Gar nicht so krass, so ne Atombombe...
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Wie sich Leute immer wegen jedem sinnlosen Scheiß aufregen können ist wirklcih phänomenal.

Natürlich leider. Wenn man schon so n riesen Ding detonieren lässt, dann kann mans doch acuh auf dem Boden machen, damit die Nachwelt was zu gucken hat...!
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Optimizer schrieb:
Leider wurde sie in 4km Höhe gezündet, ich kann auf 73.85°, 54.50° jedenfalls nichts erkennen.

Eine Nuklearbombe hinterlässt auch keine hübschen Krater. Es sei denn, man verbudelt sie. Und es sei denn ganz speziell, man verbuddelt sie extra so um einen möglichst großen Krater zu hinterlassen, wie es bei dem Sedan-Test gemacht wurde.
dEUs schrieb:
Wie sich Leute immer wegen jedem sinnlosen Scheiß aufregen können ist wirklcih phänomenal.

Man hat ja sonst keine Probleme - oder kein Leben. Oder beides.
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minhen schrieb:
Eine Nuklearbombe hinterlässt auch keine hübschen Krater. Es sei denn, man verbudelt sie. Und es sei denn ganz speziell, man verbuddelt sie extra so um einen möglichst großen Krater zu hinterlassen, wie es bei dem Sedan-Test gemacht wurde.
Die meisten Kernwaffentests waren auch unterirdisch, deshalb finden wir vielleicht noch was.

dEUs schrieb:
Natürlich leider. Wenn man schon so n riesen Ding detonieren lässt, dann kann mans doch acuh auf dem Boden machen, damit die Nachwelt was zu gucken hat...!
Ich hätt's nicht besser formulieren können.

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minhen schrieb:
Man hat ja sonst keine Probleme - oder kein Leben. Oder beides.
Kein Leben ... ehm ja ...
Sonst keine Probleme ... eher nicht ...dEUs schrieb:
Wie sich Leute immer wegen jedem sinnlosen Scheiß aufregen können ist wirklcih phänomenal.

Das kommt daher, dass sich jeder über etwas anderes aufregt. Daher kommt es einem vor, dass überall irgendjemand was auszusetzen hat. Und das ist auch wirklich so. Und in dem Fall bin ich es und ein anderes Mal wirst du es sein.
Sorry wenn ich mich hier so aufrege, aber ich habe mich mit dem Thema befasst und ich finde es einfach schrecklich, wenn hier Leute diskutieren und von einer Atombombe reden, als wäre es ein Spielzeug. Das ist derzeit die schrecklichste physikalische Waffe, welche auf dieser Welt existiert. Und wir sind auch noch nicht sicher von dieser Waffe. Ein Atomkrieg könnte immer noch kommen.
Und wenn dann so ein Titel da steht, dass kann man ja nicht mit all den Opfern in einen Hut bringen. Da sind fast zwei ganze Städte an zwei kleinen Atombomben gestorben. Und ihr regt euch hier darüber auf, dass sie zu kleine Krater hinterlassen. Das ist einfach ... grausam! Da bekommt man entweder ein richtiges Angstgefühl vor euch oder denkt einfach nur, dass bei solchen Leuten gewisse Hirnzellen durchgebrannt sind.
Wie gesagt, ich entschuldige mich nochmals, dass ich mich hier so aufrege. Wenn ihr das vor eurem Gewissen verantworten könnt, dann bitte. Spielt weiter mit euren Weltvernichtungswaffen. Aber heult dann nicht rum, wenn sie euch trifft.
Grüssli
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Es wurden weltweit hunderte Atombomben gezündet und es ist immer eine andere Frage, ob man sie in Kriegssituationen einsetzt. Ich habe mich durchaus detailliert damit befasst, was Strahlenopfer durchmachen. Es bringt aber nichts, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Faszination mit wegzuschmeißen, nur weil ein Anwendungsfall davon böse ist. Akzeptiere einfach, dass die größten Entdeckungen und Erfindungen in der Menscheitsgeschichte immer militärischen Ursprungs waren und sind.
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Eine einzelne Bombe ist doch eh langweilig. Der echte Spass beginnt erst bei MIRVs.
MIRV for teh win!!!111elf
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Optimizer schrieb:
Es wurden weltweit hunderte Atombomben gezündet und es ist immer eine andere Frage, ob man sie in Kriegssituationen einsetzt. Ich habe mich durchaus detailliert damit befasst, was Strahlenopfer durchmachen. Es bringt aber nichts, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Faszination mit wegzuschmeißen, nur weil ein Anwendungsfall davon böse ist. Akzeptiere einfach, dass die größten Entdeckungen und Erfindungen in der Menscheitsgeschichte immer militärischen Ursprungs waren und sind.
Findest du es ok, dass man Waffen produziert und testet? Egal was da zu Schaden kommt? Ah es ist ja für den guten Zweck, es dient der Forschung! Oder wie?
Klar kann man die alten Tests nicht rückgängig machen und man sollte, was man dort gelernt hat, auch verwenden für die Forschung und zwar bitte die friedliche. Aber man sollte das mit einem gewissen Respekt tun. Und nicht sich darüber aufregen, dass es zuwenig Opfer gab, zu kleine Krater um sie zu begaffen (NICHT FÜR DIE FORSCHUNG!!!) oder sowas in der Art.
Zudem, kannst du mir sagen, was an einer Massenvernichtungswaffe nicht böse ist? Kann man eine Atombombe WIRKLICH friedliche einsetzen? Meiner Meinung nach nicht!
Und sag mir jetzt nicht, dass man durch die Atombombe zum AKW kam, denn das ist ein Märchen. Man hat an der Kernspaltung rumgeforscht und es auch geschafft. Allerdings war es anfangs unkontrolliert. Die Forscher wollten weiter gehen und die Kernspaltung kontrolliert ablaufen lassen, doch den Generälen hat das Ergebnis mit der unkontrollierten Kernspaltung gereicht. Die Atombombe war in dem Fall ein Nebenprodukt in der Forschung. Man hat zwar wesentliche Erkenntnisse in Sachen Strahlung und co gewonnen. Trotzdem, es war ein Nebenprodukt. Ich stimme zu, dass es in anderen Fällen so ist, dass gewisses zuerst vom Militär entdeckt wird, aber in dem Fall war es nicht so!Grüssli
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Dravere schrieb:
Sonst keine Probleme ... eher nicht ...
Na ganz offensichtlich lasten dich diese Probleme aber nicht aus. Sonst müsstest du dir ja nicht selbst was schaffen, worüber du dich aufregen kannst.
Und ihr regt euch hier darüber auf, dass sie zu kleine Krater hinterlassen.
Tut mir leid, aber in diesem Thread gibt es nur einen, der sich über irgendwas aufregt.
... denkt einfach nur, dass bei solchen Leuten gewisse Hirnzellen durchgebrannt sind.
Jupp. Bei gewissen Leuten, die sich aufregen, offensichtlich jene Zellen, die zwischen Situation A und Situation B unterscheiden konnten. Aber wenn es dich beruhigt, die ungeheure Zerstörungskraft dieser Waffen wirkt sowohl faszinierend als auch abschreckend. Genau diese Zerstörungskraft wird durch eventuelle Krater mehr als deutlich visualisiert. Fühlst du dich jetzt besser?
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Optimizer schrieb:
minhen schrieb:
Eine Nuklearbombe hinterlässt auch keine hübschen Krater. Es sei denn, man verbudelt sie. Und es sei denn ganz speziell, man verbuddelt sie extra so um einen möglichst großen Krater zu hinterlassen, wie es bei dem Sedan-Test gemacht wurde.
Die meisten Kernwaffentests waren auch unterirdisch, deshalb finden wir vielleicht noch was.

Dann wäre der unterirdische Test aber ziemlich schief gelaufen. Immerhin hat man die ja so vergraben das nichts an die Oberfläche dringen sollte

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Dravere schrieb:
Zudem, kannst du mir sagen, was an einer Massenvernichtungswaffe nicht böse ist?
Eine Atombombe setzt ungeheure Energiemengen frei, das ist das technische Phänomen dahinter und ich muss dir wohl nicht erklären, was gut daran ist, Energie erzeugen zu können.
Kann man eine Atombombe WIRKLICH friedliche einsetzen? Meiner Meinung nach nicht!
Die Kernwaffen sind ja auch der böse Anwendungsfall der ganzen Kernforschung.
Die Atombombe war in dem Fall ein Nebenprodukt in der Forschung.
Du kannst halt nicht die Kernspaltung erforschen, ohne auf die Atombombe zu kommen. Es ist gar nicht so wichtig, was zuerst da war, die Atombombe ist leider unvermeidbar, zumindest wurde die Forschung aber durch das Militär stark vorangetrieben.
Btw. sind wir zumindest über diesem Niveau schon heraus, also sieh es positiv.
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kingruedi schrieb:
Optimizer schrieb:
minhen schrieb:
Eine Nuklearbombe hinterlässt auch keine hübschen Krater. Es sei denn, man verbudelt sie. Und es sei denn ganz speziell, man verbuddelt sie extra so um einen möglichst großen Krater zu hinterlassen, wie es bei dem Sedan-Test gemacht wurde.
Die meisten Kernwaffentests waren auch unterirdisch, deshalb finden wir vielleicht noch was.

Dann wäre der unterirdische Test aber ziemlich schief gelaufen. Immerhin hat man die ja so vergraben das nichts an die Oberfläche dringen sollte

So weit ich weiß, tut es das auch nur indirekt. Durch die Explosion entsteht ein Hohlraum, der den Boden darüber dann zum Einsturz bringt. Der Krater der dadurch entsteht, ist auch ordentlich größer als wenn man direkt versucht hätte, einen zu in den Boden zu sprengen.
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minhen schrieb:
Na ganz offensichtlich lasten dich diese Probleme aber nicht aus. Sonst müsstest du dir ja nicht selbst was schaffen, worüber du dich aufregen kannst.
Ich habe mir das Problem hier nicht geschaffen, welches im eigentlich auch keines ist. Es sind halt nur gewisse Aussagen, welche mich ein wenig ärgern. Und über meine anderen Problem sollst du bitte nicht urteilen. Denn das mache ich auch nicht.
minhen schrieb:
Tut mir leid, aber in diesem Thread gibt es nur einen, der sich über irgendwas aufregt.
Ok, ok. Ich nehm das aufregen zurück und setze ein beklagen hin. Besser?

minhen schrieb:
Jupp. Bei gewissen Leuten, die sich aufregen, offensichtlich jene Zellen, die zwischen Situation A und Situation B unterscheiden konnten.
Es geht nicht um das unterscheiden, sondern darum, wie man aus der Situation B über Situation A spricht!
minhen schrieb:
Aber wenn es dich beruhigt, die ungeheure Zerstörungskraft dieser Waffen wirkt sowohl faszinierend als auch abschreckend. Genau diese Zerstörungskraft wird durch eventuelle Krater mehr als deutlich visualisiert. Fühlst du dich jetzt besser?
Nein, denn wenn es wirklich abschreckend wäre, dann würden sie nicht nach nochmehr Kratern zum begaffen fragen!
Optimizer schrieb:
Eine Atombombe setzt ungeheure Energiemengen frei, das ist das technische Phänomen dahinter und ich muss dir wohl nicht erklären, was gut daran ist, Energie erzeugen zu können.
Klar, nur hätte man es auch ohne Atombombe erreicht. Und wenn du eine unkontrollierte ungeheure Energiemenge, welche frei wird, als gut bezeichnest um die Atombombe als gut hinzustellen, dann tönst du für micht wie ein US-General, welcher sich rechtfertigen muss.
Optimizer schrieb:
Die Kernwaffen sind ja auch der böse Anwendungsfall der ganzen Kernforschung.
Gut, dass wir zumindest irgendwo einer Meinung sind ^^
Optimizer schrieb:
Du kannst halt nicht die Kernspaltung erforschen, ohne auf die Atombombe zu kommen. Es ist gar nicht so wichtig, was zuerst da war, die Atombombe ist leider unvermeidbar ...
Ist sie wirklich unvermeidbar? Hätte nicht ein wenig Menschenverstand gereicht, um sie zu vermeiden? Klar wir haben sie nun, aber trotzdem kann man sich sowas fragen, im Hinblick auf neue Erunngenschaften. Muss man denn unbedingt immer das negative einer Errungenschaft austesten? Also für so unvermeidbar halte ich dies nicht. Man müsste halt nur ein wenig mehr Respekt zu gewissen Menschen und Sachen zollen. Aber ich glaube da schweifen wir dann zu weit ab.
Optimizer schrieb:
..., zumindest wurde die Forschung aber durch das Militär stark vorangetrieben.
Für die Atombombe? JA! Für die Kernfoschung? Nicht wirklich!
Denn die Entwicklung der Atombombe hatte andere Probleme! Eine unkontrollierte Kernspaltung lief immer sehr schnell und nicht sehr lange. Die Energie verpuffte. Und das war schon lange bekannt. Das US-Militär hat allerdings die Leute dazu eingesetzt, dass diese Energie nicht einfach verpuffen solle. So kam es zu der Entwicklung der kritischen Menge. Welche nur für die Atombombe von nutzen ist. Die ganze Forschung, welche vom US-Militär im 2. Weltkrieg gezahlt wurde, war nur dafür da, etwas schon längst bekanntes, für etwas negatives einzusetzen.
Die erste zu Testzwecken gezündete Atombombe war im übrigen extrem enttäuschend. Man hätte das Projekt fast eingestellt. Die Bombe hat zwar einen riesen Bumms gemacht, aber es ging dabei fast nichts zu bruch, sondern es wurde einfach nur vieles verseucht.
Man hat in dem Punkt dann auch weiter geforscht und rausgefunden, dass eine Bombe über dem Zielgebiet detonieren muss, um einen grösst möglichen Schaden zu erreichen. Deswegen werden oberirdische Testbomben auch in einer gewissen Höhe gezündet. Deswegen wurde die Tsar Bomba in 4km Höhe gezündet.Und ist all dieses Wissen für die Kernforschung notwendig gewesen? NEIN! Es war für die Atombombe, aber nicht für die Kernspaltung. Ein AKW läuft völlig anderst als eine Atombombe, zumindest davon abgesehen, dass Kerne gespaltet werden.
Btw. sind wir zumindest über diesem Niveau schon heraus, also sieh es positiv.
Ob ihr darüber hinaus seid, weiss ich nicht. Teilweise hat man nicht unbedingt das Gefühl.
Grüssli
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Ist sie wirklich unvermeidbar? Hätte nicht ein wenig Menschenverstand gereicht, um sie zu vermeiden? Klar wir haben sie nun, aber trotzdem kann man sich sowas fragen, im Hinblick auf neue Erunngenschaften. Muss man denn unbedingt immer das negative einer Errungenschaft austesten? Also für so unvermeidbar halte ich dies nicht. Man müsste halt nur ein wenig mehr Respekt zu gewissen Menschen und Sachen zollen.
Wenn die Welt nur Friede, Freude, Eierkuchen wäre, dann ja.
Der Gedanke ist dabei immer: Die Technologie ist da, wer sie zuerst erforscht der hat auch einen Machtvorsprung. Wenn zB die Amis damals nicht die A-Bombe zuerst erforscht und benutzt hätten, hätten es vielleicht die Deutschen oder die Japaner über New York oder Washington gezündet. So verhält es sich immer mit Waffen, es ist egal welches Beispiel man nimmt (Maschinengewehr, Tanks, Flugzeuge, Raketen usw usf ). Nebenbei ist es nur natürlich das die Waffen immer größer und besser werden.
Ausserdem ist es immer gut alle Eigenschaften einer Technologie zu kennen. Denn nur wenn man es kennt, kann man was dagegen machen.Aber der Titel des Threads ist wirklich ziemlich komisch. Eine Atombombe sollte man nicht ins lächerliche ziehen und ein Land das A-Bomben-Tests macht und A-Bomben herstellt sollte man verachten.
Was sollst, sollen sie sich doch ihr eigenes Land verpessten. In 50 Jahren wird man dann denken was das damals für Idioten waren.
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Dravere schrieb:
Und sag mir jetzt nicht, dass man durch die Atombombe zum AKW kam, denn das ist ein Märchen. Man hat an der Kernspaltung rumgeforscht und es auch geschafft. Allerdings war es anfangs unkontrolliert. Die Forscher wollten weiter gehen und die Kernspaltung kontrolliert ablaufen lassen, doch den Generälen hat das Ergebnis mit der unkontrollierten Kernspaltung gereicht. Die Atombombe war in dem Fall ein Nebenprodukt in der Forschung.
Tolle Geschichte mit einer eindeutiger Verteilung von Gut und Böse. Aber das ist nicht das einzige, was es verdächtig nach Märchen klingen lässt. In Wahrheit wurde die erste kontrollierte Kettenreaktion lange vor dem Bau der Atombombe erzeugt und der erste Kernreaktor wurde 1942, also drei Jahre vor der ersten Atombombe, gebaut: http://hep.uchicago.edu/cp1.html
Entgegen deiner romantischen Verklärung hat dieser Reaktor aber einen "Schönheitsfehler". Er wurde im Rahmen des Manhatten Projects gebaut und diente einem Forschungsziel: dem Bau der Bombe.Dravere schrieb:
Und über meine anderen Problem sollst du bitte nicht urteilen. Denn das mache ich auch nicht.
Das solltest du aber vielleicht tun, denn es ist oft ein wichtiger Schritt um sie zu lösen

Nein, denn wenn es wirklich abschreckend wäre, dann würden sie nicht nach nochmehr Kratern zum begaffen fragen!
Es sind ja auch nicht die Krater, die abschreckend sind

Und was den Titel des Threads angeht hab ich einen total abgefahrenen Link für euch.
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Wenn man bei Google Earth ein wenig in der Umgebung "rumsurft", sieht man eine ganze Menge Löcher... der Umkreis ist relativ verpickelt, das sind dann aber "richtige" unterirdische Tests.
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Dravere schrieb:
Das ist derzeit die schrecklichste physikalische Waffe, welche auf dieser Welt existiert.
Da stimme ich nicht zu.
Ich finde chemische Waffen in der Einsatzart und in der Einsatztaktik wesentlich grausamer, vor allem wenn es Cocktails sind, also z.B. Brechmittel und Dämpfe, die Kunststoffe anlösen, so daß die Leute entweder die Atemschutzmaske abnehmen oder daß sich diese sogar auflöst, das dann kombiniert mit Nervenkampfstoffen, die über die Haut wirken... und viel leichter herzustellen als eine Atomwaffe. Man geht beim Einsatz von C-Waffen davon aus, daß unter der Zivilbevölkerung 90% sofortige Verluste eintreten, und bei unter Vollschutz befindlichem Militär 10%.
Dravere schrieb:
Und wir sind auch noch nicht sicher von dieser Waffe. Ein Atomkrieg könnte immer noch kommen.
Gegen wen? Im Gegensatz zu Dir bin ich mit dieser Bedrohung tatsächlich noch aufgewachsen... Eifel, Mutlangen, SS20, das waren reale Bedrohungsszenarien, da hier die Packungsdichte und Vorwarnzeit so kurz war, ein kleiner Fehler hätte zu großen Auswirkungen führen können. Und es waren tatsächlich ständig einige 1000 Sprengköpfe auf die wichtigen Ziele gerichtet... selbst für so kleine Garnisonsstädte wie Aschaffenburg oder Hammelburg wäre was übrig gewesen, und was glaubst Du, wäre mit dem Rhein-Main-Flughafen passiert?
Aber heute, wo soll da ein uns bedrohender Atomkrieg herkommen?
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Marc++us schrieb:
Ich finde chemische Waffen in der Einsatzart und in der Einsatztaktik wesentlich grausamer, vor allem wenn es Cocktails sind, also z.B. Brechmittel und Dämpfe, die Kunststoffe anlösen, so daß die Leute entweder die Atemschutzmaske abnehmen oder daß sich diese sogar auflöst, das dann kombiniert mit Nervenkampfstoffen, die über die Haut wirken...
Ooooh jaaa.

Ich stelle mir diese Art zu Sterben nochmal eine Stufe grausamer vor. Seht euch mal das Bild vom Opfer an *schauder*
http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Kampfstoff)
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hi,
was ich merkwürdig finde ist, dass es immer irgendwo leute gibt, die solche waffen irgendwie befürworten, also entwickeln, herstellen, kaufen oder abfeuern (jetz mal egal ob atomare oder chemische waffen). das kann ich nicht nachvollziehen. selbst in einem krieg, wo jeder der meinung ist, die anderen sind absolut böse, sollte man doch versuchen den 'feind', also das gegnerische regime bzw. dessen millitär zu bezwingen und nicht die bevölkerung auslöschen bzw. das land zu verseuchen. das ist absolut dumm, auch rein materiell und strategisch betrachtet. man gewinnt nichts durch den einsatz von massenvernichtungswaffen. ein schnelles kriegsende vielleicht, aber alles was danach kommt wird einfach ignoriert? abschreckung potentieller feinde ist ja auch nur ein vorwand (es gibt ja massenweise kleine aggressoren, die sich mit der atommacht usa anlegen). also, warum?
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Vermutlich deswegen, weil der Einzeleinsatz einer solchen Waffe immer rational begründbar ist.
Nur mal zwei Beispiele:
- Nuklearwaffen
Sei mal die Sowjetunion, Mitte der 80er. Für den Fall eines Konflikts NATO vs. WP mußt Du auf alle Fälle verhindern, daß der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt benutzbar bleibt, denn er dient als Hub für die berühmte Luftbrücke "Big Lift". Wenn Du die abschneidest, gewinnst Du in Europa, das ist auch die Einschätzung der NATO. Natürlich wirst Du erst versuchen das konventionell zu machen, aber das ist halt nicht so einfach und nicht so total. Also wirst Du mal als General nachhaken, ob Du nicht ein paar Nuklearwaffen für diesen Zweck vorsorglich reservieren kannst.
- Chemische Waffen
C-Waffen sind eigentlich ideale Verteidigungswaffen, gerade für eine kleineres und schwächer gerüstetes Land. Denn seßhafte C-Waffen, deren Kampfstoff nach 48 Stunden oder mehr oxidiert, beschädigt das Land nicht dauerhaft. Aber während der Wirkzeit verlangsamt es den Gegner und fügt ihm schwere Verluste zu. Und es ist auch moralisch irgendwie ok, schließlich wirst Du angegriffen, setzt es auf Deinem Gebiet ein, gegen einen Angreifer. Eigentlich kann man Dir doch nichts vorwerfen? Also bunkerst Du mal ein paar Tonnen in einem Depot.
Solche Überlegungen sind aus der Situation heraus immer plausibel und rational begründbar, erst die Zusammenfassung dieser Einzelfälle ergibt dann ja den GAU.
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Wobei obige Beispiele immer voraussetzen, daß man natürlich bereit ist den Krieg auch zu führen, bzw. begonnen hat.
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- Chemische Waffen als Verteidigung?
Sowie Saddam gegen die Kurden?
Fällt mir irgendwie schwer..
- Chemische Waffen als Verteidigung?