Fernstudium der Politik und Organisation...



  • bin mitten drin.



  • Gregor schrieb:

    Das ist so eine "offizielle" Ideologie, die immer von den Hochschulen verbreitet wird. Von wegen man bräuchte nur Interesse am Stoff, um das Studium durchzuziehen und so. Nimm das nicht so ernst: Das ist kompletter Unsinn oder impliziert zumindest Dinge, die da nicht explizit drinstehen.

    Ich weiß nicht einmal, ob die Profs das absichtlich machen, oder ob sie einfach so abgehoben sind, dass sie sich nicht mal mehr vorstellen können, mit was für sie selbstverständlichen und kleinen Dingen man schon Probleme haben kann. 😃



  • klasse. schrieb:

    bin mitten drin.

    Und was? welche Vorbildung?



  • Ich verstehe die Einschränkung überhaupt nicht. Natürlich entsprechen meine bisherigen Ausbildungen nicht unbedingt dem typischen "sozialen" Bild, aber als sinnlos würde ich die keinesfalls bezeichnen. Das ein oder andere hab ich da schon mitgenommen......

    elise schrieb:

    der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.

    Ich denke auch, dass ich schon beurteilen kann, ob es das Richtige für mich ist oder nicht. Da ich mittlerweile 27 bin, 2 Ausbildungen und Bund hinter mir hab, seit 3 Jahren nebenberuflich arbeite und sogar noch ehrenamtlich beschäftigt bin, glaub ich schon zu wissen was ich will. Selbst wenn es auf den ersten Blick ein völlig anderer Bereich ist, als die in denen ich bisher gearbeitet habe, bin auf jeden Fall bereit, mich intensiv mit der Materie zu beschäftigen.

    Naja, vielleicht sollte ich mich denen einfach besser verkaufen, vielleicht hilfts ja. Irgendwie komm ich da schon rein 🙂



  • Wissender schrieb:

    Ich weiß nicht einmal, ob die Profs das absichtlich machen, oder ob sie einfach so abgehoben sind, dass sie sich nicht mal mehr vorstellen können, mit was für sie selbstverständlichen und kleinen Dingen man schon Probleme haben kann. 😃

    Ich glaube, die haben keine andere Wahl, denn die "allgemeine Hochschulreife" soll einem ja die Studierfähigkeit in jedem Gebiet bescheinigen. Wenn die an der Hochschule jetzt plötzlich anfangen, zu sagen, dass man mehr braucht, dann könnten sie vielleicht mit dem Gesetz (oder mit der Politik) in Konflikt kommen.

    (nur so ne Vermutung)



  • 2 Ausbildungen

    Und jetzt noch eine? Was soll der Quatsch? Solltest dich auch mal irgendwann entscheiden. Ich glaube elise macht auch ihr 3. Studium.



  • Jo, kann man natürlich auch so sehen. Aber momentan hab ich noch viel Energie die ich gerne sinnvoll einsetzen will. In 10 Jahren ist das vielleicht weg. 🙂



  • Naja, denke auch, dass es Sinn macht. Allerdings würde ich was sinnvolles studieren und vielleicht an ner FH, geht schneller...



  • Hm oft, insbesondere bei FHs, gibt es auch die Möglichkeit eine Einstufungsprüfung zu schreiben, bei deren Bestehen man unabhängig vom Abschlusskram da studieren kann.

    Und wenn du Realschule, Ausbildung und 1 Jahr Fachoberschule hast kannst du dir ja auch ohne weitere Umwege eine FH antun oder warum muss es unbedingt eine Uni sein?

    Bzw wenn du einige Semester an einer FH hast kannst du zur Uni wechseln.

    Ich würd mich auch fragen ob es unbedingt ein Fernstudium sein soll, hör da nicht wirklich gutes drüber.
    a. hast du Stress ohne Ende wenn du nebenbei noch was machst, quasi arbeiten/lernen/bett/arbeiten/lernen/bett jeden Tag und b. dauert es bis zum Abschluss meist wesentlich länger(Ein Fernstudium ist auch meist darauf ausgelegt das es länger dauert, also das die die Fernstudenten nebenbei was andres machen).
    Aber ich denke mal die Entscheidung hat schon seine Gründe, Familie, Job oder wasauchimmer, aber wenn nicht dann würd ich es lieber auf "traditionelle" Weise mit hingehen undso machen :o



  • Hallo,

    Wissender schrieb:

    Naja, denke auch, dass es Sinn macht. Allerdings würde ich was sinnvolles studieren und vielleicht an ner FH, geht schneller...

    ich würde jetzt halt sehr gerne arbeiten, weswegen ich ein Fernstudium nebenbei vorziehe. Es kann ja sein, aus welchen Gründen auch immer, dass ich das Studium nicht beende (jaja, mit so einer Einstellung sollte man gar nicht erst anfangen, aber man muss eben Eventualitäten berücksichtigen). In diesem Fall hätte ich, falls ich Vollzeit studieren würde, Zeit verschenkt. Ob gerade das Fach sinnvoll ist oder nicht liegt ja letzten Endes im Auge des Betrachters... 😉

    So bekomme ich Berufserfahrung, was ja heutzutage wichtiger als alles andere ist. Beim Präsenzstudium entsteht u. U. auch der Eindruck, dass ich keine Lust zum Arbeiten hätte und deswegen studiere, was ich dann hinterher beim Vorstellungsgespräch groß und breit erläutern müsste.

    Dass ich dann 6 statt 3 Jahre studieren, die ganze Partys versäume und nicht unbedingt viele Leute kennenlernen würde ist mir durchaus bewusst, aber man kann eben nicht alles haben.



  • Ist mir schon klar, aber es gibt ja auch Fern-FHs (Hamburg mein ich z.B.). Wenn natürlich nichts dabei ist in deren Angebot, was dich interessiert...



  • hm ich denke ich würds net durchhalten 12 Stunden am Tag zu arbeiten/studieren(denke 4 Stunden am Tag ist etwa die halbe Leistung die man sonst beim Studium erbringt) und kenn auch einige die das völlig fertig gemacht hat das sie quasi kein Privatlerben mehr hatten wegen Fernstudium und die nachher weder Studium noch Arbeit gebacken bekommen haben.
    Bei Leuten die *nur* studieren schaffen es oft nur 50% oder weniger zum Abschluss, das wird net grad weniger sein beim Fernstudium.

    Ein Verwandter ist auch vor ein paar Jahren mitten im Studium gestorben, nicht zuletzt wegen dem ganzen Stress den er sich gemacht hat.



  • Das wird das Hauptproblem sein. Da ich sowas noch nie gemacht habe, kann ich nur Vermutungen anstellen und eben hier nachfragen. Natürlich ist die Zeiteinteilung das A und O, und die Freizeit wird etwas weniger, das ist mir alles klar. Ob ich das durchhalte weiss ich auch nicht, sind ja immerhin mehrere Jahre. 🙂



  • hi

    @CarstenJ : nebenher arbeiten ist schon ok, solange du dein leben gut organisierst, und nicht verteufelt den normalstudis hinterherhechelst.

    @dreaddy: ich hoffe, dass das mit dem "sterben" nur bedingt was mit einem langzeitstudium neben dem job zutun hat *uff* 😉

    @CarstenJ: sieh es als "weiterbildung". die meisten menschen über 30 müssen sich heutzutage weiterbilden. ohne kommst du nicht weit. nicht allein, dass es ev. probleme in deinem job gibt, und du umschulen oder weiterbilden musst, um zu überleben (ist ja ein riesenanteil der überdreißigjährigen, die umsatteln müssen), sondern auch eine firma, in der du tätig bist, verlangt, dass du dich (meist in der freizeit) weiterbildest (bildungsurlaub etc.)

    darüber hinaus: stell dir vor, ab 30 wäre das lernen abgeschlossen *grins*. die menschheit würde ja untergehen in engstirnigkeit und unwissenheit. 😉

    viele meiner freunde haben mit 30 erst gemerkt, was sie wirklich wollen. klar, man arbeitet... schon die ganze zeit, aber man merkt, dass es nicht ausreicht, nicht ausfüllt. und neben der arbeit (klar, geld muss reinkommen...) ist es ja wunderbar, sich dann die möglichkeit zu schaffen, noch weitere sachen zu lernen.

    die meisten wollen ihr altes leben nicht "aufgeben", sondern noch anderes "hinzutun".

    naja, ladida, lass dich nicht zu leicht abspeisen von der fernuni, die müssten das auch im angebot haben, frag mal beim asta und nerv die. ein studium ohne abi heißt auch, dass man sich nicht zu schnell abschrecken lassen darf, sonst denken die, der hat kein durchhaltevermögen. (auch eine erfahrung der tu berlin, da kannte ich einige, und ein prof hat mir gesteckt, dass man sich engagieren muss, damit man als ein solcher "sonderfall" angenommen wird.

    have a nice day


  • Mod

    CarstenJ schrieb:

    Natürlich ist die Zeiteinteilung das A und O,

    Aber nicht ausschließlich. Ich finde die Schwerpunktbildung wesentlich wichtiger und entscheidender.

    Also zu erkennen, daß man als Teilzeitstudent sich anders verhalten muß als ein Vollzeitstudent, das ist nicht nur einfach 50% vom Stoff in 50% der Zeit. Du solltest außer der rein zeitlichen Planung auch die Inhalte der Kurse so koordinieren, daß Du keine unnötigen Inhalte bearbeitest. Du gehst sonst rasch unter.

    Z.B. kann das an der FernUni bedeuten, daß man bei Einsendeaufgaben auch mal eine Aufgabe weglässt, wenn man die Punkte nicht benötigt, usw. Ich kenne einige Leute die FernUni versucht haben (war selbst 5 Jahre dabei) und die meisten scheiterten an ihrem Anspruch, alles zu 100% tun zu wollen. Die Struktur der FernUni scheint Perfektionisten extrem anzuziehen, aber die Stoff- und Prüfungsfülle der FernUni legt damit dann auch gleich eine hohe Hürde in den Weg.

    Weitere private Prüfungen werden einem auch in den Weg gelegt... meine Freundin hatte mir gesagt "hör mit dem Zweitstudium auf oder ich hau ab". Törichtes Kind.



  • Marc++us schrieb:

    Weitere private Prüfungen werden einem auch in den Weg gelegt... meine Freundin hatte mir gesagt "hör mit dem Zweitstudium auf oder ich hau ab". Törichtes Kind.

    oh oh.. da hab ich glück.
    aber ich sehe den fakt, dass eine beziehung bei wenig zeit füreinander schwanken kann.


  • Mod

    @elise:

    Das ist ein Punkt, den man bei realistischer Betrachtung eines Zweitstudiums zumindest erwähnen muß.



  • Marc++us schrieb:

    @elise:

    Das ist ein Punkt, den man bei realistischer Betrachtung eines Zweitstudiums zumindest erwähnen muß.

    ja, auf jeden fall.


Anmelden zum Antworten