Bugs selber fixen



  • Da der Thread wegen Trollerei geschlossen wurde und ich sonst nicht antworten könnte...

    nman schrieb:

    Insbesondere bei irgendwelchen forschungsnahen oder Bleeding-Edge-SW-Projekten solltest Du das doch auch kennen, oder?

    Ja, dann bin ich aber meist schon ganz gut im Code drin. Vielleicht sollte man das differenzierter betrachten. Bei reiner Anwendersoftware sehe ich den Vorteil der quelloffenheit in den meisten Fällen nicht wirklich. Wie Du schon ganz richtig sagtest wird wohl kaum jemand seinen Mail-Client o.ä. fixen, bloß weil ein Bug nervt. Da überlegt man eher nach einer Weile, ob es nicht besser wäre direkt auf was anderes zu setzen.
    Bei forschungsnahen Codes, die eingesetzt werden hat man die Entwicklung oft über einen längeren Zeitraum verfolgt und die eigenen Resultate hängen oft von der Verfügbarkeit einer funktionierenden Lösung ab. Niemand baut gerne seine Codes wegen einer kleinen Unzulänglichkeit auf ein anderes Framework um, daher muss man dann evtl. mal eine Nachtschicht einlegen und den Bug finden, bzw. die gewünschte Erweiterung selber einbauen. Daher meinte ich neulich in einem anderen Thread dieser Art, dass es bei forschungsnahen Projekten ziemlich nervig ist auf was geschlossenes zu setzen. Man ist immer auf die Gunst des Herstellers angewiesen und kann sich gewünschte Erweiterungen oft (wenn überhaupt) nur umständlich frickeln, während man bei einer offenen Basis auch mal branchen oder sich aktiv in die Entwicklung des Projektes einbringen kann.


Anmelden zum Antworten