Umfrage etc. zu Armbanduhrenkauf



  • Doktor Prokt schrieb:

    Ich wuerde Uhren in einer Preisklasse bis 1000 Euro nicht als Luxusartikel bezeichnen. Das sind einfach nur qualitativ hochwertige Gegenstaende, die deutlich laenger halten als 50Euro Uhren..
    Im Endeffekt kommt man damit moeglicherweise sogar guenstiger weg, weil man nicht jedes Jahr eine neue Uhr braucht.

    Hm, mal rechnen. Jeder nicht völlig unbekannte Uhrenhersteller gibt 2 Jahre Garantie auf seine Uhren. Ich hatte bis jetzt immer Uhren in der Preisklasse [50€;200€], davon hat keine kürzer als 5 Jahre gehalten, die meisten funktionieren sogar noch toll und wurden von mir aus anderen Gründen in den Ruhestand versetzt.

    Gehen wir einfach mal davon aus, dass eine 100€ Uhr durchschnittlich 3-5 Jahre hält. Damit sich eine 1.000€ Uhr finanziell auszahlt, müsstest Du sie also 30-50 Jahre tragen (eventuelle Reparaturen nicht miteingerechnet). Möchtest Du das wirklich? Ich würde heute ungerne mit einer 1956-1976 gebauten Uhr herumlaufen.

    Nicht, dass ich irgendjemandem das Kaufen von 1.000€-Uhren ausreden möchte. Aber versucht nicht, solche Ausgaben über die Wirtschaftlichkeit zu rechtfertigen, das funktioniert nicht. Btw, Ihr _braucht_ sie auch gar nicht rechtfertigen, ist schließlich Euer eigenes Geld, das ihr ausgebt.

    fast noch OnTopic: Ich trage gar keine Armbanduhren mehr. In Großstädten sind ohnehin an allen Ecken und Enden Uhren angebracht, da haben Armbanduhren ohnehin primär als modisches Accessoire eine Daseinsberechtigung.



  • nman schrieb:

    Gehen wir einfach mal davon aus, dass eine 100€ Uhr durchschnittlich 3-5 Jahre hält. Damit sich eine 1.000€ Uhr finanziell auszahlt, müsstest Du sie also 30-50 Jahre tragen (eventuelle Reparaturen nicht miteingerechnet). Möchtest Du das wirklich? Ich würde heute ungerne mit einer 1956-1976 gebauten Uhr herumlaufen.

    Eine richtig gute Uhr kann man ja immer noch vererben (man denke nur an Pulp Fiction ;)), somit finde ich eine Lebensdauer von 30-50 Jahren garnicht mal so unrealistisch. Außerdem gibt es ja Sammler, die evtl. genau für dieses Modell aus dem Jahre 1956 einen Haufen Geld hinblättern würden. So abwegig finde ich den Gedanken der Wirtschaftlichkeit also auch nicht.
    Aber ist schon klar, daß eine gute Uhr auch Accessoir/Statussymbol ist. Uhren sind zwar nicht ganz meine Leidenschaft und ich würde auch keine 1000€ dafür ausgeben wollen (ob ich´s könnte ist ´ne andere Frage; wollte ich nur mal gesagt haben 🕶), aber habe ich durch aus Verständnis für Liebhaber.



  • Mir gefällt meine Uhr:

    - wasserdicht ist (20 Bar)
    - Saphirglas (absolut kratzfest)
    - Titangehäuse + Armband (leicht)
    - funkgesteuert (dauernde Kalender- und Zeiteinstellung entfällt, ging mir bei meiner alten Uhr auf den Sack)
    - Schraubkrone, Drehlünette
    - solarbetrieben (2 Jahre Dunkelgangreserve)
    - großes, schönes Ziffernblatt (subjektiv) mit Leuchzeigern (und die Teile leuchten wirklich hell wie Sau!)

    Einfach ein Hammerteil, ein techn. Meisterwerk, wo, ich wenn ich draufgucke weis, wie toll ich bin. 🙂

    Alternativen hab ich mir von Tissot (TISSOT PRC 200), Festina (Festina 17603-4) und Mühle (Chronograph II, S.A.R. Rescue Timer) angeguckt. Allesamt sehr schöne Uhren, die letzendlich aber vom Preis oder vom Funktionsumfang nicht mit der Citizen Pilot mithalten konnten. Rein vom Design haben mir alle gefallen.



  • Gib mal Link zu der Uhr.

    Wie darf ich das verstehen: "- solarbetrieben (2 Jahre Dunkelgangreserve)", dass sie zwei Jahre ohne Licht auskommt? 😮



  • Citizen Pilot AS2031-57L (blaues Ziffernblatt, mit weißem Ring)

    Yo, wenn sie voll geladen ist, läuft sie 6 Monate ohne neue Ladung, danach im Eco Modus (nur aller 2 Sec eine Zeigerbewegung), danach alle Zeiger auf 12Uhr und nur bei Bedarf (Knopfdruck) wird die Zeit angezeigt.

    Zeitabgleich erfolgt über DCF77 2x am Tag oder auf Knopfdruck, funktioniert auch in den Alpen 🙂 Bis jetzt mußte ich die Uhr noch nicht einmal manuell abgleichen, in der Sonne laden oder sonstwie. So muss es sein.

    Bissel nachteilig finde ich, das sie keinen Alarm dran hat. Naja, dafür gibts Handys.

    Schön ist auch, dass man ihr die Funktionen nicht unbedingt ansieht (Solar usw.). Sie ist eine schöne, massive Fliegeruhr, mit entspr. breitem Armband. Viele Hersteller machen an so eine rel. große Uhr nur so ein schmales Armband dran, das sieht dann immer etwas luschig aus, finde ich.



  • Ich habe bestimmt seit 10 jahren oder so keine Armbanduhr mehr... will auch keine haben.

    Zuhause habe ich eine "Bahnhofuhr" mit schön großen Zeigern auf der es immer kurz vor 8 (perfekte Zeit!) ist und einen Radiowecker der zwar nicht die richtige zeit anzeigt, mich dafür aber morgens weckt 😉

    Uhrzeiten sind nicht wichtig für mich...

    ndT Lupo

    Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben.
    Und damit haben sie es weitergebracht als alle anderen.

    ^Giovanni Guareschi^



  • @F98: Wie ist das, wenn du in einer anderen Zeitzone bist? In den USA zum Beispiel, da wird das Signal ja auf einer anderen Frequenz gesendet oder so, ist zu mindest nicht mit dem Deutschen kompatibel.



  • Geht nur DCF77 als Funksender im Umkreis von 1500-2000km und kann, wenn gewünscht, +/- X Stunden verstellt werden (nach Zeitzone, wenn man z.B. in England ist -1h). Wenn kein Empfang da ist läuft die Uhr normal weiter und kann dann per Hand wie bei einer normalen Uhr verstellt werden, Zeitzohne geht nat. auch.



  • c++==d schrieb:

    nman schrieb:

    Gehen wir einfach mal davon aus, dass eine 100€ Uhr durchschnittlich 3-5 Jahre hält. Damit sich eine 1.000€ Uhr finanziell auszahlt, müsstest Du sie also 30-50 Jahre tragen (eventuelle Reparaturen nicht miteingerechnet). Möchtest Du das wirklich? Ich würde heute ungerne mit einer 1956-1976 gebauten Uhr herumlaufen.

    Eine richtig gute Uhr kann man ja immer noch vererben (man denke nur an Pulp Fiction ;)), somit finde ich eine Lebensdauer von 30-50 Jahren garnicht mal so unrealistisch. Außerdem gibt es ja Sammler, die evtl. genau für dieses Modell aus dem Jahre 1956 einen Haufen Geld hinblättern würden. So abwegig finde ich den Gedanken der Wirtschaftlichkeit also auch nicht.
    Aber ist schon klar, daß eine gute Uhr auch Accessoir/Statussymbol ist. Uhren sind zwar nicht ganz meine Leidenschaft und ich würde auch keine 1000€ dafür ausgeben wollen (ob ich´s könnte ist ´ne andere Frage; wollte ich nur mal gesagt haben 🕶), aber habe ich durch aus Verständnis für Liebhaber.

    Manche Hersteller legen gerade wieder ihre alten Kollektionen auf, z. B. Tag Heuer mit ihrer Klassikserie. Die Carrera von denen wäre meine Traumuhr, die ist mir aber auch viel zu teuer. Diese Uhr ist die Neuauflage einer Uhr von 1964. Damals sah die Uhr aber doch minimal anderst aus und die Neuauflage hat "nur" ein ETA-Großserienwerk (was aber den Preis geringer hält).

    Mit den Uhren geht es mir ähnlich wie mit Autos. Was mir gefällt ist viel zu teuer und dann siegt wieder die Vernunft.



  • Meine Uhr ist von Nokia: Nokia 5210 :p

    Ernsthaft: ich habs mir abgewoehnt eine Uhr zu tragen. Das Handy hab ich sowieso immer bei mir, also kann ich genauso gut das als Zeitgeber verwenden. Das hat auch Wecker und notfalls sogar Stopuhr, mehr brauch ich nicht. Uhren find ich unpraktisch, da sie zumindest mich ab & an bei meinen Handbewegungen einschraenken.

    Des weiteren hab ich noch eien wirklich Uralte Casio G-Shock daheim rumliegen (8 oder 9 Jahre alt IIRC), die erstaunlicherweise immer noch Batterie hat. Die Uhr war damals wirklich toll, nur stoehrte mich eben dieser "Klotz" am Handgelenk. Ich glaub ich war damals noch einen Tick zu klein fuer die Uhr 😃
    Des weiteren hab ich vor einiger Zeit (4 oder 5 Jahren) eine andere Uhr geschenkt bekommen. Das hatte ein Stoff-Armband mit Klettverschluss, was sehr angenehm war und deutlich besser als Metall oder Leder. Allerdings sind die Batterien seit geraumer Zeit leer, wie ich feststellen musste, als ich sie vor kurzem mal wieder ausgegraben hab, und die Uhr war relativ umstaendlich zu bedienen.

    Ich bevorzuge digitale Uhren, da tu ich mich viel leichter mit dem Ablesen als bei analogen, auch tu ich mich da leichter abzulesen "wann sind denn die 4 Minuten um, die das Zeug in der Mikrowelle noch braucht".
    Was eine Uhr sonst noch haben muesste waere ein Wecker und/oder Timer und eine Stoppuhr. Allen anderen Schnickschnack den meine Uhren so boten/bieten hab ich eh nie gebraucht. Aber wie gesagt: ich bin seid ca. 2 Jahren uhrenlos unterwegs.

    EDIT: und logo sollte eine Uhr mir auch das Datum anzeigen, weil das vergess ich allenthalber 😉



  • Jo, Datum muß sein.

    Zum Thema ETA: Fast alle namhaften Hersteller nehmen für ihre Automatikuhren Werke von ETA. Hier seien Tissot und Mühle genannt. Mühle modifiziert diese noch mit spez. Lagern, anderen Schwungmassen usw. Nur Hig-End Meister-Betriebe wie Lange&Söhne stellen diese in Kleinserie selber her, kostet entsprechend.


  • Mod

    F98 schrieb:

    Jo, Datum muß sein.

    Zum Thema ETA: Fast alle namhaften Hersteller nehmen für ihre Automatikuhren Werke von ETA. Hier seien Tissot und Mühle genannt. Mühle modifiziert diese noch mit spez. Lagern, anderen Schwungmassen usw. Nur Hig-End Meister-Betriebe wie Lange&Söhne stellen diese in Kleinserie selber her, kostet entsprechend.

    Jop die haben eine Quasi-Monopol am Massenmarkt. Aber auch zB Glashütte stellt ihre Uhrwerke selbst her.

    MfG SideWinder



  • Habe seit Ewigkeiten folgende:

    http://www.yatego.com/uhrcenter/p,44608dd879049,41f125122d7429_2,fossil-ch-2335-speedway-herrenuhr

    IMHO für den Preis eine sehr schöne und gut verarbeitete Uhr, die ich wirklich
    gerne trage (gehöre auch zu denen, die ihre Uhr rund um die Uhr [*g*] um haben).

    Leider ist mir beim Sturz die Krone etwas verbogen, weswegen das Stellen
    schwerer fällt. Deswegen und weil es auf jeden Fall noch deutlich schönere
    und besser verarbeitete Uhren gibt, steht der Kauf einer neuen Uhr irgendwo
    ganz hinten auf meinem Wunschzettel... Ganz billig ist sowas ja leider nicht 😞
    Aber dafür hat man auch etwas das man für Jahre wirklich jeden Tag nutzt - im
    Vergleich zu Klamotten, die es häufig nicht länger als eine Saison überleben,
    sind gute Uhren doch schon fast billig.



  • Warnung: Meiner-ist-länger-Thread gesichtet...

    Ich hab seit Ewigkeiten (jetzt 11 Jahre) 'ne 9,99 Uhr (allerdings Pfund Sterling, das macht AFAIK etwa 15 Euro). Und das Beste: sie zeigt die Zeit. Die restlichen hundert Funktionen benutze ich nie. Seit dem gilt für mich, wenn ich etwas ausser der Uhrzeit angebe, dann aussergewöhnliche Fähigkeiten. f'`8k

    Gruß, TGGC (\-/ has leading)



  • also ohne armbanduhr bin cih aufgeschmissen und fühle mcih hilflos.
    ich würde sehr viel geld ausgeben.
    aber da es hochwertige und robuste uhren für 80€ gibt habe ich bis 100 angeklickt.
    Ich kann empfehlen eine von Casio die sind hochwertig robust und passen v.a. zur arbeitskleidung.
    Ich hab ne BabyG GShock ist aber eher was für die freizeit und passt net zu nem Anzug und ner Krawatte^^

    die ist digital und acuh robust
    ich trage sie rund um die uhr und ziehe sie (trotz das sie wasserdicht ist) nur beim schwimmen und duschen aus (und beim schulsport).
    ich würde acuh von dem metallband abraten des ist unbequem ich hab so ein jeansartigen stoff.
    also ein alarmton sollte sie haben aber als wecker dient der nciht weil man den eh net höhrt wenn man schläft. aber für wichtige termiene oder wenn was im ofen steht ist das echt praktisch.



  • Bitburger* schrieb:

    Ich hab ne BabyG GShock

    😃 Die hab ich mit 14 getragen 😃

    Ich trage auch schon seit Jahren keine Uhren mehr (Um genau zu sein, seit mir die oben genannte BabyG zu kitschig war) und verlass mich auch nur noch auf mein Handy


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