problem mit fstream



  • Achso, ok 🙂 Hab ich wohl in Gedanken beim ofstream übersehen.
    Nun speichert er. Ich habe jetzt jeweils die werte:
    a2, b3 und d4
    gespeichert. Aber wenn ich die Datei auslese sagt er nur 97. Was ist mein Fehler nun?

    Ich habe nun kurz die Zeile

    cout << lesen.get();
    

    editiert und die "Methode?" get(); weggelassen. Dann spuckt er zwar mehr als zwei Zeichen aus aber in Hex glaube ich. Ähnelt einer Speicheradresse: 0x22fe84 (wobei x ja kein Hex-Wert sein kann) 😕



  • Du liest ja auch per get() nur ein einzelnes Zeichen aus der Datei aus - das ist das 'a' (= (char) 97). Wenn du den kompletten Dateiinhalt auslesen willst, benötigst du eine Schleife.

    (btw, du solltest Trennzeichen zwischen die Namen und zugehörigen Noten setzen, das erleichter das Einlesen)



  • Ok. Wie muss die Schleife gestalltet sein? Also soviele Wiederholungen wie Zeichen, aber woher weiß ich wieviele zeichen es sind?
    Trennzeichen wie Leerzeichen oder wie ein Semikolon? Ich habe gelesen, das man diese Semikolons bei CSV-Dateien häufig einsetzt um das später in Excel auszulesen..
    ---
    Und mal eine generelle Frage:

    class schueler
    {
          public:
                 string nachname;
                 string vorname;
                 string strasse;
                 int plz;
                 string ort;
                 noten n;
    };
    

    Die Klasse heißt ja schueler und die objekte sind nachname und eine Funktion in einer Klasse heißt Methode. Und wie heißt nun der datensatz, den ich übergebe? Ist das das Element? Und was ist der Ausdruck für noten n; in diesem fall, weil noten ja eine eigene klasse ist.



  • Ich habe anhand der Fragestellung keine Ahnung was genau Du wissen willst aber ich versuchs trotzdem 😉

    Mit dem "Element", meinst Du damit eine Instanz der Klasse? Dann nennt man das Objekt, oder Instanz.

    schueler klaus; 
    ^klasse oder typ
             ^instanz oder objekt
    

    Innerhalb der Klasse schueler gibt es ein Mitglied n, vom Typ noten (string ist übrigens auch ne Klasse, dasselbe gilt also für Nachname usw.)



  • Du könntest statt get() lieber die formatierte Ein/Ausgabe verwenden:

    while(lesen)
    {
      schueler tmp;
      lesen>>tmp.name;
      lesen>>tmp.n.deutsch;
      cout<<tmp.name<<" "<<tmp.n.deutsch;
    }
    

    Und was du als Trennzeichen verwendest, bleibt dir überlassen - du mußt nur deine Einlese-Funktion so anpassen, daß sie dieses Trennzeichen erkennt (eine Möglichkeit wäre, Leerzeichen, '\t' oder ';' zur Trennung der einzelnen Elemente zu verwenden und '\n' zur Trennung der Datensätze)



  • Das mit dem tmp verstehe ich nicht ganz..
    In wie fern ist das für die formatierung bzw. das einlesen oder schreiben verantwortlich?



  • tmp ist ein Objekt vom Typ "schueler" - dort kannst du alle eingelesenen Daten des Schülers zusammenfassen (nächste Steigerung des Codes wäre es übrigens, für "schueler" und "noten" einen eigenen operator>> und operator<< zu definieren).

    Die Formatierung bekommst du hin, indem du nicht per get() jedes Zeichen einzeln ausliest, sondern über die Stream-Operatoren die Werte einliest und direkt in den richtigen Typ parsen lässt.



  • Ich verstehe den Zusammenhang aber nicht. Also tmp ist nun eine neue Instanz der schuelerklasse. Und was bringt mir das jetzt?? Ich verstehe nicht was du wozu vorhast - kann dir nicht folgen 😕



  • t1m0n schrieb:

    Ich verstehe den Zusammenhang aber nicht. Also tmp ist nun eine neue Instanz der schuelerklasse.

    Genau richtig. Du könntest auch eine bereits vorhandene Instanz dafür verwenden.

    Und was bringt mir das jetzt?? Ich verstehe nicht was du wozu vorhast - kann dir nicht folgen 😕

    Das ist ein selbständiges Objekt - d.h. du könntest es z.B. in einen vector packen, an andere Funktionen übergeben oder irgendwie weiterverarbeiten. Wichtig ist im Moment, daß du in diesem Objekt die Schülerdaten aus deiner Datei eintragen kannst.



  • CStoll schrieb:

    t1m0n schrieb:

    Ich verstehe den Zusammenhang aber nicht. Also tmp ist nun eine neue Instanz der schuelerklasse.

    Genau richtig. Du könntest auch eine bereits vorhandene Instanz dafür verwenden.

    Ich habe ja a als instanz genommen, möchte demnach mit a halt weitermachen weil es für mich als Anfänger ja klar erkennbar sein soll was was ist.

    Wichtig ist im Moment, daß du in diesem Objekt die Schülerdaten aus deiner Datei eintragen kannst.

    Ja, das habe ich ja auch vor. Ich möchte den Inhalt auslesen (so wie er wirklich ist) und dann weiter beschreiben können. Warum hast du als bedingung bei while(lesen) lesen verwendet? Welchen wert liefert das?

    vector 😕 sagt mir nichts..



  • t1m0n schrieb:

    Warum hast du als bedingung bei while(lesen) lesen verwendet? Welchen wert liefert das?

    streams können implizit in bool umgewandelt werden - dabei entspricht "false", daß der Stream in irgendeinem Fehlerzustand gelandet ist (z.B. EOF oder falsches Zeichen am falschen Platz). D.h. die Schleife arbeitet so lange weiter, wie sie Daten auswerten kann.

    vector 😕 sagt mir nichts..

    Das ist eine Möglichkeit, viele gleichartige Daten auf einem Haufen zu speichern (analog zu Arrays, aber deutlich flexibler). Wenn du noch einen Tag wartest - in der nächsten Ausgabe des C++-Magazins kommt auch ein Artikel zu vector<> und anderen Containerklassen der STL.



  • CStoll schrieb:

    Wenn du noch einen Tag wartest - in der nächsten Ausgabe des C++-Magazins kommt auch ein Artikel zu vector<> und anderen Containerklassen der STL.

    Isat das Magazin denn OpenSource? Habe eine ältere Ausgabe im Fachhandel gesehen, kostete allerdings 10€ und das finde ich ist ein wenig viel oder?

    Aber wozu benötige ich jetzt die Vektoren? Mit deiner schleife kann ich das doch alles ausgeben lassen oder?

    Mir gibt die Konsole nun folgendes aus: 97509851100529949-1
    Ich habe das einlesen so gestalltet:

    //Auslesen der Datei
             ifstream lesen;
             lesen.open(dateiadresse.c_str());
             while (lesen)
             {
             cout << lesen.get();
             }
             lesen.close();
    

    Als ich die Methode get weggelassen habe, gab es eine Endlosschleife, woran lag das eigentlich?



  • t1m0n schrieb:

    CStoll schrieb:

    Wenn du noch einen Tag wartest - in der nächsten Ausgabe des C++-Magazins kommt auch ein Artikel zu vector<> und anderen Containerklassen der STL.

    Isat das Magazin denn OpenSource? Habe eine ältere Ausgabe im Fachhandel gesehen, kostete allerdings 10€ und das finde ich ist ein wenig viel oder?

    Das Magazin findest du hier an Bord - Magazin - die Artikel

    Aber wozu benötige ich jetzt die Vektoren? Mit deiner schleife kann ich das doch alles ausgeben lassen oder?

    Wenn du mehr machen willst als ein- und ausgeben (z.B. die Datensätze sortieren), mußt du deine Daten irgendwo intern zwischenspeichern.

    Mir gibt die Konsole nun folgendes aus: 97509851100529949-1
    Ich habe das einlesen so gestalltet:

    //Auslesen der Datei
             ifstream lesen;
             lesen.open(dateiadresse.c_str());
             while (lesen)
             {
             cout << lesen.get();
             }
             lesen.close();
    

    [/quote]get() gibt einen int zurück (-1 steht übrigens für EOF), wenn du etwas lesbareres haben willst, mußt du das zumindest nach char casten. Oder du liest dir den Thread nochmal aufmerksam durch und denkst etwas länger über operator>> nach.



  • CStoll schrieb:

    tmp ist ein Objekt vom Typ "schueler" - dort kannst du alle eingelesenen Daten des Schülers zusammenfassen (nächste Steigerung des Codes wäre es übrigens, für "schueler" und "noten" einen eigenen operator>> und operator<< zu definieren).

    Die Formatierung bekommst du hin, indem du nicht per get() jedes Zeichen einzeln ausliest, sondern über die Stream-Operatoren die Werte einliest und direkt in den richtigen Typ parsen lässt.

    Ich glaube du willst darauf hinaus. Ich kenne aber nicht solche Operatoren. Ich habe das übrigens nun so umgeschrieben

    schreiben << a.nachname << " " << a.n.deutsch;
    

    Dort habe ich ja auch den << Operator. Hängt das irgendwie zusammen mit dem worauf du hinaus willst??



  • Ja, das ist schonmal ein Anfang. Nun mußt du die Daten nur noch passend dazu einlesen:

    lesen >> a.nachname >> a.n.deutsch;
    

    (und bei der Ausgabe würde ich noch ein "\n" hinterherschieben, dann sieht deine Datei übersichtlicher aus)



  • Ok, das mit dem \n verstehe ich, danke für den Hinweis.
    Aber woher soll mein Programm denn beim Einlesen wissen was a.nachname oder a.n.deutsch ist? Ich gehe davon aus, das die Laufzeit beendet ist und die Datei nach x-Tagen wieder eingelesen wird.
    Ich möchte, dass halt nicht nur von einer Person alles gespeichert wird, sondern das die TXT-Datei erweitert werden kann. Also n-viele Schüler in der txt verwaltet werden können.



  • t1m0n schrieb:

    Aber woher soll mein Programm denn beim Einlesen wissen was a.nachname oder a.n.deutsch ist? Ich gehe davon aus, das die Laufzeit beendet ist und die Datei nach x-Tagen wieder eingelesen wird.

    Dazu mußt du beim Schreiben die Reihenfolge festlegen, in der die Daten in der Datei landen und später in der selben Reihenfolge wieder auslesen (das Leerzeichen und Newline werden von op>> als Trennzeichen zwischen den einzelnen Werten angesehen).

    (im Klartext: DU weißt, daß in der Datei erst der Name und dann die zugehörige Deutsch-Note kommt. Also mußt du die Elemente auch in genau dieser Reihenfolge wieder lesen)



  • Ok. Es klappt nicht. Habe das gefühl es liegt daran das eine methode oder so wieder fehlt^^

    ifstream lesen;
             lesen.open(dateiadresse.c_str());
             while (lesen)
             {
             lesen >> a.nachname >> a.n.deutsch;
             }
             lesen.close();
    

    Und was das Schreiben angeht, habe ich das so gemacht:

    //Schreiben der Datei
             ofstream schreiben;
             schreiben.open(dateiadresse.c_str(), ios_base::app);
             schreiben << a.nachname << " " << a.n.deutsch << "\n";
             schreiben.close();
    

    Das Schreiben funktioniert einwandfrei. In der txt steht alles drinne wie es soll, aber auslesen tut er rein garnix.



  • Natürlich liest er aus - allerdings überschreibt er in jedem Schleifendurchlauf die gelesenen Werte wieder neu. Das heißt, wenn du mit den Daten weiterrechnen willst, mußt du das in der while()-Schleife erledigen.



  • CStoll schrieb:

    Natürlich liest er aus - allerdings überschreibt er in jedem Schleifendurchlauf die gelesenen Werte wieder neu. Das heißt, wenn du mit den Daten weiterrechnen willst, mußt du das in der while()-Schleife erledigen.

    Ich möchte sie nicht großartig weiterverarbeiten, sondern lediglich ausgeben, so dass der Benutzer weiß welche Daten in der txt schon vorhanden sind und keine doppelt abspeichert.


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