Zivildienstgehalt?



  • @Jan
    unterschreibe ich so 👍



  • goetto schrieb:

    nman? bereitschaftsdienst? als zivi? bitte, erkundige dich vor solchen primitiven äußerungen genauer

    Ich habe meinen Zivildienst (inklusive Bereitschaftsdiensten) bereits hinter mir und weiß nicht was an der Äußerung primitiv sein soll.

    MichaM. schrieb:

    Neee, alle die ich kenne, welche vorher am jamern waren das sie nicht zum Bund wollen, erinnern sich gern zurück und sagen lieber Bund als Zivi-Oma-Wascher.
    [...]
    Vergesst die Zivi-scheiße und geht Party machen, lernt Leute kennen die Zusammenhalten und lernt Erfahrungen die euch ein Leben lang positiv begleiten werden. A-r-s-c-h abputzen ist keine Alternative dazu.

    Was für qualifizierte Aussagen.
    Mal abgesehen davon, dass Du ohnehin nur trollst: Ich habe bei meinem Jahr in einem Wohnhaus für Schwerstbehinderte sicher mehr gelernt, als ich beim "Party machen" im Bundesheer gelernt hätte. 👎
    Nicht dass ich behaupten möchte, dass man nicht auch von seiner Zeit als Präsenzdiener profitieren könnte, aber das wird man garantiert nicht, wenn man an das ganze so herangeht wie Du.



  • sarfuan schrieb:

    Zivildienstgesetz, §6:

    So viel anders sind die gesetzlichen Grundlagen in Österreich auch nicht, nur wesentlich komplizierter formuliert.
    Abgesehen davon wünsche ich jedem viel Glück, der versucht, gegen die eigene Einrichtung derartige Forderungen durchzusetzen, wenn die ZD-Vertretung standhaft ignoriert wird.



  • @Jan
    Ich habe das natürlich alles bissel Salop beschrieben, es sind sicherlich nicht nur Alkies beim Bund. Ich versuchte zu Vermitteln das es da nicht schlimm ist, im Gegenteil man kann viel lernen.
    Um auch wirklich was passendes zu lernen, sollte man sich den Verwendungszweck schon aussuchen und diesen Anstreben.
    Mal Abgesehen von Kameradschaft und den Umgang mit anderen Menschen innerhalb einer Gruppe, habe ich noch folgendes dort gelernt:
    - mit 10 fingern blind schreiben auf einer Tastatur
    - Funken (ich konnte es umschreiben lassen zur Amateur-Funkerlizens)
    - Kryptographi
    - und viele weitere Dinge, vorallem Selbstverteidigung, aber nicht um andere zu Verhauen, sondern wirklich sich selbst zu schützen.
    - Sport war vorher Mord für mich, seit dem sehe ich das anders.
    - u.s.w.

    Ich habe sicherlich mehr gelernt als für einen Funker nötig ist, wir hatten nicht nur Erste-Hilfe Ausbildung, nein sogar Grundkurs des Sanitäters und auch die Feuerwehr trug was bei, wir lernten z.B. wie man Personen aus brennenden Autos rausholt, ja ja die Actionfilm Fans sagen jetzt: Die explodieren doch, falsch in seltenen Fällen explodieren Autos wenn sie brennen, ich wußte es vorher nicht, wäre ich nicht beim Bund gewesen um das zu lernen, hätte ich 2001 in Essen auch eine Frau mit 2 Kindern nicht retten können (Bild, WAZ und WDR haben berichtet).

    Meine Bundeswehrzeit war Angenehm, gut für andere mag es nicht zutreffen, jeder Ort und jede Dienststelle ist anders, aber man sollte schon solche Erfahrungen sammeln.

    Was ist denn wenn wirklich mal ein Ernstfall zutrifft? Ich weiß meine Familie und mich zu Helfen, ihr Zivis auch?

    Lange Rede, kurzer Sinn. Jeder hat seine eigene Meinung, und wenn jemand der Meinung ist es sei Zeitverschwendung zum Bund zu gehen, dann frage ich mich welche Zeit man beim Zivildienst verschwendet.
    Beim Zivildienst lernt man sicherlich auch viele Dinge, am meißten befürworte ich hier den Umgang mit behinderten Menschen, aber wenn jener Zivi am Wochenende im Pup sitzt und über diese Behinderten lässtert, würde ich gern die G3 laden und entsichern.

    Fazit: Man kann nicht über Dinge (Dienst beim Bund) urteilen, die man nicht selbst erlebt hat, wer aber gleich Vorweg es Ablehnt da ihm das zu Anstrengend sei, der ist Faul und wird im Leben vieleicht nicht viel ereichen.
    Das ist meine Meinung, ich kenne so 16-18 (ehmalige) Zivis, das größte was einer von dennen ereicht hat, ist Erstverkäufer bei einem großen Kaufhaus.

    OK, Jan. So wie ich das eh bis jetzt gelesen habe, geht es nur ums Geld. Für mich sage ich da nur, verweigern und dann noch um Kohle jammern...
    Gehe zur Marine, versuche auf ein Schiff zu kommen nach dem Grundwehrdienst, und Geld ist kein Problem mehr.

    @nman
    Du garantierst etwas, was du nicht Garantieren kannst, da du die Erfahrung dazu nicht gemacht hast. Abgesehen davon Troll ich nicht, sondern Vertrette manchmal meine Meinung auf Lockere Art, damit nicht alles so Toternst läuft.
    OK, wie auch immer, du hast sicherlich viel gelernt in deiner Zivizeit im Behindertenheim, denoch wären event. Erfahrungen und Lehrungen von Seiten des Wehrdienst, je nach Verwendungszweck, für dich Schwerwiegender geworden.
    Zu sagen du hast da mehr gelernt, muß ich von mir aus verneinen, da ich Ehrenamtlich in einen Behindertenheim arbeite seit knapp vier Jahren, sicherlich habe ich da auch einiges bei gelernt, könnte es aber nie mit dem auf die Wagge legen was ich beim Wehrdienst gelernt habe, oder mal anders Gesagt, vorm Wehrdienst konnten mich Gott und andere Menschen am Ars... lecken, seit dem Denke ich aber anders und aus diesem Grund helfe ich auch im Behindertenheim bei uns in der Nähe mit.

    Jede Medailie hat zwei Seiten, wenn man sich nur eine Seite zur Ansicht aussuchen kann, sollte man die richtige Seite für sich wählen, wählt man aber auf Grund falscher Vorstellungen oder (Geld) voraussetzungen, wählt man Falsch und es wird sich im laufe des Lebens bemerkbar machen.



  • MichaM. schrieb:

    Was ist denn wenn wirklich mal ein Ernstfall zutrifft? Ich weiß meine Familie und mich zu Helfen, ihr Zivis auch?

    Ich glaub mehr als das gute alte WTF? gibts dazu nicht zu sagen... Neben all dem Funken hast Du scheinbar auch einiges an Propaganda gelernt, was? 😉



  • @MichaM.:

    Das hört sich für mich schon deutlich vernünftiger an! Da kann ich schon eher zustimmen.
    Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass trotz alledem sehr viel Zeit- (und Steuergeld-)verschwendung dabei ist. Aber klar lernt man auch in gewisser weise viel für's Leben. Man lernt ja auch oft was aus den unangenehmen Dingen.

    Und was das Geld angeht: Beim Bund bekommt man genug. Und wer noch ein bisschen mehr braucht, kann sich für diverse Dienste melden. Wenn man "Glück" hat, dann ist man auch oft auf Übungen, oder muss abends länger machen, dann kommt auch jede Menge Kohle zusammen.
    Und als Zivi bekommt man sicher auch kein schlechtes Geld, da soll sich mal keiner beschweren.

    Aber wer weiß, was kommt:
    http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3984950_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html



  • MichaM. schrieb:

    Was ist denn wenn wirklich mal ein Ernstfall zutrifft? Ich weiß meine Familie und mich zu Helfen, ihr Zivis auch?

    Ja, im Ernstfall weiß ich jetzt dank halber Saniausbildung und regelmäßigem praktischen Einsatz, wie ich im Ernstfall Leute wiederbeleben kann oä.
    Oder meintest Du etwa wirklich das, was ich befürchte?

    Lange Rede, kurzer Sinn. Jeder hat seine eigene Meinung, und wenn jemand der Meinung ist es sei Zeitverschwendung zum Bund zu gehen, dann frage ich mich welche Zeit man beim Zivildienst verschwendet.

    Den Satz verstehe ich nicht.

    Beim Zivildienst lernt man sicherlich auch viele Dinge, am meißten befürworte ich hier den Umgang mit behinderten Menschen, aber wenn jener Zivi am Wochenende im Pup sitzt und über diese Behinderten lässtert, würde ich gern die G3 laden und entsichern.

    Den noch viel weniger. Wenn ich mit einem unserer Klienten unterwegs war, dann wurden wir regelmäßig von Wehrdienstleistenden aus der nächsten Kaserne angestänkert. Dass ein Zivi schlecht über Behinderte gesprochen hätte, ist mir hingegen nie passiert.

    Fazit: Man kann nicht über Dinge (Dienst beim Bund) urteilen, die man nicht selbst erlebt hat, wer aber gleich Vorweg es Ablehnt da ihm das zu Anstrengend sei, der ist Faul und wird im Leben vieleicht nicht viel ereichen.

    Glaub mir einfach, wenn ich Dir sage, dass 12 Monate Arbeit in einem Wohnhaus für Schwerstbehinderte garantiert nicht bequemer sind, als Bund.

    Das ist meine Meinung, ich kenne so 16-18 (ehmalige) Zivis, das größte was einer von dennen ereicht hat, ist Erstverkäufer bei einem großen Kaufhaus.

    So what? Die drei Zivis mit denen ich im Wohnhaus gemeinsam Dienst hatte, steuern alle gerade auf ihr Doktorat zu, was soll der Satz also aussagen?

    Du garantierst etwas, was du nicht Garantieren kannst, da du die Erfahrung dazu nicht gemacht hast.

    Ich habe viele Freunde, die beim Bundesheer waren. Ich habe jeden Tag gesehen, dass ich etwas Sinnvolles mache, auch wenn es hart ist. Und ich _weiß_ was ich ganz persönlich für mich aus dem Zivildienst mitgenommen habe; das hätte ich beim Bundesheer einfach nicht lernen können, das ist Fakt.

    Zu sagen du hast da mehr gelernt, muß ich von mir aus verneinen, da ich Ehrenamtlich in einen Behindertenheim arbeite seit knapp vier Jahren

    Und, was machst Du dort?
    Ich kenne einige Leute die das tun, allerdings arbeitet niemand davon in einem Sonderwohnhaus oder wird zu richtiger Arbeit herangezogen. Dazu fehlt den Leuten einfach die Ausbildung und die Zugehörigkeit zum Team.
    Zum Spazierengehen oä mit den einfacheren Fällen sind engagierte Ehrenamtliche natürlich auch in einem Sonderwohnhaus gut genug, aber zu mehr kann man sie da auch schon nicht gebrauchen, sorry.

    vorm Wehrdienst konnten mich Gott und andere Menschen am Ars... lecken

    Das tut mir leid für Dich.

    seit dem Denke ich aber anders und aus diesem Grund helfe ich auch im Behindertenheim bei uns in der Nähe mit.

    Das ist schön für Dich, aber wie Du siehst, kannst Du auch nicht beurteilen, was Zivi mit Dir gemacht hätte, da Du ja vorher schon Bund absolviert hattest.

    ...wählt man aber auf Grund falscher Vorstellungen oder (Geld) voraussetzungen, wählt man Falsch und es wird sich im laufe des Lebens bemerkbar machen.

    Ich weiß nicht, ob das auch auf mich gemünzt war, aber: Ich habe im Zivildienst einen absoluten Hungerlohn bekommen, ich habe mir öfters gewünscht, ich hätte mir _irgendetwas_ anderes ausgesucht, weil es so hart war und ich durfte mir teilweise sogar von den Eltern unserer Klienten die wir rund um die Uhr betreut haben Schimpftiraden à la "Zivildiener? Wehrdienstverweigerer; seids zu feig fürs Bundesheer?" anhören.

    Und weißt Du was? Wenn ich mich nochmal entscheiden müsste, würde ich es glatt wieder machen.



  • nman schrieb:

    ich durfte mir teilweise sogar von den Eltern unserer Klienten die wir rund um die Uhr betreut haben Schimpftiraden à la "Zivildiener? Wehrdienstverweigerer; seids zu feig fürs Bundesheer?" anhören.

    Darauf habe ich dann gesagt: "na dann würd sich ja niemand um sie kümmern, ob das so gut wäre?"

    Dann wurde das Thema gewechselt 😉 und ich hab mich geweigert noch etwas für diesen Herrn zu machen. Wenn er mich nicht will, soll er sehen wo er bleibt.

    nicht nett von mir, aber wer mir so kommt hat meine hilfe nicht verdient.



  • @nman:
    Ich hoffe, dir ist klar, dass du die selben "Fehler" machst, die du bei MichaM. kritisierst. MichaM. greift tief in seine Vorurteilskiste und weiß deswegen über den Zivildienst bescheid. Du wiederum greifst noch tiefer in deine Vorurteilskiste und weißt deswegen wunderbar über den Wehrdienst bescheid.
    Ihr lehnt euch beide ziemlich weit aus dem Fenster ...



  • sarfuan schrieb:

    @nman:
    Ich hoffe, dir ist klar, dass du die selben "Fehler" machst, die du bei MichaM. kritisierst. MichaM. greift tief in seine Vorurteilskiste und weiß deswegen über den Zivildienst bescheid. Du wiederum greifst noch tiefer in deine Vorurteilskiste und weißt deswegen wunderbar über den Wehrdienst bescheid.

    Ich dachte es war offensichtlich, dass ich wo gerade passend und praktisch Michas Argumente einfach umdrehe.
    Ich wollte nicht ernsthaft behaupten, dass Bund nie sinnvoll sein kann oder ein nennenswerter Anteil aller Bundis etwas gegen Behinderte hat, aber besonders seine Äußerungen über am Abend über Behinderte stänkernde und untertags im Supermarkt an der Kasse stehende (Ex-)Zivis wollte ich einfach nicht so stehenlassen.



  • Ich habe bisher 1550,-Euro Netto verdient und soll nun von knapp 400,-Euronen leben....da kann ich mir doch gleich nen strick nehmen....mal abgesehen davon das ich erst mit 21 Jahren erfasst wurde und nicht schon mit 16.
    Damit verlier ich meinen topjob hier auffe insel und meine wohnung(betriebswhg.) gleich mit.also lebe ich auf der strasse oder wie,weil eine persozimmer bei der zivistelle wo ich anfangen soll,wird nicht geboten.
    Schön mache ich noch mehr schulden,hab ja noch mein auto zu bezahlen,die bank will haben,und ich würde gern was zwischen die zähne haben auch ausserhalb der arbeit...danke deutschland! 😡



  • stephansylt schrieb:

    Ich habe bisher 1550,-Euro Netto verdient und soll nun von knapp 400,-Euronen leben....da kann ich mir doch gleich nen strick nehmen....mal abgesehen davon das ich erst mit 21 Jahren erfasst wurde und nicht schon mit 16.
    Damit verlier ich meinen topjob hier auffe insel und meine wohnung(betriebswhg.) gleich mit.also lebe ich auf der strasse oder wie,weil eine persozimmer bei der zivistelle wo ich anfangen soll,wird nicht geboten.
    Schön mache ich noch mehr schulden,hab ja noch mein auto zu bezahlen,die bank will haben,und ich würde gern was zwischen die zähne haben auch ausserhalb der arbeit...danke deutschland! 😡

    Du hast einen festen Job und wurdest dennoch gezogen? Das glaub ich wohl kaum, das wird doch seit dem 1.6. letzen Jahres spätestens nicht mehr gemacht.



  • Da haben wir auch einige in der Dienststelle.

    Eigentlich ist das kein Problem. Hättest du dich rechtzeitig informiert und
    gehandelt würdest du vom Staat das komplette Warm-Wohngeld bezahlt bekommen
    sowie die Versicherungen...

    Edit: Kannst natürlich immer noch beantragen



  • stephansylt schrieb:

    Ich habe bisher 1550,-Euro Netto verdient und soll nun von knapp 400,-Euronen leben....da kann ich mir doch gleich nen strick nehmen....mal abgesehen davon das ich erst mit 21 Jahren erfasst wurde und nicht schon mit 16.
    Damit verlier ich meinen topjob hier auffe insel und meine wohnung(betriebswhg.) gleich mit.also lebe ich auf der strasse oder wie,weil eine persozimmer bei der zivistelle wo ich anfangen soll,wird nicht geboten.
    Schön mache ich noch mehr schulden,hab ja noch mein auto zu bezahlen,die bank will haben,und ich würde gern was zwischen die zähne haben auch ausserhalb der arbeit...danke deutschland! 😡

    Die müssen dir eine Wohnung bereit stellen, selbst wenn sie keine haben. Steht im Leitfaden...
    Wenn du mit 21 schon so einen Lebensstil hast das dir 400 € im Monat (ohne Miete etc.) nicht reichen würde ich mir gedanken machen.



  • Wehrpflicht ist eh Sinnlos. Das man die wegen des Zivildienst braucht, ist auch blödsinn. Gibt ja genug Arbeitslose, die man dafür anstellen könnte. Sind eben Jobs, wo man keine Qualifikation für braucht. Aber in D wirft man lieber den Leuten, die Geld verdienen könnten Klötze in den Weg und verlängert die Ausbildungsdauer, da man ja das Land der "Wissenschaft" ist. Das obwohl man eh 13 Jahre für ein Abitur braucht, erst mit 6/7 eingeschult wird, längere Studien dauer hat. Vielleicht sollten die Politiker mal lieber dort ansetzen.



  • Ja genau, nehmt die dummen Arbeitslosen dafür, damit so schlaue Hohlköpfe wie Du noch ein bißchen zufriedener mit sich sein können. 👎



  • Jester schrieb:

    Ja genau, nehmt die dummen Arbeitslosen dafür, damit so schlaue Hohlköpfe wie Du noch ein bißchen zufriedener mit sich sein können. 👎

    Ich hab nicht von "dummen Arbeitslosen" gesprochen. Fakt ist ja nun einmal, dass ein Arbeitsloser arbeitslos ist. Ein Ziel ist es ihm eine Arbeit zu besorgen. Warum sollte jemand der Arbeitslos ist also nicht alten Leuten Essen bringen können oder Wohnungenputzen oder Hausmeister im Altenheim machen etc.?

    Warum sollte man jemanden dafür heranziehen, der noch dabei ist sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren? Ich versteh nicht, warum du deswegen so rumpöbeln musst.



  • sicherlich wäre es zu begrüßen, wenn alle azubis oder schon arebitende nicht mehr eingezogen werden. stattdessen sollte man sich auf die konzentrieren, die keine arbeit haben, dann haben die wenigstens mal neun monate ein (wenn auch geringes) einkommen und werden aus einer eventuellen trance herausgerissen.
    aber so ist die wehrpflicht leider nicht gestrickt.



  • Gibts bei euch denn keinen Erwerbsersatz? In der CH läuft das so: Kriegst den Lohn wie vor dem Zivi (Erwerbsersatz) plus ne Unmenge Spesen. D.h. ich hab im Leben noch nie soviel verdient wie im Zivi 😃 Ein Riesenspass.



  • Das gleiche problem habe ich auch gerade. 22 Jahre alt, schon seit über 3 Jahren am Arbeiten, aber musste am Montag zur Musterung...
    Und da mir der Typ gleich gesagt hat, das es einen Einzugstermin im Januar für mich gibt (btw, im Januar werde ich 23!), habe ich gleich verweigert.

    Jetzt wird sich vermutlich die Zivistelle in nächster Zeit melden und so wie ich das verstanden habe, muss mein Arbeitgeber mich freistellen unter der Bedingung, das ich nach dem Zivi wieder "aufgenommen" werde...
    Wird vermutlich nicht leicht mit 1.000 € weniger im Monat zu leben...

    Aber eigentlich wollte ich etwas anderes fragen, ich gehe einfach mal davon aus, das ich ab Anfang nächsten Jahres zivi machen soll, aber ich persönlich habe vor nächste Jahr im Sommer mit einem Studium anzufangen.
    Wie sieht es dann aus?
    Kann ich den Zivildienst "verschieben", wenn ich noch nichts festes habe? (also noch nicht angenommen bzw. immatrikuliert bin)
    Oder muss ich mein Studium verschieben?
    Hat da zufällig jemand informationen zu?
    Danke

    ndT Lupo

    Die beste Methode, einen Narren von seinem Irrtum zu überzeugen, besteht darin, ihn seine Dummheit ausführen zu lassen.
    (unbekannt)


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