Der Papst bezieht Stellung zu Evolution und göttlicher Schöpfung
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Morgen,
Erhard Henkes schrieb:
Es ist nicht Aufgabe des Papstes und der katholischen Kirche "zeitgemäß" zu sein...
Nein natuerlich nicht. Es ist auch nicht seine Aufgabe mir aufzudoktrinieren,
an was ich zu glauben habe.... und überzeugten Atheisten und gottlosen Wissenschaftlern nach dem Mund zu reden. Es geht darum, die Dinge klar zu benennen. Dem Papst geht es um den Sieg der "Vernunft" über die "Unvernunft".
Guter versuch mit "gottlos". Muss man jedoch nicht als negativ ansehen, denn
jemand der nicht an einen Gott glaubt, der ist wahrhaftig "gottlos".Sage mir, wann bin ich vernuenftig?
Erhard Henkes schrieb:
Warum redet ihr hier Homoehe, Tötung unschuldiger Kinder und Unvernunft das Wort? Der Papst hat vollkommen Recht mit seiner Mahnung. Es ist höchste Zeit für eine Rückbesinnung auf elementare christliche Werte.
Wer ist der Papst, dass er glaubt jeder habe seine Definition von Unvernunft?
Wer ist der Papst, dass er sich das Recht herausnimmt, ueber alle Koepfe hinweg
zu Mahnen? Wer ist der Papst, wer bist du, dass du mir sagst, ich habe mich
den christilichen Werten zu unterwerfen?Ich bin anders! Bitte bezeichne mich als etwas boeses. Als Mitlaeufer oder
Mitaeter sollst du mich bezichtigen, damit sich der "Andere" mit Sicherheit und
als etwas negatives moeglichst schnell in den Koepfen der Mitglaeubigen
manifestiert. Keine Macht den andersdenkenden!Erhard Henkes schrieb:
Es ist übrigens sicher kein Zufall, das gerade in Berlin die höchste Abtreibungsrate herrscht. Von diesem gottlosen Ort aus wird dieses Land regiert.
Bitte lass die Sinnflut wiederkommen, denn der Wandel der Zeit ist einer, den
ich nicht tollerieren kann.Erhard Henkes schrieb:
Dass die Homoehe keine Basis für ein Volk ist, dürfte auch klar sein. Daher darf dies nicht zum Vorbild erhoben werden. Eine Geburtenrate von 1,2 ist doch schon trübselig genug, das muss man mathematisch gebildeten Menschen sicher nicht weiter erklären.
Klar darf sie es nicht, sie ist ja auch anders. "Anders" duerfen wir nicht
unterstuetzen. Lasst uns blind sein vor jenen, die anders sind. Sie haben
kein Recht auf Leben. Huch? Haben sie doch oder? Ach von tolleranz reden
wir mal nicht. Sie ist nur in soweit zu dulden, wie wir es fuer richtig halten.Erhard Henkes schrieb:
Der Papst mahnt zur Umkehr, zur Hinwendung zur Vernunft. Er vermeidet bei seinem Besuch aus medientechnischen Gründen das Thema Abtreibung, denn darauf würden sich viele "stürzen". Ihm geht es darum, vor den falschen Schlussfolgerungen der Wissenschaft zu warnen.
Definiere Vernunft und ja, bitte schliesse damit jedweges Denken aus, welches
von christlichen Ueberzeugungen abweicht, denn der Papst und Gott ueberhaupt
weiss, dass die ihrige Definition die wahrhaftige ist.Erhard Henkes schrieb:
Der "Urknall" ist nur eine von vielen Theorien zur Entstehung des Universums. Interessant daran ist, dass auch in der Bibel in der zeitlichen Reihenfolge zuerst das Licht ("Durchsichtigwerden des Universums") und erst danach die Sterne und unsere Sonne geschaffen wird.
Und die Aegypter haben unglaubliche Bauten erschaffen, ganz ohne die heutige
Technik, schon zu ihrer Zeit. Na und?Erhard Henkes schrieb:
Solange Physiker nicht mit ihren Theorien erklären können, was dunkle Materie und dunkle Energie ist, begreifen diese nur einen kleinen Teil des für uns sichtbaren 3D-Universums. In der Tat ist die in Ansätzen begriffene Materie in der Minderheit. Schaut man in den Mikrokosmos hört unser Wissen bei den Quarks auf. Materie besteht nach heutigem Bild fast nur aus Leere und Energie. Beides ist nicht verstanden. Könnte der Mensch eine "Quarkbombe" schaffen, wäre es leicht, damit unser Sonnensystem zu eliminieren. Die M- und Stringtheorie wartet ebenfalls noch auf ihren Beweis durch den LHC, der nächstes Jahr anläuft. Aber das ist erst der Anfang der Verwirrung (siehe Goethes Faust).
Wir sollten uns schaemen, mehr ueber uns, unser Entstehen, unsere Umwelt und
das Universum erfahren zu wollen. Last uns zurueckkehren in unsere kleinen
vier Waende und die Augen verschliessen vor neuer Erkenntnis.Erhard Henkes schrieb:
Volkard hat hier an einigen Punkten völlig Recht. Ich gebe nur zu bedenken, dass die heutige katholische Kirche keine "Verbrecherorganisation" im geschichtlich angesprochenen Sinne ist. Die Gewalt ging übrigens mehr vom Staat als von der Kirche aus.
Deswegen hat noch zu Zeiten als meine Eltern noch in der Schule waren der
Pastor im Dorf das Sagen gehabt und wer Abends um 22h von ihm auf der Strasse
erwischt worden ist, durfte gleich mal ordentlich Pruegel von ihm einstecken.Erhard Henkes schrieb:
Unvernunft, Homoehe und Abtreibung (ein verniedlichendes Wort) sind m.E. keine Basis für einen zukunftsorientierten Staat, sondern signifikante Zeichen einer sich krankhaft ausbreitenden Dekadenz.
Na klar, es ist anders, es widerspricht meinem Glauben, also muss etwas
krankhaftes sein.Erhard Henkes schrieb:
Manchmal sind Atheisten auch wahrhaft witzig, so z.B.: "Warum wurde ich getauft? Ich möchte meine Erbsünde zurück haben!"
Papst Benedikt XVI. sieht Atheismus übrigens aus der "Gottesangst" entstanden.
Na klar. Sie leben nach einem "Glauben" der sich anders Definiert. Man muss Sie
schnellstmoeglich ins "rechte Licht" ruecken, damit sie mundtot sind.Ich komme mir gerade vor, als wenn die Zeugen Jehovas an meiner Tuer gekloppft
haben, um mir zu erzaehlen, was "die Wahrheit" ist.gruss
v R
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Für Europäer ist das aktuelle Christentum doch eh immer uninteressanter. Nicht nur, dass denen kaum einer zuhört oder sich gar nur im entferntesten versucht daran zu halten. Die Kirchen werden doch eh zurück gebaut. Die einzigen Glaubenseinrichtungen die wirklich gut gehen sind doch eh Moscheen und irgend welche Naturheilsachen. Was interessiert mich da das gestammel eines alten Besserwissers, der aus seinem Palast sicher gut über das Leiden der Menschen urteilen und befinden kann?
Erhard Henkes schrieb:
Ansprache von Mutter Teresa von Kalkutta am 10. Dezember 1979 bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo:
Mutter Teresa? Du meinst die Mutter Teresa, die sich gut mit Diktatoren verstand, Demokratie ablehnte, vermutlich enorme Summen an Geld unterschlagen hat und den Leuten lieber was von Gott erzählt, als sie zu heilen. Von der brauchen die Menschen sicher keine Ratschläge.
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Erhard Henkes schrieb:
Die Frage nach der Entstehung des Lebens ist wissenschaftlich völlig ungeklärt. Die Erklärung, das dies durch Zufall aus organischer Materie erfolgt ist, höchst unwahrscheinlich. Es bleibt fast nur noch die Meteoritentheorie, womit das Thema ins Universum verlagert wird. Das ist ein wichtiger Punkt.
Diese Verschiebung der Entstehungsgeschichte/-ortes des Lebens ist absolut irrelevant, betrachtet man wichtige grundlegende Eigenschaften in der Natur:
1. Dualismus (1 Ding - 2 Zustände (Chaos und Ordnung))
2. Schwingung zwischen diesen 2 Zuständen
3. Sprunghafte Übergänge
4. Selbstänlichkeit
5. Spezialisierung und Selbsorganisation
6. (Energie-)Ausgleich
7. komplexe Funktions-/Reaktionsketten
8. Erhöhung der Informationsdichte des (übergeordneten) Gesamtsystems
(Unvollständige Liste, würde gerne ernsthaft drüber mit schlauen Leuten weiterphilosohieren!)Eine Eingenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist also das sprunghafte Herausbilden einer Höherqualifizierung des Gesamtsystems durch Spezialisierung seiner einzelnen Teilsysteme -> die Grundlage für Evolution.
Ziel der Evolution ist Informationsmaximum im System und absoluter Ausgleich.
Nochmal: Evolution ist sprunghaft und damit sind auch die "kurzen" Zeitabstände in der Verbesserung der Qualitätsstufen des Lebens erklärbar.
Kritische Selbstfrage: Hab ich eine Erklärung für den Sinn des Lebens?
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F98 schrieb:
Diese Verschiebung der Entstehungsgeschichte/-ortes des Lebens ist absolut irrelevant, betrachtet man wichtige grundlegende Eigenschaften in der Natur:
1. Dualismus (1 Ding - 2 Zustände (Chaos und Ordnung))
2. Schwingung zwischen diesen 2 Zuständen
3. Sprunghafte Übergänge
4. Selbstänlichkeit
5. Spezialisierung und Selbsorganisation
6. (Energie-)Ausgleich
7. komplexe Funktions-/Reaktionsketten
8. Erhöhung der Informationsdichte des (übergeordneten) Gesamtsystems
(Unvollständige Liste, würde gerne ernsthaft drüber mit schlauen Leuten weiterphilosohieren!)Eine Eingenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist also das sprunghafte Herausbilden einer Höherqualifizierung des Gesamtsystems durch Spezialisierung seiner einzelnen Teilsysteme -> die Grundlage für Evolution.
Ziel der Evolution ist Informationsmaximum im System und absoluter Ausgleich.
Nochmal: Evolution ist sprunghaft und damit sind auch die "kurzen" Zeitabstände in der Verbesserung der Qualitätsstufen des Lebens erklärbar.
Kritische Selbstfrage: Hab ich eine Erklärung für den Sinn des Lebens?
Hab nicht so wirklich verstanden was du hier sagen willst, aber hört sich alles ein wenig nach New-Age-Gefasel an

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Dann lies es nochmal, so schwer ist es ja nu nicht!
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volkard schrieb:
homosexualität ist höchst wahrscheinlich keine erbkrankheit.
Welch scharfsinn
Vererbbar ist es scheint's, aber obs 'ne Krankheit ist...???F98 schrieb:
...Eine Eingenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist also das sprunghafte Herausbilden einer Höherqualifizierung des Gesamtsystems durch Spezialisierung seiner einzelnen Teilsysteme -> die Grundlage für Evolution.
Ziel der Evolution ist Informationsmaximum im System und absoluter Ausgleich.
Nochmal: Evolution ist sprunghaft und damit sind auch die "kurzen" Zeitabstände in der Verbesserung der Qualitätsstufen des Lebens erklärbar.
Kritische Selbstfrage: Hab ich eine Erklärung für den Sinn des Lebens?
Evolution ist purer Zufall und kann somit kein Ziel haben.
Die Mechanismen der Evolution (Rekombination, Mutation, Selektion) funktionieren nach dem Prinzip: "Probier alles mal aus, und wenns funktioniert; Hurra!"
Ich kann darin weder Plan, noch höheren Sinn erkennen, und sehe somit keinen "Gott" in der Natur.
Vielmehr ist "Gott" ein Erklärungsversuch für unser Unterbewusstsein, weil wir uns nicht alles rational erklären können. Wer hatte schonmal eine unheimliche Begegnung, ein Déjà vu, oder wer hat schonmal mit dem Kühlschranklämpchen geredet?
Ist Intuition ein Werkzeug des Schicksals?Der Sinn des Lebens? Lebe!
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Nichts in der Natur passiert ohne Sinn oder aus purer Verschwendungslust.
Meiner Meinung nach betrachtest Du den Vorgang der Evolution nicht in seiner Gesamtheit. Mag das Detail (Partnerwahl, DNA-Rekombination) eher zufällig ablaufen, so ist dieses Detail aber nur ein Teil des Ganzen, nämlich die Qualität des Informations-Datenträgers (DNA) über die Zeit zu sichern und mit einer gewissen Gerichtetheit (Stichwort: "Genet. Algorithmus") zu verbessern.
Erstaunlich dabei ist, dass neben den manifestierten Informationen (DNA) auch anscheinend unmanifestierte Informationen (Wissen, welches nicht auf der DNA hinterlegt ist) entstehen. Eine neue Qualität. Informationsmaximierung. Die Frage ist nur, wozu dient das? (Welchen Sinn ergäbe das Universum, wenn es nur aus Sonnen, Staub und kalten Dreckbrocken bestünde?)
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F98 schrieb:
...Die Frage ist nur, wozu dient das? (Welchen Sinn ergäbe das Universum, wenn es nur aus Sonnen, Staub und kalten Dreckbrocken bestünde?)
Welchen Sinn ergibt es für das Universum, dass wir uns Wissen aneignen, uns entwickeln?
Wozu das dient? Wie gesagt, dazu das wir leben. Unsere Existenz macht allein für uns und unser Bewusstsein Sinn. Einen Nutzen für das Universum kann ich nicht erkennen.
Um so wichtiger ist, dass wir uns nicht einer höheren Macht unterwerfen, nur weil wir keinen Sinn sehen. Denn der Sinn ist in uns, und nicht irgendwo da draussen.
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1310-Logik schrieb:
Um so wichtiger ist, dass wir uns nicht einer höheren Macht unterwerfen, nur weil wir keinen Sinn sehen.
(eins vorweg: ich bin nicht religiös und nicht religiös erzogen)
Genau dieser Grundgedanke ist es aber, der die westl. Kultur zerstört -> Entfremdung von der Religion hin zum egositischen Konsumenten.
Ich bin weil ich "ich" bin.
Ich konsumiere.
Ich verwirkliche mich.
Ich lebe so wie ich lustig bin.
Ich, ich und nochmal ich.Dabei bleibt die allg. Orientierung, die Gemeinschaft, die Richtung in die die Gesellschaft driften soll auf der Strecke. Es entsteht ein Haufen orientierungsloser Egoisten ohne Halt und Ziel, die sich für allen Schrott begeistern lassen, den man ihnen vor die Nase setzt (Bedarfserzeugung). Quasi als Ersatz.

1310-Logik schrieb:
Denn der Sinn ist in uns, und nicht irgendwo da draussen.
Ich finde der letzte und vorletzte Satz Deines letzten Beitrages beißen sich etwas. Wenn Du einen Sinn in Dir siehst ist das Doch auch eine Art Glaube, etwas was Dich am Leben hält.
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F98 schrieb:
1310-Logik schrieb:
Um so wichtiger ist, dass wir uns nicht einer höheren Macht unterwerfen, nur weil wir keinen Sinn sehen.
1310-Logik schrieb:
Denn der Sinn ist in uns, und nicht irgendwo da draussen.
Ich finde der letzte und vorletzte Satz Deines letzten Beitrages beißen sich etwas. Wenn Du einen Sinn in Dir siehst ist das Doch auch eine Art Glaube, etwas was Dich am Leben hält.
Uff, ich und klar ausdrücken. Ich versuchs:
Mir geht es darum, dass Religion unseren Glauben missbraucht (zB der Pabst). Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt. Nur wird das in der Religion zu einem Gott, der alles erschaffen hat, über alles richtet, bei dem man in Ungnade fallen kann etc.. Damit konnte die Kirche lange ihre Macht erhalten (und das tut sie in anderen Kontinenten noch immer, ebenso wie andere Religionen es tun).
Viel wichtiger wäre, dieses "Gefühl" in einem zu spüren, zu leben, und sich damit auseinandersetzen, sich klar machen, dass man selber verantwortlich ist für seine Taten, und dass man sich selber richtet. Setzt eine sehr hohe Selbstdisziplin voraus, damit nicht das passiert, was du oben gepostet hast zum Konsumegoistentum.F98 schrieb:
...
Genau dieser Grundgedanke ist es aber, der die westl. Kultur zerstört -> Entfremdung von der Religion hin zum egositischen Konsumenten.Ich bin weil ich "ich" bin.
Ich konsumiere.
Ich verwirkliche mich.
Ich lebe so wie ich lustig bin.
Ich, ich und nochmal ich.Dabei bleibt die allg. Orientierung, die Gemeinschaft, die Richtung in die die Gesellschaft driften soll auf der Strecke. Es entsteht ein Haufen orientierungsloser Egoisten ohne Halt und Ziel, die sich für allen Schrott begeistern lassen, den man ihnen vor die Nase setzt (Bedarfserzeugung). Quasi als Ersatz.

Das ist auch nur eine Ausnutzung der Tatsache, dass Menschen Bedürfnisse haben und beeinflussbar sind. Im Prinzip ist es eine Techno-Religion, weil man glaubt, mit dem neusten tollsten Auto kommt man in den "Himmel", in die High Society.
Alle Klarheiten beseitigt? Drifte irgendwie in Esotherik ab..
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1310-Logik schrieb:
Mir geht es darum, dass Religion unseren Glauben missbraucht (zB der Pabst).
hm, ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Ich denke es ist die Verzeweiflung. Die Verzweiflung keinen Sinn im Sein zu finden. Deshalb krallt sich der Mensch an irgendwas fest, je abstrakter um so besser. Weil man muß dann nicht genau erklären was nicht erklärbar ist, sondern kann es lapidar mit Gott umschreiben.
1310-Logik schrieb:
Viel wichtiger wäre, dieses "Gefühl" in einem zu spüren, zu leben, und sich damit auseinandersetzen, sich klar machen, dass man selber verantwortlich ist für seine Taten, und dass man sich selber richtet. Setzt eine sehr hohe Selbstdisziplin voraus, damit nicht das passiert, was du oben gepostet hast zum Konsumegoistentum.
Wenn es Gott gibt, dann hat er den Menschen den Verstand gegeben sich selbst zu erkennen. Das erstaunliche ist, das außnahmslos alle, mit denen ich mich übersolche Themen unterhalte ihre Vor- und Nachteile / Probleme kennen. Bei der beseitignung letzterer scheiterts dann immer aus Feigheit vor sich selbst. Und es macht die Menschen fertig, psychisch und physisch.
1310-Logik schrieb:
Das ist auch nur eine Ausnutzung der Tatsache, dass Menschen Bedürfnisse haben und beeinflussbar sind. Im Prinzip ist es eine Techno-Religion, weil man glaubt, mit dem neusten tollsten Auto kommt man in den "Himmel", in die High Society.
Du hast es erkannt: Der Mensch will einfach seine Bedürfnisse befriedigt haben, die aus minimal egoistischen (nicht neg. gemeint) Ansätzten entstehen.
1310-Logik schrieb:
Drifte irgendwie in Esotherik ab..
Eher menschl. Psyche. Sehr ekelhaftes Thema.

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Es ist übrigens sicher kein Zufall, das gerade in Berlin die höchste Abtreibungsrate herrscht. Von diesem gottlosen Ort aus wird dieses Land regiert.
Bitte lass die Sinnflut wiederkommen
*Ironie an* Vielleicht reicht ein starker Tornado bereits aus *Ironie aus*
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Mir geht es darum, dass Religion unseren Glauben missbraucht (zB der Pabst).
Stop. Die römisch-katholische KIRCHE ist eine KIRCHE ein VEREIN, die ihre Auslegung der christlichen RELIGION vertritt!
Viel wichtiger wäre, dieses "Gefühl" in einem zu spüren, zu leben, und sich damit auseinandersetzen, sich klar machen, dass man selber verantwortlich ist für seine Taten, und dass man sich selber richtet. Setzt eine sehr hohe Selbstdisziplin voraus, damit nicht das passiert, was du oben gepostet hast zum Konsumegoistentum.
Das klingt schon eher nach RELIGION und CHRISTENTUM.
MfG SideWinder
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1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Dopamin
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Hexa schrieb:
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Dopamin
...und Endorphin und Acetylcholin und GABA und...
Doch was beweisst das? Dass wir eine Maschine sind?
Hat Dein PC einen Glauben? Wer weiss?@SideWinder
Die röm.-kath. Kirche ist eine Mafia!
Meine Darlegung, die du als religiös bezeichnest, ist einfach der natürliche, der logische Weg mit sich selbst und anderen umzugehn, den jede/r sehen kann, der über seine Tastatur hinaus sieht.
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ich wollte zu diesem Thread mal was zur "7-Tage-Geschichte" los werden.
„Vor Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag und 1 Tag wie 1000 Jahre!“ heißt es im 2. Petrusbrief.7 * 1000 = 7000!

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1310-Logik schrieb:
Hexa schrieb:
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Dopamin
...und Endorphin und Acetylcholin und GABA und...
Doch was beweisst das? Dass wir eine Maschine sind?
Hat Dein PC einen Glauben? Wer weiss?Richtig, vllt ex. gar kein freier Wille oder Glaube.
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ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
Man kann "schwache" Menschen eher für bestimmte Interessen ausnutzen. Gläubige Menschen werden sich innerlich instinktiv gegen das "Böse" wehren.
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Erhard Henkes schrieb:
ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
Man kann "schwache" Menschen eher für bestimmte Interessen ausnutzen. Gläubige Menschen werden sich innerlich instinktiv gegen das "Böse" wehren.
Erinnert mich an folgendes Zitat:
Steven Weinberg schrieb:
"Religion is an insult to human dignity. With or without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion."
Aber ja, du hast in Bezug auf die meisten Menschen wahrscheinlich sogar Recht; die resultierende Empfindung könnte man ganz gut mit kognitiver Dissonanz umschreiben.