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rapso schrieb:
das wuerde ich nicht zwingend als argument fuer oder gegen mobile chips sehen.
Keine Ahnung, was du genau als Argument für oder gegen betrachtest. Entsprechendes stand meinerseits gar nicht zur Debatte.
rapso schrieb:
das ist meiner meinung nach ein irrglaube.
Ich habe eher das Gefühl, du missverstehst hier etwas. Architekturen werden schon nach Marktsegment konzipiert. Ursprünglich sollte Atom eigentlich auch einen anderen Markt bedienen. Nämlich in direkter Konkurrenz zu ARM, was besonders mobile Geräte wie Handys oder Smartphones betrifft. Dafür hat es letztendlich nicht gereicht, weil die Leistungsaufnahme noch zu hoch ist. Kurzerhand wurde eben der Markt der ultramobilen PCs (Netbooks, Nettops) damit bedient.
Um es nochmal ganz klar zu definieren, Atom steht nicht in Konkurrenz zum Athlon oder den Core Prozessoren. Deshalb sollte man sie grundsätzlich auch erstmal nicht in ein und dieselbe Schublade stecken. Wie gesagt, der eigentliche Konkurrent zum Atom wird etwas anderes. Gut möglich, dass es eine Entwicklung basierend auf der Athlon64 Architektur ist.
rapso schrieb:
ABER du kannst auch, so wie es AMD gemacht hat, eine normale cpu nehmen, sie soweit runtertakten dass sie in etwa die gleiche leistung eines Atom hat und du wirst auch in die verbrauchsregion kommen.
Dass Designs in einem gewissen Rahmen problemlos skalierbar sind, ist ja nichts neues. Das spielt hier auch keine entscheidende Rolle. Du musst einfach das gesamte Spektrum betrachten. Nicht nur winzig kleine Teile, die sich uU überschneiden.
rapso schrieb:
man muss bedenken dass der Athlon eine 64bit cpu ist mit on-board controller, was im verbrauch einberechnet wird und der Atom mit 32bit ohne on-board controller entsprechend spart).
Mir ist zwar unklar, was du genau mit "on-board controller" meinst. Aber AMD integriert seit dem Opteron im Jahre 2003 die wesentlichen Bestandteile der Northbridge, wie Speichercontroller oder Crossbar, direkt in die CPU.