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wob schrieb:
Und "Performancegründe" ist hier ein Schwachsinnsargument.
Das ist es sogar fast immer!
Auf Performance ausgelegte Programmierwettbewerbe gewann ich oft, indem ich (wie sonst auch und nun erst recht) brutal einfach programmiert habe. Das ergibt am Ende mehr Übersicht, weniger Knoten im Kopf, in weniger Code kann sich weniger ungewollte Langsamkeit verstecken. Ich habe mir keine Fesseln angelegt durch frühzeitige Mikro-Optimierung: Und Tataa, das Erfassen in Code bringt Verständnis über das Problem. Ein Trick in der Anwendungswelt mehr p0wnt 1000 Tricks in der Adminwelt.
Nur durch brutale Einfachheit in der Implementierung kann man überhaupt Features über Features hinzufügen.
Ich pr0ggere immer mit dem hauptsächlichen Gedanken an Performance im Hinterkopf. AABER(!!!) mit der wesentlichen Maßgabe, daß ich nicht triviale Dinge zu tun habe wie
x=a<<3;
y=a<<1;
z=x+y;
z=10*a
, sondern das tut der optimierende Compiler für mich. Das tut er immer. Und alles, was er heute nicht tut, tut er morgen.
Dadurch wird der Code einfach. Ich liefere durch meine frühzeitige Performanceorientierung/(vielleicht Faulheit)/Weitsicht <= 5% der Fehler meiner Sitznachbarn an Kunden aus.
Damit will ich sagen: Immer von Anfang an die endgeile denkbare Performance im Kopf zu anzustreben ist supi. Immer auf Details zu achten, die was verkomplizieren, und die nicht einzubauen…
lölchen, Shlaer/Mellor, ich kann nicht so viel Rum trinken wie ich kotzen wöllte, um die zu bewerten. Nach einer Flasche falle ich bettschwer um. Kann mir nicht vorstellen, daß Shlaer/Mellor an Performance oder Fehlerfreiheit auch nur gekratzt haben.