Der Papst -- Homoehe



  • chrische5 schrieb:

    HalloDie Mehrheit ist nunmal heterosexual und somit ist das normal. Alles andere muss demnach unnormal sein. Wenn es wertend gemeint ist, dann ist das Scheisse, aber sonst sollte man diese Begriffe schon verwenden dürfen.chrische

    Mal ganz ehrlich, was ist daran unnormal homosexell zu sein?
    Da könnte man genauso gut sagen deine Klamotten sind unnormal...
    Was aber nicht sein kann, denn für dich sind sie normal...
    (nur so als blödes Beispiel)



  • Heimscheißer schrieb:

    Mal ganz ehrlich, was ist daran unnormal homosexell zu sein?

    mal ganz ehrlich: dass es nicht 'normal' ist schwul zu sein, ist doch wohl klar. trotzdem sollte man, meiner meinug nach, schwule tolerieren. schwule sind meistens sehr freundliche und liebe menschen. es ist auch nicht so, dass sie irgendwelchen hetero-männern an die wäsche gehen würden...



  • ..



  • Erhard Henkes schrieb:

    Was labert ihr hier eigentlich für einen Dreck? 😃

    na, ich wette du kennst keinen schwulen persönlich 😡



  • Also wenn Schwule wirklich so sind wie in der Serie "Queer as Folk" (einmal gesehen), dann hasse ich sie. 😡
    Nichts desto trotz finde ich es unnormal. 🙄



  • net schrieb:

    mal ganz ehrlich: dass es nicht 'normal' ist schwul zu sein, ist doch wohl klar.
    ...

    Wer sagt bitte was normal ist und was nicht?
    Wenn unsere Gesellschaft etwas tolleranter wär, wäre es auch für einen Schwulen kein Problem "normal" zu sein.

    net schrieb:

    ...
    trotzdem sollte man, meiner meinug nach, schwule tolerieren. schwule sind meistens sehr freundliche und liebe menschen. es ist auch nicht so, dass sie irgendwelchen hetero-männern an die wäsche gehen würden...

    👍



  • this->that schrieb:

    Also wenn Schwule wirklich so sind wie in der Serie "Queer as Folk" (einmal gesehen), dann hasse ich sie.

    noch einer, der schwule nur aus der glotze kennt 😞



  • Lies den Satz nochmal, bevor du falsche Schlussfolgerungen ziehst.
    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-



  • Heimscheißer schrieb:

    Wenn unsere Gesellschaft etwas tolleranter wär, wäre es auch für einen Schwulen kein Problem "normal" zu sein.

    das kommt schon, wenn auch sehr langsam. in england z.b. wurden schwule noch bis in die 60'er jahre eingebuchtet für ihre neigungen (ist ja auch 'nem bekannten computerpionier passiert). heute weht diesen bemitleidenswerten leuten immer noch ein rauher wind von seiten der katholiken und faschisten o.ä. (ich frag' mich manchmal ob es da einen unterschied gibt) entgegen, aber ich denke das wird immer weniger...



  • this->that schrieb:

    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-

    ja, das kenn' ich. mir war auch übel als ich sowas zum ersten mal gesehen habe. trotzdem, du darfst diese leute nicht verurteilen, nur weil sie dinge praktizieren, die du ekelhaft findest - sie tun's ja nicht mit dir. leben und leben lassen heisst das motto...



  • this->that schrieb:

    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-

    Und, ist es etwa auch eklig wenn du deine Freundin küsst?



  • Daniel E. schrieb:

    Auf den zweiten Teil der Kritik gehe ich nicht ein, da der Autor selbst anscheinend Logik grundlegend ablehnt.

    Was erscheint dir denn so furchtbar unlogisch daran?
    Und was ist mit dem dritten Teil der Kritik?

    Daniel E. schrieb:

    Ja, das mit dem "von niemandem daran gehindert" habe ich mal unterstrichen. Was meinst du wie die Eltern in besagtem Artikel dazu stehen? Haben sie irgendein Recht die Bildung des Kindes zu beschneiden?

    Pardon, gäbe es ein staatliches "Recht" (lies: Pflich), den Kindern den linken Fuß abzuschneiden, wäre es dann gerecht gegen dieses "Recht" zu verstoßen? Vergleich beiseite.

    Mir ist nicht ganz klar wie du auf dieses hypothetische Szenario kommst. Ich fragte wie die Eltern zu diesem Recht des Kindes stehen.

    Daniel E. schrieb:

    [Schulpflicht höchstens auf Grundfertigkeiten beschränken]
    Naja, das ein oder andere gibt's da schon noch, aber prinzipiell stimme ich dir zu, was die Schulpflicht angeht.

    Schön.

    Naja, fast. ... Sehr ambivalentes Thema.

    Daniel E. schrieb:

    Lieber "der Gesellschaft" als den Eltern. Gerade die Fundies sind ein Musterbeispiel dafür was schiefgehen kann.

    Ich verstehe ich nicht ganz. Es ist doch kein Weltuntergang, wenn jemand nicht das Selektionsaxiom der Evolutionstheorie verteidigen möchte oder auf dem Standpunkt steht, die Relativitätstheorie wäre Judenphysik und ohnehin hickehackefalsch. Da bricht für mich keine Welt zusammen, besonders, da diese Heinis auch durch unser Schulsystem gekommen sind.

    Doch. Das wäre weder für die betroffenen Kinder noch für die Gesellschaft sinnvoll.

    Daniel E. schrieb:

    Nicht dass keine Homeschooler-Lösungen vorstellbar sind, aber - du irrst dich gewaltig in bezug auf Schule, die ist rein gar nichts im Vergleich zum Manipulationsapparat Homeschooling.

    Letztes ist immerhin dezentral also schon deswegen deutlich weniger furchteinflössend. Was glaubst Du, warum alle totalitären Herrscher sich bei erster Gelegenheit über das Schulsystem und die Jugend generell hermachen, wenn man doch anscheinend das ganze Geld auch hätte sparen können?

    Dezentral? Ja. Aber inhomogen? Glaube ich ganz sicher nicht.
    Darüber hinaus gibt es einen weiteren Aspekt zum Thema Homeschooling über den man sich sicher Gedanken machen könnte: Sozialisation. (Nicht?)

    Daniel E. schrieb:

    Vor was fürchtest Du dich? Daß die Kinder zu Hause "falsche Werte" unterrichtet bekommen könnten? Wenn es diese Gefahr gäbe (und, herrje, es gibt sie), so ist sie doch ziemlich überschaubar.

    Ziemlich überschaubar - meinst du das wirklich ernst?

    Daniel E. schrieb:

    Wäre den Eltern an einer solchen Manipulation ihrer Kinder etwas gelegen, warum tun sie es dann nicht jetzt (in dem Maßstab, wie Du befürchtest), wo die Kinder nur 5h/Tag zur Schule gehen? So lange die Eltern einen Teil der Erziehung übernehmen, besteht diese Gefahr immer und das ist gut so.
    ...
    Sind wir uns einig, daß man sich eine freie Gesellschaft anders vorstellt?

    Ja natürlich. Aber mit diesem erzwungenem Kontakt mit der Außenwelt ist diese Gefahr nicht nur "überschaubar", spricht potentiell bemerkbar sondern auch und vor allem wird den Kindern dadurch erst die Möglichkeit gegeben über den Tellerrand hinauszuschauen und selber zu beurteilen, noch vielmehr: dadurch erfahren sie im Zweifelsfall überhaupt erst dass der Teller einen Rand hat, und bei weitem nicht allein und absolut da steht.
    Aber natürlich, dass die Eltern einen Teil der Erziehung übernehmen ist gut und wichtig.

    Daniel E. schrieb:

    Ich möchte hier nicht unbedingt Homeschooling das Wort reden, ich kenne mich damit nicht besonders aus. Ich halte aber im konkreten Falle die Staatsreaktion vollkommen überzogen, das Verhalten der Eltern für nachvollziehbar und die Signale an das Kind ziemlich fatal.

    Das hast du nun schon mehrfach erwähnt. Was genau ist daran denn überzogen, und welche Maßnahmen wären angemessen?

    Das Verhalten der Eltern halte ich auch für "nachvollziehbar", allerdings meine ich das nicht synonym mit "gerechtfertigt". Ich sehe nicht wie das zum Wohl des Kindes beitragen sollte, eher völlig im Gegenteil.

    Daniel E. schrieb:

    Selbst der Bildungsgutschein-Vorschlag von Milton Friedman würde das aktuelle System durchbrechen, sich trotzdem an Schulpflichten halten und keinen Cent mehr kosten ....

    Wie sähe denn deine konkrete Ausprägung zu dieser Idee aus?



  • net schrieb:

    Heimscheißer schrieb:

    Mal ganz ehrlich, was ist daran unnormal homosexell zu sein?

    mal ganz ehrlich: dass es nicht 'normal' ist schwul zu sein, ist doch wohl klar.

    Google: homosexual animals, oder worauf basierst du deine Aussage?



  • finix schrieb:

    net schrieb:

    Heimscheißer schrieb:

    Mal ganz ehrlich, was ist daran unnormal homosexell zu sein?

    mal ganz ehrlich: dass es nicht 'normal' ist schwul zu sein, ist doch wohl klar.

    Google: homosexual animals, oder worauf basierst du deine Aussage?

    homosexualität entspricht nun mal nicht der 'norm' (wie auch immer man normal definieren mag). sexualität dient eigentlich der fortpflanzung und da können weibchen/weibchen bzw. männchen/männchen -beziehungen nicht so richtig mithalten.
    ist nun mal so. sorry, sex ist nicht nur spass sondern soll hauptsächlich für mehr bevölkerung sorgen...

    btw: mir scheint du suchst gezielt nach aussagen gegen schwule. bist du vielleicht selbst schwul? dir ist bestimmt nicht entgangen, dass ich nix gegen schwule habe....



  • net schrieb:

    homosexualität entspricht nun mal nicht der 'norm' (wie auch immer man normal definieren mag). sexualität dient eigentlich der fortpflanzung und da können weibchen/weibchen bzw. männchen/männchen -beziehungen nicht so richtig mithalten.
    ist nun mal so. sorry, sex ist nicht nur spass sondern soll hauptsächlich für mehr bevölkerung sorgen...

    Was ist denn deine Definition von "Normal", oder "Norm"? Was bedeutet es für dich "Unnormal" zu sein bzw. "nicht der Norm zu entsprechen"?

    net schrieb:

    btw: mir scheint du suchst gezielt nach aussagen gegen schwule. bist du vielleicht selbst schwul? dir ist bestimmt nicht entgangen, dass ich nix gegen schwule habe....

    Nein, ich bin weder schwul noch bi. Mir ist auch nicht direkt ersichtlich wie du zu deinen Mutmaßungen kommst - wenn du den Thread aufmerksam durchgehst wirst du sicher feststellen können dass ich da einiges an Aussagen gegen Schwule links liegen gelassen habe, und stattdessen vorwiegend in eine Diskussion mit Daniel E. verwickelt war/bin die rein gar nichts mit Schwulen, Homoehe oder dergleichen zu tun hat.
    Meine Nachfrage sollte war auch nur, naja, eine Nachfrage halt. Deine Verwendung des Wortes "normal" schien nicht lediglich "üblich" zu meinen sondern war scheinbar mit durchaus negativen Konnotationen verbunden.



  • Heimscheißer schrieb:

    this->that schrieb:

    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-

    Und, ist es etwa auch eklig wenn du deine Freundin küsst?

    Nö. w&m (und w&w 😃 ) ist ja in Ordnung. Nur m&m ist eklig. Ich sag ja nicht das ich sie irgendwie anmache oder was gegen sie unternehme. Ich finde es halt nur unnormal und eklig -.-



  • this->that schrieb:

    Heimscheißer schrieb:

    this->that schrieb:

    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-

    Und, ist es etwa auch eklig wenn du deine Freundin küsst?

    Nö. w&m (und w&w 😃 ) ist ja in Ordnung. Nur m&m ist eklig. Ich sag ja nicht das ich sie irgendwie anmache oder was gegen sie unternehme. Ich finde es halt nur unnormal und eklig -.-

    Und warum? Weil dir die Gesellschaft sagt das so etwas unnormal ist...
    Womit wir wieder beim Grundproblem wären...



  • Heimscheißer schrieb:

    this->that schrieb:

    Heimscheißer schrieb:

    this->that schrieb:

    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-

    Und, ist es etwa auch eklig wenn du deine Freundin küsst?

    Nö. w&m (und w&w 😃 ) ist ja in Ordnung. Nur m&m ist eklig. Ich sag ja nicht das ich sie irgendwie anmache oder was gegen sie unternehme. Ich finde es halt nur unnormal und eklig -.-

    Und warum? Weil dir die Gesellschaft sagt das so etwas unnormal ist...
    Womit wir wieder beim Grundproblem wären...

    Wüsste nicht wo mir das die Gesellschaft sagt. Ich weiß auch nicht warum mir Streichwurst besser schmeckt als Gelbwurst. Is halt vielleicht einfach so 🤡



  • this->that schrieb:

    Heimscheißer schrieb:

    this->that schrieb:

    Heimscheißer schrieb:

    this->that schrieb:

    Hab neulich in der Öffentlichkeit zwei knutschende Schwule gesehen. Sorry, ich finde das einfach eklig -.-

    Und, ist es etwa auch eklig wenn du deine Freundin küsst?

    Nö. w&m (und w&w 😃 ) ist ja in Ordnung. Nur m&m ist eklig. Ich sag ja nicht das ich sie irgendwie anmache oder was gegen sie unternehme. Ich finde es halt nur unnormal und eklig -.-

    Und warum? Weil dir die Gesellschaft sagt das so etwas unnormal ist...
    Womit wir wieder beim Grundproblem wären...

    Wüsste nicht wo mir das die Gesellschaft sagt. Ich weiß auch nicht warum mir Streichwurst besser schmeckt als Gelbwurst. Is halt vielleicht einfach so 🤡

    Wenn dir jemand Jahrelang einreden würde das Schwarz=Weiß, würdest du irgendwann Schwarz als Weiß ansehen.
    Genauso ist es mit den Schwulen. Dir wurde immer wieder eingeredet schwul zu sein ist unnormal, also ist es so, obwohl es gar nicht so ist.(Bin auch verwirrt 😃 )



  • finix schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Auf den zweiten Teil der Kritik gehe ich nicht ein, da der Autor selbst anscheinend Logik grundlegend ablehnt.

    Was erscheint dir denn so furchtbar unlogisch daran?

    Der Autor des entsprechenden Paragraphen sagt, daß man alles irgendwie erscheinen lassen kann, wenn man sich nur wortverdreherisch genug anstellt. Damit wirft er sich selbst auf einen Stand vor der aristotelischen Logik zurück. A ist A und bleibt A auch wenn man es mit einem Stein in der linken Backentasche und einem zugehalten Nasenloch eher wie Q ausgesprochen klingt. Es ist ja bekannt, daß aktuell Logik vielfach als das Übel schlechthin verteufelt und überall auf Gefühle gesetzt wird, aber so Argument sollte kein vernunftbegabter Mensch bringen. Gibt es einen Unterschied zwischen einem Anspruch gegenüber einem dritten oder keinem Anspruch gegenüber einem dritten? Ja.

    Hat jemand, der keine Kravatte hat, einen Anspruch auf die Ersatzkravatte von jemandem, der zwei Kravatten hat? Wieso sollte das für Essen (nicht?) gelten? Wenn man so ein Anspruchsrecht konsequent weiterdenkt, dann kommt man in einer Gesellschaft an, in der jeder im besten Falle noch etwas zu essen hat, im erwarteten Falle nicht einmal das.

    Der dritte Absatz erschließt sich mir noch viel weniger. Was ist ein Recht auf politische Teilnahme? Woher kommt das? Außerdem ist so ein Recht auf politische Teilnahme auch ein Anspruchsrecht gegenüber anderen (weil Politik sich immer mit dem Eigentum anderer Leute beschäftigt, sonst wäre es nicht Politik). Wenn man aus einem Anspruchsrecht [Bildung] ein anderes Anspruchsrecht herleiten kann, dann wird das erste Anspruchsrecht ein Abwehrrecht? Oder wie?

    Ja, das mit dem "von niemandem daran gehindert" habe ich mal unterstrichen. Was meinst du wie die Eltern in besagtem Artikel dazu stehen? Haben sie irgendein Recht die Bildung des Kindes zu beschneiden?

    Die Frage ist doch bewußt verzerrend gestellt, da sie es ja nicht tun.

    Daniel E. schrieb:

    Es ist doch kein Weltuntergang, wenn jemand nicht das Selektionsaxiom der Evolutionstheorie verteidigen möchte oder auf dem Standpunkt steht, die Relativitätstheorie wäre Judenphysik und ohnehin hickehackefalsch. Da bricht für mich keine Welt zusammen, besonders, da diese Heinis auch durch unser Schulsystem gekommen sind.

    Doch. Das wäre weder für die betroffenen Kinder noch für die Gesellschaft sinnvoll.

    Tja, wie gesagt, davon sind genug Leute durch unser Schulsystem gekommen. Hast Du einen Beleg dafür, daß diese Fälle durch Homeschooling zunehmen würden? Zeigen, bitte. Ich behaupte jetzt nämlich einfach mal aus der Hüfte: sie nehmen dadurch ab.

    Daniel E. schrieb:

    Letztes ist immerhin dezentral also schon deswegen deutlich weniger furchteinflössend. Was glaubst Du, warum alle totalitären Herrscher sich bei erster Gelegenheit über das Schulsystem und die Jugend generell hermachen, wenn man doch anscheinend das ganze Geld auch hätte sparen können?

    Dezentral? Ja. Aber inhomogen? Glaube ich ganz sicher nicht.

    Was bedeutet "inhomogen" hier? Erwartest Du, daß alle Homeschooler die gleichen "Fehler" machen? Aber ein Lehrplaner macht so etwas nicht. Ich habe in der Schule so viel haarstreubendes und offensichtlich falsches Zeug gelernt, daß ich das kaum glauben kann (wobei ich natürlich nicht weiß, ob es tatsächlich Lehrplaninhalt ist, zu behaupten, die Jahreszeiten hätten nichts mit der Neigung der Erde zu tun). Extrapolierst Du dir hier nicht nur deine Vorurteile zurecht?

    Darüber hinaus gibt es einen weiteren Aspekt zum Thema Homeschooling über den man sich sicher Gedanken machen könnte: Sozialisation. (Nicht?)

    Dieser Aspekt ist aber keiner, weil sozialisiert wird man nicht durch die Schule. Vielleicht auch, aber dann könnte müßte man hier das Argument, Kinder würden nicht mehr selbständig einkaufen lernen, weil das am besten auf dem Nachhauseweg geht, ebenso bereden.

    Außerdem sehe ich nicht, daß "Sozialisation" ein Argument an sich wäre. Wenn sich die Kinder mit 8 Jahren gemeinsam einen Joint auf dem Pausenhof schlöbern, dann spricht das eher nicht für dein Argument.

    Daniel E. schrieb:

    Vor was fürchtest Du dich? Daß die Kinder zu Hause "falsche Werte" unterrichtet bekommen könnten? Wenn es diese Gefahr gäbe (und, herrje, es gibt sie), so ist sie doch ziemlich überschaubar.

    Ziemlich überschaubar - meinst du das wirklich ernst?

    Ja. Die Argumente, warum das so ist, habe ich genannt.

    Aber mit diesem erzwungenem Kontakt mit der Außenwelt ist diese Gefahr nicht nur "überschaubar", spricht potentiell bemerkbar

    Das "sprich" unterstellt hier eine Gleichheit, die aber gar nicht gegeben ist.

    Ich sprach davon, daß so eine Gefahr in fast allen Fällen fiktiv ist, da gibt es nichts zu bemerken. Desweiteren bringst Du schon wieder das Sozialisationsargument, daß unterstellt, Homeschooler würden ihre Kinder in einem Käfig im Keller halten und würden das Haus nie verlassen. Ich halte das für eine lächerliche Diskussionsvoraussetzung.

    Aber natürlich, dass die Eltern einen Teil der Erziehung übernehmen ist gut und wichtig.

    ... aber von "relevanten" Inhalten (wie Evolution!!!!!) sollen sie bitte die Finger lassen, hab schon kapiert.

    Daniel E. schrieb:

    Ich möchte hier nicht unbedingt Homeschooling das Wort reden, ich kenne mich damit nicht besonders aus. Ich halte aber im konkreten Falle die Staatsreaktion vollkommen überzogen, das Verhalten der Eltern für nachvollziehbar und die Signale an das Kind ziemlich fatal.

    Das hast du nun schon mehrfach erwähnt. Was genau ist daran denn überzogen

    Inhaftierung, Entzug des Sorgerechtes, Hochverrat.

    Das Verhalten der Eltern halte ich auch für "nachvollziehbar", allerdings meine ich das nicht synonym mit "gerechtfertigt". Ich sehe nicht wie das zum Wohl des Kindes beitragen sollte, eher völlig im Gegenteil.

    Ich halte es für gerechtfertigt und sehe nicht, was daran so schlimm ist, wenn man König Drosselbart nicht gesehen hat. Andererseits könnte das natürlich meine Beiträge erklären, ich habe es schließlich auch nicht gesehen 🙂

    Daniel E. schrieb:

    Selbst der Bildungsgutschein-Vorschlag von Milton Friedman würde das aktuelle System durchbrechen, sich trotzdem an Schulpflichten halten und keinen Cent mehr kosten ....

    Wie sähe denn deine konkrete Ausprägung zu dieser Idee aus?

    Umsetzen. Schlechter als jetzt wirds schon nicht werden.


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