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napperlord schrieb:
das wird von OS zu OS anders definiert. ein prozess ist die hülle, das drumherum, in dem ein programm abläuft. er besteht also in windoof oder linux z.b. aus einem virtuellen adressraum, process control block und so weiter.
ein (usermode) dienst unter windoof ist ein programm, was über eine spezielle schnittstelle mit dem dienstmanager services.exe von windoof kommuniziert und von diesem befehle entgegennimmt, wie dienst starten, stoppen beenden und so weiter. unter windoof bezeichnet der begriff dienst oder systemdienst außerdem auch die vom betriebssystem zur verfügung gestellten dienste (besser auch als sys- oder manchmal kernelcalls bekannt)
unter linux isn dienst glaub ich ein dämon prozess, also sowas ähnliches wie ein usermode dienst in windoof, aber da kenn ich mich nicht so aus
Das heißt nicht Dämon sondern Daemon und das ae ist eigentlich ein eigener Buchstabe, nämlich æ.
Unter Linux ist ein Daemon alles was nicht-interaktiv läuft (auf Terminalebene bezogen, d.h. nach dem Starten hat man seinen Prompt wieder). Manche benötigen bestimmte Rechte und laufen dann als root-Prozesse (oder unter anderen Benutzern), aber viele Daemons laufen ganz normal unter deinem Benutzer.
Beispiele dafür sind dein WindowManager, xbindkeys oder deluged (Server der Torrent-Anwendung deluge).
Dienste sind auch Prozesse, das gilt wohl für jedes Betriebssystem.