oder: das volk hat keine ahnung.
Leider scheint die DVU die einzige Partei zu sein, die das verstanden hat
wer wählt, muß trotzdem selbst sein hirn benutzen und darf dann nachher nicht rumheulen "das war doch nur ne protestwahl". die dvu ist n haufen dreck und hoffentlich bald wieder verschwunden.
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*scrub voll zustimm*

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also mit deinem letzten Kommentar hast du absolut recht, scrub.
Bei allem anderen reden wir wohl aneinander vorbei..
Oder ich hab mich nicht so ausgedrückt wie ich es gerne getan hätte.
Dass niemand an der Politik interessiert ist, ist ein Resultat dessen, dass keiner weiß, was da oben überhaupt los ist. Jahrelange fehlende Aufklärungsarbeit (solange es nur vorwärts ging, war es ja acuh allen egal, was passiert) hat die deutschen auf dem politischen sektor einfach abstumpfen lassen. Das Resultat sehen wir nun. Desinteresse, künstliches Aufregen wegen Halbwissens oder teilweise auch komplett ohne Hintergrundwissen.Da sollte man gegen angehen, aber ehrlich gesagt, schon in der Schule wirds den meisten Leuten vermiest - immerhin hatte ich in der Berufsschule einen Sozialkundelehrer, der gelernter Gärtner war. Der in der Schule war auch nicht wirklich zu ertragen, wenn man nicht einen gewissen Koffein- oder Alkoholpegel hatte..
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Jeder sollte auf sein Stimmrecht zurückgreifen, weil eine Meinung zu einem Thema zu haben, an dem man nicht beteiligt war, ist nicht so das Wahre !
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scrub schrieb:
parteien sollen an der meinungsbildung mitwirken. wenn bürger desinteressiert sind, bringt es wohl nix, denen was erzählen zu wollen. nein, eine partei bietet ihre inhalte an, die bürger müssen sich das aussuchen, was sie für das beste halten.
Die Frage ist: Warum sind die Bürger desinteressiert? Weil sie in den vergangenen Jahren feststellen mußten, daß ihre Meinung sowieso nicht wichtig ist, da Politiker nur zu den Wahlen um Stimmen buhlen und anschließend in die eigene Tasche wirtschaften. Hätten die Bürger mehr Einfluß auf die Politik (z.B. Prebiszite), würde das bei vielen auch wieder Interesse wecken (natürlich nicht bei allen).
scrub schrieb:
ist eine frage des individuums. diese stolzscheiße brauchen wir hier nicht, das hat uns noch nie was gebracht (und erst recht keinem anderen land) und wid auch nie irgendjemandem was bringen.
Den Amis brachte es die Unabhängigkeit und uns das Wirtschaftswunder. Zwar spielten dabei noch andere Faktoren mit, aber Patriotismus war einer der treibenden.
scrub schrieb:
DocJunior schrieb:
Nicht glauben, dass sie etwas besser tun, sondern die Bürger fragen was man besser tun kann..
zitat lateinlehrer: "vox populi = vox rindvieh". oder: das volk hat keine ahnung.
Da stimme ich dir zu. Die von mir geforderten Volksbefragungen beziehen sich auch mehr auf Themen, die eine persönliche und keine fachmännische Meinung erfordern (z.B. Ja/Nein zu EU-Verfassung oder Rechtschreibreform).
Die Politik soll sich das Know-How nicht aus der Bevölkerung holen - dafür gibt es Experten. Allerdings sollten gerade die Spitzenleute wissen, worüber sie entscheiden! Z.B. müßte meiner Ansicht nach die Familienministerin selbst Kinder (großgezogen) haben, der Wirtschaftsminister Ökonom sein und Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren haben, und als Verteidigungsminister eignet sich wohl am besten ein Ex-General. Es kann doch nicht sein, daß wir von Leuten geführt werden, die von Schule, über Uni direkt in die Politik gegangen sind. Ist doch klar, daß die weiterhin ihre realitätsfernen Ideologien vertreten.
scrub schrieb:
wer wählt, muß trotzdem selbst sein hirn benutzen und darf dann nachher nicht rumheulen "das war doch nur ne protestwahl". die dvu ist n haufen dreck und hoffentlich bald wieder verschwunden.
Ich glaube nicht, daß die Protestwähler sich jetzt über ihre eigene Wahl aufregen. Es heulen vielmehr die anderen, die Gutmenschen, die sich schockiert fragen, wie das nur passieren konnte. Und in diesem Punkt hat die Protestwahl ihren Zweck 100%ig erfüllt.
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Cocaine schrieb:
scrub schrieb:
ist eine frage des individuums. diese stolzscheiße brauchen wir hier nicht, das hat uns noch nie was gebracht (und erst recht keinem anderen land) und wid auch nie irgendjemandem was bringen.
Den Amis brachte es die Unabhängigkeit und uns das Wirtschaftswunder. Zwar spielten dabei noch andere Faktoren mit, aber Patriotismus war einer der treibenden.
...und zwei Weltkriege.
ich hoff doch schwer, dass man heute die Wirtschaft auch mit was anderem als mit Panzern in Schwung bringen kann.
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Cocaine schrieb:
Die Frage ist: Warum sind die Bürger desinteressiert? Weil sie in den vergangenen Jahren feststellen mußten, daß ihre Meinung sowieso nicht wichtig ist, da Politiker nur zu den Wahlen um Stimmen buhlen und anschließend in die eigene Tasche wirtschaften.
die meisten länderverfassungen lassen doch volksentscheide zu- aber merkwürdigerweise sehe ich keine flut von volksentscheiden in den ländern. das erinnert mich irgendwie an meine geburtsstadt: die bürger beklagen sich, daß sie keine unterführung haben und es soooo gefährlich ist, über die straße zu gehen. jetzt, wo die das ding endlich gebuddelt haben, benutzt es keiner.
und die meisten fragen lassen sich eben nicht auf ein simples ja/nein reduzieren.Cocaine schrieb:
Hätten die Bürger mehr Einfluß auf die Politik (z.B. Prebiszite), würde das bei vielen auch wieder Interesse wecken (natürlich nicht bei allen).
ne, die jett nicht wählen, werden auch bei mehr einfluß (was auch immer das heißen mag) nicht wählen. weil die nämlich dann denken: och, es geht mir ja eigentlich ganz toll, was schlimmes kann eh nich passieren, also brauch ich ja nicht wählen.
Cocaine schrieb:
scrub schrieb:
ist eine frage des individuums. diese stolzscheiße brauchen wir hier nicht, das hat uns noch nie was gebracht (und erst recht keinem anderen land) und wid auch nie irgendjemandem was bringen.
Den Amis brachte es die Unabhängigkeit und uns das Wirtschaftswunder. Zwar spielten dabei noch andere Faktoren mit, aber Patriotismus war einer der treibenden.
ja, toll. sind wir die amis? nein. also guck mal nur auf unser schönes deutschland und versuch nur darauf bezogen zu argumentieren. die reichsgründung 1871 war genausowenig auf nationalstolz zurückzuführen wie spätere politische wandlungen. ausgenommen die, die uns tod und vernichtung gebracht haben. scheinbar haben wir ein problem, stolz zu sein ohne jemanden dabei zu ermorden.
Cocaine schrieb:
Die von mir geforderten Volksbefragungen beziehen sich auch mehr auf Themen, die eine persönliche und keine fachmännische Meinung erfordern (z.B. Ja/Nein zu EU-Verfassung oder Rechtschreibreform).
wieso erfordern EU- verfassung und rechtschreibreform keinen sachverstand?
"bundestag" bedeutet ja nicht, daß da eine sachliche entscheidung getroffen werden muß. vielmehr soll sich das parlament von sachkundigen beraten lassen, um dann eine im gesamtzusammenhang optimale lösung zu finden. wir sehen aber, daß die, die wir wählen, kommissionen gleich haölbe gesetze machen lassen und die dann entweder in der luft zerreißen oder durch die abstimmung winken. unsere volksvertretungen sind also ohnehin zweckentfremdet.Cocaine schrieb:
Die Politik soll sich das Know-How nicht aus der Bevölkerung holen - dafür gibt es Experten. Allerdings sollten gerade die Spitzenleute wissen, worüber sie entscheiden! Z.B. müßte meiner Ansicht nach die Familienministerin selbst Kinder (großgezogen) haben, der Wirtschaftsminister Ökonom sein und Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren haben, und als Verteidigungsminister eignet sich wohl am besten ein Ex-General.
ich hoffe, das ist nicht dein ernst....
ich halte politiker und volksvertreter allgemein für unglaubwürdig, weil sie eben nicht in der gleichen situation stecken wie die meisten der bürger. mag die familienministerin auch kinder erzogen haben, sie erlebt das trotzdem anders als die normale durchschnittsmutter. jeder erlebt das anders. sachverstand und menschenverstand sind für mich entscheidende kriterien bei der beurteilung von ministern. und vom ergebnis her schneidet da ulla schmidt eindeutig am schlechtesten ab z. b.
ein ehemaliger general soll verteidigungsminister sein? yehaw, wir machen den bpck zum gärtner. mal im ernst: auch die herren generäle sind etwas abgehoben. viele alltagsgegebenheiten aus der truppe dringen oft nicht zu ihnen durch- analog zu unseren politikern.
der wirtschaftsminister muß auch nicht unbedingt ökonom sein. ich sags nochmal: fachidiotie erfüllt nicht das aufagebspektrum der minister.Cocaine schrieb:
Es kann doch nicht sein, daß wir von Leuten geführt werden, die von Schule, über Uni direkt in die Politik gegangen sind. Ist doch klar, daß die weiterhin ihre realitätsfernen Ideologien vertreten.
warum soll das nicht sein können? du siehst doch, daß die nmeisten berufspolitiker juristen sind, ob mit oder ohne DR. oder PROF.
Cocaine schrieb:
Ich glaube nicht, daß die Protestwähler sich jetzt über ihre eigene Wahl aufregen. Es heulen vielmehr die anderen, die Gutmenschen, die sich schockiert fragen, wie das nur passieren konnte. Und in diesem Punkt hat die Protestwahl ihren Zweck 100%ig erfüllt.
ich bin kein gutmensch, ich hab einfach bei meiner letzten wahl mein hrin eingeschaltet. protestwahl hat keinen zweck außer die hohlhirnigkeit des jeweiligen wählers zu dokumentieren. das haben in sachsen über 25% gemacht (ich zähl jetzt mal ein paar pds- wähler dazu), die hören jetzt ein "ihr idioten habt ne protestwahl gemacht" und meckern dann, was sie sonst hätten tun können.
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scrub schrieb:
(ich zähl jetzt mal ein paar pds- wähler dazu)
Warum ausgerechnet die PDS-Wähler? Warum nicht auch die früheren SPD-Wähler, die jetzt aus Protest die CDU gewählt haben? Oder die ehemaligen Grünen-Sympathisanten, die ihre Stimme diesmal der FDP gegeben haben? Warum werden immer nur die Wähler vermeintlicher Extrem-Parteien als "Protestwähler" denunziert?
Mein Lieblingszitat zum Thema stammt (meines Wissens) aus einem Roman von Stanislaw Lem:
"Demokratie ist die Herrschaft von Intriganten, gewählt von Ignoranten."Eine Aussage, die im täglichen Leben wieder und wieder bestätigt wird. Wie man sich angesichts dessen am zweiten Teil dieses System beteiligen kann ist für mich inzwischen nicht mehr nachvollziehbar (ich gestehe, auch ich bin anfangs ein paar mal zur Wahl gegangen). Na und für den ersten Teil bin ich ich nicht skrupellos genug ...
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weil die pds eine partei ist, die in ihren zielen deutliche abweichungen von unserem system hat. protestwahl ist eine wahl aus protest gegen das system an sich.
ja, dann bleib halt weg ausm wahllokal. aber dann halt gefälligst die goschn, wenn diese extremfuzzis wieder gewinne verbuchen. du hast am allerwenigsten mitzureden, weil du deinen status als bürger bewußt ignorierst.

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Na, mal nicht so aufgeregt.
Zum einen, was heisst hier "unserem System"? Wer gibt dir das Recht, für irgendjemand ausser dir selbst zu sprechen? Ich kann mich mit diesem System nicht identifizieren, und meine wiederholten Versuche, mittels Beteiligung an Wahlen etc. irgendwelche Veränderungen herbeizuführen sind in's Leere gelaufen. Warum sollte ich mich also weiter mit offensichtlich sinnlosen Bemühungen aufhalten?
Womit wir wieder bei der ursprünglichen Frage des Threads wären, auf die ich in der Diskussion hier keine überzeugende Antwort gesehen habe.Zur PDS: ich habe nicht den Eindruck, dass deren Politik (siehe Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) an den Grundfesten der Republik rüttelt. Ganz im Gegenteil. Abgesehen davon hat die von den "Volksparteien" tatsächlich betriebene Politik mit den hehren Grundsätzen der Verfassung auch nicht viel zu tun. Wobei sie dank ihrer Machtposition natürlich den Vorteil haben, die Verfassung so auszulegen, wie es ihnen passt und sie bei Bedarf auch nach Gutdünken zu ändern (siehe Asylpolitik, Kriegsbeteiligung usw.).
Und letzlich: was soll der Unsinn mit "Goschn halten"? Seit wann setzt die Wahrnehmung der Meinungsfreiheit zwingend die aktive Beteiligung am "demokratischen System" voraus? Warum soll ich nicht ein System anprangern dürfen, in dem Nazis wählbar sind? Nur weil mich enthalten habe, anstatt meine Stimme wenigstens der Partei Bibeltreuer Christen oder den Yogischen Fliegern zu geben? Das macht für dich Sinn!?
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Jansen schrieb:
Zum einen, was heisst hier "unserem System"? Wer gibt dir das Recht, für irgendjemand ausser dir selbst zu sprechen? Ich kann mich mit diesem System nicht identifizieren, und meine wiederholten Versuche, mittels Beteiligung an Wahlen etc. irgendwelche Veränderungen herbeizuführen sind in's Leere gelaufen. Warum sollte ich mich also weiter mit offensichtlich sinnlosen Bemühungen aufhalten?
Womit wir wieder bei der ursprünglichen Frage des Threads wären, auf die ich in der Diskussion hier keine überzeugende Antwort gesehen habe.du lebst aber nunmal hier. (mal angenommen, in deutschland)
wenn du dich also nicht mit diesem system identifizieren kannst, dann identifizier dich bitte auch nicht mit den grundrechten, mit den autobahnen, mit deiner schulbildung usw. hast du alles dem system zu verdanken, mit dem du solche schwierigkeiten hast.
ich habe eine antwort gegeben, die faktisch überzeugen muß: es ist halt so, daß die extremen parteien einen höheren stimmenanteil erhalten, wenn einer nicht wählen geht. um also sein möglichstes zu tun, den extremen stimmenanteil so klein wie nur möglich zu halten, muß er wählen gehen.scrub schrieb:
Und letzlich: was soll der Unsinn mit "Goschn halten"? Seit wann setzt die Wahrnehmung der Meinungsfreiheit zwingend die aktive Beteiligung am "demokratischen System" voraus? Warum soll ich nicht ein System anprangern dürfen, in dem Nazis wählbar sind? Nur weil mich enthalten habe, anstatt meine Stimme wenigstens der Partei Bibeltreuer Christen oder den Yogischen Fliegern zu geben? Das macht für dich Sinn!?
ja. wie ich bereits sagte, hast du mit deinem depperten nichtwählen den nazis zu einem höheren stimmenanteil verholfen. das hättest du verhindern können- und wenn du nur für die tierschutzpartei gestimmt hättest.
da du also offensichtlich nicht am erhalt des wahlrechts interessiert bist, denn du hilfst denen, die es abschaffen wollen, hast du aus meiner sicht kein recht, dich dazu zu äußern oder irgendwie rumzumeckern. du bist nämlich mitschuldig.