Frage and die, die nicht an Gott glauben (atteisten)
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Schoggel schrieb:
Meinetwegen, aber damit wurde meine Frage noch nicht beantwortet: Was treibt einen Menschen dazu an, an einen Gott zu glauben. Ich habe zwar schon meine Erklärungen, aber ich will jene eines Gläubigen hören.
Dazu liest du mal die Worte, die Werner Heisenberg über den Glauben gesagt hat.
Denn Werner Heisenberg ein Physiker war sein ganzes Leben lang ein rational denkender und Erklärungen suchender Mensch, aber am Ende seiner Suche
fand er Gott.Seine Worte:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber
auf dem Grund des Bechers wartet Gott."Und wenn ein Naturwissenschaftler dir nicht erklären kann, das an Gott etwas wahres dran ist, wer dann?
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Schoggel schrieb:
Das irrationale Glauben an etwas, das einem im Stich lässt wenns drauf ankommt. Wieviele Todkranke haben in ihrer letzten Stunde zu Gott gebetet und auf ihn vertraut und sind trotzdem gestorben?
Denkfehler!
Für einen wahren Gläubigen ist der Tod in so einem Falle eine Erlösung und ein
weiterer Schritt Richtung Himmel.Sterben zu müssen ist also keine Strafe, daß ist nur für den rational denkenden nichtgläubigen Menschen eine Stafe, weil das Leben für ihn das einzige ist,
was dem nichtgläubigen übrig bleibt während der Gläubige immer noch ein Leben
nach dem Tod hat.
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Bashar schrieb:
AJ schrieb:
Anscheinend macht es für dich ja Sinn, nicht an etwas wie einen Gott zu glauben, obwohl es kein Indiz dafür gibt, dass es nicht so etwas gibt.
Das stärkste Indiz für die Nichtexistenz von etwas ist, dass es keine Indizien für die Existenz gibt.
Schön, es gibt aber die Bibel und die Geschichten über Jesus Christus
sowie die geschichtlichen Eintragungen der Römer über jemanden namens Jesus Christus.Sind das für dich keine Indizien?
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Gläubiger schrieb:
Denn Werner Heisenberg ein Physiker war sein ganzes Leben lang ein rational denkender und Erklärungen suchender Mensch, aber am Ende seiner Suche
fand er Gott.Nobody's perfect.
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DocJunioR schrieb:
Zur ursprünglichen Frage :
Die Bibel existiert seit nunmehr (ungefähr) 2000 Jahren. (sollten ja eigentlich nur 1978 Jahre - die 300 Jahre Mittelalter die uns laut Verschwörungstheorien fehlen mal nicht mit einbezogen :D)
sämtliche geschichten sind auch so alt..Das gilt aber nur für das neue Testament, der zweite Teil der Bibel.
Das alte Testament, der erste Teil der Bibel gibt es deutlich länger.
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Schoggel schrieb:
Natürlich wird die Initialisierung durch die Eltern und das Umfeld vorgenommen, aber Deine Theorie hinkt: wie kannst Du Dir denn die Auflösung des Glaubens in unserer Gesellschaft erklären, wenn es an der Erziehung liegen würde?
Die Auflösung des Glaubens kommt vom Umfeld. Man wird immer mehr mit der Wissenschaft konfrontiert, sammelt mehr Erfahrungen und Wissen und irgendwann bemerkt man einfach, dass alles, was man damals in der Sonntagsschule (wozu man meist von den Eltern gezwungen wurde) gelernt hat, absoluter Bullshit ist.
Ich bin auch definitiv nicht gläubig, aber man kann es sich nicht so einfach machen und sagen, dass man sich durch mehr Erfahrung oder mehr Wissen vom Glauben abwendet. Ich kenne ziemlich dumme Atheisten, aber auch sehr intelligente Gläubige. Den umgekehrten Fall kenne ich natürlich jeweils auch.
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Frage:
Was ist Evolution?
Antwort:
Nimm etwas Kupfer und Silizium, schmeiß es auf einen Haufen und warte
bis im Laufe der Zeit ein Computer daraus entsteht.Also für mich ist das nicht rational, den Computer muß also jemand gebaut haben und damit wären wir bei Gott.

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Evolution schrieb:
Frage:
Was ist Evolution?
Antwort:
Nimm etwas Kupfer und Silizium, schmeiß es auf einen Haufen und warte
bis im Laufe der Zeit ein Computer daraus entsteht.Theoretisch möglich (wenn die restlichen erforderlichen Materialien auch auf den Haufen geschmissen werden), aber seeeeeeeeeeeeeehr unwahrscheinlich
.
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Schoggel schrieb:
Du hängst viel zu stark an dem hier und jetzt, hab ich das Gefühl.
Das ist wahr. Willst du sterben? Wohl kaum, obwohl du danach ins Paradies kommst ... angeblich.
Wenn das Leben für dich zur Qual wird, dann schon.
Und der Glaube macht den nächsten Schritt deutlich einfacher.
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Gläubiger schrieb:
Schön, es gibt aber die Bibel [...] Sind das für dich keine Indizien?
Ein Märchenbuch, und als solches nicht viel mehr wert als die Behauptung, dass Gott existiert. Ein Indiz ist für mich etwas mehr als eine Behauptung.
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In klassischer Weise wurde das Problem bereits durch den griechischen Philosophen Epikur (341-270 v. Chr) formuliert:
Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
oder er kann es und will es nicht:
dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
oder er will es nicht und kann es nicht:
dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?Das wird mit der Begründung, das Gottes Plan nicht für den Menschen ergründbar/begreifbar ist, beantwortet. Man könnte auch sagen, das es schlechte Ereignisse braucht, um eine Besserung der Gesamtsituation hervorzurufen. Man könnte sagen, Gott weiß um die Komplexität des Verhältnisses zwischen "Gut" und "Böse" beim Menschen. Aber man wüsste es nicht.
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Evolution schrieb:
Also für mich ist das nicht rational, den Computer muß also jemand gebaut haben und damit wären wir bei Gott.

Typisches Muster. Man versteht die Welt nicht und personalisiert die unbekannten Kräfte in Form von Göttern. Wie früher mit den Blitz&Donner-Göttern. Rational wäre, einfach vorläufig zu akzeptieren, dass man nicht alles weiß, anstatt sich eine Antwort aus den Fingern zu saugen.
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Schoggel schrieb:
Die Auflösung des Glaubens kommt vom Umfeld. Man wird immer mehr mit der Wissenschaft konfrontiert, sammelt mehr Erfahrungen und Wissen und irgendwann bemerkt man einfach, dass alles, was man damals in der Sonntagsschule (wozu man meist von den Eltern gezwungen wurde) gelernt hat, absoluter Bullshit ist.
Siehe oben, Werner Heisenberg's Zitat.
Hmmm ... was würden wohl die Opfer der Kreuzzüge, die Inquisitions-Opfer und auch heutige Opfer von Religionskriegen sagen? Hmmm ... wahrscheinlich gar nichts, die sind nämlich im Namen der Religion niedergemetzelt worden!
Falsch, siehe eines meiner ersten Postings.
Die Religion war der Vorwand, die Habgier die Ursache.Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Der Glaube erinnert aber einem daran, das es einen Gott gibt der über einem
wacht und nur dann für einen Erlösung preisgibt wenn er in seinem Leben gut ist.Erzähl mir also nicht, dass die Religion die Gläubigen zu besseren Menschen macht.
Doch, genau das tut sie.
Die Christliche Kirche machts sich da ganz bequem: Mann kann so viel Sündigen wie man will, man kann ja schliesslich alles beichten!
Der Mensch macht sehr viele Fehler, da er nur ein Mensch ist
und wenn ein einziger Fehler ihm den Weg zum Himmel verbauen würde,
warum sollte er dann weiterhin sich anstrengen die Regeln der
10 Gebote usw. einzuhalten?
Deswegen muß man vergeben können.Genau so nervig, die mir mit ihrem Religionen-Scheiss auf den Sack gehen. Stell dir vor, wie unsere Welt (Ja, auch meine Welt, und darum geht es mir!) wäre, wenn alle sich nicht für Dinge kloppen würden, die eigentlich gar nicht existieren?
Erdöl exisitert aber und wegen diesem Zeug werden heutzutage die Kriege geführt.
Ohne Religion wäre die Welt ein ganzes Stückchen schlechter.
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Bashar schrieb:
Gläubiger schrieb:
Schön, es gibt aber die Bibel [...] Sind das für dich keine Indizien?
Ein Märchenbuch, und als solches nicht viel mehr wert als die Behauptung, dass Gott existiert. Ein Indiz ist für mich etwas mehr als eine Behauptung.
Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.
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Gläubiger schrieb:
Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.Das behauptest du nur.
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Gläubiger schrieb:
Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.
Die kenn ich nicht. Kannst du mehr dazu sagen?
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Gläubiger schrieb:
Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.
Welche ? Immer wieder Behauptungen ohne Beleg!
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Bashar schrieb:
Gläubiger schrieb:
Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.Das behauptest du nur.
Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.
Das gleiche gilt für die Geschichte der Römer, bevor sie aufs Christentum
gestoßen sind.Wenn für dich das keine Beweise sind, daß meine Theorie richtig ist?
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Gläubiger schrieb:
Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.
Im zweiten Weltkrieg hat die katholische Kirche ihr wahres Gesicht gezeigt.
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MaSTaH schrieb:
Gläubiger schrieb:
Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.
Im zweiten Weltkrieg hat die katholische Kirche ihr wahres Gesicht gezeigt.
Hat die katholische Kirche zu dieser Zeit den Anwiesungen ihres Glaubens entsprochen?
Nein!
Also mache dir bewußt, das in dieser Zeit eine Menschegruppe unter dem Deckmantel
der Kirche ihren Interessen nachgegangen ist, mit Glaube hat das nichts zu tun.