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Walli schrieb:
Wirklich selber fixen würde es am Ende des Tages wohl kaum jemand.
Doch, mache ich eigentlich regelmäßig. Natürlich nicht in Situationen wie "Hoppla, warum ist mein Mailclient gerade nach n Stunden Benutzung ohne Vorwarnung abgeschmiert", aber wenn ein Tool für bestimmte Fälle, auf die ich gerade angewiesen wäre, nicht zufriedenstellend funktioniert, sonst aber gut wäre, biege ich das häufig selbst zurecht.
Insbesondere bei irgendwelchen forschungsnahen oder Bleeding-Edge-SW-Projekten solltest Du das doch auch kennen, oder?
Das interessanteste an FOSS ist ja auch, dass man das Entwicklerteam so genau bei der Arbeit beobachten kann und so viel bessere Rückschlüsse auf die Qualität eines Tools ziehen kann. Kenne ich den Prozess und die Leute kenne ich einen großen Teil des Produkts.
Die Zeit mich in fremden Code einzuarbeiten und Bugs zu fixen habe ich in der Regel nicht.
Naja, der Zeitaufwand ist ja nur in so romantisch verklärten Fällen wie "Mein Kernel ist hunderprozentig OpenSource, wenn da was kaputt ist, kann ich es selbst reparieren!!11!" wirklich groß, ansonsten jagt man da eben ein paar mal ack bzw. grep drüber, lässt sich ein paar Debug-Ausgaben machen und schreibt dann Tests. Selbst wenn man den Bug dann nicht selbst behebt, werden die regulären Devs das dann recht schnell tun.
(Störrische Upstream-Entwickler können übrigens auch viel anstrengender sein, als FOSS-Fans das gerne zugeben. Man will schließlich nicht dauerhaft irgendwelche selbst zurechtgepatchten Versionen warten.)
OP: Schlechter Trollversuch. Sehr schlechter.