wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren etc.
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Bashar schrieb:
Bei Frauenparkplätzen bin ich mir nicht ganz sicher: Gibts die wirklich oder ist das ein Witz? Wenn doch, wodurch unterscheiden die sich von normalen Parkplätzen?
Die gibt es tatsächlich. In Parkhäusern z.B. - die sind dann irgendwie in der Nähe von Videokameras, Licht und/oder dem Parkhauswächter und meist sehr nah am Ausgang. Und ganz toll ist es, wenn eine halbe Etage mit solchen Plätzen zugepflastert ist, damit frau auch ja immer schnell einen Parkplatz findet, während man stundenlang suchen darf.
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Jan schrieb:
Die gibt es tatsächlich. In Parkhäusern z.B. - die sind dann irgendwie in der Nähe von Videokameras, Licht und/oder dem Parkhauswächter und meist sehr nah am Ausgang. Und ganz toll ist es, wenn eine halbe Etage mit solchen Plätzen zugepflastert ist, damit frau auch ja immer schnell einen Parkplatz findet, während man stundenlang suchen darf.
Wenn es einen deutlichen geschlechtsspezifischen Unterschied gibt, Opfer einer Vergewaltigung zu werden oder allgemein überfallen zu werden, so ist es doch nur legitim, diesem Unterschied auch Rechnung zu tragen, oder?
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Jan schrieb:
Die gibt es tatsächlich. In Parkhäusern z.B. - die sind dann irgendwie in der Nähe von Videokameras, Licht und/oder dem Parkhauswächter und meist sehr nah am Ausgang.
Danke, wusste ich tatsächlich nicht, ich parke nicht oft in Parkhäusern.
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Noch besser finde ich die sog. "Frauenbeauftragte". 'n Kumnpel hat mir heute eine Geschichte erzählt, wo er und noch 4 weitere Herren in einem Kollektiv zusammen mit 120 Frauen waren und die mußten dann alle eine Frauenbeauftragte wählen?! Gehts noch?
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F98 schrieb:
Noch besser finde ich die sog. "Frauenbeauftragte". 'n Kumnpel hat mir heute eine Geschichte erzählt, wo er und noch 4 weitere Herren in einem Kollektiv zusammen mit 120 Frauen waren und die mußten dann alle eine Frauenbeauftragte wählen?! Gehts noch?
Jaja, das kenn ich von meinem Vater auch

Und es geht sogar noch besser: Vor einer Weile hat ein lokaler Gemüsehändler einige Werbeplakate aufgehängt. Zu sehen war ein Mann, dessen "bestes Stück" durch Gemüse dargestellt wurde (Karotte, etc.). Die hiesige Frauenbeauftragte empfand das als Diskriminierung... der Frauen

Lustigerweise (naja, eigentlich wundert's niemanden) waren sowohl Frauen als auch Männer von dem Plakat eher (praktisch ausnahmslos) angetan (amüsiert). Das ganze geisterte durch die Presse, der Gemüsehändler hatte zusätzliche kostenlose Werbung, und die Frauenbeauftragte hat sich (und damit auch weniger "extreme" Frauenrechtlerinnen) total lächerlich gemacht.
PS: Das ist schon sehr OT, aber ich hab nicht mit angefangen :p
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F98 schrieb:
Noch besser finde ich die sog. "Frauenbeauftragte". 'n Kumnpel hat mir heute eine Geschichte erzählt, wo er und noch 4 weitere Herren in einem Kollektiv zusammen mit 120 Frauen waren und die mußten dann alle eine Frauenbeauftragte wählen?! Gehts noch?
Zum besseren Verständnis: Worum gings denn da?
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Hallo
Also man kann sich ja wirklich über manche grammatischen Feinheiten streiten, aber das Frauenparkplätze einen Sinn haben, liegt ja wohl auf der Hand. Da Frauen leider immer wieder Opfer von Vergewaltigungen werder, ist es doch logisch Parkplätze für Sie zuschaffen, die näher an den Türen usw. sind.
Jan schrieb:
chrische5 schrieb:
Ich denke, dass solche Sprachregelungen auch Bewusstseinsbildenen Charakter haben und wenn man es nicht extrem übertreibt (man/Frau) auch gar nicht so schlecht sind. Warum sollte eine Lehrerin eine Lehrer sein?
Um soetwas geht es doch auch gar nicht.
Aber im deutschen Sprachgebrauch waren so Ausdrücke wie "der Leser" geschlechtsunabhängig. Erst seitdem diese bekloppten FeministinnenInnen meinen, sich überall bevorteilen zu müssen, wird an den dämlichsten (von Dame?) Stellen eine Unterscheidung zwischen maskulin und feminin gemacht. Dass merkwürdigerweise immer das weibliche Geschlecht vorgezogen wird, halte ich für genau so absurd wie dass es lediglich Frauenparklätze gibt, ich aber genug Männer kenne, die solche speziell geschützten Parkbereiche viel nötiger hätten als die meisten Frauen.
Selbst wenn Frauen sich jetzt bevorteilen (was ist nicht so sehe) Dann müsstest du dich auch über die jahrhundertlange Unterdrückung der Faruen durch Männer aufregen. Manche Frauen übertreiben es sicher, aber das ist doch nur einen entartete Antwort auf eine ungerechte Welt.
chrische
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chrische5 schrieb:
aber was spricht den dagegen, wenn auch das weibliche Geschlecht in seine wissenschaftliche Arbeit einbezieht.
"Frau" und "wissenschaftliche Arbeit" schließen sich gegenseitig aus.

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chrische5 schrieb:
aber das Frauenparkplätze einen Sinn haben, liegt ja wohl auf der Hand.
Stimmt. So findet ein Vergewaltiger viel schneller ein Opfer/Opferin.
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Hallo
interpreter schrieb:
chrische5 schrieb:
aber das Frauenparkplätze einen Sinn haben, liegt ja wohl auf der Hand.
Stimmt. So findet ein Vergewaltiger viel schneller ein Opfer/Opferin.
Falls wirklich jemand in einem Parkhaus auf der Lauer liegt, wird es ihm schon schwerer fallen sein Opfer zu fangen, wenn sich dieses Nahe zu einem der Ausgänge befindet. Das damit nicht alles verhindert werden kann, ist ja wohl klar.
chrische
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interpreter schrieb:
Stimmt. So findet ein VergewaltigerInnen viel schneller ein Opfer/Opferin.
wir wollen doch nicht sexistisch sein

und in vielen selbstverteidigungskurse für frauen wird davon abgeraten die Frauenparkplätze zu nutzen. denn da weiss jeder genau, dass es ziemlich sicher eine frau ist. Das deutet auch angst an, was die Täter/innen noch mehr motiviert.
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Berufsbezeichnungen sind seit jeher geschlechtsneutral. Dass sie mit einem bestimmten Geschlecht assoziiert werden, liegt meist daran welches Geschlecht diesen Beruf traditionell ausübt(e).
Vo amerikanischen Schüler wird das Wort teacher zum Beispiel eher mit einem weiblichen Lehrkörper verbunden, weil es dort traditionell mehr Lehrerinnen gibt.
Hat sich eine weibliche bezeichnung eingebürgert, hab eich dagegen nichts einzuwenden: Lehrerin, Apothekerin, ... Aber dieses künstliche anhängen einer Silbe halte ich für Quatsch. Ich warte auf dem Moment, wo mir in einem Text die Schmiedin über den Weg läuft.

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Hallo
Das Problem ist, dass gearde beim Wort Lehrer einfach nicht der Wirklichkeit Rechnung getragen wird. In Grundschulen und Förderschilen sind fast 95% der LehrerInnen Frauen und trotzdem schreiben viel in Ihren wissenschaftlichen Arbeiten "Lehrer".
chrische
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BigNeal schrieb:
interpreter schrieb:
Stimmt. So findet ein VergewaltigerInnen viel schneller ein Opfer/Opferin.
wir wollen doch nicht sexistisch sein

und in vielen selbstverteidigungskurse für frauen wird davon abgeraten die Frauenparkplätze zu nutzen. denn da weiss jeder genau, dass es ziemlich sicher eine frau ist. Das deutet auch angst an, was die Täter/innen noch mehr motiviert.
lol. Dann lag ich mit meinem zynischen Posting (der Zynismus scheint chrische5 entgangen zu sein) ja garnicht so verkehrt.

Zu der Sache mit den Geschlechtern: Diese ständige Unterscheidung is einfach nur lächerlich und ein Auswuchs von übertriebenem Gleichberichtigungsgehabe. Die Ironie daran ist, dass dadurch ja erst recht zwischen den Geschlechtern unterschieden wird.
Bei den meisten Berufsbildern usw. verstehe ich sowieso unter dem Begriff eine geschlechtsneutrale Bezeichnung des Berufsbild.Bei diesem ganzen *Innen-Wahn muss ich immer an die Laden-Szene mit dem Nazi in "Falling Down" denken.

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Hallo
Ironie ist bei geschriebenen Texten leider immer schwer zu erkennen und du musst schon zugeben, dass es hier im Forum immer wieder Leute gibt, die wirklich selbsz die eigenartigsten Meinung ernsthaft vertreten (vielleicht gehöre ich sogar selber dazu
)chrische
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Ok, da haste auch wieder recht.
