Patriotismuswelle in Deutschland
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F98 schrieb:
...Mein Problem dabei ist aber, eben die Kürze des "Aufflammens", wie schnell sich die Menschen auf einmal wieder "begeistern" lassen. Es fehlt meiner Meinung nach nur noch der/die Richtige zum "ins Horn pusten" und fertig ist der Salat, die Leute sind ohen kritisches Nachdenken für alles Kommende zu begeistern....
Es geht hier um Fussball und nicht um die Weltherrschaft
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ist mir auch schon aufgefallen, bei der letzen wm warens nicht so viele die die fahnen rausgeholt haben. auserdem gab's keine so extremen auto corsos wie dieses mal. bei uns wurde gestern die gesamte innenstadt gesperrt da ging nix mehr.
wobei ich diese entwicklung nicht für gefährlich erachte, sondern das ganze eher als positive entwicklung ansehe. ich denke solangsam löst sich die jüngere genertation von diesem "oh gott blos nicht die fahne raushängen sonst hält man uns für nazis" mentalität. eine gewisse verbundenheit zu seinem land ist ganz gut und hat auch nichts mit unsere geschichte zu tuen. wiso sollten wir wenn unsere mannschaft spiel nicht die fahnen rausholen, in anderen ländern ist das ganz normal.
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Cpp_Junky schrieb:
Es geht hier um Fussball und nicht um die Weltherrschaft
Eben, und das ist auch der Grund warum die Fahnen nach der WM wieder verschwinden werden. Ob das wohl den "lenkenden Köpfen im Hintergrund" gefällt?
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Ich hab zwar auch so ne Fahne, aber ehrlich gesagt bedeutet die mir nix.
Ein Stück Stoff mit Farben drauf. Nichts wovor man sich fürchten kann,
und schon garnix was mich zum nazi macht. Eher andersrum der nazi macht die
Fahne zudem wovor man Angst haben muss. Blindem Fanatismus.Hatt aber rein garnix damit zu tun wieviele Fahnen jetzt überall herumwedeln.
Für mich ist das nur ein Zeichen für welche "Fussballmanschaft" man ist.@F98
die "lenkenden Köpfen im Hintergrund" werden schon wissen was sie tun,
wenn sie uns solche Fahnen in die Hand drücken

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F98 schrieb:
es ist an Euch sicherlich nicht vorbeigegangen, dass Deutschland z.Z. auf der Patriotismuswelle surft. Bedenklich finde ich dabei, wie in so kurzer Zeit so viele Menschen gedankenlos auf einmal Fahnen rausholen und einen auf patriotisch machen. Die gemeinsame Sache verbindet eben. Ich denke auch, dass viele nach der WM ihre Fähnchen wieder unter dem Bett verstecken.
Hmmm... keine Ahnung, was das ist. Ich halte es aber nicht für Patriotismus. Darunter verstehe ich etwas anderes. Patriotisch ist in meinen Augen zum Beispiel ein deutscher Unternehmer, der in Deutschland bleibt, obwohl er im Ausland günstiger produzieren könnte. Jemand der etwas für das Land tut und dabei seine eigenen Ziele usw. etwas hinten anstellt: So einer ist ein Patriot. Jemand, der mit nem Fähnchen rumwedelt und "Wir werden Weltmeister" grölt, ist höchstens ein Idiot, aber eher kein Patriot. ...IMHO.

Hmmm... vermutlich können wir uns aber nicht darauf einigen, von der neuen Idiotenwelle in Deutschland zu reden, heh?!
Naja, lassen wir das mal. Eigentlich möchte ich hier keinen beleidigen und sicherlich hat hier jeder seine Gründe, warum er das macht oder warum er das nicht macht.Man könnte das vielleicht als so eine Art Schein-Patriotismus bewerten. Jeder möchte neuerdings als Patriot in Deutschland gelten und anscheinend meinen viele Leute, dass man das auf das öffentliche Präsentieren der Nationalfarben reduzieren kann. Naja... wer es braucht, soll es machen. Alle anderen können sich dazu ja denken, was sie wollen. Ich sehe da zumindest momentan noch nicht die Dinge, die Du da befürchtest.
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Walli schrieb:
In anderen Ländern ist es normal die Dinger rauszuholen wenn das Nationalteam spielt. Nur im übervorsichtigen Deutschland wird die Freude über die WM im eigenen Land durch Hobbykritiker getrübt die dahinter wieder unbedingt ein Aufflammen des Nationalismus sehen wollen. Da gehört aber mehr zu als Fußball zu gucken und das Haus in Landesfarben zu dekorieren.
Auf der anderen Seite wird auch völlig ignoriert, dass Leute aus aller Herren Länger gemeinsam auf den Straßen Deutschlands feiern (von den üblichen Krawallbrüdern mal abgesehen). Das gibt es sonst auch nicht so oft.Die größte Gefahr, die von den Fahnen ausgeht sehe ich in der Verkehrssicherheit. Wenn sich so ein Ding löst und einem anderen Autofahrer die Sicht versperrt, dann kann das böse enden.
FULL ACK, sowohl zum Ersten als auch zum Zweiten Absatz

Ich hab im Übrigen schon lange ne Fahne, ne große, nicht so eine am Lolli-Stiel. Eine, die so groß ist, dass man sie als Decke benutzen kann. Die häng ich regelmäßig raus, denn ich bin stolz auf Deutschland. Warum sollte ich auch nicht? Schaut's euch um, es gibt nicht viele Länder die insgesamt mehr zu bieten haben, als Deutschland, IMO.
MfG
GPC
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Ich finde interessant, was ausländische Reporter dazu sagen.
Alle Artikel, die ich von jenen gelesen habe, besagen, dass diese Reporter die Entwicklung in Deutschland völlig bedenkenlos finden und dass jene sagen, dass es in deren Ländern so üblich sei. Sie meinen, es sei nicht schlimm, sondern im Gegenteil sehr schön. Allerdings glauben auch sie, dass die Fähnchen nach der WM verschwinden werden, was sie sogar schade finden.
Meine persönliche Meinung dazu: Ich finde es erst einmal schön, dass es selbst den ausländischen Menschen gefällt. Ich bin auch der Meinung der Reporter, die es schade finden, dass man in ihren Ländern die Fahnen nur raushängt, wenn Sportereignisse stattfinden.
Ich will niemanden dazu zwingen, eine Flagge aufzuhängen, aber ich persönlich fände es schon schön, wenn einige Flaggen mehr nach der WM draußen blieben. Dies wird auch sicherlich so sein, wenn auch der Anteil vielleicht sehr gering sein wird. Ich bin mir sicher, dass es mindestens einige wenige geben wird, die die Flagge nach der WM draußen lassen werden.
Im Übrigen kann ich schon etwas fühlen, dass die Stimmung sich in Deutschland während der WM (und ich hoffe auch sehr, dass dies darüber hinaus gehen wird) in positiver Weise verändert hat.
Was ich aber richtig assig fand, war, dass bei uns in der Stadt vor der Leinwand alle gepfiffen haben, als Merkel gezeigt wurde. Ich meine, selbst wenn man sie nicht mag, sollte man sie nicht auspfeifen, gerade bei solch einem Ereignis nicht, da sie unser Land auch (neben Herrn Köhler) repräsentiert. Ich hätte so etwas auch nicht bei Schröder gemacht, obwohl ich den nicht so toll fand und eher der CDU zugeneigt bin.
Mr. B
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F98 schrieb:
Die lenkenden Köpfe im Hintergrund werden das sicherlich mit Genugtuung registriert haben.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sie es mit Genugtuung registrieren, dass Deutschland Hundertausende "Nigger" und "Kanaken" einlädt um _gemeinsam_ Fußball zu zelebrieren. Das müsste für die doch eher sowas wie "Verbrüderung mit dem Feind" sein.
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Deutschland ist denen doch imho wurscht. Die würden auch mit ner DFB-Fahne rumrennen, wenn die populärer wäre. Dass die meisten Fans der deutschen Fußballherrennationalmannschaft aus Deutschland kommen und sich deshalb mit der entsprechenden Fahne zieren ist so gesehen nur ein Nebeneffekt.
Ich finds lächerlich. Dass in ein paar Wochen die Fähnchen die deutschen Müllhalden und Müllverbrennungsanlagen "schmücken" werden, finde ich irgendwie doof.
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Was ich mich ja ernsthaft frage:
Wieso wird Schwarz-Rot-(WM)Gold hier ständig mit Nazis usw. in Verbindung gebracht? Das wären wohl eher andere Farben, die bedenklich wären.
Und außerdem: Was hindert einen daran, mal so richtig den Patriotischen raushängen zu lassen? Ist doch geil! Und mal ganz davon ab: So ein Schwarz-Rot-Goldenes Meer von Flaggen etc. pp. sieht einfach nur genial aus! Da können keine Farben gegenanstinken!
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Ich finds auch super!

Sonst darf man sich sowas in Deutschland ja nicht erlauben (echt traurig). Tut richtig gut, endlich mal überall die Landesfarben zu sehen.
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Ich seh es jetzt mal aus Sicht eines Ausländers, dessen Team auch noch immer gute Chance auf die Achtelsfinals hat: Wir in der Schweiz haben in den letzten Jahren vermehrt unser Label, das Schweizerkreuz, aufgehängt, angezogen oder sonst wie präsentiert. Und zwar hatten sowohl Links wie Rechts allen Grund dazu. Die Rechten als Abschottung gegen eine zu starke Integration in Europa (sprich EU Beitritt) und die Linken gegen die laufende Globalisierung. So ist es nicht verwunderlich, dass letzten Montag das Volk gut ausgerüstest genug war, um nach dem Sieg gegen Togo ganze Strassen und Städte Rot-Weiss zu schmücken.
Nach der bisher makellosen Vorstellung der Deutschen Mannschaft finde ich es auch durchaus angebracht, etwas Patriotismus in Deutschland zu zeigen. Nun gibt es noch immer zu viele Leute, die den Patriotismus mit Nationalismus gleich setzen. Was natürlich nicht richtig ist. Klar, dass Deutschland wegen des Nationalismus eine dunkle Vergangenheit hat. Deswegen darf das Land aber nicht für alle Zeiten den Kopf unten lassen und sich nicht über Leistungen von Landsleuten freuen. Freut euch darüber was ihr habt, feiert, jubelt. Es kommen sicher wieder schlechtere Zeiten, darum nutzet die Gunst der Stunde.
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Hm, irgendwie habt ihr noch nicht ganz verstanden, um was es mir geht.
1. Ich habe nichts gegen Jubel, Feiern, Ausgelassenheit.
2. Den direkten Nazivergleich scheue ich, will ich hier nicht.Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?
Für was holen die Leute auf einmal die Fahnen raus? Aus welchem Grund? WM, neuer Nationalstolz - ich glaube es nicht wirklich. Ich denke, es ist eher Orientierungslosigkeit, neue Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in einer Zeit des Kampfes des Einzelnen. Nach der WM wird diese kurze Phase der "Richtungsvorgabe", eben durch diese WM, beendet sein.
Der Pöbel hat gut darauf angesprochen, je niedriger im Bildungsstand, um so größer die Fahne.
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F98 schrieb:
Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?
das die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland haben und nicht so unkompliziert damit umgehen, wie z.B. die Engländer oder die Franzosen ist ja klar. Ich denke aber, dass viele dieses Verhältnis normalisieren wollen, es fehlte aber bisher der Anstoß, dies zu tun. Die WM bietet diesen nun.
Für was holen die Leute auf einmal die Fahnen raus?
Wer sind 'die Leute'? Ich kann ja nicht jeden fragen, warum er das tut. Aber bisher haben hier ja schon einige gesagt, warum.
Aus welchem Grund? WM, neuer Nationalstolz - ich glaube es nicht wirklich. Ich denke, es ist eher Orientierungslosigkeit, neue Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in einer Zeit des Kampfes des Einzelnen. Nach der WM wird diese kurze Phase der "Richtungsvorgabe", eben durch diese WM, beendet sein.
Möglich, aber was ist so schlimm daran in der Zusammengehörigkeit eine Richtung zu suchen (und vllt. auch zu finden) ?
Der Pöbel hat gut darauf angesprochen, je niedriger im Bildungsstand, um so größer die Fahne.
Junge junge, nach dieser Aussage müsstest du aber ne riesige Fahne haben, gibt bestimmt auch Anti-Patriotimsus-Fahnen *kopfschüttel*
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Hi,
Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so
man kann aber auch wirklich alles hinterfragen. "Deckmantel" klingt schon so negativ. Mich störts nicht, ich finds in Ordnung, und wenn es nur für die Zeit der WM ist.
Statt sich zu freuen, dass bisher recht wenig "vorher herbeigeschworene Unglücke" eingetreten sind, wird immer noch ständig versucht, irgendwas zu kritisieren, schlecht zu machen und zu hinterfragen.
Ich denke, es ist eher Orientierungslosigkeit, neue Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in einer Zeit des Kampfes des Einzelnen.
Und selbst wenn, wne stört das? Nur, weil man sich unter einer Flagge "vereint", ist das ja noch nix Schlechtes.
Der Pöbel hat gut darauf angesprochen, je niedriger im Bildungsstand, um so größer die Fahne.
Aha. Also sind Leute ohne Fahne Genies, oder was?
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Hallo
GPC schrieb:
F98 schrieb:
Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?
das die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland haben und nicht so unkompliziert damit umgehen, wie z.B. die Engländer oder die Franzosen ist ja klar. Ich denke aber, dass viele dieses Verhältnis normalisieren wollen, es fehlte aber bisher der Anstoß, dies zu tun. Die WM bietet diesen nun.
Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach. Vielleicht könnte man auch mal so argumentieren, dass den Umgenag mit Patriotismus sich die anderen Länder mal von Deutschland abgucken könnten. Auf etwas wie ein Land stolz zu sein, macht doch nun wirklich bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn. Zumal man in Deutschland (in jedem anderem Land wahrscheinlich auch) ja auch immer sagen kann, dass es genauso sinnvoll ist, auf sein Land stolz zu sein, wie sich dafür zu schämen. Alles beides ist meinen Augen nicht angebracht. Ich finde diese neue Welle des Nationalismus eigentlich nur peinlich, weil 90% von denen, die jetzt eine Fahne am Auto hängen haben doch mit einer solidarischen Gesellschaft nichts am Hut haben. Das sind Fussballfans und sobald die WM vorei ust, oder die Mannschaft rausfliegt, ist der Spuck zu Ende. Das Problem ist nur, dass die ganze Diskussion schon wieder Stilblüten trägt: Thomas Gottschalk sagt auf das Thema Nationalismus angesprochen: "Lieber zuviel als zu wenig."!!!! Und das in Deutschland.
chrische
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chrische5 schrieb:
Hallo
GPC schrieb:
F98 schrieb:
Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?
das die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland haben und nicht so unkompliziert damit umgehen, wie z.B. die Engländer oder die Franzosen ist ja klar. Ich denke aber, dass viele dieses Verhältnis normalisieren wollen, es fehlte aber bisher der Anstoß, dies zu tun. Die WM bietet diesen nun.
Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach.
War kein Argument, nur ein Vergleich. Und selbst wenn, warum darf man sich nicht an anderen Ländern orientieren? Sind das alles Holzköpfe in England, oder wie? Warum nicht auch mal Spaß an der nationalen Identität haben?
Vielleicht könnte man auch mal so argumentieren, dass den Umgenag mit Patriotismus sich die anderen Länder mal von Deutschland abgucken könnten.
Patriotismus bisher in Deutschland? Wo? Und hey, niemand will wirklich so mit dem eigenen Land umgehen, wie wir das taten.
Auf etwas wie ein Land stolz zu sein, macht doch nun wirklich bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn.
Wieso? Ich bin ja auch nicht direkt auf die Landschaft stolz, aber z.B. auf die Leistungen unserer Gesellschaft, unser System usw. Such dir was aus, was du daran jetzt gut oder schlecht findest.
Ich finde diese neue Welle des Nationalismus eigentlich nur peinlich, weil 90% von denen, die jetzt eine Fahne am Auto hängen haben doch mit einer solidarischen Gesellschaft nichts am Hut haben. Das sind Fussballfans und sobald die WM vorei ust, oder die Mannschaft rausfliegt, ist der Spuck zu Ende.
Abgesehen davon, dass es Spuk heißt, werden die Ausmaße natürlich zurückgehen, aber ich denke doch, dass etwas hängenbleibt.
Das Problem ist nur, dass die ganze Diskussion schon wieder Stilblüten trägt: Thomas Gottschalk sagt auf das Thema Nationalismus angesprochen: "Lieber zuviel als zu wenig."!!!! Und das in Deutschland.
Das ist nur Gottschalk. Der wohnt übrigens in Kalifornien.
EDIT: Eine amerik. Satire hat mal folgendes geschrieben: "Germany, offical name Federal Sorry Jews Republic of Really Sorry for everything Jews Germany Sorry Anne Frank in particular."
Das traf bisher imho auch oft zu.
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Für dieses Verhalten gibt es sicherlich diverse Gründe. Die WM ist im eigenen Land. Das ist doch mal was besonderes. Wir Schweizer freuen uns auch auf die EM 2008 in der Schweiz und Österreich. Die Deutschen sind bisher unbesiegt, ist doch auch nicht übel, nachdem man die Jungs und den Trainer dauernd schlechtgeredet hat. Und die Leute brauchen endlich wieder was zu feiern, nachdem man aus der Wirtschaft und Politik mehr schlechte als gute Nachrichten vernimmt. Ausserdem sollte man endlich mit der ewigen Schlecht- und Miesmachermentalität aufhören. Die bringt garantiert kein Land vorwärts.
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Hallo
chrische5 schrieb:
Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach.
GPC schrieb:
War kein Argument, nur ein Vergleich. Und selbst wenn, warum darf man sich nicht an anderen Ländern orientieren? Sind das alles Holzköpfe in England, oder wie?
Es sind keine Holzköpfe aber Nationalisten und das sollte, meiner Meinung überwunden werden.
GPC schrieb:
Patriotismus bisher in Deutschland? Wo? Und hey, niemand will wirklich so mit dem eigenen Land umgehen, wie wir das taten.
Warum denn nicht? Hat es uns geschadet. Versuchen wir uns unserer Vergangenheit zu stellen. Ich finde den Weg den Deutschland begangen hat sehr gut.
GPC schrieb:
Wieso? Ich bin ja auch nicht direkt auf die Landschaft stolz, aber z.B. auf die Leistungen unserer Gesellschaft, unser System usw. Such dir was aus, was du daran jetzt gut oder schlecht findest.
Mit dem Argument darf man sich aber auch schämen ein Deutscher zu sein.
chrische
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chrische5 schrieb:
Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach.
GPC schrieb:
War kein Argument, nur ein Vergleich. Und selbst wenn, warum darf man sich nicht an anderen Ländern orientieren? Sind das alles Holzköpfe in England, oder wie?
Es sind keine Holzköpfe aber Nationalisten und das sollte, meiner Meinung überwunden werden.
Du bezeichnest also jeden Engländer, der ne Fahne schwingt als Nationalisten?
GPC schrieb:
Patriotismus bisher in Deutschland? Wo? Und hey, niemand will wirklich so mit dem eigenen Land umgehen, wie wir das taten.
Warum denn nicht? Hat es uns geschadet. Versuchen wir uns unserer Vergangenheit zu stellen. Ich finde den Weg den Deutschland begangen hat sehr gut.
Man kann sich ja gerne der Vergangenheit stellen, gelegentlich. Aber dauernd geht's mir einfach auf die Nerven, zumal ICH nichts mit der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zu tun hatte und daher auch keine Reue o.ä. empfinden muss.
Vergangenheit ist Vergangenheit, wir haben daraus gelernt, schauen wir auch mal nach vorne.GPC schrieb:
Wieso? Ich bin ja auch nicht direkt auf die Landschaft stolz, aber z.B. auf die Leistungen unserer Gesellschaft, unser System usw. Such dir was aus, was du daran jetzt gut oder schlecht findest.
Mit dem Argument darf man sich aber auch schämen ein Deutscher zu sein.
Dann schäm dich von mir aus. Und gib mir bescheid, wenn du das Paradies gefunden hast
