<Split aus "C/C++ oder C#">
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Online schrieb:
kommt drauf an wie es in der Sprache implementiert ist oder? ich mein C wird oft bei MicroC. eingesetzt oder auch ASM und die sind schneller als die meisten OOP-Sprachen oder?

Keine Sprache ist schneller als eine andere.
zB denke ich nicht, dass ein C Compiler wesentlich besseren Code erzeugt als ein OCaml Compiler...jop, genau richtig. Wenn man die Programme betrachtet für die C benutzt wird dann braucht man da auch nicht unbedingt OOP oder?
Braucht man OOP denn für irgendwas?
Ich verstehe dich echt nicht.
OOP braucht man oft nicht, wenn dann muss es aber mit Vererbung implementiert sein.Das klingt doch bescheuert? Ich verstehe das ganze Prinzip "gut ist, was alle machen" sowieso nicht.
Hab dir doch schon Beispiele gebracht warum non mainstream Sachen besser sein können als Mainstream (Python zB, oder das ganze funktionale Prinzip von LISP und Co oder Template Metaprogramme, abstrakte Interfaces,...) - alles kein Mainstream aber trotzdem verdammt gut und nützlich.Kommen wir aber zu einem anderen Zwiespalt:
Reflection für OOP nötig?
Java/C#/PHP/... sagen Ja, indem sie Reflection anbieten. C++, C,... sagen nein (ja kommt hier auch vor, obwohl man kein Vererbung hat und trotzdem OO programmieren kann).
Was ist also die einzig wahre Wahrheit? Reflection: ja oder nein?
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Keine Sprache ist schneller als eine andere.
zB denke ich nicht, dass ein C Compiler wesentlich besseren Code erzeugt als ein OCaml Compiler...hm...also ist java und C# z.B. genau so schnell wie ASM? natürlich zählt zu der Sprache auch die Umgebung in der sie eingesetzt wird.
OOP braucht man oft nicht, wenn dann muss es aber mit Vererbung implementiert sein.
ich würde eher sagen Vererbung brauch OOP so war das auch gemeint
Ich verstehe das ganze Prinzip "gut ist, was alle machen" sowieso nicht.
ganz einfach...du siehst das technisch, ich sehe das wirtschaftlich
genommen wird die technik, die verbreitet ist.
alle Konzepte haben die Daseinsberechtigung. Aber nur weil sie da sind heißt es nicht das sie anerkannt werden.Was ist also die einzig wahre Wahrheit? Reflection: ja oder nein?
das werden wir nicht entscheiden, das wird der Markt entscheiden. Sieh dir mal .Net an ...was meinst du in welche Richtung wird es wohl gehen? meinst du nicht die Entscheidung ist schon gefallen?
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Online schrieb:
Aber du kannst mir mal verraten warum ich denn unbedingt C als TI-Student drauf haben muss?
Wenn man erst programmieren kann, dann ist die Sprache völlig wurst.C ist für dich besonders wichtig, weil es gerade für hardwarenahe Dinge eingesetzt wird und C Compiler auch für viele sehr beschränkte Systeme (also dem typischen Toaster) zu haben sind. C ist also gerade in dem Bereich von Bedeutung, der deinem (zukünftigen) Arbeitsgebiet wahrscheinlich entsprechen wird.
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Online schrieb:
diesen Standard-Spruch den ich immer höre: "hm, also theoretisch müsste das hier eigentlich funktionieren...."

Der hat nichts mit Theorie zu tun, sondern mit den fehlenden sprachlichen Fähigkeiten dessen, der den Satz sagt. Das "theoretisch" hat in diesem Satz nur in den seltensten Fällen die richtige Bedeutung.
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Online schrieb:
hm...also ist java und C# z.B. genau so schnell wie ASM? natürlich zählt zu der Sprache auch die Umgebung in der sie eingesetzt wird.
Du kannst Sprachen nicht so vergleichen. Java und C# werden halt meistens gejittet - das ist Performancemäßig natürlich nicht ideal. (mal davon abgesehen, dass ich in ASM vermutlich langsameren Code schreiben würde und gejittetes Java so wiederum schneller wäre ;))
Wenn man sie aber kompilieren würde und dadurch Reflection weglassen würde, dann wäre ein Unterschied zu C++ nicht feststellbar. Kommt halt alles darauf an, wie effektiv man die Standard Bibliothek klein bekommt.Aber im wenn wir jetzt von einem Java Prozessor ausgehen, der Java Bytecode native verarbeiten kann, dann hast du Performance mäßig wieder keinen unterschied.
Aber ich weiss, alles zu theoretisch und Praxisfern.
ich würde eher sagen Vererbung brauch OOP so war das auch gemeint
Dass man für Vererbung OOP braucht, streitet ja auch niemand ab. Lediglich dass man Vererbung für OOP braucht ist blödsinn.
ganz einfach...du siehst das technisch, ich sehe das wirtschaftlich
genommen wird die technik, die verbreitet ist.Interessant, dh du würdest nie Python in deiner Anwendung einbetten um Scripting zu ermöglichen weil es nicht verbreitet ist?
Die Spiele die das gemacht haben (zu letzt The Fall) haben da ordentliche Pluspunkte kassiert.
alle Konzepte haben die Daseinsberechtigung. Aber nur weil sie da sind heißt es nicht das sie anerkannt werden.
Aber ich rede doch garnicht von irgendwelchen theoretischen Möglichkeiten sondern von konkreten Implementierungen die sogar (mit Ausnahme von BIL) produktionsreif sind.
Ich sehe das durchaus wirtschaftlich: nehmlich das beste Tool für den Job, nicht das beliebteste.
das werden wir nicht entscheiden, das wird der Markt entscheiden. Sieh dir mal .Net an ...was meinst du in welche Richtung wird es wohl gehen? meinst du nicht die Entscheidung ist schon gefallen?
Klar, weil .NET auf Reflection ist Reflection das einzig wahre. Verstehe.
Schonmal daran gedacht, dass der Markt nicht alles ist? So kommt man nämlich nicht weiter. Wenn ich mich jetzt auf .NET fixiere bin ich abhängig, genauso wenn ich mich auf Python fixiere. Deshalb ist es immer gut flexibel zu bleiben. Das kann man aber nicht, wenn man immer nur das macht, was alle machen.
Ich finde deine Einstellung ziemlich kurzsichtig. Denn gerade in der Software Entwicklung ist es verdammt wichtig flexibel zu bleiben.
zB mein aktuelles Projekt verwendet Gambas. Ein verdammt mieser VB verschnitt. Sicher kein Mainstream oder sonst etwas - aber ich muss darin Programmieren.
Da kommt es mir zu gute, dass ich mehr kann als C++ - denn Gambas programmiert sich ziemlich anders. Sicher kann ich auch C++ in Gambas schreiben, aber das wäre dann nicht Gambas und deshalb verdammt schwer zu warten.
Tatsache ist, dass die Mainstream Sprachen (C++, C#, Java, PHP,...) alle von C abstammen, sie unterscheiden sich daher kaum vom Aufbau. Gerade kann es sehr sinnvoll sein, neue Konzepte kennen zu lernen.
Gambas zB könnte komplett ohne Vererbung auskommen - denn es gibt keine virtuellen Methoden im herkömmlichen Sinn (somit ist Vererbung ziemlich unwichtig geworden). Man hat dynamische Bindung ein bisschen SmallTalk like - man sagt einfach: rufe die Methode "foo" auf, und das System checkt, ob das Objekt überhaupt diese Methode hat. Ein normales obj.foo() würde kein virtuelles Dispatching machen. Dadurch hat man zB garkeine Interfaces (und könnte sich Vererbung in 80% der Fälle sparen).
Ich finde diesen Ansatz zwar mies, aber ich muss real damit arbeiten. Das ist nichts erfundenes, sondern wirklich tatsächlich ein Job. Die 'Wirtschaft' sieht also wesentlich mehr als nur Mainstream, sondern eher "das beste Tool für den Job". Und Gambas ist was OpenSource RAD unter Linux betrifft, dass beste Tool.
OK, jetzt kommt wahrscheinlich, dass man für Linux Programme idR kein Geld bekommt - Linux also markttechnisch nicht relevant ist, stimmts?
Auf Mikroprozessoren sieht alles auch wieder anders aus. Mein Vater programmiert hier zB in 90% der Fälle mit PL/M. Wer kennt das schon? Es ist also nicht so, dass C das non plus ultra ist - sicher ist C Marktführend aber eben mit deutlich unter 100%. Die Alternativen sind also durchaus relevant.
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Shade Of Mine schrieb:
Wenn man sie aber kompilieren würde und dadurch Reflection weglassen würde, dann wäre ein Unterschied zu C++ nicht feststellbar. Kommt halt alles darauf an, wie effektiv man die Standard Bibliothek klein bekommt.
Wie kommst du denn da drauf? Zum einen kommt man auch durch kompiliertes Java nicht auf die Geschwindigkeit von C++, weil einem hierzu einfach einige Sprachmittel fehlen, und zum anderen hat Reflection damit gar nichts zu tun. Das wäre auch in einem entsprechenden Mschinencode-Kompilat vorstellbar und kostet keinerlei Zeit.

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Gregor schrieb:
Online schrieb:
diesen Standard-Spruch den ich immer höre: "hm, also theoretisch müsste das hier eigentlich funktionieren...."

Der hat nichts mit Theorie zu tun, sondern mit den fehlenden sprachlichen Fähigkeiten dessen, der den Satz sagt. Das "theoretisch" hat in diesem Satz nur in den seltensten Fällen die richtige Bedeutung.
Na und ob das was mit Theorie zutun hat. Wenn ich mir z.B. nen MicroC. auf eine Platine bringe und Leiterbahnen lege und dann mit Signalübersprung zu kämpfen hab dann hat das sehr wohl was mit Theorie zutun. Das kannst du theoretisch nicht herausfinden. Also funktioniert eine Schaltung auf dem Papier und in der Praxis macht sie nicht das was sie soll. Strukturhazards wärena uahc so ein Problem.
Das mal zur "fehlenden sprachlichen Fähigkeiten".C ist für dich besonders wichtig, weil es gerade für hardwarenahe Dinge eingesetzt wird und C Compiler auch für viele sehr beschränkte Systeme (also dem typischen Toaster) zu haben sind. C ist also gerade in dem Bereich von Bedeutung, der deinem (zukünftigen) Arbeitsgebiet wahrscheinlich entsprechen wird.
ich weis, grundlegende Kenntnisse hab ich zwar aber das heißt nicht das ich die unbedingt drauf haben muss. Wenn man eine Idee in ein Programm umsetzen kann dann ist die Programmiersprache imgrunde Egal. Die Syntax ist schnell gelernt. Die Symatik lernst du wenn du dann was schreibst.
Und dann kommen ja natürlich noch die Bibliotheken, die sind aber problemabhängig und lassen sich so garnicht lernen.Shade of Mine schrieb:
Du kannst Sprachen nicht so vergleichen. Java und C# werden halt meistens gejittet
na erst sagst du alle Sprachen sind gleich schnell und dann sagst du ich kann sie nicht so vergleichen. Also zur einer Sprache gehört nun mal die Umgebung, in der sie eingesetzt wird und das es für alles mögliche nen Sonderfall gibt das ist mir klar. Nur irgendwo musst man ja auch nen Punkt setzen.
Ich sehe das durchaus wirtschaftlich: nehmlich das beste Tool für den Job, nicht das beliebteste.
da kann man sich auch mal fragen ob nicht das beste auch das beliebteste ist.
Du wirst doch schon alleine von der Masse gelenkt. Du hast Problem A und suchst Lösung B. Wie machst du das? Du guckst was andere da gemacht haben bzw. was sie grade machen. Das ist doch schon sich nach der Masse ausrichten.
Natürlich kann dein Problem auch so speziel sein das du eine neue Lösung finden musst aber dann begibst du dich in neue Gebiete die noch keiner erkundet hat. Du steckst also den Weg ab und schaust ob dir jemand folgt.Klar, weil .NET auf Reflection ist Reflection das einzig wahre. Verstehe.
Hab ich nicht behauptet.
Schonmal daran gedacht, dass der Markt nicht alles ist? So kommt man nämlich nicht weiter. Wenn ich mich jetzt auf .NET fixiere bin ich abhängig, genauso wenn ich mich auf Python fixiere. Deshalb ist es immer gut flexibel zu bleiben. Das kann man aber nicht, wenn man immer nur das macht, was alle machen.
Der markt sagt dir nicht wie du dich fixieren sollst sondern er zeigt dir die Richtung. Wie gesagt, du schlägst nur eine neue Richtung ein wenn du ein ganz neues Problem hast, alles andere ist Unwirtschaftlich. Probleme die schon behandelt wurden haben auch mindestens eine Teillößung die du einschlagen wirst. Keiner erfindet das Rad neu.
Ich finde deine Einstellung ziemlich kurzsichtig. Denn gerade in der Software Entwicklung ist es verdammt wichtig flexibel zu bleiben.
das ist wirklich Einstellungssache. Ich bin der Meinung das man sich erst mit dem Gängigen auseinandersetzen muss bevor man speziel wird.
Im Grunde kann man sich sowieso nicht Entscheiden was man haben will. Die Firma in der man arbeitet diktiert es einem. Und für gängige Probleme werden nun mal keine spezielen Lösungen gesucht. das ist Zeitverschwendung.OK, jetzt kommt wahrscheinlich, dass man für Linux Programme idR kein Geld bekommt - Linux also markttechnisch nicht relevant ist, stimmts?
natürlich bekommt man für Linuxprogramme Geld. Die Sichtweise ist wichtig. In dem ich konstenlose Programme anbiete verliere ich zwar Geld aber dafür kann ich kostenlose Programme benutzen also gewinne ich wieder Geld. Somit ist das Markttechnisch sehr relevant.
Es muss aufjeden fall einen markttechnischen Nutzen geben sonst würde es sich nicht entwickeln. Es muss immer jemanden Geben der deine Idee gut findet sonst kannst du die in die Tonne schieben. Das ist Beliebtheit. Je mehr Leute die Idee wollen desto besser muss sie sein.
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Online schrieb:
Shade of Mine schrieb:
Du kannst Sprachen nicht so vergleichen. Java und C# werden halt meistens gejittet
na erst sagst du alle Sprachen sind gleich schnell und dann sagst du ich kann sie nicht so vergleichen. Also zur einer Sprache gehört nun mal die Umgebung, in der sie eingesetzt wird und das es für alles mögliche nen Sonderfall gibt das ist mir klar. Nur irgendwo musst man ja auch nen Punkt setzen.
Finde ich lächerlich. Entweder wir vergleichen die Sprachen oder das Framework. Bei Java ist es halt so, dass es normalerweise gejittet wird, aber bei OCaml zB ist kompilieren und jitten gängig.
Ich sehe das durchaus wirtschaftlich: nehmlich das beste Tool für den Job, nicht das beliebteste.
da kann man sich auch mal fragen ob nicht das beste auch das beliebteste ist.
Beispiel: Gambas.
Für RAD Entwicklung unter Linux ist das ziemlich gut. Aber überhaupt nicht beliebt.Beispiel: Sysadmin Scripte für Windows: da ist VBScript das beste Tool - aber trotzdem nicht beliebt.
Soll ich weiter machen?
Du wirst doch schon alleine von der Masse gelenkt.
Ne, ich nicht. Und meine Auftraggeber ist jetzt auch nicht.
Man darf sich natürlich nicht querstellen, aber das was alle tun ist nicht Richtungsweisend.Du hast Problem A und suchst Lösung B. Wie machst du das? Du guckst was andere da gemacht haben bzw. was sie grade machen. Das ist doch schon sich nach der Masse ausrichten.
Nein, ist es nicht. Ich schau mir nämlich nicht an, wie es alle machen, sondern wie die beste Lösung aussieht.
Wenn ich ein Forum schreiben will, dann würde ich mir laut dir phpBB ansehen - würde _ich_ aber nicht machen. Ich würde mir ein Forum suchen, dass verdammt gut ist (und nicht dass, was alle verwenden).
Schließlich will ich das _beste_ Tool, nicht das _beliebteste_. Dass es dennoch oft vorkommen kann, dass beliebtestes und bestes Tool das selbe sind ist klar.
Natürlich kann dein Problem auch so speziel sein das du eine neue Lösung finden musst aber dann begibst du dich in neue Gebiete die noch keiner erkundet hat. Du steckst also den Weg ab und schaust ob dir jemand folgt.
Ne, sowas habe ich noch nie gemacht. Schau dir meine Beispiele an - sind doch nicht speziell, oder?
[quote]
Der markt sagt dir nicht wie du dich fixieren sollst sondern er zeigt dir die Richtung. Wie gesagt, du schlägst nur eine neue Richtung ein wenn du ein ganz neues Problem hast, alles andere ist Unwirtschaftlich.
Verdammt. Dann habe ich in Betriebswirtschaftslehre wohl nie aufgepasst und alle meine Chefs waren Flaschen

Probleme die schon behandelt wurden haben auch mindestens eine Teillößung die du einschlagen wirst. Keiner erfindet das Rad neu.
Aber es gibt mehr als nur die beliebteste Lösung.
Und ich persönlich nehme gerne die beste Lösung.das ist wirklich Einstellungssache. Ich bin der Meinung das man sich erst mit dem Gängigen auseinandersetzen muss bevor man speziel wird.
Na und? Dagegen sage ich ja nichts.
Im Grunde kann man sich sowieso nicht Entscheiden was man haben will. Die Firma in der man arbeitet diktiert es einem. Und für gängige Probleme werden nun mal keine spezielen Lösungen gesucht. das ist Zeitverschwendung.
Interessanter Weise arbeiten die Firmen für die ich gearbeitet habe, aber nach dem Konzept: wir nehmen die Tools die wir beherrschen - und nicht die Tools die alle nehmen.
Und die Tools die sie beherrschen sind nahezu immer unterschiedlich zu den beliebtesten.
Bzw. bei meinem jetztigen Auftrag verwende ich das beste Tool für den Job und das hat absolut nichts mit dem beliebtesten (Java) zu tun.
Natürlich behaupte ich nicht, dass das beliebteste Tool immer eine schlechte Wahl ist. Beliebtheit bedeutet mehr Support, mehr vorhandenen Code und bessere Doku, etc. Das sind natürlich _wichtige_ Punkte - aber bei weitem nicht die _einzigen_.
natürlich bekommt man für Linuxprogramme Geld. Die Sichtweise ist wichtig. In dem ich konstenlose Programme anbiete verliere ich zwar Geld aber dafür kann ich kostenlose Programme benutzen also gewinne ich wieder Geld. Somit ist das Markttechnisch sehr relevant.
Dann hast du die Linux Philosophie nicht verstanden...
Es muss aufjeden fall einen markttechnischen Nutzen geben sonst würde es sich nicht entwickeln. Es muss immer jemanden Geben der deine Idee gut findet sonst kannst du die in die Tonne schieben. Das ist Beliebtheit. Je mehr Leute die Idee wollen desto besser muss sie sein.
*autsch* das tut echt weh

Laut deiner Meinung sind ölverbrennende Autos also technisch den umweltschonenden überlegen.
Naja, jedem das seine...
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Es muss aufjeden fall einen markttechnischen Nutzen geben sonst würde es sich nicht entwickeln. Es muss immer jemanden Geben der deine Idee gut findet sonst kannst du die in die Tonne schieben. Das ist Beliebtheit. Je mehr Leute die Idee wollen desto besser muss sie sein.
*autsch* das tut echt weh

Laut deiner Meinung sind ölverbrennende Autos also technisch den umweltschonenden überlegen.
LOL ich muss echt sagen du bist amüßant. Markttechnisch ist gemeint es muss jemanden geben der sich für deine Idee interessiert nicht ob die physikalische Technik stimmt...das war damit garnicht gemeint. Du solltes vielleicht mal drüber nachdenken was du liest!
Übrigens sind ölverbrennende Auto vielleicht nicht technisch überlegen aber auf jeden fall noch Preislich und was die Tankstellen angeht...auch so ein Problem...dann die Reichweite...also für mich sind ölverbrennende Autos besser.
Ich geh jetzt davon aus, das du mit Umweltschonend Erdgas und sowas meinst.Dann hast du die Linux Philosophie nicht verstanden...
hm, die wäre?
Aber es gibt mehr als nur die beliebteste Lösung.
Und ich persönlich nehme gerne die beste Lösung.Warum kann die beste nicht die beliebteste sein?
Beispiel: Gambas.
Für RAD Entwicklung unter Linux ist das ziemlich gut. Aber überhaupt nicht beliebt.Beispiel: Sysadmin Scripte für Windows: da ist VBScript das beste Tool - aber trotzdem nicht beliebt.
Soll ich weiter machen?
Und warum werden sie denn nicht benutzt(benutzt = Beliebt)? Anscheinend wird das beste tool nicht benötigt sonst würde sie es ja benutzen.
Man darf sich natürlich nicht querstellen, aber das was alle tun ist nicht Richtungsweisend.
Na wirklich? Schau dir ruhig ein paar Beispiele an: Die VideoKassette es gab ein viel besseres System, leider haben die anderen viel lauter "geschrien".
Ein neuzeitliches Beispiel: BlueRay und das andere System das mir grade nicht einfällt. Meinst du da wird sich das beste durchsetzen? Ich wette es setzt sich das durch auf das die meisten Firmen setzen.
Grade in der Informationstechnik haben sich soviele Technologien nur durch die Macht der Firma, die sie vertritt durchgesetzt.
Nein, ist es nicht. Ich schau mir nämlich nicht an, wie es alle machen, sondern wie die beste Lösung aussieht.
Wenn ich ein Forum schreiben will, dann würde ich mir laut dir phpBB ansehen - würde _ich_ aber nicht machen. Ich würde mir ein Forum suchen, dass verdammt gut ist (und nicht dass, was alle verwenden).
Wenn du nach der besten Lösung schaust, schaust du schon wie es andere machen oder? Ob das jetzt alle machen sei da hingestellt denn würden es alle machen würde es nur eine Lösung geben weil du keine Alternativen hättest,da alle die eine Lösung benutzen oder? Dann könntest du dich nicht nach einer besseren Lösung umschauen sondern würdest vielleicht die vorhandene verbessern oder eine ganz neue entwickeln.
Zum Forum: warum benutzen viele phpBB, entweder weil sie keine besseres kennen, dann würden sie aber ein besseres schreiben oder weil sie einfach damit zufrieden sind was sie haben und einfach nicht mehr brauchen.
Ich kauf mir ja auch nicht das beste Bildbearbeitungsprogramm nur weil es eins gibt sondern ich benutze eins das für mich ausreichend ist. Problemanpassung sag ich dazu. Es gibt ja auch noch den schönen Spruch: mit Kanonen auf Spatzen schießen
Oder hast du zuhause den besten Rechner, das teuerste Auto, den dicksten Fernseher?
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Online schrieb:
Übrigens sind ölverbrennende Auto vielleicht nicht technisch überlegen aber auf jeden fall noch Preislich und was die Tankstellen angeht...auch so ein Problem...dann die Reichweite...also für mich sind ölverbrennende Autos besser.
Ich geh jetzt davon aus, das du mit Umweltschonend Erdgas und sowas meinst.Klar, mein vergleich hinkt, weil es bei Software für den Kunden egal ist, welches Tool verwendet wurde.
Aber ich hoffe du siehst die technische Unterlegenheit der Mainstream-Autos ein, oder?
Warum kann die beste nicht die beliebteste sein?
Kann, aber muss nicht.
Und warum werden sie denn nicht benutzt(benutzt = Beliebt)? Anscheinend wird das beste tool nicht benötigt sonst würde sie es ja benutzen.
Weil es unbekannt ist. Und weil Java gut geeignet ist.
Deshalb ist Gambas eben ein Nischenprodukt. Aber dennoch das beste für RAD Entwicklungen unter Linux (mit KDE integration). Da gibt es nichts besseres, schau dich um.Ich kann natürlich auch Java verwenden, das ist auch gut geeignet - und alle verwenden es. Aber es wäre eben nicht die beste Lösung.
Na wirklich? Schau dir ruhig ein paar Beispiele an: Die VideoKassette es gab ein viel besseres System, leider haben die anderen viel lauter "geschrien".
Wie schon gesagt: da hapert es daran, dass der Kunde die genauen Auswirkungen mitbekommt. Das ist bei Software nicht der Fall.
Aber dass VHS technisch unterlegen ist, ist auch klar.
Grade in der Informationstechnik haben sich soviele Technologien nur durch die Macht der Firma, die sie vertritt durchgesetzt.
Aber teilweise auch nicht: Python, C++, Perl,...
Zum Forum: warum benutzen viele phpBB, entweder weil sie keine besseres kennen, dann würden sie aber ein besseres schreiben oder weil sie einfach damit zufrieden sind was sie haben und einfach nicht mehr brauchen.
phpBB ist gut und es gibt viel Doku und es ist leicht zu installieren.
Technisch aber sicher nicht das beste.
Für einen Anwendder macht "leicht zu installieren" und "gute doku" etwa 90% der entscheidenden kriterien aus.Nur kann ich, ohne mir phpBB anzusehen ein wesentlich besseres Forum entwickeln. Weil es technisch bessere alternativen gibt. Und da ich nicht Anwender sondern Programmierer bin, nehme ich natürlich die technologisch beste Version. Oder würdest du minderwertige Qualität nehmen?
Ich kauf mir ja auch nicht das beste Bildbearbeitungsprogramm nur weil es eins gibt sondern ich benutze eins das für mich ausreichend ist. Problemanpassung sag ich dazu. Es gibt ja auch noch den schönen Spruch: mit Kanonen auf Spatzen schießen
Gutes Beispiel. Ich verwende nicht Photoshop oder Gimp oder sonst ein Mainstream Produkt, sondern KColorPaint (oder so ähnlich). Weil es meinen Ansprüchen genügt. Und es ist für mich die beste Lösung - dennoch fernab von Mainstream...
Oder hast du zuhause den besten Rechner, das teuerste Auto, den dicksten Fernseher?
Nein, aber ich habe etliche Nischenprodukte. Weil ich nicht das beliebteste nehme. zB ist meine DigiCam kein Sony, Toshiba oder sonstiges Mainstream, sondern Noname. Weil es für mich die beste Lösung ist.
Genauso mein Fernseher und mein Videorekorder. Weit ab vom Mainstream - aber genau das was ich brauche.Allerdings sollten wir wieder von Software reden...
zB überlege ich momentan, ob es sich lohnt VS.PHP zu kaufen und mein Mainstream ZendStudio langfristig dadurch zu ersetzen. VS.PHP ist ein Nischenprodukt, aber technologisch sehr interessant, weil es ein VisualStudio Plugin ist... Natürlich weder bekannt noch beliebt. Aber uU das beste PHP Tool, dass es momentan gibt.