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ich hab mir jetzt eine icy box nas4220-b besorgt. nach erstem antesten hat sich herausgestellt dass die originale firmware absoluter schrott ist (copy&paste-stil und ein paar modifikationen, so wie das wohl heutzutage bei allen nas produkten der fall ist; veraltetes sausalito konfigurationsframework; fast alles wird über shellskript geregelt, was dazu führt, dass ein boot fast 2 minuten dauert). aber was zählt ist, dass sie wirklich geekfreundlich ist:
einfacher zugriff auf das cpu-interne UART interface und somit hervoragende unterstützung für das arbeiten mit der seriellen konsole
bootloader (redboot derivat) unterstützt einfaches flashen, ideal für eigene firmware mit angepasstem kernel, der ggf. auch einen weiteren kernel von einer vollwertigen linux distribution auf der festplatte laden kann, ohne dass man auf eine ramdisk während des betriebs angewiesen wäre (128MB ram sind zwar viel für so eine maschine, aber man muss ihn ja nicht verschwenden :))
selbst mit der originalen firmware (die übrigens offen ist) kann man schnell und einfach ein arm-debian in einer chroot umgebung installieren, auf diese weise habe ich jetzt auch zur zeit git+ssh am laufen (intern werden zwei platten unterstützt. git+ssh verwendet die platte mit dem chroot-ed debian, beim booten und via chron-job werden von den repos backups mit rsync auf die andere platte gemacht, bzw. externe repositories aus dem internet aktualisiert)
fazit: da die originale firmware einfach zu verbuggt ist, ist es als mainstream-nas mit smb/ftp/nfs nicht zu gebrauchen. aber zum experimentieren und als sourcecode repository speicher im heimnetz mit git und ssh perfekt
:xmas1: