Warum verkaufen sich manche so billig
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http://www.jobdoo.de/EDV-Dienstleistungen
Wen nich mir manche Angebote so ansehe frage ich mich wie die das machen.
Seiten um teilweise 60 € u.s.w.Was haltet Ihr von dieser Entwicklung des Preisdumpings.
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Finde ich bedenklich. Ich tippe mal darauf, dass darunter über kurz oder lang die Qualität der gelieferten Arbeit leidet.
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Klick mich
Bei diesem Angebot waren die 800€ ja schon ziemlich günstig.
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So ein scheiss, wieviel Geld doch die Leute haben.
"Wie erstell ich eine Wep-Seite"
Auf www.selfhtml.de steht doch schon alles für HTML/XML, dann noch google.de und das wars doch.
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F98 schrieb:
Finde ich bedenklich. Ich tippe mal darauf, dass darunter über kurz oder lang die Qualität der gelieferten Arbeit leidet.
Darauf kannst du wetten

Das tat sie doch von Anfang an.
Von Zeit zu Zeit kommt auch mal ne Reportage drüber. Meist nicht über IT sondern Handwerkerarbeiten. Aber ist ja analog.
Die Fachkräfte bieten wenn überhaupt nur bei Festpreisen, ansonsten bieten dann die Hobbyfrickler.
Die kamen dann zum Malern mittags statt morgens mit Fahne, und weigerten sich zu Arbeiten und fingen an, vor Ort über den Preis zu diskutieren.
Denn sie hatten nicht wirklich vor, zu diesem Preis zu arbeiten, hehe.Kann mir gut vorstellen, dass es hier ähnlich abläuft.
Wie, was soll das heißen, ich darf nicht die Grafiken aus meiner CorelDraw ClipArt CD nehmen?

Bedenklich finde ich es eigentlich nicht,
gleich und gleich gesellt sich gern und bei sowas ist keiner der Gewinner.
(Außer der Portalbetreiber)
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BTW, die ganze Seite scheint auch so'n 60€ Ding gewesen zu sein

Diese tollen rotierenden "Cool" Buttons, wo die Hälfte der Ani fehlt, hübsch und farblich sehr passend
SO, und jetzt geh ich UnixTom unterbieten und melde mich dann krank. *g*
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Unix-Tom schrieb:
Wen nich mir manche Angebote so ansehe frage ich mich wie die das machen.
Seiten um teilweise 60 € u.s.w.Was haltet Ihr von dieser Entwicklung des Preisdumpings.
Da gibt's diverse Gründe:
- niedrige Eintrittsbarriere, Schüler und Studenten ohne Nebenkosten (wohnen zuhause, keine Sozialversicherung, keine Steuer, keine Rücklagenbildung, DSL von Eltern bezahlt) brauchen auf ihre Fixkosten keine Rücksicht nehmen (dann sind 60EUR z.B. 10 EUR pro Stunde netto, 6 Stunden, naja, ist doch nicht so wenig, rechne mal, was ein Angestellter pro Stunde normal bekommt).
- Lockvogelangebote, Angebot unter Kosten um Kundenkontakte zu bekommen und damit in Zukunft bessere Abschlüsse zu machen
- Verzweiflung
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Artchi schrieb:
Naja, wir haben zum Glück ein paar MItbewerber, mit denen wir uns gut verstehen und das Preisdumping ganz einfach im Kollektiv nicht mitmachen.
Zitat aus der Wikipedia:
Ein Kartell ist die Kooperation wirtschaftlicher Aktivitäten von unabhängigen Unternehmen, mit dem Zweck den Wettbewerb zu verhindern oder zu beschränken.
So etwas meinst du doch, oder?

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Imho sind Preisabsprachen generell verboten aber ich bin kein Anwalt also kann ich nix dazu sagen
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Das soll kein Angriff gewesen sein, nur eine Feststellung.
Aber dann hätte ich noch eine putzige Frage. Wie passen die beiden Aussagen zueinander:Muß unser Kunde dann zusehen, wie er seine Projekte unterbrechungsfrei weiter entwickeln lassen kann, wenn er wirklich auf die 45 EUR beharrt.
Artchi schrieb:
Nein, da wir kein Monopol haben und somit den Wettbewerb garnicht behindern können.
Ist das nicht ein Widerspruch per se?
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Artchi schrieb:
...
es ist schon verboten, dass zwei bäcker sich darauf einigen welche preise sie anbieten...
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Artchi schrieb:
Und wie gesagt, die letzten Jahre sind wir unserem Kunden mehrmals entgegekommen. Jetzt will er es mit 45 EUR auf die Spitze treiben. Und das geht so nicht!
blöder kunde: was voher in 30 stunden fertig war braucht jetzt eben 70 stunden

nee, aber im ernst: mach dem ein anderes angebot so dass er von seinem stundentrip runterkommt
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Ist euer Kunde hier mit ganz oben dabei?
http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/e500_start/logo/hbi/index.htmlDann kann ich mir schon denken wer es ist

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Der ist in den Top 10.

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Also mich düngt es als "IT-Edelnutte" auch meinen Senf dazuzugeben:
Also seit ungefähr 2 Jahren habe ich, mit wenigen Ausnahmen wegen Belange der zukünftigen Positionierungen, niemals mehr eine Projektbewerbung unter 80,- €/h zzgl. Märchen abgesandt. Das kann für Positionen zur Großprojektleitung (8- bis 10-stelliger Etat , 30-1000 Entwickler, mehrere Hundert Mannjahre) auch mal schnell auf 180,- oder als Senior Principal Consultant (Schlüsselberater für Foschungsteams) auf 250,- €/h zzgl Märchen und Reisespesen hochschnellen.
Für viele meiner Berufskollegen sind meine Sätze und Einstellungen einfach nur Wahnsinn. Weil die sich nicht vorstellen können, dass im aus Sicht Ihrer Positionierung überfüllten IT-Markt solche Sätze gezahlt werden. Sie gelten schon als "Prima Donna", wenn Sie für Entwicklung in Mainstreamtechnologien 60,- bis 65,- verlangen. Aber ich wäre ein schlechter Geschäftsmann, wenn ich nur unter Konditionen arbeite, die kein Kunde erfüllt. So I suppose to be a bold fucking son of bitch ...

Ein typisches Zenario aus meiner Beratertätigkeit:
Ein Großkonzern läd mich aufgrund meines Images, Profils und Referenzen zu sich ein und nach wenigen Minuten wird mir bereits klar - hier stappelt sich die Kacke schon turmhoch.
I.d.R. waren vor mir schon Consultants daran, sogar von renormierten Beratungsunternehmen, die es aber nicht hingekrigt haben. Denn die schicken nicht ihre "Superstars" in so banale Kundenprojekte, sondern "normale" Mitarbeiter, die dann aus Büchern und Inet theoretischen Kramm zusammentragen und in Docs und Präsentationen zur Schau stellen, um erst mal das Management vorzugauckeln - "Ich bin wichtig, denn hier passiert was!".
Nur sobald es in die Technik geht, knallt es an allen Ecken und Enden. Weil die Leute überhaupt keine Erfahrung haben, die Konzepte zu bewerten und übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen. Irgendwann hat dann ein Verantwortlicher die Schnautze voll, beschwert sich beim Vorstand und dann komme ich erst zum Zuge, denn ich bin ja teurer!
Aber bis dahin hat man noch einmal 10 M€ aus dem Fenster geschmissen bzw. nur marginalen Projektfortschritt erzielt, nur um 10 € am Stundensatz einzusparen.Mein schlagendes Marketing-Argument ist immer:
"Überlegen Sie sich doch mal, welches Paradoxon Sie verlangen:***
Ich habe jetzt zehn DAX-Unternehmen erzählt, wie sie ihr Geschäft zu führen haben,
soll aber auf der anderen Seite zu blöd sein mich selbst zu vermarkten?!?"***