Wie kann Schule wirklich besser werden?



  • estartu schrieb:

    Zum Ansätze suchen sollte das durchaus geeignet sein.

    klingt für mich schon wesentlich anders als "das DDR- bildungssystem hat funktioniert, das sollten wir wieder einführen".

    scrub schrieb:

    Und Schuluniformen begrüße ich auch. Ich finde diesen Markenwahn, der zu meiner Zeit aufkam und immer schlimmer wurde, schrecklich. 👎
    Wäre das nicht so schlimm, dann wäre es mir egal - so bin ich definitiv dafür.

    man kann auch generelle bedingungen vorgeben, bspw. ober- und unterkörper müssen vollständig bedeckt sein, es darf keine marke sichtbar sein usw.
    selbst wenn, später verlagert sich die markenidiotie eben auf den rest des tages. und in der schule wird dann über die loser getratscht, die gestern abend mit billigklamotten in der stadt unterwegs waren.
    wärs nicht viel besser, wir würden unsere kinder von vornherein von diesem irrsinn fernhalten? aber nein, eltern wollen ja, daß ihr kind "freunde hat" und "dazugehört"- da wird das natürlich nicht funktionieren.

    estartu schrieb:

    Solange den Schülern das nicht abgewöhnt wird, lassen die sich beeindrucken. Du schreibst doch kurz vorher selber, dass es von blöden Sprüchen kommt. 🙄

    ich habe im moment keinen anlaß zur annahme, daß sich dies ändern wird.
    falls doch, begrüße ich es außerordentlich. ich halte es aber einfach für unwahrscheinlich- warum sollten sich eltern auf einmal intelligenter verhalten, das paßt schließlich nicht in unsere derzeitige gesellschaft.



  • Erhard Henkes schrieb:

    Manche meinen, dass es die Schule fertig bringt, aus Kindern, die interessiert, neugierig und durstig nach Wissen in die Schule kommen, innerhalb von wenigen Jahren apathische und desinteressierte Schüler zu machen. Am Anfang kommen die Schüler, weil sie wollen, zum Schluss nur, weil sie kommen müssen.

    Ja, das mit der Desinteresse kann ich so unterschreiben. Zum Glück wurde das in der Uni wieder anders.

    Erhard Henkes schrieb:

    Wie ist eure Erfahrung und wie kann das besser werden?

    Man sollte Deutsch ab dem Zeitpunkt, wo es nicht mehr primär um den Erwerb der Muttersprache geht, abwählen dürfen. Man sollte in der Sexta nicht gezwungen werden dürfen Blockflöte zu spielen wenn man das Instrument für absolut dämlich hält usw. Mir kam es während der Schulzeit oft so vor, als ob die nicht genug Stoff haben um einen 13 Jahre den Vormittag über zu beschäftigen und sich deswegen irgendwelchen Quatsch zum auffüllen ausdenken.



  • scrub schrieb:

    welcher schüler läßt sich von böhösen zahlen beeindrucken? hat mich meine note in "betragen" oder "ordnung" jemals gestört? oder jemanden anders seine? nein!

    Als Chef würde mich das schon interessieren, ob ich eine Lusche bekomme oder jemand der Ornung hält und sich benehmen kann.

    scrub schrieb:

    jaja, die üblichen "coolengangs" geben den ton an, unauffällige leute werden wieder an den rand gedrängt... thats typsich for "gruppenarbeit/AG"

    Entweder fehlt Dir die Erfahrung in der Richtung, oder Du hast mich falsch verstanden.
    Es geht mir nicht um sich verfeindende Gangster-Geddo-Ruler-Gangs und abdrängen, sondern um Integration, ein gesundes System funktioniert nur im Zusammenspiel von allem, nicht durch Trennung von Elite und dem Rest.

    scrub schrieb:

    spätestens an dieser stelle hast du deine ... mir fällt trotz sprachgewandtheit kein wort ein, vielleicht "einfache geistige strickung" offenbart- herzlichen glückwunsch, das schaffen nicht alle so schnell und gut!

    Eher umgekehrt. Stell dich mal in Benztown oder Berlin auf den Hauptbahnhof, geh mal in die Schulen usw. Guckt Dir einfach mal nüchtern (nicht im Sinne von besoffen) die Menschen an ... Was fällt Dir auf?

    scrub schrieb:

    jo, hier war früher auch alles besser. 👍 und weil du es ja vergessen hast, möchte ich noch die arbeitslosigkeit erwähnen, die ja bekanntlich 0% betrug. tjaja, war schon toll damals.

    Ach hör auf. Du hast nicht ansatzweise begriffen, was ich damit schreiben wollte.

    @personenkult

    Nein. Ist mein voller Ernst.

    @all

    Wenn früher im Ort ein Schüler meiner POS (Polytechnischen Oberschule) was geklaut, kaputtgemacht, andere schikaniert usw. hat der sich vom Klassenlehrer eine verbale Abreibung abholen dürfen, die sich gewaschen hatte. Bei Wiederholung Fahnenappell mit öffentl. Schmähung, Strafdienst usw.

    Das hat Wirkung gezeigt und KEINEM geschadet.

    Stellt euch dass mal heute vor ...

    "Lieber Schüler, wir bitten sie höflichst doch mal wieder z. Schule zu kommen. MfG die Schulleitung."

    PS: Ich bin heute tierisch in Form.



  • scrub schrieb:

    ich habe im moment keinen anlaß zur annahme, daß sich dies ändern wird.
    falls doch, begrüße ich es außerordentlich. ich halte es aber einfach für unwahrscheinlich- warum sollten sich eltern auf einmal intelligenter verhalten, das paßt schließlich nicht in unsere derzeitige gesellschaft.

    Tja, egal wen man hört, früher war es besser. 😉
    Nur Lösungen fallen keinem ein.

    Wie alt bist du etwa? Ich bin in dem Alter, dass ich "Eltern" sein könnte - habe aber keine Ahnung, wie ich die Tips von dir durchsetzen sollte. Ich glaube, dass ist alles plötzlich ganz anders, wenn man ein Kind hat - da sieht man die Welt aus einer anderen Perspektive.

    Wenn man selbst betroffen ist, machen solche tollen Tips wie man sie immer liest nie Sinn. 😞
    Ich kenne das ja noch recht gut aus der anderen Perspektive: "Lass die reden..." "Die sind nur neidisch..." "Was dich nicht umbringt macht dich stark."
    Solche Sprüche sind im Nachhinein richtig - helfen akut aber überhaupt nicht.

    Und für akut brauchen wir Lösungen, denn das Bildungssystem ist scheisse, die Schüler scheinen mit jedem neuen Jahr mehr einen an der Waffel zu haben (heute möchte ich nicht mehr zur Schule müssen) und die Eltern und Lehrer werden wohl auch von Tag zu Tag unfähiger.

    Wenn es nicht nur die Schulen sind, wo willst du ansetzen? 😕 😮

    [Provoziermodus an]Oder doch wieder eine volle Kontrolle des Lebens wie in der DDR, wo alles organisiert war und man gar nicht auf dumme Gedanken kommen konnte?[/aus]



  • EDIT: quatsch



  • Das stimmt nicht, trotz des übergeordneten Systems hatte jeder seine Freiheiten.

    Meingott, wo kann man nur ansetzten und die Menschen aufklären, dass die DDR nicht nur aus Grau, Staatssicherheit, SED usw. bestand. Sondern, dass die Menschen auch gelebt haben, nur eben auf einem niedrigeren Standard-Level als in der BRD.

    Auch gab es in der DDR: Asoziale, Rechte, Punks usw. nur eben verschwindend gering.

    Die ach so tolle gelobte Freiheit des Menschen - ist sie wirklich so toll? 80% der Bevölkerung kommen damit doch überhaupt nicht klar, im kleinen wie im großen. Diese Freiheit bringt dem Einzelnen nur was, wenn er befähigt ist was damit anzufangen, Eingeninitiative zu zeigen. Das kann man nur in der Jugend lernen, indem man auch mal die Grenzen und gewisse Bahnen vorgezeigt bekommt. Und das ist z.Z. bei uns nicht der Fall.



  • estartu schrieb:

    Und für akut brauchen wir Lösungen, denn das Bildungssystem ist scheisse, die Schüler scheinen mit jedem neuen Jahr mehr einen an der Waffel zu haben

    Ist doch ein guter Härtetest! Wer es trotz des grottigen Bildungssystems schafft nicht vollständig zu verblöden hat die besten Qualifikationen um einen Job im Ausland zu bekommen.</sarkasmus>



  • F98 schrieb:

    Das stimmt nicht, trotz des übergeordneten Systems hatte jeder seine Freiheiten.

    Jaja, früher war alles besser! 🙄



  • Erhard Henkes schrieb:

    Im Unterricht existieren durchschnittlich 20 % Schüleräußerungen, 68 % Lehreräußerungen und 12 % Schweigen und Durcheinander.

    Ist das jetzt eigentlich gut oder schlecht?



  • Walli schrieb:

    Man sollte Deutsch ab dem Zeitpunkt, wo es nicht mehr primär um den Erwerb der Muttersprache geht, abwählen dürfen.

    Genau, sonst läuft man Gefahr mit Literatur und anderen kulturellen Dingen in Berührung zu geraten. 🙄

    sollte man Mathe dann auch abwählen können, nachdem es nicht mehr primär um das erlernen von Rechenfertigkeiten geht? Sagen wir bis Brüche und Prozentrechnen. Wurzeln könnte man sich ja schon streiten.



  • F98 schrieb:

    Das stimmt nicht, trotz des übergeordneten Systems hatte jeder seine Freiheiten.

    Meingott, wo kann man nur ansetzten und die Menschen aufklären, dass die DDR nicht nur aus Grau, Staatssicherheit, SED usw. bestand. Sondern, dass die Menschen auch gelebt haben, nur eben auf einem niedrigeren Standard-Level als in der BRD.

    Auch gab es in der DDR: Asoziale, Rechte, Punks usw. nur eben verschwindend gering.

    Hey, es stand extra dran, dass ich provozieren wollte - allerdings die Leute, die die DDR so schrecklich finden und nicht dich. 🙄

    Ich bin zu jung und sowieso Wessi, das einzige, was ich aus der DDR wirklich kenne ist das Sandmännchen und der Trabbi. 😉
    Aber mein Bekanntenkreis hat sich doch um einige Leute erweitert und deren Erzählungen sind für mich wahnsinnig interessant. 👍

    Vieles war anders als man es sonst so erzählt bekommt und so einiges hätte ich gerne gehabt.
    Zum Beispiel das reichhaltige Nachmittagsangebot. Okay, ich hab nur erzählt bekommen, was es im Pionierpark so gab (und noch teils heute gibt) aber im Kleinen soll es das überall gegeben haben.
    Sorry, aber wo in Wessilanden haben Kinder eine eigene Eisenbahn? Eine grosse, mit der man mitfahren kann? 😮
    Oder Werkstätten um sich handwerklich auszutoben? Die Schulen schließen ab und zu Hause hat man sowas eigentlich nie, vor allem nicht mit Gruppe und Betreuung drumherum.
    Ich habe sowas nie kennengelernt - sonst wäre ich dort gewesen... bei meinem Bastelwahn. 😃

    Meine Schilderung ist jetzt extrem lückenhaft, aber vielleicht seht ihr grob, was ich meine.
    Wenn man was hat, wo man hingehen kann, auf einen aufgepasst wird und man "forschen" kann, dann hängt man nicht am Bahnhof ab und pöbelt rum - sondern macht was produktives und gibt dann damit an, wer die schönsten Sachen gebaut hat. Wenn SOWAS plötzlich zum Statusobjekt werden würde, dann würde sich einiges drehen. 😮

    Klar gibt es auch negative Beispiele, aber wenn nicht wäre das schon komisch. 😉

    Um auf deine Frage zurück zu kommen, wie man den Menschen beibringt, dass DDR nicht nur böse war...
    ...je nach Aufnahmebereitschaft werden sie dir irgendwann oder nie zuhören. 🙄
    Für mich ist das Geschichtsunterricht lebendig, da bin ich so scharf drauf wie auf die Geschichten meiner Mutter aus dem Krieg - total spannend. 🙂
    Aber andere, die haben da mehr Probleme mit, sich das mal einfach nur anzuhören. 😞



  • Erhard Henkes schrieb:

    Wie ist eure Erfahrung und wie kann das besser werden?

    IMHO sollte man das Bewertungssystem transparenter und faktenorientierter machen. Warum kann ein Lehrer nicht am Anfang des Halbjahres etwas sagen wie "Es wird x Übungszettel geben und Ihr braucht davon y Punkte für die Note z im mündlichen, zusätzlich gibt es 2 Klausuren,...". In der Uni geht das doch auch. Stattdessen ist es oft so, dass der die guten Noten kriegt, der am lautesten schreit, egal wie trivial oder dumm es ist, was derjenige sagt.

    Ok, diese Meinung beruht natürlich auf meiner persönlichen Schullaufbahn: Ich habe mündlich immer deutlich schlechter als schriftlich abgeschnitten und in "der einzigen" mündlichen Prüfung am Schluss war ich auch deutlich besser als die Einschätzung davor war. Aus meiner Sicht ist soetwas schon deprimierend. Andere Leute werden da aber wohl die genau gegenteilige Meinung haben in der Art "Der ist von seiner Perönlichkeit halt nicht für ne bessere Note geeignet". Das ist ja auch ein Spiegelbild der Gesellschaft: Da kommen auch die nach oben, die am lautesten schreien, egal wie blöd das ist.

    Von "mehr Schülebeteiligung" im Unterricht halte ich entsprechend gar nichts. IMHO ist die fast gar nicht nötig: "Was soll man sich das dumme Geschwafel von den anderen anhören müssen?". Stattdessen sollte man lieber mal die Anforderungen ein gutes Stück nach oben setzen, schließlich wächst man mit seinen Aufgaben. In der Schule musste ich mich nie wirklich auf eine Prüfung vorbereiten, in der Uni lerne ich hingegen ohne Probleme schonmal 100 Stunden für eine einzige Prüfung. Dann kann man doch auch von nem Schüler erwarten, dass er Anforderungen packt, die vielleicht 10 Stunden Vorbereitung erfordern.

    😉



  • In der Schule werden sicher viele Fehler gemacht. Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Eltern auch eine gewisse Last tragen müssen.

    Die Klassen müssten definitiv kleiner sein. Mittlerweile ist es ja normal, dass die 5. Klasse über 30 Schüler hat. Das aufteilen in unterschiedliche Lerngruppen wäre sinnvoll. So kommt es oft vor, dass die Kurse für die einen Schüler zu langsam und für die anderen Schüler zu schnell sind.

    Regelmäßige Vergleichsprüfungen (nicht nur schriftlich, auch mündlich): Zur Zeit hat der einzelne Lehrer noch zu viel Einfluss auf die Leistung der Schüler. Mit Vergleichsprüfungen kann man schlechte Lehrer leichter filtern.

    Stärkere Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategien. Das kommt einfach viel zu kurz oder wird viel zu schlecht erklärt.

    Ein weiterer wichtiger Punkt besonders für die jungen Stufen, dass die Schule einen stärkeren Erziehungsauftrag erhält. Ein enormes Problem ist einfach Disziplinlosigkeit. Das kommt oft durch Fehler im Elternhaus. Teilweise ist es zum Beispiel nicht möglich (Alleinerziehendes Elternteil), dass die Eltern genug Zeit für das Kind aufbringen und so ein wichtiger Prägungsteil fehlt.

    Die Länder, die so erfolgreich beim Pisatest waren, haben alle den sozialen Part der Familie in die Schule integriert. In Deutschland ist das nicht so, daher ist es in Deutschland so wichtig, aus welchem Elternhaus man stammt.



  • Gregor schrieb:

    Dann kann man doch auch von nem Schüler erwarten, dass er Anforderungen packt, die vielleicht 10 Stunden Vorbereitung erfordern.

    WTF?
    glaub mir, dass würdest du nicht sagen, wenn du noch schüler wärst...naja mit dem
    alter kommt die einsicht 😉

    ein paar vorschläge von mir:
    - 2. fremdsprache nur freiwillig;
    - vernünftiges kurssystem und auch nicht erst ab der oberstufe;
    - lehrer sollten keine beamten sein, dass würde denen dann wahrscheinlich einiges
    von deren besch***enen arroganz nehmen;
    - bessere aussiebung für gymi, real und haupt, dafür dann aber auch erst 1-2
    schuljahre später;
    - lehrer sollten in ihrer ausbildung gezielter auf den realen unterricht vorbereitet werden;

    icepacker



  • Ich verstehe immer nicht die Logik, wie man von Studien mit der Aussage "Schüler in Deutschland lernen zu wenig" zu dem Schluss kommt, dass man die Anforderungen herunterschrauben sollte, also zum Beispiel die 2. Fremdsprache nur noch freiwillig machen sollte oder so.



  • @estartu

    Ich habe nicht Direkt auf Deinen Beitrag abgezielt und sehrwohl mitbekommen, dass er sark. gemeint war. 😉

    icepacker schrieb:

    - 2. fremdsprache nur freiwillig;

    Nö, 2 Fremdsprachen Pflicht bis zur 10., bei mir wars ab der 5. Russisch und ab der 7. Englisch. Danach, ab der 11. kann man eins abwählen, und wenn man will ein neues Hinzulernen (Franz.) ist flexibler, falls man in einem schwächelt.

    icepacker schrieb:

    - vernünftiges kurssystem und auch nicht erst ab der oberstufe;

    Nein, Kurssystem in der Unterstufe ist Schrott, zu wenig objektive Auswahl, da die Kinder noch nicht reif genug sind.

    icepacker schrieb:

    - lehrer sollten keine beamten sein, dass würde denen dann wahrscheinlich einiges von deren besch***enen arroganz nehmen;

    Lehrer sollten nur Angestellte im öffentl. Dienst sein, mit einem gewissen staatlich ausgeprägten Lehrauftrag. Gleichsam vorher geprüft werden, ob sie auf Kinder losgelassen werden können (psychisch). Nicht jeder mit Lehramt hat diese Eigenschaft, es gibt viele Trottel.

    icepacker schrieb:

    - bessere aussiebung für gymi, real und haupt, dafür dann aber auch erst 1-2 schuljahre später;

    Hauptschule sollte abgeschafft werden, die hat eh dazu geführt, das faule Maden noch einen Abschluß bekommen.



  • Hallo

    @F98

    Hauptschule sollte abgeschafft werden, die hat eh dazu geführt, das faule Maden noch einen Abschluß bekommen.

    Dazu der Spruch eines Lehrers (4 Klasse)
    "Wozu weiterfuehrende Schulen,
    Hauptschule ist doch auch gut
    2/3 der Klasse bleiben auf JEDEN Fall hier in der Hauptschule
    1/3 geht auf weiterfuehrende Shculen
    so ist das halt "

    Mfg
    Klaus



  • OK, hier mal mein Beitrag zu der Sache.
    Generell sollte das Geld besser verteilt werden zwischen den Schulen, es kann nicht sein das ein Gymnasium in der Neuenten Klasse eine Ski-Reise machen und eine Abschlussreise ohne irgendwas zu tun. Wir auf der Gesamtschule haben keine Klassenreise gemacht seit der Sechsten Klasse, und müssen für unser Geld arbeiten, Müllsammeln, Energie spaaren und Temperatur Messen. Und dennoch werden wir wahrscheinlich keine Abschlussreise machen, weil wir uns nicht mal die leisten können!
    Aber jetzt mal abgesehen von dem Geld sollten die Lehrer besser ausgeblidet werden, im Sozialen Sinne. Wir haben eine Englisch Lehrerin die eine Spezial Ausbildung an einer anderen Schule gemacht hat(bei der sie früher gearbeitet hat) und bei Ihr haben alle Schüler gute noten und alle haben Spaß am Unterricht, ok es ist ein Leistungs Kurs, aber die meisten Schüler sind bereits so "übersättigt" an Wissen, weshalb sie in den anderen Kursen auch schlecht sind.

    In den "Nicht Leistungs Kursen" ist es unmöglich zu Lernen für die Anderen, der/die
    Lehrer/Lehrerinnen haben keine Kontrolle mehr, und schmeissen einfach wahllos alle raus, als ich einmal zu'r vorbereitung auf ein Referat vor der Tür war, waren 9 Leute aus dem Kurs vor der Tür.
    Da hapert es bei den Lehrern, jedoch auch bei den Eltern ! Es gibt natürlich Leute die es lustig finden andere zu schlagen (ohne Grund) oder sie zu beleidigen oder einfach nur Streit suchen... 👎 👎 👎

    Natürlich gibt es auch bei uns dieses "Du trägst keine Marken klamotten" oder "du hörst andere Musik als wir"(die ale Gangster/Aggro Musik hören) es reicht sogar schon andere Hobbies zu haben 👎

    Ich selber bin auch ausgegrenz(weil ich halt Programmier und so) aber die Leute die auch schon ausgegrenzt sind grenzen die anderen ebenfalls aus, niemand ist noch freundlich zu dem Anderen... 👎

    Generell liegen die Haubt Probleme bei der Erziehung und den Lehrern, man kann es mit einem vergammelten Apfel vergleichen, wenn du einen vergammelten Apfel in eine Kiste mit guten Äpfeln tust, werden alle vergammeln! Und die aussenseiter sind halt die die nicht Mitziehen...
    Ich persönlich freue mich auf mein Studium was ich nach meinem ABI antreten werde, da bin ich mit gleichgesinnten zusammen, niemand wird ausgegrenzt da alle das selbe ziel und hobbie haben 😃
    Oder sehe ich das mit dem Studium jetzt falsch ? 😕



  • LJ_1102 schrieb:

    Generell sollte das Geld besser verteilt werden zwischen den Schulen, es kann nicht sein das ein Gymnasium in der Neuenten Klasse eine Ski-Reise machen und eine Abschlussreise ohne irgendwas zu tun.

    Fragt sich nur, wessen Geld du besser verteilen willst!? Ich kann nur von den 5, 6 Gymnasien hier berichten, dass dort sämtliche Reisen und Ausflüge von den Schülern/Eltern selbst bezahlt werden.



  • scrub schrieb:

    F98 schrieb:

    Das System hat schon mal prächtig funktioniert, nannte sich Bildungssystem in der DDR. Hat zu einem hohen Bildungsstand und selbsständigen Menschen geführt, die es sogar unter dem Druck eines starren und eigentlich unstürzbaren Regimes (1 Mio Waffenträger, jeder 7. Parteimitglied) geschafft haben die Welt zu verändern. Weil die große Masse befähigt war selbsstätig zu Denken und Entscheidungen zu treffen.

    jo, hier war früher auch alles besser. 👍 und weil du es ja vergessen hast, möchte ich noch die arbeitslosigkeit erwähnen, die ja bekanntlich 0% betrug. tjaja, war schon toll damals.

    Was hat das mit dem Thema zu tun?

    F98 schrieb:

    [...] Die ach so tolle gelobte Freiheit des Menschen - ist sie wirklich so toll? 80% der Bevölkerung kommen damit doch überhaupt nicht klar, im kleinen wie im großen. Diese Freiheit bringt dem Einzelnen nur was, wenn er befähigt ist was damit anzufangen, Eingeninitiative zu zeigen. Das kann man nur in der Jugend lernen, indem man auch mal die Grenzen und gewisse Bahnen vorgezeigt bekommt. Und das ist z.Z. bei uns nicht der Fall.

    Wie wahr.

    Walli schrieb:

    F98 schrieb:

    Das stimmt nicht, trotz des übergeordneten Systems hatte jeder seine Freiheiten.

    Jaja, früher war alles besser! 🙄

    Nicht alles, aber einiges. 🙄

    Schulen sollten wieder authoritaerer werden. Das ist der Preis, den man fuer hoeheren Bildungsstandard zu bezahlen hat. Desweiteren keine Trennung zwischen Haupt- und Realschule und Gymnasien sollten wieder zu dem werden, was sie mal waren. hoehere Schulen.


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