Schuldenfalle
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aber du lebst wohl nach dem motto "nach mir die sinflut"
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Nun mal cool Jungs, ihr habt beide Recht, so einfach ist das. Das Problem ist ganz einfach: Man kann nur verteilen, was vorher erarbeitet wurde. "Wertschöpfung" nennt man so etwas. Diese Wertschöpfung verteilt sich dann auf Dividenden, Löhne/Gehälter, Steuern, Spenden, Rücklagen, ...
Also diskutiert man sinnvoller, wie man diese Wertschöpfung steigern kann, denn nur auf diesem Weg kann man das o.g. Szenario 1 und 2 vermeiden.
Zusätzlich benötigen wir eine akzeptable Alterspyramide, damit Ausgaben für Alte , Arbeitslose, ... im Rahmen bleiben.
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Die Alterspyramide besitzt einen noch nicht genannten wesentlichen Defekt.
Dass nämlich die Basis (sind ja wohl die Jungen) bereits heute alkohol- und drogenabhängig ist.
Die selbsternannten Reformierer sind zudem eher Deformierer.
Keine ihrer Ideen greift, denn sind sie auf 'zick', geht das Volk auf 'zack'.
Alle sogenannten Expertengruppen blamieren sich mit ihren Einschätzungen, weil ihnen jeglicher kerngesunder Menschenverstand fehlt, und jede Ausarbeitung bei simpelsten Beispielen schlimmste Nebenwirkungen zeigt.
(Zum Glück gibt's kein PISA für höhere Ebenen...)Meine Vorschläge?
Momentan können wir eigentlich nur darauf warten, daß die Amerikaner schneller einbrechen mit ihrer Wirtschaft, als Europa. Wenn dies nicht geschieht, killt uns die Globalisierung.
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Die selbsternannten Reformierer sind zudem eher Deformierer.
Keine ihrer Ideen greift, denn sind sie auf 'zick', geht das Volk auf 'zack'.Hervorragende Beschreibung der derzeitigen politischen "Elite"!
... die Jungen ... alkohol- und drogenabhängig ... .
Kannst du das mit Zahlen belegen? Meine Erfahrungen sind da anders.
Momentan können wir eigentlich nur darauf warten, daß die Amerikaner schneller einbrechen mit ihrer Wirtschaft, als Europa. Wenn dies nicht geschieht, killt uns die Globalisierung.
Ein interessanter Gedankengang. Aber nicht vollständig. Zunächst kann man feststellen, dass weltweit zur Zeit das bedeutendste Wachstum in China stattfindet. Bei manchen Produkten werden in China bereits mehr als 50% des Weltbedarfs hergestellt. Das bedeutet aber auch, dass die Wertschöpfung nach China verlagert wird. Aus deutscher Sicht heißt das: Bricht USA ein, sind wir platt. Bricht China ein, sind wir platt. Brechen wir selbst ein, interessiert das vor allem uns. Wir könnten also in der wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit versinken, wenn sich die politische Richtung nicht verändert.

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Wertschöpfung schrieb:
... die Jungen ... alkohol- und drogenabhängig ... .
Kannst du das mit Zahlen belegen? Meine Erfahrungen sind da anders.
das würde ich auch mal behaupten, sind nur wenige jugentliche da, die nicht mal am WE einen bechern wollen würden, oder sonstige drogen konsumieren. dass sich das schädlich auswirkt bei der stätigen konsumierung ist ja nicht in frage zu stellen.
und nur mit dem leben auf's WE hin haben viele auch keine Ziele fürs leben. Nach der schule studieren viele BWL oder haben ihre ausbildung zu kauffrau/-mann oder automechaniker, weil sie mit möglichst wenig widerstand weiterkommen wollen.
So haben die meißten keine Wertschätzung für etwas und es ist ihnen egal ob sie z.b. ihr studium überziehen oder in der ausbildung durchfallen, das nächste WE kommt ja sowieso.
ich hab ja nichts dagegen, dass jeder seinen spass hat, aber ich wüste nicht wie man auf dieser basis ein wirklich erfolgreiches industrieland bleiben soll.
rapso->greets();
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Tja, das nennt man Dekadenz, daran sind schon die Römer untergegangen :p
Der Jugend gehts einfach zu gut. Sie hat alles zum süßen leben, auch ohne hart dafür zu arbeiten.
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Der Jugend gehts einfach zu gut. Sie hat alles zum süßen leben, auch ohne hart dafür zu arbeiten.
Ein Teil der Jugend hat ausreichend Geld für das überfließende Konsumangebot. Das ist richtig. Dafür fehlt zur Zeit etwas sehr Wichtiges, nämlich eine allgemein akzeptierte Wertordnung, wirtschaftliche Perspektive und Optimismus. Wenn das so bleibt, wird Deutschland politisch nach rechts abrutschen mit allen positiven und negativen Konsequenzen.
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schaut doch mal auf der hp vom bund der steuerzahler vorbei und guckt euch da
die schuldenuhr an.
ich denke in anbetracht dessen verlieren alle anderen probleme deutschlands wie z.b.
die pisa-studie relativ an bedeutung, denn wovon soll man in zukunft das geld für
das bildungswesen (oder für was auch immer) hernehmen, wenn der GESAMTE staatshaushalt
für die zinslast aufgewandt werden muss (von der notwendigen tilgung der schulden
will ich gar nicht erst reden)??
und vor allem ist bald der punkt erreicht, an dem sich der staat rein rechnerisch nicht
mehr von seinen schulden befreien kann - und was dann?ich will hier wirklich niemanden auf die füsse treten, indem ich behaupte renten,
arbeitslosengeld, usw. müssen drastisch gekürzt werden, aber wenn man sich die vielen
statistiken und prognosen anguckt, wird das ganz einfach realität werden und da sind
die heutigen diskussionen nur peanuts gegen.und ne lösung des problems? - wenn ich die hätte würd ich nicht hier sitzen

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Schuldner schrieb:
und ne lösung des problems? - wenn ich die hätte würd ich nicht hier sitzen

Doch, vermutlich schon. Glaubst Du, jemand würde die Lösung wirklich wollen?
Das würde bedeuten:
- keine schön ausgebauten Radwege
- keine begrünten Kreisel am Ortseingang
- keine Ortsumgehung für den Schwerlastverkehr
- kein Gemeindehaus
- uswAlleine damit könnte man viel Geld sparen, aber selbst sowas, was wirklich verzichtbar wäre und nicht sonderlich notwendig, kann man nicht mal andenken ohne Proteststürme zu ernten. Wie willst Du denn da an die großen Sachen rangehen.
Die Stimmung lautet halt "Verschenken, verschenken". Hab's heute wieder gelesen:
http://de.news.yahoo.com/041101/3/49w6v.html
Wieso gehen wir auch noch her und bilden unsere künftige Konkurrenz aus? Ich versteh' das einfach alles nicht mehr.
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Hmm... würden wir heute eine Revolution ausrufen und den Staat Deutschland für nichtexistent deklarieren, wären dann die Schulden auch weg, oder?
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In der Geschichte hat sich bisher immer ein Dummer gefunden, der die Rechtsnachfolge angetreten hat.

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Wieso gibt der Staat nicht einfach nur soviel aus wie er auch hat? So schwierig kann das doch nicht sein, selbst ich schaff das.
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Weil er versucht, sich das Wohlwollen der Bürger zu erkaufen. Diese sind zufriedener, wenn sie viel bekommen. Daher ist das Wohlwollen ein Punkt, der in der Wichtigkeit höher steht als die Finanzen.
Abgesehen davon: das von Dir genannte Thema haben viele Leute nicht im Griff! Betrachte mal die Verschuldung der Privathaushalte. Jeden Tag hat man Werbung im Briefkasten, wo man aufgefordert wird einen Kredit aufzunehmen, um mal kurz in den Urlaub zu fahren. Wieso sollten die Politiker da besser sein?
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@Abbadon: ganz einfach. weil die politiker nur auf die nächste wiederwahl bedacht sind und um wiedergewählt zu werden muss man es allen recht machen und wenn man es allen recht machen will braucht man geld (viel geld)
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2 Punkte die ich nicht begreife:
- Unternehmen kassieren hier gerne ab, doch wenn es mal nicht mehr läuft (bzw. der Profit nicht mehr wachsen kann) geht man ins Ausland und greift dort in alle Töpfe bis nichts mehr da ist. Dass die Wirtschaft im eigenen Lande daran zu Grunde geht, und man sich dadurch über kurz oder lang den Weg zurück verbaut, daran denkt keiner.
- Irgendwelche Politiker wollen Studiengebühren einführen und Eliteunis aufbauen, gleichzeitig brauchen wir aber dringend Inder. Irgendwas stimmt da doch nicht. Vielleicht sollte man nicht den Amis alles nachäffen; mir reicht schon, dass wir überflüssigerweise neuerdings Halloween feiern, und dass um die Präsidentenwahl in den USA mehr Tanz gemacht wird als um die Kanzlerwahl im eigenen Lande. Die Qualität an den Hochschulen war hierzulande nie das Problem und wird auch durch diese Maßnahmen nicht steigen.
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MaSTaH schrieb:
- Unternehmen kassieren hier gerne ab, doch wenn es mal nicht mehr läuft (bzw. der Profit nicht mehr wachsen kann) geht man ins Ausland und greift dort in alle Töpfe bis nichts mehr da ist. Dass die Wirtschaft im eigenen Lande daran zu Grunde geht, und man sich dadurch über kurz oder lang den Weg zurück verbaut, daran denkt keiner.
Zu Deinem 2. Punkt weiß ich auch keine Antwort. Aber zu obigem Punkt schon:
Es ist zunächst nicht Aufgabe eines Unternehmens, sich um die Wirtschaft im eigenen Lande zu kümmern. Ein Unternehmen muß zunächst mal überleben, dazu sucht es sich eine Strategie. Heutzutage haben viele Firmen die Strategie des "Gleiters" gewählt (zu diesem Begriff empfehle ich die Simulation "Life", gibt's auf vielen Seiten im Netz).
Die Unternehmen bleiben schon da, wenn die Randbedingungen angenehm sind. Und diese Bedingungen werden vom Staat geprägt. Das heißt nicht einfach nur Lohnkosten - auch andere Dinge sind hier durchaus wesentlich, z.B. einfache Verwaltungsstrukturen, überschaubare Gesetze, usw. Dies ist in Deutschland nicht mehr der Fall.
Man sieht schon, daß mit der Organisation unseres Staatswesens etwas nicht mehr stimmt, denn:
- die großen Firmen ziehen weg
- die mittleren und kleinen Firmen sterbenEs ist also zu einfach, jedes Problem nur der Globalisierung und den bösen Großunternehmen zuzuschreiben. Denn warum gehen kleine Firmen mit 5-10 Leuten kaputt, obwohl sie keine Konkurrenz haben? Da liegt was im Argen, wenn Firmen trotz Marktnischen und Aufträgen heutzutage pleite gehen können.
*Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern müssen pro Jahr rund 62 Stunden je Mitarbeiter aufwenden, um die bürokratischen Auflagen des Staates zu erfüllen, so die Studie. Große Unternehmen brauchen weniger Zeit je Mitarbeiter, da sie sich Experten für Arbeits- und Steuerrecht leisten können.
"Auf ein abgeschafftes Gesetz kommen drei neue", sagt DIHK-Experte Pahl. Mittlerweile seien mehr als 5000Gesetze und Verordnungen mit mehr als 85.000 Einzelvorschriften zu beachten. Trotz aller Bemühungen um einen Abbau von Bürokratie seien per Saldo weitere Rechtsvorschriften hinzugekommen. Das Versäumnis der Regierenden, den Verordnungsdschungel zu lichten, wiege besonders schwer: Kleine und mittlere Unternehmen könnten die frei werdende Zeit wesentlich effizienter für ihre Kunden und Geschäftsideen nutzen.*
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@Marc++us:
ich glaube du hast in diesem aspekt den nagel (fast) auf den kopf getroffen.
der verwaltungsaufwand einer firma und die damit verbundenen kosten sind
nicht geringer geworden, sondern bei weitem noch gestiegen. wo früher
eine bürokraft auf 5 arbeiter gekommen ist, sind es heute 2 und auch sind
die "fehlinterpretaionen" und die mangelnden fachkenntnisse bezüglich des
gesetzesdschungels nicht zu unterschätzen.kleines (vielleicht aber nicht ganz so dummes) beispiel:
ich frag mich wieviele unternehmer nicht wissen, wofür die umlagekassen
und hierbei speziell die U1 da sind. für unternehmen bis 20 bzw. 30 mitarbeiter
ist diese versicherung pflicht.
für kleine unternehmen ist sie dafür gedacht, dass, falls ein arbeiter krank wird,
die umlagekasse den lohn (satz 60, 70 oder 80 prozent des lohns) für die ersten 6
wochen weiterzahlt. dies ist darauf ausgelegt, dass diese unternehmen, bei denen
so ein arbeiterausfall finanziell katastrophale folgen haben kann, abgesichert sind.
nur muss die erstattung beantragt werden!! und viele wissen das nicht (alles schon erlebt)soll heissen: der unternehmer zahlt nicht nur die U1, sondern bleibt sogar auf den kosten
für den arbeitsausfall sitzen, obwohl er anspruch auf ersatz gehabt hätte...also würde ich daraus schlussfolgern, dass manche gesetze nicht nur unnötig und
zu kompliziert sind, sondern teilweise das gegenteil bewirken und den menschen
mehr schaden als nutzen
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Was haltet Ihr von der Druckerpresse? Die Amis entwerten durch Ihre Politik Ihren Dollar. Das verschafft Ihrer Wirtchaft Exportvorteile... gegenüber Europa. Von dieser Maßnahme wären vor allem die Reichen betroffen.
Die strukturellen Probleme in D müssen natürlich auch gelöst werden. Durch die Druckpresseninfaltion wären ansonst zuviel Investoren abgeschreckt. (Was aber im Moment kein Prob ist. Wen könnte man heutzutage noch abschrecken in D zu investieren
)
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Marc++us schrieb:
Es ist zunächst nicht Aufgabe eines Unternehmens, sich um die Wirtschaft im eigenen Lande zu kümmern. Ein Unternehmen muß zunächst mal überleben, dazu sucht es sich eine Strategie. Heutzutage haben viele Firmen die Strategie des "Gleiters" gewählt (zu diesem Begriff empfehle ich die Simulation "Life", gibt's auf vielen Seiten im Netz).
Ein Gleiter reproduziert sich auch immer nur so lange, bis ihm irgendetwas im Wege steht. Durch dieses kurzsichtige Durchfressen wird es IMHO in den nächsten 20 Jahren zum wirtschaftlichen Supergau kommen.
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Wertschöpfung kann übrigens auch durch bahnbrechende Erfindungen gelingen. Dazu gehören allerdings Ehrgeiz, Konzentrationsvermögen und Neugier, nicht Bildung und Wissen, das den Schülern in die Birne geklopft wird, ob sie wollen oder nicht. Optimismus, Neugier und Lust an Technik und Wissenschaft bringt Fortschritt, neudeutsch auch Innovation genannt.
Ob die Informatik hier etwas beitragen kann, weiß ich nicht. Meistens wirkt sie eher wie ein Korsett oder auch wie ein Fass ohne Boden.
Fortschritte sind von Physikern, Chemikern, Biologen, Ingenieuren zu erwarten. Diese muss ein Land fördern, nicht mit Geld sondern mit Freiheit der Wissenschaft und persönlicher Anerkennung.
Fazit: Solange die Grünen in der Regierung sind, hat dieses Land keine Chance.
