Eurotürk
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sarfuan schrieb:
Anti-Türk schrieb:
Außerdem gehört Französisch-Guyana als Kolonie zu Frankreich und ist somit kein eigenständiger Staat.
Darauf kommts doch gar nicht an. Der Punkt ist, dass ein Teil SÜDAMERIKAs zur EU gehört. Man dort sogar mit Euro zahlt .... Französisch-Guayana grenzt unmittelbar an Brasilien, gehört aber zur Europäischen Union.
Und hierzulande ist das beliebteste Argument, die Türkei würde nicht 100% zu Europa gehören und dürfe deswegen nicht beitretten. Hallo? Was ist das für eine Logik?Wie schon gesagt, Französisch Guyana gehört zu Frankreich und da Frankreich in der EU ist ist Französisch Guyana auch in der EU.
Mit anderen Worten, wenn die Schweiz in die EU wollte und die Türkei
eine Kolonie der Schweiz wäre, ja, dann könnte die Türkei auch in die EU kommen wenn die Schweiz in die EU kommt.
Das ist aber nicht der Fall und aus diesem Grund gehört die Türkei nicht in die EU.Und die kleine Lustigkeit, dass "Europa" im Grunde willkürlich definiert ist (es gibt nämlich geographisch nur den Eurasien), interessiert auch niemanden ... sehr fundiertes Arguemnt also.
Stimmt nicht, Europa hört da auf, wo es diese Bergkette in Russland gibt.
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sarfuan schrieb:
Stimmt. Du magst wie Mr. B, Unix-Tom und F98 einfach nur die meisten Türken nicht. Das ist alles.
Wie wäre es, wenn ihr "Türken" mal durch "Juden" ersetzt. Vielleicht fällt euch ja dann auf, was für eine tolle Meinung ihr hier vertretet. Im Kern unterscheidet sich eure Meinung nämlich nicht wirklich. Eure Meinung liese sich auch nach Amerika übersetzen: Die meisten Schwarzen sind gewalttätige Verbrecher.
Geht's noch?
Seid ihr in dem Punkt schon so weit rechts, dass es euch gar nicht mehr auffällt, dass ihr rechts seid?Ja, pack nur schön die Faschismus-Keule aus.
Ich für meinen Teil ging von der 5. Klasse bis zum Abi auf eine Schule in einer Stadt mit 50% Ausländeranteil. Es sind größtenteils Türken, von denen ich im Laufe der Jahre eine ganze Menge (mehr oder weniger gut) kennenlernte. Einige waren Schläger, die große Mehrheit Stresser (das altbekannte "Was guckst du?"), zwei waren "total in Ordnung" (die Definition mag variieren), und einen zähle ich noch heute zu meinen besten Freunden.
Wenn ich nun sage, daß ich Türken im allgemeinen nicht leiden kann, beruht das auf Erfahrungswerten - ja, eine Verallgemeinerung kann man ruhig Vorurteil nennen, dennoch gehe ich erst davon ab, wenn ich eine Stadt in Deutschland sehe, in der lauter nette Türken leben (nebenbei: selbst in der Türkei selbst sagen die Leute, daß deren ganzer Abschaum nach Deutschland zieht).
Ich habe desweiteren noch keinen Türken getroffen, der die Stresserei, Verbrechen oder zumindest den islamistischen Terrorismus verurteilt. In Europa ist Selbstreflektion und Eigenkritik allerdings etwas Selbstverständliches (ich z.B. war auf Mallorca und mich kotzten meine Landsleute derart an, daß ich mich schämte, wann immer man mich in einem Restaurant als Deutschen erkannte). Hierzulande wird der Nationalsozialismus offen behandelt - in der Türkei ist es verboten, die Sache mit den Armeniern in Verbindung mit Völkermord zu nennen.
Nein, die Türkei paßt nicht in die EU und wird es auch in 100 Jahren nicht.
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Lest euch doch mal die diese Broschüre hier über die europäische Verfassung durch. Insbesondere den Teil "gemeinsame Ziele" der EU. Ich denke das ist eine gute Diskussionsgrundlage für ein Pro oder Contra EU-Beitritt.
http://www.europarl.de/files/broschuere_verfassung_europa.pdf
Ich habs mir überlegt. Ich paste die Ziele mal hier rein:
- Frieden und Wohlergehen.
- Freiheit, Sicherheit und Recht.
- Großer Binnenmarkt mit freiem Wettbewerb.
- Nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung der Aspekte Wirtschaft, Soziales und Umwelt.
- Wissenschaftlicher und technischer Fortschritt.
- Soziale Gerechtigkeit und sozialer Schutz.
- Schutz der Rechte des Kindes.
- Wirtschaftlicher, sozialer und territorialer Zusammenhalt sowie Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten.
- Kulturelle und sprachliche Vielfalt.
- Schutz und Entwicklung des kulturellen Erbes Europas.
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Marc++us schrieb:
Aber hier, das verstehe ich nicht, Du schreibst: "die bessere energieversorgung der EU hat natürlich überhaupt keinen einfluß. deshalb ist der beitritt schlimm, schlecht und böse."
Du gehörst doch normal auch zu den "Krieg ist böse" und "Kein Blut für Öl"-Verfechtern, wenn ich mir Deine Beiträge so durchlese. Der Beitritt der Türkei zur EU würde ja keine neuen Reserven in die EU bringen, sondern nur die militärische Ausgangslage für Besetzungen verbessern! Wie Du das als positives Argument bringen kannst verwundert mich sehr.
für mich ist das ja auch gar kein argument. aber für dich schon, denn du fragst dich doch, warum man ein nicht proftables unternehmen startet. ich wollte einfach sagen: das ist doch grade ein argument für dich!
was die eu eigentlich sein soll, ist mir weiterhin schleierhaft. eine wertegemeinschaft? scheint mir nicht so. ein defensivbündnis? selten so gelacht.
jedenfalls gibt es kein argument gegen den beitritt der türkei außer vermutungen, was wohl vielleicht eventuell passieren könnte. das ist leicht anfechtbar, denn man könnte ja genauso fragen, was sich bis zum beitritt (der ja, wie einige zu vergessen scheinen, noch in weiter ferne liegt) noch positiv entwickeln kann.
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sarfuan schrieb:
Wie wäre es, wenn ihr "Türken" mal durch "Juden" ersetzt. Vielleicht fällt euch ja dann auf, was für eine tolle Meinung ihr hier vertretet. Im Kern unterscheidet sich eure Meinung nämlich nicht wirklich. Eure Meinung liese sich auch nach Amerika übersetzen: Die meisten Schwarzen sind gewalttätige Verbrecher.
Geht's noch?
Seid ihr in dem Punkt schon so weit rechts, dass es euch gar nicht mehr auffällt, dass ihr rechts seid?Ist bei Dir noch alles OK?
Dürfen hier Leute nicht mal mehr ihre Meinung sagen, ohne das Leute wie Du gleich wieder die Faschismus Keule auspacken.
Du bist nicht zufällig ein Friedmann Fan, der quatscht nämlich auch so sauer und verallgemeinernd?
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CengizS schrieb:
Unix-Tom schrieb:
3. Ihr glaubt nicht wievile Türken jetzt bereits nach DE kommen und hier Asyl beantragen. Danach dürfen sie legal her.(schlechte Schulbildung, kein Beruf). Was sollen die Arbeiten? Fragt mal hier lebende Türken was sie davon halten. Die haben teilweise Angst um ihren JOB weil es konkurenz gibt.
Lies dir das doch mal bitte durch dann kannst du auch anfangen daran zu glauben, wieviel Türken tatsächlich als Asylbewerber herkommen und bleiben. Dass durch die Verfahren Geld verloren geht möchte ich gar nicht bestreiten aber es sind nicht so viele wie man "uns" immer glauben machen lassen mag.
Blödsinn, in meiner Stadt liegt der Türkenanteil der Bevölkerung bei 10 %
und wenn es so wie du sagst nicht so viele türkische Asylbewerber gibt,
dann frag ich dich wo kommen die 10 % alle her?
Immerhin sind das 12000 Türken hier.Und ja, viele von denen benehmen sich wie der letzte Dreck.
Und nur damit ihr es alle wißt, bei Türken mache ich jedenfalls freiwillig den Schritt in die rechte Ecke.
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hmm ... ich finds ja lustig das hier nur die wirtschaftlichen und geographischen "Probleme" angesprochen werden ...
weil geographisch kann man europa nicht definieren ... mit beregen ne grenze ziehen .. interresant ... halte das für unsinnig ... vorallem wenns hier um nen "kontinent" gehen soll (zuminderst denk ich das mal) ... bei allen anderen grenzen is ja immer schön wasser drum rum ... afrika, australien, amerika, aber europa is irgendwie kein kontinent und somit auch nicht geographisch festzulegen ... europa kommt glaub ich auch irgendwie nur von den alten griechen ... aber die genau geschichte dazu kenn ich auch nich ;/
und wirtschaftlich ... demnach hätte man so manch anderes land auch nicht aufnehmen dürfen und doch war es gut für europa diese länder auf zu nehmen ... vorallem für deutschland ... ich möchte nicht wissen wie viele firmen aus deutschland nach spanien, portugal oder richtung osten gegangen sind um dort gelder von der eu zu kassieren ... und durch dieses geld werden dann wiederum die arbeitsplätze in deutschland "gehalten" (keine entlassungen)
also zusammengefasst ... mich stört das wirtschalftliche und geographische eigentlich eher weniger ...
wovor ich eher angst habe ist ... was passiert wenn die türkei nicht in die eu kommt ... im moment haben sie die hoffung das sie irgendwann mitglied werden, folglich tun sie alles dafür um reinzukommen ... was bedeutet das sie versuchen demokratischer zu werden, mehr auf die menschenrechte achten usw. also europäischer werden ... wenn sie diese hoffnung nicht haben/hätten besteht meiner meinung nach die gefahr das die türkei richtung islamstaat abtrifftet und irgendwann eventuell die falschen leute an die macht kommen und was dann passiert ... naja
den die militärische stärke der türkei ist nicht zu verachten ... die ist sicherliche eine der stärksten armeen der welt ... sicher nich so stark wie die der usa ... aber auch nicht zu unterschätzen ...
also wäre es mir doch lieber wenn ich etwas mehr zahle aber dafür keine angst haben brauche ...
sicher is das alles im moment etwas utopisch und an den haaren herbeigezogen ... aber noch tun die türken ja alles dafür um in die eu zu kommen ...
PS: das hört sich jetzt alles so an als ob ich dafür bin ... aber eigentlich bin ich schon dagegen
... zuminderst im moment ... ich hoffe halt irgendwie das sich die türkei in den nächsten 10-15 jahren extrem ändert ... und zwar zum positiven für die eu ... und dann wär das ja alles kein problem mehr
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Anti-Türk schrieb:
Und nur damit ihr es alle wißt, bei Türken mache ich jedenfalls freiwillig den Schritt in die rechte Ecke.
Das geht ja leicht, wenn man bereits in der Ecke ist.

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Aber das sind so Gummi-Dinger... was ist denn "kulturelle und sprachliche Vielfalt"? Legt man das extrem aus, muß unbedingt China rein, wegen der sprachlichen Vielfalt. Legt man das extrem aus, wird's ein Problem (aus deutscher Sicht) die Italiener dazuzunehmen, die sprechen so schnell und so viel mit den Händen, das passt nicht zu Mitteleuropa.
Und gerade das Thema Frieden spricht meiner Meinung nach gegen den Beitritt, ich sehe wenig Erfreuliches darin, wenn die EU eine Außengrenze zum Iran, Irak und Syrien bekommt! Sorry, aber ich sehe es aus sicherheitspolitischer Sicht eher so, daß wir einen Pufferstaat zwischen der EU und diesen Ländern haben sollten. [Aber aus ähnlicher Motivation heraus lehne ich auch den Beitritt Kroatiens, Albaniens, Mazedoniens, Rest-Jugoslawiens und Zypern ab]
Und zur Zeit gehört die Ukraine oder Weißrußland auch nicht in die EU. Das Gefälle ist so groß, daß die Erreichbarkeit von Zielen wie gemeinsame Entwicklung oder sozialer Ausgleich einfach nicht erreichbar sind.
Aber die EU-Politiker wissen natürlich, daß die Erweiterung der EU um ein Land wie z.B. der Ukraine leicht möglich ist, die Ukraine würde alles versprechen um dabei sein zu dürfen (kein Wunder als Nettoempfänger), gleichzeitig gibt's ja keine demokratische Entscheidung darüber innerhalb der EU, also keine Widerstände. Also kann man sich leicht einen Namen als Politiker der Expansion machen.
Der harte Brocken Schweiz, an den wiederum traut sich keiner ran. Denn das ist ein starkes Land, das auch widerspenstig ist und nicht einfach nur etwas verspricht. Das wäre echt harte Arbeit den Schweizern den Beitritt abzuringen, dazu hat keiner der hohen Herren wirklich Lust. Also lässt man diese naheliegende Erweiterung liegen und überzieht die Schweiz mit immer neuen Schikanen in Bezug auf Zoll- und Einreisekontrollen (es ist inzwischen fast einfacher Maschinenteile nach Rußland zu schicken als in die Schweiz). Der deutsche Zoll schikaniert sowohl Schweizer als auch Deutsche bei der Wiedereinreise, das gibt's nicht mal am Frankfurter Flughafen wenn man aus Südamerika zurück kommt. Dabei ist es schon peinlich, wenn ausgerechnet ein Land mittem im Herzen der EU sich hartnäckig weigert. Stattdessen geht man auf Beutefang an den Rändern, wo es leichter ist und weniger Nein-Stimmen zu erwarten sind.
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Anti-Türk schrieb:
Blödsinn, in meiner Stadt liegt der Türkenanteil der Bevölkerung bei 10 %
und wenn es so wie du sagst nicht so viele türkische Asylbewerber gibt,
dann frag ich dich wo kommen die 10 % alle her?
Immerhin sind das 12000 Türken hier.Ja und alle 12000 sind Asylbewerber bzw. waren welche, gell? Torfkopf

Anti-Türk schrieb:
Und nur damit ihr es alle wißt, bei Türken mache ich jedenfalls freiwillig den Schritt in die rechte Ecke.
Fühlst du dich jetzt erleichtert?

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Cocaine schrieb:
In Europa ist Selbstreflektion und Eigenkritik allerdings etwas Selbstverständliches (ich z.B. war auf Mallorca und mich kotzten meine Landsleute derart an, daß ich mich schämte, wann immer man mich in einem Restaurant als Deutschen erkannte). Hierzulande wird der Nationalsozialismus offen behandelt - in der Türkei ist es verboten, die Sache mit den Armeniern in Verbindung mit Völkermord zu nennen..
dann erforsch doch mal die südeuropäische selbstreflektion- aber finden mußt du sie vorher, das sei dir gesagt...
wieso wird der nationalsozialismus hierzulande offen behandelt? immer mehr rechte politiker fordern ja, daß endlich mal schluß sein muß. daß wir nicht mehr schuldbewußt durch die gegend laufen sollen usw. sehr selbstreflektierend...
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Ward ihr mal in der Türkei gewesen ? - Die Menschen sind dort alle ganz anders, als die stereotypischen Personen, die man von hier kennt und die immer Ärger machen.
Daher ist es von der menschlichen Seite okay, aber von der anderen Seite muss, wenn man die Türkei zur EU beitreten lässt eine harte Feder geführt werden.Dies bedeutet, dass man der Türkei harte wirtschaftliche Auflagen macht, damit sie ihr gesamtes Modell anpassen und ständig verbessern. Zudem müssen sie auch sicherlich an allen Direktiven arbeiten, damit es eine demorkatischere Zielrichtung gibt.
Ich hab also gemischte Gefühle, die mich nicht zu einer eindeutigen Antwort kommen lassen !
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@Marc++us: In der Tat sind das Gummi-Dinger aber seit wann kann man denn politische Ziele festhalten und kontrollieren wie in einem Pflichten- oder Lastenheft?
Gerade diese Ziele sind es doch, die über einen Beitritt entscheiden neben den Kopenhagener Kriterien, oder nicht? Ich finde, dass überprüft werden sollte ob die gefassten Ziele durch einen Beitritt der Türkei näher rücken oder sich mehr entfernen.
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sarfuan schrieb:
Darkfalcon schrieb:
Ich bin alles andere als ein Ausländerfeind.
Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht das die meissten Türken grosskotzige A********** sind.Stimmt. Du magst wie Mr. B, Unix-Tom und F98 einfach nur die meisten Türken nicht. Das ist alles.
Wie wäre es, wenn ihr "Türken" mal durch "Juden" ersetzt. Vielleicht fällt euch ja dann auf, was für eine tolle Meinung ihr hier vertretet. Im Kern unterscheidet sich eure Meinung nämlich nicht wirklich. Eure Meinung liese sich auch nach Amerika übersetzen: Die meisten Schwarzen sind gewalttätige Verbrecher.
Geht's noch?
Seid ihr in dem Punkt schon so weit rechts, dass es euch gar nicht mehr auffällt, dass ihr rechts seid?Selbst wenn es so wäre, dann wäre es mir egal.
Denn die Türken haben es hier schließlich selber verbockt,
hätten sich ja benehmen können.Hier lies mal:
http://forum.gamestar.de/gspinboard/showthread.php?t=64923&page=1&pp=20
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scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
Aber hier, das verstehe ich nicht, Du schreibst: "die bessere energieversorgung der EU hat natürlich überhaupt keinen einfluß. deshalb ist der beitritt schlimm, schlecht und böse."
Du gehörst doch normal auch zu den "Krieg ist böse" und "Kein Blut für Öl"-Verfechtern, wenn ich mir Deine Beiträge so durchlese. Der Beitritt der Türkei zur EU würde ja keine neuen Reserven in die EU bringen, sondern nur die militärische Ausgangslage für Besetzungen verbessern! Wie Du das als positives Argument bringen kannst verwundert mich sehr.
für mich ist das ja auch gar kein argument. aber für dich schon, denn du fragst dich doch, warum man ein nicht proftables unternehmen startet. ich wollte einfach sagen: das ist doch grade ein argument für dich!
Ich sehe, Du schätzt mich schon richtig ein.
Aber die konkrete Schlußfolgerung ist falsch: da die Türkei in der NATO ist und die Russen heutzutage mehr Angst vor den südlichen Nachbarn haben als vor den westlichen, ist ein geeignetes Sprungbrett für Sicherungsoperationen bereits heute vorhanden, dazu ist die Türkei als EU-Mitglied nicht unbedingt notwendig.
Vor allem muß man ja die Kosten abwegen, und ich denke die Kosten des Beitritts sind höher als der potentielle Gewinn durch das Sprungbrett Richtung Naher Osten, also ist es in meinen Augen ein schlechtes Geschäft und daher abzulehnen.
Folgerichtiger wäre es doch das Geld zu sparen und die Interventionsfähigkeit Europas zu verbessern (mit dem gesparten Geld).
scrub schrieb:
was die eu eigentlich sein soll, ist mir weiterhin schleierhaft. eine wertegemeinschaft? scheint mir nicht so. ein defensivbündnis? selten so gelacht.
Früher war es klar: es war ein Wirtschaftsbündnis ähnlich starker Staaten mit dem Ziel, wirtschaftlich noch stärker zu werden und damit den Wohlstand der Bürger zu vermehren.
Heute hat man das aufgeweicht und die Sache treibt reichlich ziellos durch die Gegend, ich kann es auch nicht sagen was die EU heute eigentlich ist. Von der persönlichen Einschätzung her ein Profilierungs- und Selbstbereicherungsverein für Politiker mit nachgeschalteter Bürokratie.
Aber Entscheidungsfindung und einheitliche Ausrichtung ist fast unmöglich geworden, man müßte das Ding jetzt mal wieder 10 Jahre ruhen und in sich wachsen lassen, bevor man daran geht es weiter aufzublasen.
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Anti-Türk schrieb:
Hier lies mal:
http://forum.gamestar.de/gspinboard/showthread.php?t=64923&page=1&pp=20
Wie süß, hättest Du wenigstens gesagt, so was wäre Dir selbst passiert, dann hätten wir Mitleid für Dich gehabt. Aber was willst Du denn aus so einem Forenthread ableiten? Das ist doch albern. Wir diskutieren hier doch über eine etwas andere Sache auf einem anderen Level... hier geht's nicht darum ob wir Türken mögen, sondern ob wir die Türkei in der EU haben wollen. Das letztere hat ein bißchen dramatischere Konsequenzen als eine Schlägerei auf dem Schulweg.
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CengizS schrieb:
Lest euch doch mal die diese Broschüre hier über die europäische Verfassung durch. Insbesondere den Teil "gemeinsame Ziele" der EU. Ich denke das ist eine gute Diskussionsgrundlage für ein Pro oder Contra EU-Beitritt.
http://www.europarl.de/files/broschuere_verfassung_europa.pdf
Ich habs mir überlegt. Ich paste die Ziele mal hier rein:
- Frieden und Wohlergehen.
- Freiheit, Sicherheit und Recht.
Durch die Türkei holen wir uns hier in Europa ein großes Konfliktpotential herein.
Zum einen hat die Türkei an ihren Grenzen selber Feinde mit welchen
wir dann auch umgehen müßten und zum anderen benehem sich die Türken in Deutschland wie scheiße, so daß abzusehen ist, das ein Beitritt der Türkei
zu einem Europäischen Bürgerkrieg führen könnte.
So in 50 Jahren vielleicht.- Großer Binnenmarkt mit freiem Wettbewerb.
- Nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung der Aspekte Wirtschaft, Soziales und Umwelt.
Ohne belang, wenn man Punkt 1 oben betrachtet.
- Wissenschaftlicher und technischer Fortschritt.
Dir Türkei hat uns hier nichts zu bieten.
- Schutz und Entwicklung des kulturellen Erbes Europas.
Die Türkei gehört nicht zu Europa, hat sie auch nie, sie war immer Bestandteil
des nahen Ostens.Das, was einmal auf dem Gebiet der Türkei zu Europa gehört hat
war Byzanz und Konstaninopel, bzw. das Christentum, aber durch
die Türken sind diese Menschen alle weiter Richtung Mitteleuropa geflüchtet.
D.h. das was heute in der Türkei so rumläuft hat mit dem eigentlichen Europa nichts zu tun.
Für mich sind das Osmanen und die gehören nicht in die EU.
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naja- viele länder zum beitreten sind ja nicht mehr übrig. wenn wir dann noch westrußland dazugenommen haben (bis zum ural, sodaß die EU noch in europa liegt
)ist ja schluß. denn was will die EU mit der mongolei oder marokko anfangen?wir sollten eher die jetztige einheit stabilisieren und dann anderen dabei helfen, etwas ähnliches aufzubauen. ich denke da (natürlich erst in zukunft) an eine unterstützung der afrikanischen union z. b.
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randa schrieb:
Anti-Türk schrieb:
Und nur damit ihr es alle wißt, bei Türken mache ich jedenfalls freiwillig den Schritt in die rechte Ecke.
Das geht ja leicht, wenn man bereits in der Ecke ist.

Eine Behauptung die du nicht beweisen und ich aber widerlegen kann.
War also wohl nix. Ätsche Bätsch :p
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och nee, bitte... laß es sein. ist ja platter als holland, was du da schreibst.
die türken sind also osmanen? fein, dann sind wir germanen und können uns auf dem weg nach rom machen, um die makkaronis niederzumetzeln.

die türkei ist auch nicht völlig homogen. es gibt große unterschiede zwischen osttürkei und westtürkei...