Gar nicht so krass, so ne Atombombe...
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minhen schrieb:
Na ganz offensichtlich lasten dich diese Probleme aber nicht aus. Sonst müsstest du dir ja nicht selbst was schaffen, worüber du dich aufregen kannst.
Ich habe mir das Problem hier nicht geschaffen, welches im eigentlich auch keines ist. Es sind halt nur gewisse Aussagen, welche mich ein wenig ärgern. Und über meine anderen Problem sollst du bitte nicht urteilen. Denn das mache ich auch nicht.
minhen schrieb:
Tut mir leid, aber in diesem Thread gibt es nur einen, der sich über irgendwas aufregt.
Ok, ok. Ich nehm das aufregen zurück und setze ein beklagen hin. Besser?

minhen schrieb:
Jupp. Bei gewissen Leuten, die sich aufregen, offensichtlich jene Zellen, die zwischen Situation A und Situation B unterscheiden konnten.
Es geht nicht um das unterscheiden, sondern darum, wie man aus der Situation B über Situation A spricht!
minhen schrieb:
Aber wenn es dich beruhigt, die ungeheure Zerstörungskraft dieser Waffen wirkt sowohl faszinierend als auch abschreckend. Genau diese Zerstörungskraft wird durch eventuelle Krater mehr als deutlich visualisiert. Fühlst du dich jetzt besser?
Nein, denn wenn es wirklich abschreckend wäre, dann würden sie nicht nach nochmehr Kratern zum begaffen fragen!
Optimizer schrieb:
Eine Atombombe setzt ungeheure Energiemengen frei, das ist das technische Phänomen dahinter und ich muss dir wohl nicht erklären, was gut daran ist, Energie erzeugen zu können.
Klar, nur hätte man es auch ohne Atombombe erreicht. Und wenn du eine unkontrollierte ungeheure Energiemenge, welche frei wird, als gut bezeichnest um die Atombombe als gut hinzustellen, dann tönst du für micht wie ein US-General, welcher sich rechtfertigen muss.
Optimizer schrieb:
Die Kernwaffen sind ja auch der böse Anwendungsfall der ganzen Kernforschung.
Gut, dass wir zumindest irgendwo einer Meinung sind ^^
Optimizer schrieb:
Du kannst halt nicht die Kernspaltung erforschen, ohne auf die Atombombe zu kommen. Es ist gar nicht so wichtig, was zuerst da war, die Atombombe ist leider unvermeidbar ...
Ist sie wirklich unvermeidbar? Hätte nicht ein wenig Menschenverstand gereicht, um sie zu vermeiden? Klar wir haben sie nun, aber trotzdem kann man sich sowas fragen, im Hinblick auf neue Erunngenschaften. Muss man denn unbedingt immer das negative einer Errungenschaft austesten? Also für so unvermeidbar halte ich dies nicht. Man müsste halt nur ein wenig mehr Respekt zu gewissen Menschen und Sachen zollen. Aber ich glaube da schweifen wir dann zu weit ab.
Optimizer schrieb:
..., zumindest wurde die Forschung aber durch das Militär stark vorangetrieben.
Für die Atombombe? JA! Für die Kernfoschung? Nicht wirklich!
Denn die Entwicklung der Atombombe hatte andere Probleme! Eine unkontrollierte Kernspaltung lief immer sehr schnell und nicht sehr lange. Die Energie verpuffte. Und das war schon lange bekannt. Das US-Militär hat allerdings die Leute dazu eingesetzt, dass diese Energie nicht einfach verpuffen solle. So kam es zu der Entwicklung der kritischen Menge. Welche nur für die Atombombe von nutzen ist. Die ganze Forschung, welche vom US-Militär im 2. Weltkrieg gezahlt wurde, war nur dafür da, etwas schon längst bekanntes, für etwas negatives einzusetzen.
Die erste zu Testzwecken gezündete Atombombe war im übrigen extrem enttäuschend. Man hätte das Projekt fast eingestellt. Die Bombe hat zwar einen riesen Bumms gemacht, aber es ging dabei fast nichts zu bruch, sondern es wurde einfach nur vieles verseucht.
Man hat in dem Punkt dann auch weiter geforscht und rausgefunden, dass eine Bombe über dem Zielgebiet detonieren muss, um einen grösst möglichen Schaden zu erreichen. Deswegen werden oberirdische Testbomben auch in einer gewissen Höhe gezündet. Deswegen wurde die Tsar Bomba in 4km Höhe gezündet.Und ist all dieses Wissen für die Kernforschung notwendig gewesen? NEIN! Es war für die Atombombe, aber nicht für die Kernspaltung. Ein AKW läuft völlig anderst als eine Atombombe, zumindest davon abgesehen, dass Kerne gespaltet werden.
Btw. sind wir zumindest über diesem Niveau schon heraus, also sieh es positiv.
Ob ihr darüber hinaus seid, weiss ich nicht. Teilweise hat man nicht unbedingt das Gefühl.
Grüssli
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Ist sie wirklich unvermeidbar? Hätte nicht ein wenig Menschenverstand gereicht, um sie zu vermeiden? Klar wir haben sie nun, aber trotzdem kann man sich sowas fragen, im Hinblick auf neue Erunngenschaften. Muss man denn unbedingt immer das negative einer Errungenschaft austesten? Also für so unvermeidbar halte ich dies nicht. Man müsste halt nur ein wenig mehr Respekt zu gewissen Menschen und Sachen zollen.
Wenn die Welt nur Friede, Freude, Eierkuchen wäre, dann ja.
Der Gedanke ist dabei immer: Die Technologie ist da, wer sie zuerst erforscht der hat auch einen Machtvorsprung. Wenn zB die Amis damals nicht die A-Bombe zuerst erforscht und benutzt hätten, hätten es vielleicht die Deutschen oder die Japaner über New York oder Washington gezündet. So verhält es sich immer mit Waffen, es ist egal welches Beispiel man nimmt (Maschinengewehr, Tanks, Flugzeuge, Raketen usw usf ). Nebenbei ist es nur natürlich das die Waffen immer größer und besser werden.
Ausserdem ist es immer gut alle Eigenschaften einer Technologie zu kennen. Denn nur wenn man es kennt, kann man was dagegen machen.Aber der Titel des Threads ist wirklich ziemlich komisch. Eine Atombombe sollte man nicht ins lächerliche ziehen und ein Land das A-Bomben-Tests macht und A-Bomben herstellt sollte man verachten.
Was sollst, sollen sie sich doch ihr eigenes Land verpessten. In 50 Jahren wird man dann denken was das damals für Idioten waren.
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Dravere schrieb:
Und sag mir jetzt nicht, dass man durch die Atombombe zum AKW kam, denn das ist ein Märchen. Man hat an der Kernspaltung rumgeforscht und es auch geschafft. Allerdings war es anfangs unkontrolliert. Die Forscher wollten weiter gehen und die Kernspaltung kontrolliert ablaufen lassen, doch den Generälen hat das Ergebnis mit der unkontrollierten Kernspaltung gereicht. Die Atombombe war in dem Fall ein Nebenprodukt in der Forschung.
Tolle Geschichte mit einer eindeutiger Verteilung von Gut und Böse. Aber das ist nicht das einzige, was es verdächtig nach Märchen klingen lässt. In Wahrheit wurde die erste kontrollierte Kettenreaktion lange vor dem Bau der Atombombe erzeugt und der erste Kernreaktor wurde 1942, also drei Jahre vor der ersten Atombombe, gebaut: http://hep.uchicago.edu/cp1.html
Entgegen deiner romantischen Verklärung hat dieser Reaktor aber einen "Schönheitsfehler". Er wurde im Rahmen des Manhatten Projects gebaut und diente einem Forschungsziel: dem Bau der Bombe.Dravere schrieb:
Und über meine anderen Problem sollst du bitte nicht urteilen. Denn das mache ich auch nicht.
Das solltest du aber vielleicht tun, denn es ist oft ein wichtiger Schritt um sie zu lösen

Nein, denn wenn es wirklich abschreckend wäre, dann würden sie nicht nach nochmehr Kratern zum begaffen fragen!
Es sind ja auch nicht die Krater, die abschreckend sind

Und was den Titel des Threads angeht hab ich einen total abgefahrenen Link für euch.
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Wenn man bei Google Earth ein wenig in der Umgebung "rumsurft", sieht man eine ganze Menge Löcher... der Umkreis ist relativ verpickelt, das sind dann aber "richtige" unterirdische Tests.
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Dravere schrieb:
Das ist derzeit die schrecklichste physikalische Waffe, welche auf dieser Welt existiert.
Da stimme ich nicht zu.
Ich finde chemische Waffen in der Einsatzart und in der Einsatztaktik wesentlich grausamer, vor allem wenn es Cocktails sind, also z.B. Brechmittel und Dämpfe, die Kunststoffe anlösen, so daß die Leute entweder die Atemschutzmaske abnehmen oder daß sich diese sogar auflöst, das dann kombiniert mit Nervenkampfstoffen, die über die Haut wirken... und viel leichter herzustellen als eine Atomwaffe. Man geht beim Einsatz von C-Waffen davon aus, daß unter der Zivilbevölkerung 90% sofortige Verluste eintreten, und bei unter Vollschutz befindlichem Militär 10%.
Dravere schrieb:
Und wir sind auch noch nicht sicher von dieser Waffe. Ein Atomkrieg könnte immer noch kommen.
Gegen wen? Im Gegensatz zu Dir bin ich mit dieser Bedrohung tatsächlich noch aufgewachsen... Eifel, Mutlangen, SS20, das waren reale Bedrohungsszenarien, da hier die Packungsdichte und Vorwarnzeit so kurz war, ein kleiner Fehler hätte zu großen Auswirkungen führen können. Und es waren tatsächlich ständig einige 1000 Sprengköpfe auf die wichtigen Ziele gerichtet... selbst für so kleine Garnisonsstädte wie Aschaffenburg oder Hammelburg wäre was übrig gewesen, und was glaubst Du, wäre mit dem Rhein-Main-Flughafen passiert?
Aber heute, wo soll da ein uns bedrohender Atomkrieg herkommen?
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Marc++us schrieb:
Ich finde chemische Waffen in der Einsatzart und in der Einsatztaktik wesentlich grausamer, vor allem wenn es Cocktails sind, also z.B. Brechmittel und Dämpfe, die Kunststoffe anlösen, so daß die Leute entweder die Atemschutzmaske abnehmen oder daß sich diese sogar auflöst, das dann kombiniert mit Nervenkampfstoffen, die über die Haut wirken...
Ooooh jaaa.

Ich stelle mir diese Art zu Sterben nochmal eine Stufe grausamer vor. Seht euch mal das Bild vom Opfer an *schauder*
http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Kampfstoff)
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hi,
was ich merkwürdig finde ist, dass es immer irgendwo leute gibt, die solche waffen irgendwie befürworten, also entwickeln, herstellen, kaufen oder abfeuern (jetz mal egal ob atomare oder chemische waffen). das kann ich nicht nachvollziehen. selbst in einem krieg, wo jeder der meinung ist, die anderen sind absolut böse, sollte man doch versuchen den 'feind', also das gegnerische regime bzw. dessen millitär zu bezwingen und nicht die bevölkerung auslöschen bzw. das land zu verseuchen. das ist absolut dumm, auch rein materiell und strategisch betrachtet. man gewinnt nichts durch den einsatz von massenvernichtungswaffen. ein schnelles kriegsende vielleicht, aber alles was danach kommt wird einfach ignoriert? abschreckung potentieller feinde ist ja auch nur ein vorwand (es gibt ja massenweise kleine aggressoren, die sich mit der atommacht usa anlegen). also, warum?
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Vermutlich deswegen, weil der Einzeleinsatz einer solchen Waffe immer rational begründbar ist.
Nur mal zwei Beispiele:
- Nuklearwaffen
Sei mal die Sowjetunion, Mitte der 80er. Für den Fall eines Konflikts NATO vs. WP mußt Du auf alle Fälle verhindern, daß der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt benutzbar bleibt, denn er dient als Hub für die berühmte Luftbrücke "Big Lift". Wenn Du die abschneidest, gewinnst Du in Europa, das ist auch die Einschätzung der NATO. Natürlich wirst Du erst versuchen das konventionell zu machen, aber das ist halt nicht so einfach und nicht so total. Also wirst Du mal als General nachhaken, ob Du nicht ein paar Nuklearwaffen für diesen Zweck vorsorglich reservieren kannst.
- Chemische Waffen
C-Waffen sind eigentlich ideale Verteidigungswaffen, gerade für eine kleineres und schwächer gerüstetes Land. Denn seßhafte C-Waffen, deren Kampfstoff nach 48 Stunden oder mehr oxidiert, beschädigt das Land nicht dauerhaft. Aber während der Wirkzeit verlangsamt es den Gegner und fügt ihm schwere Verluste zu. Und es ist auch moralisch irgendwie ok, schließlich wirst Du angegriffen, setzt es auf Deinem Gebiet ein, gegen einen Angreifer. Eigentlich kann man Dir doch nichts vorwerfen? Also bunkerst Du mal ein paar Tonnen in einem Depot.
Solche Überlegungen sind aus der Situation heraus immer plausibel und rational begründbar, erst die Zusammenfassung dieser Einzelfälle ergibt dann ja den GAU.
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Wobei obige Beispiele immer voraussetzen, daß man natürlich bereit ist den Krieg auch zu führen, bzw. begonnen hat.
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- Chemische Waffen als Verteidigung?
Sowie Saddam gegen die Kurden?
Fällt mir irgendwie schwer..
- Chemische Waffen als Verteidigung?
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Marc++us schrieb:
C-Waffen sind eigentlich ideale Verteidigungswaffen
Für einen Angriff lohnt sich das ja nicht, da man höchstens den Vormarsch seiner eigenen Truppen behindert.
Aber ich glaube bei C- und B-Waffen ist die Verletzungswirkung für die Militärs ja oft wichtiger, da ein verwundeter Soldate mehr Personal hinter der Front benötigt und die übrigen Soldaten an der Front ablenkt. (Rettung eines Verwundeten etc.)
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1310-Logik schrieb:
- Chemische Waffen als Verteidigung?
Sowie Saddam gegen die Kurden?
Fällt mir irgendwie schwer..
Ich weiß nicht genau, warum Saddam Giftgas gegen die Kurden benutzt hat. So wie ich gehört habe, ging es um den kurdischen Widerstand. Daher war es ja quasi eine Verteidigung aus der Sicht Saddams, der sich durch die Kurden bedroht sah. Und es war eine Stadt im eigenen Land.
- Chemische Waffen als Verteidigung?
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kingruedi schrieb:
1310-Logik schrieb:
- Chemische Waffen als Verteidigung?
Sowie Saddam gegen die Kurden?
Fällt mir irgendwie schwer..
Ich weiß nicht genau, warum Saddam Giftgas gegen die Kurden benutzt hat. So wie ich gehört habe, ging es um den kurdischen Widerstand. Daher war es ja quasi eine Verteidigung aus der Sicht Saddams, der sich durch die Kurden bedroht sah. Und es war eine Stadt im eigenen Land.
Ja stimmt, rein Objektiv hat er sich verteidigt, und jedes Land hat ja das Recht auf Selbstverteidigung...
<sarkasmus>Was ist eigentlich mit C++-Waffen?</sarkasmus>
- Chemische Waffen als Verteidigung?
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1310-Logik schrieb:
- Chemische Waffen als Verteidigung?
Sowie Saddam gegen die Kurden?
Fällt mir irgendwie schwer..
Sorry, Dein Beitrag ist Unsinn. Ich habe Dir ein Fallbeispiel genannt, warum C-Waffen eine ideale Verteidigungswaffe sind, und deswegen kann man die Anschaffung begründen, und Du kommst mit einem Angriff und Kurden.
Hat das irgendwas miteinander zu tun?
- Chemische Waffen als Verteidigung?
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Marc++us schrieb:
weil der Einzeleinsatz einer solchen Waffe immer rational begründbar ist
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Marc++us schrieb:
Vermutlich deswegen, weil der Einzeleinsatz einer solchen Waffe immer rational begründbar ist.
klar, aber nur wenn man nur von hier (der sessel auf dem du gerade sitzt) bis zur nächsten wand denkt. begründen kann man jede falsche entscheidung, wenn man diese nur aus dem engen blick seines 'fachbereichs' (general, wissenschaftler, politiker etc.) betrachtet. das ist sicher auch das problem. kriegsherren und gereräle haben zwar kompetente berater doch entscheiden letztendlich selbst (sie wollen 'gewinnen' und das leider um jeden preis). soldaten sind es gewohnt befehle zu befolgen und tun dies (konditionierungsbedingt) obwohl ihr gewissen dagegen ist. menschlich armselige wissenschaftler und ingenieure bauen übelste waffen, sind vielleicht nur an der technik interessiert und sicher hoffen einige insgeheim, dass ihr 'lebenswerk' auch eingesetzt wird. diese aufteilung der verschiedenen verantwortlichkeiten (funktioniert ja auch nicht so richtig im wirtschaftsleben) führt u.u. zu fatalen fehlern die tausenden von menschen das leben kosten.
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Du meinst, dass es keinen Atomwaffenangriff gegeben haben würde, wenn die Wissenschaftler die Bombe auch selbst abwerfen hätten müssen? Imho Unfug.
Langstrecken-A-Waffen sind dazu gut im Notfall den anderen wenigstens mitreißen zu können. Diese Abschreckung funktioniert imho sehrwohl. Es hat seit der Atomwaffe keinen militärisch geführten Angriff auf die USA mehr gegeben.
MfG SideWinder
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1310-Logik schrieb:
<sarkasmus>Was ist eigentlich mit C++-Waffen?</sarkasmus>
C++ ist doch die fieseste Waffe überhaupt, wenn es darum geht, die gegnerische IT-Infrastruktur lahmzulegen.

net schrieb:
menschlich armselige wissenschaftler und ingenieure bauen übelste waffen, sind vielleicht nur an der technik interessiert und sicher hoffen einige insgeheim, dass ihr 'lebenswerk' auch eingesetzt wird.
Schon ein interessanter Punkt. Ich muss ja auch zugeben, dass ich Waffentechnik faszinierend finde. Wahrscheinlich die wenigsten können erahnen, wieviel Forschungsarbeit in konventionellen Schusswaffen und deren Muntion steckt (man sehe sich nur mal die hunderte Munitionsarten mit ihren Vor- und Nachteilen an). Trotzdem finde ich es krass, dass man diese Forschung eigentlich nur vorantreibt, um Menschen effektiver zu töten. Vielleicht kann man sich da als Forscher irgendwie einreden, dass es ohne Gewalt nie gehen wird, auch wenn man selber keine anstrebt.
Mein Physik-Professor hat auch bei der EADS gearbeitet und in seinen Vorlesungen immer Bezug zur militärischen Forschung hergestellt (z.B. Infrarot-Tarnmaßnahmen) - uninteressant ist es echt nicht.
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minhen schrieb:
Das solltest du aber vielleicht tun, denn es ist oft ein wichtiger Schritt um sie zu lösen
Du willst, dass ich über deine Problem urteile? Nun gut, dann sag du mir deine Probleme. Ich selber kann damit nichts anfangen. Ich muss mein Problem lösen und nicht jemand anderes für mich, denn dann hat dieser das Problem gelöst für sich und nicht für mich.
minhen schrieb:
Es sind ja auch nicht die Krater, die abschreckend sind

Jo, sondern das was die Krater gemacht hat. Aber erklär mir dann bitte, wieso diese Leute noch mehr Krater sehen wollen? Wenn der Krater wirklich visualisieren würde, wie schlimm so eine Bombe ist, dann würden diese Leute ja wohl nicht noch mehr Krater sehen wollen!
minhen schrieb:
Und was den Titel des Threads angeht hab ich einen total abgefahrenen Link für euch.
Tjo es gibt Grenzen was die Ironie betrifft und die ist bekanntlich bei allen Menschen bei allen Themen wo anders.
@Marc++us
Ich habe physikalische Waffe geschrieben. C- und B-Waffen ordne ich hauptsächlich den psychologischen Waffen zu. Denn das absolut schlimmst, denke ich zumindest, ist das psychologische hinter den CB-Waffen. Eine A-Waffe macht einfach alles kaputt, und verstrahlt es danach. Eine CB-Waffe ist wie ein schleichender Tod. Der von Haustür zu Haustür geht. Du kannst nichts dagegen machen. Zudem setzt man ja eben, wie es jemand schon gesagt hat, darauf, dass man den Gegner "nur" verletzt. Das hat eben auch eine stärkere psychologische Wirkung, aber schwächt auch den Gegner eigentlich viel mehr.
Und zum Atomkrieg sag ich nur eines. Solange diese Waffen vorhanden sind, werden sie irgendwann einmal zu Einsatz kommen. So wie das Menschbild ist, wird es mit fast 100%iger Sicherheit noch einen 3. Weltkrieg geben. Und wenn die Menschheit noch lebt, dann vielleicht noch einen 4. usw.
Und wenn diese Waffen vorhanden sind, dann werden diese zum Einsatz kommen. Klar wir sind nicht so offensichtlich bedroht, wie im kalten Krieg. Das liegt zum Teil natürlich auch daran, dass Russland nicht mehr das ist, was es mal war. Der Gegner ist wenn man so will verschwunden, wodurch es keine direkten Reibungen mehr gibt. Aber die USA wird sicherlich nicht immer die Weltmachtstellung haben, sondern andere werden diese übernehmen. Und die Frage ist, was passiert in dem Moment? Will die USA die Weltmachtstellung um alles in der Welt behalten?
Aber man kann auch anderst denken. Zum Beispiel die Atomwaffen in Russland. Die werden ja beinahe an die Mafia verkauft, wenn sie nicht schon wurden. Was passiert, wenn ein paar fanatische "Terroristen" eine Atombombe in die USA schicken? Könnte es dann nicht sein, dass die USA zurückbombt? Und dann vielleicht Indien oder Pakistan mit einsteigt? Russland die Change neues Ruhmes sieht? Usw. usf.Grüssli
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SideWinder schrieb:
Du meinst, dass es keinen Atomwaffenangriff gegeben haben würde, wenn die Wissenschaftler die Bombe auch selbst abwerfen hätten müssen? Imho Unfug.
nein, dazu ist die ganze sache zu komplex. was ich meine ist: alle die über mehr gehirnzellen (und courage) verfügen als ein goldhamster, sollten ein klares *nein' zu massenvernichtungswaffen sagen.
SideWinder schrieb:
Langstrecken-A-Waffen sind dazu gut im Notfall den anderen wenigstens mitreißen zu können. Diese Abschreckung funktioniert imho sehrwohl. Es hat seit der Atomwaffe keinen militärisch geführten Angriff auf die USA mehr gegeben.
ein offener krieg gegen die usa wäre selbstmord für jeden angreifer. das wissen die auch. was meinst du wohl weshalb die flugzeuge in wolkenkratzer jagen oder hier und dort bomben platzieren?
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1310-Logik schrieb:
Marc++us schrieb:
weil der Einzeleinsatz einer solchen Waffe immer rational begründbar ist
Ok, an der Stelle wollte ich schreiben: ANSCHAFFUNG.