können spinnen fliegen?
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Storm.Xapek.de schrieb:
Die macht den Faden an der lampe fest,
klettert das drahtseil nach oben an der decke endlang zu der anderen lampe und macht dort den faden wieder fest.so könnt's gewesen sein. hätte nicht gedacht, dass diese viecher so schlau sind...
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Storm.Xapek.de schrieb:
Die macht den Faden an der lampe fest,
klettert das drahtseil nach oben an der decke endlang zu der anderen lampe und macht dort den faden wieder fest.Ich wette der Faden hängt ein wenig durch und sit nciht straff,
das kommt von dem umweg über die decke,darum wird der faden länger.Ohne wind ist das wohl noch die einzige erklärung
LOL

net schrieb:
minhen schrieb:
Spinnen wiegen keine 100kg und Wind weht quasi immer.
okay, aber in dieser halle ist kein wind. das ist ein total geschlossener raum.
natürlich weht dort ein lüftchen, sonst wär die spinne schon lange erstickt.
spinnen schicken den faden voraus per wind, also nicht bungeemässig spinne voran. wenn der faden wo hängen bleibt, klettern sie rüber. darum fliegen einem am waldrand manchmal diese meterlangen spinnfäden entgegen
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1310-Logik schrieb:
natürlich weht dort ein lüftchen, sonst wär die spinne schon lange erstickt.
du lebst doch auch noch, obwohl es manchmal windstill ist

irgendwlche windartigen luftbewegungen hat es in diesem raum noch nie gegeben. man kann eine feder von oben fallen lassen und die segelt senkrecht zu boden...
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ein Spinnfaden ist x-mal leichter als eine Feder. Der wird schon von thermischen Turbulenzen herumgewirbelt. Und das die Halle aus absolut stehender Luft besteht glaub ich nicht. Mach mal Strömungsexperimente mit Rauch..
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1310-Logik schrieb:
ein Spinnfaden ist x-mal leichter als eine Feder. Der wird schon von thermischen Turbulenzen herumgewirbelt.
das kann's auch sein. das tier hat den faden einfach hängen lassen und ein leichter luftzug hat das andere ende an die zweite lampe geklebt. hört sich am plausibelsten an...
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net schrieb:
1310-Logik schrieb:
ein Spinnfaden ist x-mal leichter als eine Feder. Der wird schon von thermischen Turbulenzen herumgewirbelt.
das kann's auch sein. das tier hat den faden einfach hängen lassen und ein leichter luftzug hat das andere ende an die zweite lampe geklebt. hört sich am plausibelsten an...
das kann nicht nur sein, so ist es.
ich mein, es wär auch etwas mutig von der spinne, sich mal einfach abzuseilen, ohne zu wissen wohin
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Storm.Xapek.de schrieb:
Die macht den Faden an der lampe fest,
klettert das drahtseil nach oben an der decke endlang zu der anderen lampe und macht dort den faden wieder fest.Ich wette der Faden hängt ein wenig durch und sit nciht straff,
das kommt von dem umweg über die decke,darum wird der faden länger.Ohne wind ist das wohl noch die einzige erklärung
Falsch, die ziehen den Faden tatsächlich straff.
(Hab ich schon mal beobachtet)Fliegen geht überigens wirklich.
Einige Spinnen bauen sich eine art kleines Netz, lösen dieses und segeln damit durch die Gegend (bei Wind natürlich vom Wind kontrolliert), ohne Wind wie ne Art Segelflugzeug. (Besonders die kleinen Arten. Ne Tarantel tut sowas natürlich nicht). Ich glaube aber nicht das das so kontrolliert geht um geziehlt die andere Lampe anzusteuern.
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Ich glaub Spinnen können ziemlich gut räumlich sehen (oder wozu haben sie 8 Augen?), sie seilen sich also wahrscheinlich nicht vollkommen blind ab.
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Spinnen können aktiv nicht fliegen.
Nur passiv, im Spätsommer kann man das bei Jungspinnen
beobachten, die sitzen am Ende von Grashalmen, und lassen
einen Faden im Wind hängen, ist dieser langgenug, reicht
eine Windboe um die Spinne in die Luft zu reisen,
so können spinnen weite Strecken zurücklegen.Was die Halle angeht, ich glaube nicht, das eine Spinne
da auf gut glück einen Faden raushängt, um den dann
an der Lampe festzumachen, das wäre auch unwahrscheinlich.
Wenn der Faden so klebrich ist, dann müsste er schon durch
verwirbelungen in der Luft sich verheddern.
Ich denke die Spinne ist da rübergeklettert.
Einige Arten können auch recht weit springen, und führen
dann Fäden als Sicherung mit sich, aber 2m ist da in
Europa unwahrscheinlich.
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Fäden als Sicherung? Überleben Spinnen nicht jeden Sturz aus einer beliebigen Höhe?
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snOOfy schrieb:
Fäden als Sicherung? Überleben Spinnen nicht jeden Sturz aus einer beliebigen Höhe?
Spinnen haben keine Titan Hülle, zwar Chitin, aber beliebige Höhe? Ne..
Ausserdem könnte ja unten in der Schlucht Wasser sein, dann ist auch fertig lustig.
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Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine Spinne durch einen Sturz draufgehen kann - selbst bei nem Wurf vom Empire State Building.

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Dann Versuchs mal

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Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Spinne hohe Fallhoehen nicht ueberleben sollte. Eine Spinne beschleunigt im Fall ja nur sehr kurz. Ich vermute, dass sie nach maximal 10-20m schon ihre Hoechstgeschwindigkeit erreicht hat.
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1310-Logik schrieb:
Dann Versuchs mal

Da ich unter Arachnophobie leide, werde ich das Experiment niemals durchführen können.

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Doktor Prokt schrieb:
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Spinne hohe Fallhoehen nicht ueberleben sollte. Eine Spinne beschleunigt im Fall ja nur sehr kurz. Ich vermute, dass sie nach maximal 10-20m schon ihre Hoechstgeschwindigkeit erreicht hat.
Wieviel wäre die Vmax dann?
Ok, nehmen wir an, sie würde einen 100m Sturz in einen Abgrund physisch überleben (wobei sie zumindest eine Hirnerschütterung abbekommen wird :p ), dann bräuchte sie trotzdem drei bis vier Wochen um wieder hoch zu kommen, da das Gelände schwierig ist. (Im Hallenbeispiel müsste sie ja auch erst ne Wand finden zum hochklettern) Ausserdem weiss sie ja nicht, was da unten lauert, Wasser, Treibsand, spinnenfressende Pflanzen...
Darum nimmt sie lieber ein Sicherheitsseil womit sie jederzeit zum Ausganspunkt zurück kann.
Wikipedia::SpringspinnenIhren Namen verdankt diese Spinnenfamilie der Jagdstrategie, der zu ihr gehörenden Arten. So lauern Springspinnen am Boden oder Hauswänden auf ihre Beute und springen sie an. Sie verfügen zwar auch über Spinndrüsen, verwenden diese aber nicht zum Bau von Spinnennetzen, sondern nutzen ihre Seide zum Bau von Eikokons. Einige Arten sichern sich - ähnlich einem Bergsteiger - bei ihren Sprüngen mit einem Faden aus Spinnenseide, so dass sie nach einem Sprung relativ einfach wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren können, indem sie sich wieder am eigenen Faden hinaufziehen.
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Doktor Prokt schrieb:
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Spinne hohe Fallhoehen nicht ueberleben sollte. Eine Spinne beschleunigt im Fall ja nur sehr kurz. Ich vermute, dass sie nach maximal 10-20m schon ihre Hoechstgeschwindigkeit erreicht hat.
Ich hab mal eine aus dem Fenster geworfen. Die hat ihre Beine ausgebreitet und ist relativ langsam, aber gerade, runtergesegelt.