Tour de Farce... äh France



  • User-- schrieb:

    Man sollte sich aber auch mal vor Augen halten unter was für einem Druck die Topsportler stehen, wenn alle eine ständige Leistungssteigerung sehen möchten..

    N Grund zum Doping? Darin besteht doch gerade der Reiz im Sport: Der beste Ungedopte ist doch der einzig wahre Gewinner. Leistungsdruck als Ausrede für Doping zu benutzen ist Käse... interessiert im wahren Leben auch keinen, ob du unter Druck stehst. Sollen se eben nicht Rad fahren, wenn ihnen der Druck zu hoch ist. Außerdem ist dies gerade ein zweiter Reiz des Sports: Wer kommt mit dem Druck am besten zu Recht?

    SideWinder schrieb:

    Wenn du jahrelang trainierst und immer nur Zweiter wirst verdienst du nicht einmal die Hälfte des Gewinners - vll spielt auch das eine Rolle?

    Dann haste eben Pech gehabt. Wenn du jahrelang trainierst und nur Zweiter wirst, dann haste eben nicht so viel Talent und Begabung dafür. Es ist zwar hart, aber so ist es im Leistungssport eben. Auch kein Grund, Dopingmittel zu sich zu nehmen (versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht anschwärzen, vllt. hast du das gar nicht behauptet, aber ich wollte es nur gesagt wissen).

    Mr. B



  • "Der beste Ungedopte ist doch der einzig wahre Gewinner"

    Das problem ist aber, das man bei sochen Wettbewerben nicht von der Moral leben kann. Es geht nunmal ums Preisgeld und das gwinnt wehr als erstes über die Ziellinie fährt (Auch gedopt wenn man es nicht nachweisen kann).

    Und solange es ums Geld geht (Auch das aus Werbeverträgen) werden die Fahren bereit sein das Doping zu nehmen um zu gewinnen.

    Es ist doch zur zeit so, das der EHRLICHE DER DUMMR IST.

    Der gedopte verdiehnt millionen und der ungedopte wohnt unter der Brücke(Sinnbildlich im Verhältnis zu sehen) und kann sich an seiner Moral erfreuen.



  • Andreas XXL schrieb:

    Würde man alles erlauben, würde sich das ungefährlichste durchsetzen, da die Fahren nicht unnötigerweise ihr Leben riskieren würden.
    Wozu sie aber in der jetzigen Situation gezwungen sind.

    Wenn sie alle legal dopen, ist das die gleiche Situation wie vorher. Wer gewinnen will, muss zusätzlich noch unbemerkt dopen. Also hast du Doping erlaubt und doch nichts gewonnen.



  • Michael E. schrieb:

    Andreas XXL schrieb:

    Würde man alles erlauben, würde sich das ungefährlichste durchsetzen, da die Fahren nicht unnötigerweise ihr Leben riskieren würden.
    Wozu sie aber in der jetzigen Situation gezwungen sind.

    Wenn sie alle legal dopen, ist das die gleiche Situation wie vorher. Wer gewinnen will, muss zusätzlich noch unbemerkt dopen. Also hast du Doping erlaubt und doch nichts gewonnen.

    Wenn man Doping nun komplett erlaubt (egal in welcher Menge), was wird dann versucht, um zu betruegen?
    Kleine, solarbetriebene Elektromotoren, die das Hinterrad antreiben?

    Oder wird man vor dem Wiegen des Rades beim Beginn einer schweren Bergetappe - um das vorgeschriebene Mindestgewicht zu erreichen - den Rahmen zB mit Eis fuellen, das dann im Laufe der ersten Kilometer schmilzt und durch kleine vorher gebohrte Loecher abfliesst?



  • Doktor Prokt schrieb:

    Wenn man Doping nun komplett erlaubt (egal in welcher Menge), was wird dann versucht, um zu betruegen?

    Klar, was gibts Gesünderes als ne ordentliche Packung Doping zum Frühstück.

    Bist du dir im Klaren, wie schädlich solche Stoffe sein können?



  • Andreas XXL schrieb:

    "Der beste Ungedopte ist doch der einzig wahre Gewinner"

    Das problem ist aber, das man bei sochen Wettbewerben nicht von der Moral leben kann. Es geht nunmal ums Preisgeld und das gwinnt wehr als erstes über die Ziellinie fährt (Auch gedopt wenn man es nicht nachweisen kann).

    Und solange es ums Geld geht (Auch das aus Werbeverträgen) werden die Fahren bereit sein das Doping zu nehmen um zu gewinnen.

    Es ist doch zur zeit so, das der EHRLICHE DER DUMMR IST.

    Der gedopte verdiehnt millionen und der ungedopte wohnt unter der Brücke(Sinnbildlich im Verhältnis zu sehen) und kann sich an seiner Moral erfreuen.

    ja, gut. ich meinte eigentlich damit: "Der beste Ungedopte sollte doch der einzig wahre Gewinner sein." 😉

    du hast ja recht, nur für mich kanns das nicht sein. es muss doch das ziel aller sportarten sein, dass der beste Ungedopte der einzig wahre gewinner ist.

    Mr. B



  • 1310-Logik schrieb:

    Der jahrelange Zweite war aber auch gedopt.

    Naja, da hatte er wenigstens etwas mit dem Ersten gemeinsam.





  • Daniel E. schrieb:

    Da ohnehin fast jeder doped -- sollen sie es halt erlauben. Die Grenze zwischen dem, was aktuell erlaubt und verboten ist, ist ohnehin eher eine rechtliche (und pragmatischerseits: eine, der Nachweisverfahren).

    Am Ende sollte nicht nur der Sportler, sondern auch der Dopingdoktor einen Titel bekommen. Vielleicht gibt es ja Sonderwertung, wer den besten Leistungsboost hinbekommt (ala Etappe X: Sportler kippt fast vom Rad, Etappe X+1: Sportler wird Etappen-Sieger)

    🙂



  • Lol Bei der Formel1 gibts auch die Konstrutorenwertung. Wieso also im Radsport keine Doping-Doktor-Wertung?

    Also ich bin auch für das legalisieren von Doping. Wer sich freiwillig Hochleistungssport antut dem ist eh nicht mehr zu helfen.



  • Legalisieren von Doping ist keine Lösung. Wenn nun jedes Jahr zehn Fahrer tot vom Rad fallen, bei der TdF, weil Doping nicht mehr verboten ist, wer will sowas sehen?

    So etwas ist in der heutigen Zeit - zum Glück - nicht vorstellbar und würde am öffentlichen Protest scheitern.


  • Mod

    Ladilu schrieb:

    Legalisieren von Doping ist keine Lösung. Wenn nun jedes Jahr zehn Fahrer tot vom Rad fallen, bei der TdF, weil Doping nicht mehr verboten ist, wer will sowas sehen?

    So etwas ist in der heutigen Zeit - zum Glück - nicht vorstellbar und würde am öffentlichen Protest scheitern.

    War das ironisch gemeint?

    Wenn die Fahrer tot runterfallen, würde wohl die Zuschauerquote eher hoch gehen... ich kenne eine Menge Leute, die schauen Autorennen und Motorradrennen im Fernsehen nur wegen den Unfällen. ("War ein schlechtes Rennen." "Wieso?" "Keine Unfälle.")



  • Marc++us schrieb:

    Ladilu schrieb:

    Legalisieren von Doping ist keine Lösung. Wenn nun jedes Jahr zehn Fahrer tot vom Rad fallen, bei der TdF, weil Doping nicht mehr verboten ist, wer will sowas sehen?

    So etwas ist in der heutigen Zeit - zum Glück - nicht vorstellbar und würde am öffentlichen Protest scheitern.

    War das ironisch gemeint?

    Wenn die Fahrer tot runterfallen, würde wohl die Zuschauerquote eher hoch gehen... ich kenne eine Menge Leute, die schauen Autorennen und Motorradrennen im Fernsehen nur wegen den Unfällen. ("War ein schlechtes Rennen." "Wieso?" "Keine Unfälle.")

    und ich gehör dazu! Ich muss sagen, mich interessiert tour de france / radsport so überhaupt nicht. und eigentlich bin ich auch gegen doping, aber sollte man das wirklich einführen, dann gehen die zuschauerzahlen noch höher, weil sichs alle sadisten anschauen würden. na ja, ich steh ab und zu auf so was, aber nur wenn die leute gewollt so doof sind und sich das extra reinpumpen, sich quasi selbst zerstören wollen. aber ansonsten würd ich da auch keine zeit für verschwenden (hab ich zeit zu verschenken?)...

    Mr. B


  • Mod

    "Wer sich freiwillig Hochleistungssport antut dem ist eh nicht mehr zu helfen."
    "aber ansonsten würd ich da auch keine zeit für verschwenden"

    🙄👎

    MfG SideWinder



  • SideWinder schrieb:

    "Wer sich freiwillig Hochleistungssport antut dem ist eh nicht mehr zu helfen."

    wer hat das denn gesagt?



  • Ben04.



  • Marc++us schrieb:

    War das ironisch gemeint?

    Wenn die Fahrer tot runterfallen, würde wohl die Zuschauerquote eher hoch gehen... ich kenne eine Menge Leute, die schauen Autorennen und Motorradrennen im Fernsehen nur wegen den Unfällen. ("War ein schlechtes Rennen." "Wieso?" "Keine Unfälle.")

    Nein, das war nicht ironisch gemeint. Unfälle mögen ja als "Show"-Elemente bei manchen Leuten gut ankommen - eventuell sogar Todesfälle. Allerdings würde das von staatlicher Seite schnell unterbunden werden. Aber ich glaube auch, dass die meisten Menschen - von sich aus - soetwas ablehnen würden. Seit den Gladiatorenspielen sind 1500 Jahre vergangen, und die Aufklärung hat doch die eine oder andere Spur hinterlassen.


  • Mod


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