Wahrnehmung der Nachrichten und der Welt..



  • minhen schrieb:

    Lass mal Amerika irgendein Land angreifen und ruckzuck sind unzählige "degenerierte, stinkende Hunde" auf den Straßen und demonstrieren dagegen und wollen mit dem Krieg nichts zu tun haben.

    Aus South Park
    Cartman: "I learned somethin' today. This country was founded by some of the smartest thinkers the world has ever seen. And they knew one thing: that a truely great country can go to war, and at the same time, act like it doesn't want to. You people who are for the war, you need the protesters. Because they make the country look like it's made of sane, caring individuals. And you people who are anti-war, you need these flag-wavers, because, if our whole country was made up of nothing but soft pussy protesters, we'd get taken down in a second. That's why the founding fathers decided we should have both. It's called "having your cake and eating it too.""



  • Marc++us schrieb:

    ...
    Es wäre daher für radikale Gruppen ziemlich fahrlässig, hier einen Anschlag zu verüben... das könnte die öffentliche Meinung zum kippen bringen. ...

    Also ich bin auch jemand der der Ansicht ist, dass wir in Deutschland noch mit
    am sichersten sind. Aber irgendwie hab ich das Gefuehl, dass diese Gruppen
    so blind vor Hass (oder Ueberzeugung) sind, dass sie sich ueber
    solche Dinge keine Gedanken machen.

    gruss
    v R



  • virtuell Realisticer schrieb:

    [..]
    Also ich bin auch jemand der der Ansicht ist, dass wir in Deutschland noch mit
    am sichersten sind. Aber irgendwie hab ich das Gefuehl, dass diese Gruppen
    so blind vor Hass (oder Ueberzeugung) sind, dass sie sich ueber
    solche Dinge keine Gedanken machen.

    gruss
    v R

    Glaube ich leider nicht.
    Deutsche Soldaten kämpfen täglich in Afghanistan mit Aufständigen und die Irakische Polizei wird von Deutschland ausgebildet. Die Merkel kommt beim Bush gar nicht tief genug in den Hintern rein und ein Nein zur Gewalt im Lebanon gabs auch nicht. Dafür aber zwei Atom U-Boote für Israel auf Staatskosten.
    In jeder Krisenregion ein Fettnäpfchen, sowas sehen die Blinden Überzeugten wahrscheinlich leider auch..


  • Mod

    Headhunter schrieb:

    ein Nein zur Gewalt im Lebanon gabs auch nicht.

    Das stimmt, ich war schon länger der Überzeugung, daß man endlich was gegen die Hisbollah unternehmen sollte, und ich verstehe nicht, warum die EU Geld an die Palästinenser oder in den Libanon zahlt.




  • Mod

    Headhunter schrieb:

    Deutsche Soldaten kämpfen täglich in Afghanistan mit Aufständigen und die Irakische Polizei wird von Deutschland ausgebildet.

    Erstens kämpfen die deutschen Soldaten nicht in Afghanistan, sie verschenken Bonbons an die Kinder, beschützen die Drogenbarone und Drogenbauern, und verstecken sich ansonsten im Lager. 700 Mann kontrollieren den ganzen Norden... yez, sind wir gut. Die Sowjets haben 500.000 Mann für Afghanistan gebraucht und verloren, und wir schaffen das mit einem Bruchteil davon. Sind wir geil. Wie lautete der Spruch in Rambo III: "Es ist besser 10 Löwen zu schicken, als 1000 Schafe." Hm. Das hat offensichtlich einer nicht verstanden und 10 Schafe geschickt. 🕶

    Und die Sache mit der Polizei im Irak ist doch neutral... tut nicht weh, hilft auch nix, also das ist kaum ein Grund für irgendwas.

    Ne, ich würde die Deutschen schön in Ruhe lassen, dann zahlen sie weiter Geld an die lokalen Organisationen und lassen mich in Ruhe im Dreck wühlen.

    Aufgehetzt wären sie ein Problem, aber so?



  • Marc++us schrieb:

    Headhunter schrieb:

    Deutsche Soldaten kämpfen täglich in Afghanistan mit Aufständigen und die Irakische Polizei wird von Deutschland ausgebildet.

    Erstens kämpfen die deutschen Soldaten nicht in Afghanistan, sie verschenken Bonbons an die Kinder, beschützen die Drogenbarone und Drogenbauern, und verstecken sich ansonsten im Lager. 700 Mann kontrollieren den ganzen Norden... yez, sind wir gut. Die Sowjets haben 500.000 Mann für Afghanistan gebraucht und verloren, und wir schaffen das mit einem Bruchteil davon. Sind wir geil. Wie lautete der Spruch in Rambo III: "Es ist besser 10 Löwen zu schicken, als 1000 Schafe." Hm. Das hat offensichtlich einer nicht verstanden und 10 Schafe geschickt. 🕶

    Und die Sache mit der Polizei im Irak ist doch neutral... tut nicht weh, hilft auch nix, also das ist kaum ein Grund für irgendwas.

    Ne, ich würde die Deutschen schön in Ruhe lassen, dann zahlen sie weiter Geld an die lokalen Organisationen und lassen mich in Ruhe im Dreck wühlen.

    Aufgehetzt wären sie ein Problem, aber so?

    Neutralität ist doch was schönes, oder? 😉



  • Marc++us schrieb:

    Zunächst einmal will der Mensch glauben, das scheint zur Basisprogrammierung zu gehören.

    Huh?

    Marc++us schrieb:

    Du ersetzt ja den Glauben an einen Gott auch nur durch den Glauben an die Lösung der Probleme durch Wissenschaft, ersetzt füllst die eine Lücke durch etwas anderes.

    Der Glauben != das Glauben. Und die Natur der Religion ist in aller Regel eine andere als die der Wissenschaft.

    Marc++us schrieb:

    Und hoffst darauf, daß die Wissenschaft nur eindeutige Lösungen kennt, so daß darin kein Streitpotential enthalten ist. Das mag für simple Dinge wie F = m * a noch gelten, aber schau Dir nur das Konfliktpotential in Bezug auf Entstehung des Universums an, oder zu solchen Dingen wie Unified Theory, da gibt's Lager, die sich gegenseitig befehden. Auch in der Wissenschaft gibt's an den Rändern viele Varianten, von denen man nicht sicher ist, welche stimmt. Und wo man schon eher von Glaubenskrieg sprechen kann als von Wissenschaft.

    Klar sind Hypothesen mitunter heftig umstritten - aber wie dramatisch sind denn normalerweise die Auswirkungen solcher "Glaubenskriege" verglichen mit religiösen Auseinandersetzungen, wie standhaft falsifizierte Mutmaßungen verlichen mit religiösem Dogma?

    Marc++us schrieb:

    Der Glaube ist für viele Menschen eine Stütze in Problemsituationen (Unglücksfälle, Todesfälle, aber auch alltägliches Scheitern oder Rückschläge).

    Durchaus; aber für viele Menschen ist er sicher auch, sowohl in Problemsituationen als auch im Alltag, eine Last.

    [quote="Marc++us"]
    Denn der Mensch ist qua Aufbau seines Verstandes dummerweise dazu auserwählt, überall Muster zu sehen, d.h. er sucht nach einem Sinn. Wenn aber Deine Tochter in einem Autounfall umkommt, was ist da der Sinn? Der Verstand kann den "dummen Zufall" eben nicht als Ursache akzeptieren.

    Marc++us schrieb:

    Es ist doch kein Wunder, warum Flugzeugunglücke so penibel aufgeklärt werden (gerade in der wissenschaftlichen Welt). Wenn man keine technische Ursache finden konnte (der Zulieferant hat brennbare Kabel benutzt) wird's zum Pilotenfelder - aber auf jeden Fall muß ein SCHULDIGER gefunden werden, zur Befriedigung der Fragen der Angehörigen der Opfer. Damit den GRUND kennen.

    Ja, du hast das warum sehr schön hervorgehoben: damit, falls vorhanden, der Schuldige aus dem Verkehr gezogen wird, technische Mängel behoben werden können, Sicherheitsrichtlinien angepasst werden.

    Marc++us schrieb:

    Nichts anderes ist doch die verzweifelte Suchen nach den Körpern von Vermissten, obwohl man sicher wissen könnte sie seien tot - erst wenn man die verwesten Leiche gesehen hat, kann man die Tatsache akzeptieren. Das absolut nicht rational. Aber so sind wir halt. 🙂

    Hast du ein Beispiel dafür? Nicht, sich an Stohhalme klammern, unökonomische Rettungsversuche, sondern wirklich wissen?

    Marc++us schrieb:

    Diese Suche nach Sinn und Ursache treibt die Menschen, und daher wird Glaube - und die organisierte Form davon ist die Religion - letztlich immer Bestandteil des menschlichen Lebens sein.

    Lassen wir Sinn und Ursache einfach mal so stehen - wie folgt daraus zwangsläufig der Glaube?



  • Hehe, da wills einer nicht zugeben. 😃


  • Mod

    finix schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Auch in der Wissenschaft gibt's an den Rändern viele Varianten, von denen man nicht sicher ist, welche stimmt. Und wo man schon eher von Glaubenskrieg sprechen kann als von Wissenschaft.

    Klar sind Hypothesen mitunter heftig umstritten - aber wie dramatisch sind denn normalerweise die Auswirkungen solcher "Glaubenskriege" verglichen mit religiösen Auseinandersetzungen, wie standhaft falsifizierte Mutmaßungen verlichen mit religiösem Dogma?

    Die Auswirkungen sind nicht dramatisch, da diese Auseinandersetzungen nur von ungefähr 0.003% der Bevölkerung ausgetragen werden. Folglich kann die Auswirkung nicht so groß sein wie bei einem religiösen Dogma. [Auch sind die Teilnehmer oftmals schwächliche Typen, die kaum eine 3-Kilo-Hantel stemmen könnten, wodurch sie auch keine körperliche Gewalt ausüben. 😃 ]

    Einer meiner früheren Chefs kam vom Zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt... der erzählte mir in dieser Hinsicht einiges. Daß Redner bei Konferenzen von Zwischenrufen und Buhrufen unterbrochen wurden, wenn ihre Theorie nicht passend war. Außerdem kannst Du Dir das selbst erarbeiten, wenn Du ein bißchen im Netz surfst, und auf Seiten zu solchen Themen gehst.

    Ach, ein Punkt viel mir erst später ein, ich sage nur: Flamewars. Verfolge doch mal die Flamewars bzgl Linux vs Windows oder C++ vs Java, wo ja gebildete Akademiker übereinander herfallen wie Hyänen. [Wobei ich diese Flames nicht als wissenschaftliche Debatte qualifiziert sehen will.] In der Wissenschaft gibt's zwar nicht so extreme 50:50-Lager, aber Einigkeit herrscht in den Randbereichen ja auch nicht. Und Du kannst davon ausgehen, daß diese Theorien dort auch in einer Art Flamewar vertreten werden.

    Ersetzt Du daher die 0.003% durch eine größere Zahl, weil es Dir gelingt die Wissenschaft gegenüber der Religion in der Gesellschaft stärker zu fördern, streiten sich die Leute dann eben über Urknalltheorie.

    Alter Projektleiterspruch: Du mußt Dein Projekt mit den Leuten machen, die Du hast, nicht mit denen, die Du Dir wünschst. Oder auf deutsch: der Mensch ist Scheiße, und er wird Scheiße bleiben. Jede Gesellschaftsutopie, die darauf keine Rücksicht nimmt, wird scheitern. Deine Idee, mehr Wissenschaft statt Religion, ist eine solche.


  • Mod

    finix schrieb:

    Lassen wir Sinn und Ursache einfach mal so stehen - wie folgt daraus zwangsläufig der Glaube?

    Es ist schon spät und ich muß noch bißchen was arbeiten, aber ein einfacher Erklärungsversuch:

    Die Realität umfasst 100% (logischerweise).

    Unser Verständnis der Realität begann irgendwo mal bei 0%, wuchst dann auf 10% (Feuer), steigerte sich über Rad (20%) hoch zu Atomwaffen (95%). Naja, Du verstehst was ich meine. Wir konvergieren gegen 100%, aber können es nicht erreichen.

    Offensichtlich gibt es eine Erklärungslücke:

    Erklärungslücke = 100% - Wissensstand

    Diese Erklärungslücke wird nicht gegen 0 gehen, da es doch ein Widerspruch wäre, wenn wir alles zu 100% verstehen könnten (kann der Mensch den Mensch vollständig verstehen? Was sagt da die Algorithmentheorie dazu?)

    Folglich ergibt sich: Erklärungslücke > 0 f.A. Zeit

    Der Mensch sieht natürlich den Unterschied zwischen seinem Wissensstand und Realität, und füllt diese Lücke mit Glauben:

    - Glaube an einen Gott, der für den Rest verantwortlich ist
    - Glaube an einen Wissenschaftler, der eines Tages in der Lage sein wird die Lücke zu beseitigen
    - etc



  • Hallo,

    @Marc++us:
    Was verstehst du unter "Der Mensch ist Scheisse"? Letzten Endes wollen alle nur irgendwelche Ziele erreichen. Auch wenn es da einiges Ausnahmen gibt, so wollen die meisten halt moeglichst gut Ueberleben. Wie auch alle anderen Tiere und Pflanzen (Lebewesen). Und man versucht in der Regel seine eigenen Vorteile moeglichst gut auszuspielen.

    Naja du kannst aber
    - Glaube an Wissenschaft
    und
    - Glaube an einen Gott nicht gleichsetzten!

    Weil der Glaube an einen Gott wird immer weiter widerlegt durch eben die Wissenschaft. (War da z.B. nicht mal etwas mit na Scheibe oder Hexen? 🤡 )

    Wissenschaft versucht ja im Grunde nur Formeln und so zu erstellen, amit wir die Zukunft moeglichst genau vorhersagen koennen, bzw. dadurch beeinflussen koennen. Um halt fuer uns das Leben zu verbessern oder sicherer zu machen. 👍

    Jetzt koennte man meinen Waffen z.B. machens aber nicht sicherer. Finde ich schon, Problem ist nur das es viele Menschen gibt die Waffen und vor allem andere Meinungen haben und dann...Peng. Aber so schuetzen uns Waffen z.B. vor anderen Tieren. Aber denke solche zerstoererischen Dinge machen auch nur einen sehr kleinen Teil in der gesamten Forschung aus.

    Wir sollten vielleicht mal das Thema wechseln/vertiefen damits net langweilig wird 😋
    Wie waers mit: Gibt es sowas wie nen Geist oder existiert man nur in einer rein Materiellen Welt? 😃

    MfG, Heimdall83

    /edit
    Um die Frage zu Erlaeutern: Meine das im Bezug auf das Gehirn/Denken.



  • Marc++us schrieb:

    Die Auswirkungen sind nicht dramatisch, da diese Auseinandersetzungen nur von ungefähr 0.003% der Bevölkerung ausgetragen werden. Folglich kann die Auswirkung nicht so groß sein wie bei einem religiösen Dogma. [Auch sind die Teilnehmer oftmals schwächliche Typen, die kaum eine 3-Kilo-Hantel stemmen könnten, wodurch sie auch keine körperliche Gewalt ausüben. 😃 ]

    [...]

    Ersetzt Du daher die 0.003% durch eine größere Zahl, weil es Dir gelingt die Wissenschaft gegenüber der Religion in der Gesellschaft stärker zu fördern, streiten sich die Leute dann eben über Urknalltheorie.

    Nochmal meine Frage, was wären die Auswirkungen solcher Meinungsverschiedenheiten? (Was z.B. haben die Nutzer des 'falschen' Betriebssystems zu befürchten?)

    Marc++us schrieb:

    Alter Projektleiterspruch: Du mußt Dein Projekt mit den Leuten machen, die Du hast, nicht mit denen, die Du Dir wünschst. Oder auf deutsch: der Mensch ist Scheiße, und er wird Scheiße bleiben. Jede Gesellschaftsutopie, die darauf keine Rücksicht nimmt, wird scheitern.

    Auch wenn ich's nicht so krass ausdrücken würde, du hast vollkommen Recht. Dennoch, glaubst du nicht dass sich der Mensch ändern kann?

    Marc++us schrieb:

    Deine Idee, mehr Wissenschaft statt Religion, ist eine solche.

    Das war nicht meine Idee. Ich würde auch nicht sagen dass dies sämtliche Probleme lösen würde, oder gar dass wir dadurch alle dieselben Ziele hätten; aber der Niedergang der Religion und die Vorherrschaft einer naturalistischen Weltanschauung wären sicher ein Schritt in die richtige Richtung.



  • Marc++us schrieb:

    Der Mensch sieht natürlich den Unterschied zwischen seinem Wissensstand und Realität, und füllt diese Lücke mit Glauben:

    - Glaube an einen Gott, der für den Rest verantwortlich ist
    - Glaube an einen Wissenschaftler, der eines Tages in der Lage sein wird die Lücke zu beseitigen
    - etc

    Wie wär's denn mit dieser Liste:

    - Glaube daran dass man eine Wissenslücke hat
    - Glaube daran dass das es einen Unterschied gibt zwischen "Glauben dass morgen die Sonne aufgeht" und "Glauben dass die Sonne Gott ist"
    - etc


  • Mod

    finix schrieb:

    Nochmal meine Frage, was wären die Auswirkungen solcher Meinungsverschiedenheiten? (Was z.B. haben die Nutzer des 'falschen' Betriebssystems zu befürchten?)

    Puh, das übliche, eingeschränktes Wahlrecht, Diskriminierung im Alltag, höhere Kreditzinsen, willkürliche Verhaftungen, Folterungen, Steuervorteile für die Anhänger der eigenen Gruppe. Was eben eine Gruppe so gegen ihre Meinungsgegner durchführt und schon immer getan hat.

    Beispiel Kambodscha: da stand auf das Lesen eines Buches (egal was) die Todesstrafe.

    Die kleinere Meinungsgruppe wehrt sich mit Sabotage und Terroranschlägen.

    Noch mal: das Problem bei sowas ist, daß es eine führende Meinung gibt, die an der Macht ist, und kleinere Gegengruppe. Und die kleinere Gruppe fühlt sich unterdrückt, die größere will sich schützen und schlägt unverhältnismäßig zurück.

    Ernsthaft: ich glaube nicht, daß das bei der Urknalltheorie - wenn das die bestimmende Theorie einer Gesellschaft wäre - anders sein würde. Weil die Theorie anders ist, die Menschen aber immer noch gleich sind. Ich wehre mich gegen die Vorstellung (bzw. Hoffnung), daß durch den Austausch der Theorie sich der Mensch bessert.


  • Mod

    finix schrieb:

    Dennoch, glaubst du nicht dass sich der Mensch ändern kann?

    Er hat es in den letzten 7006 Jahren nicht getan. Wieso sollte er das plötzlich in 2007 tun?

    [Und bitte - ich habe nicht wirklich ein negatives Menschenbild... ich versuche nur ein realistisches Menschenbild in Betrachtung zu ziehen. Real solutions for real people. 🙂 Ich kann mit diesem Typus Mensch ganz gut leben.]



  • Marc++us schrieb:

    ...
    Ich wehre mich gegen die Vorstellung (bzw. Hoffnung), daß durch den Austausch der Theorie sich der Mensch bessert.

    Richtig. Der Mensch bessert sich nur, durch Änderung seiner selbst.
    Liebe, Vergebung, Achtung....die Dinge die uns Jesus geben wollte.



  • 1310-Logik schrieb:

    Marc++us schrieb:

    ...
    Ich wehre mich gegen die Vorstellung (bzw. Hoffnung), daß durch den Austausch der Theorie sich der Mensch bessert.

    Richtig. Der Mensch bessert sich nur, durch Änderung seiner selbst.
    Liebe, Vergebung, Achtung....die Dinge die uns Jesus geben wollte.

    Danke für den Lacher 😃 👍



  • Marc++us schrieb:

    finix schrieb:

    Dennoch, glaubst du nicht dass sich der Mensch ändern kann?

    Er hat es in den letzten 7006 Jahren nicht getan. Wieso sollte er das plötzlich in 2007 tun?

    Absolut richtig. Der Mensch ändert sich nicht, er ist so wie er ist. Das was man allgemein als Änderung bezeichnet ist im Grunde nur das Umschwenken auf eine andere Facette, die schon immer tief im Mensch selbst verankert war.

    Änderung kann meiner Auffassung nach nur im geringen Maß über Generationen erfolgen, indem man sich mit sich aktiv selbst auseinander setzt, reflektiert und selbst die Dinge anpackt und nicht indem an auf das Heil wartet.

    Gesamt betrachtet dreht sich der Mensch seit seiner sich selbst bewußten Existenz im Kreis, wie so ein dämlicher Köter, der seinen Schwanz jagt.



  • dEUs schrieb:

    1310-Logik schrieb:

    Marc++us schrieb:

    ...
    Ich wehre mich gegen die Vorstellung (bzw. Hoffnung), daß durch den Austausch der Theorie sich der Mensch bessert.

    Richtig. Der Mensch bessert sich nur, durch Änderung seiner selbst.
    Liebe, Vergebung, Achtung....die Dinge die uns Jesus geben wollte.

    Danke für den Lacher 😃 👍

    Das war ernst gemeint 😞
    Religion ist nämlich nicht nur einem Gott zu huldigen, sondern beinhaltet auch Regeln für ein Zusammenleben in einer Gesellschaft, die über Gesetzte im rechtlichen Sinn hinausgehn.
    Wenn allerdings alle so denken wie Du, und Achtung vor anderen Menschen lachhaft finden, gut Nacht liebe Menschheit. 👎


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