Preisberechnung für Programme!!!
-
Hallo
was bezeichnest du als "unbezahlbar"
wer soll das Programm denn bekommen (Firma oder privat)meine Programme liegen zwischen ca. 5.000 und 150.000
(beide extreme hatte ich schon einmal)Mfg
Klaus
-
Sascha_Thiel schrieb:
Nicht oft!
Es wurde genau auf die Bedürfnisse und wünsche des Käufers zugeschnitten.
Er sagt was er will ich mach.Individualsoftware ist halt teuer, keine Frage. Da musst Du wahrscheinlich noch viel strikter rechnen, als Du es da oben angedacht hast.
-
Sascha_Thiel schrieb:
Nicht oft!
Es wurde genau auf die Bedürfnisse und wünsche des Käufers zugeschnitten.
Er sagt was er will ich mach.Dann solltest Du nach Aufwand abrechnen, also pro Stunde... denn sonst kennt er kein Maß. Wenn Du jeden Wunsch realisierst, dann kannst Du keinen Festpreis machen, das ist doch logisch. Ist ja sonst wie im Spielzeugladen... "Mama, kann ich das auch haben?"
Für die Höhe selbst kann man das zu Beginn nicht so gut sagen... da mußt Du halt mal mit sowas wie ~5000 EUR pro Monat Aufwand (was eher niedrig ist) anfangen und sehen, wie sich das ergibt. Das hängt von Deinem Ruf ab, der Branche, usw.
-
hab ich das richtig kapiert? Wenn man selber als EINE EINZELNE PERSON ein super prog schreibt mit viel viel viel Aufwand, dann kann man es echt für bis zu 150000 verkaufen? *eek*
Der Aufwand ist zwar gross aber meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Aber schön find ich das trotzdem.
MfG der Geldgeile
-
Ja, man zeichnet durchaus Zwischenrechnungen von den freien Mitarbeitern ab, die so bei 30 bis 40k liegen.
Als Auftraggeberfirma ist es teilweise besser Lösungen rauszugeben, weil man dann das Entwicklungsrisiko zum Teil abgibt, aber auch weil man seine Flexibilität behält - stellt man jemanden fest für ein Projekt ein, was macht man dann mit dem Mann? So kauft man sich die Stunden, aber hat auch zumeist eine höhere Leistungsdichte, und hinterher ist der Mann auch wieder weg. Dafür zahlt man sowas wie eine "Flexibilitätsprämie".
Auf der anderen Seite kann man nicht oft genug wiederholen, daß ein Selbständiger ALLES selbst bezahlen muß, für ihn gibt's keinen Arbeitgeberanteil, und er muß sich auch gegen diverse Risiken versichern, usw. 10000 EUR pro Monat für einen selbständigen Softwareentwickler sind nicht direkt vergleichbar mit 10000 EUR für einen angestellten Entwickler.
-
OK. Danke für eure Tipps.
Das Programm ist für eine Firma (klein aber läuft sehr gut).
Ich hab mich jetzt auch nochmal mit einem Kolegen unterhalten und er hat gemeint, das man, wenn man weiß wieviel Arbeitszeit gespart und wieviel Geld damit verdient wird, das auf jeden Fall mit in die Rechnung einbeziehen soll.
Was meint Ihr dazu?
-
Sascha_Thiel schrieb:
OK. Danke für eure Tipps.
Das Programm ist für eine Firma (klein aber läuft sehr gut).
Ich hab mich jetzt auch nochmal mit einem Kolegen unterhalten und er hat gemeint, das man, wenn man weiß wieviel Arbeitszeit gespart und wieviel Geld damit verdient wird, das auf jeden Fall mit in die Rechnung einbeziehen soll.
Was meint Ihr dazu?
Du klingst/wirkst auf mich irgendwie, wie ein Jugentlicher der sich mit dem Programmieren gern etwas hinzu verdienen will, nicht wie ein professioneller Software-Entwickler (das ist jetzt reine Spekulation aufgrund deiner Homepage & deiner Fragen, ich hoff ich beleidig dich damit jetzt nicht). Als solcher stehst du wahrscheinlich dem Auftraggeber gegenüber auch schlechter dar. Wärst du ein professioneller, ausgebildeter SW-Entwickler, wären die Angaben, die die anderen gemacht haben, wahrscheinlich wirklich ein guter Indikator. Nur wage ich zu bezweifeln dass eine Firma einem Jugendlichem, dem sie extern anheuert das gleiche zahlt. Vor allem weil du ja dann wahrscheinlich auch nicht all die Kosten tragen musst, von denen die anderen sprechen (Unternehmerrisiko, eigene Krankenversicherung etc.), von daher: ja, evtl. ist die Rechnung "wieviel würde es der Firma denn kosten, wenn sie selbst das Ganze entwickeln müsste" nicht der dümmste Ansatz (Behalt dabei auch im Hinterkopf dass ein Angestellter einer Firma wesentlich mehr kostet als nur den Gehalt, den der Angestellte bekommt).
Nebenbemerkung:
du solltest du unbedingt (!!!) deine Homepage überdenken. Nimm sie lieber vom Netz bevor dein Auftraggeber/potentielel Kunden das sehen
Schaut ja als als hät ein 13 Jaehriger zum ersten mal Flash entdeckt.
(Tipps: KEIN Sound, KEIN Flash, KEIN schwarzer Hintergrund, dafür aber etwas Inhalt).
-
Du klingst/wirkst auf mich irgendwie, wie ein Jugentlicher der sich mit dem Programmieren gern etwas hinzu verdienen will,
Ich hab gerade mit Programmieren angefangen "Stimmt", will mir Geld dazuverdienen "Stimmt", bin jugentlicher "Danke"

wie ein professioneller Software-Entwickler (das ist jetzt reine Spekulation aufgrund deiner Homepage & deiner Fragen, ich hoff ich beleidig dich damit jetzt nicht).
fasse das nicht als Beleidigung auf, jeder fängt mal klein an.
Als solcher stehst du wahrscheinlich dem Auftraggeber gegenüber auch schlechter dar. Wärst du ein professioneller, ausgebildeter SW-Entwickler, wären die Angaben, die die anderen gemacht haben, wahrscheinlich wirklich ein guter Indikator. Nur wage ich zu bezweifeln dass eine Firma einem Jugendlichem, dem sie extern anheuert das gleiche zahlt. Vor allem weil du ja dann wahrscheinlich auch nicht all die Kosten tragen musst, von denen die anderen sprechen (Unternehmerrisiko, eigene Krankenversicherung etc.), von daher: ja, evtl. ist die Rechnung "wieviel würde es der Firma denn kosten, wenn sie selbst das Ganze entwickeln müsste" nicht der dümmste Ansatz (Behalt dabei auch im Hinterkopf dass ein Angestellter einer Firma wesentlich mehr kostet als nur den Gehalt, den der Angestellte bekommt).
Zu mir:
Bin 25 Jahre, bin Ausgebildeter Elektrotechnik Meister, arbeite in einer Firma als angestellter und hab deswegen keine Ahnung was man für eine Software Verlangen kann.
Programmieren war bis jetzt eigentlich nur mein Hobby, aber als dann jemand auf mich zukahm hab ich mir gedacht warum nicht. Mach gerade ein Studium.
Und Will niemandem meine Programme aufzwängen, nur wenn einer von mir eins will warum sollte ich mir das nicht bezahlen lassen?Nebenbemerkung:
du solltest du unbedingt (!!!) deine Homepage überdenken. Nimm sie lieber vom Netz bevor dein Auftraggeber/potentielel Kunden das sehen
Schaut ja als als hät ein 13 Jaehriger zum ersten mal Flash entdeckt.
(Tipps: KEIN Sound, KEIN Flash, KEIN schwarzer Hintergrund, dafür aber etwas Inhalt).Begründe Bitte deine Tipps.
Außerdem ist dein Hintergrund ebenfals SCHWARZ???
-
Blue-Tiger schrieb:
du solltest du unbedingt (!!!) deine Homepage überdenken. Nimm sie lieber vom Netz bevor dein Auftraggeber/potentielel Kunden das sehen
Schaut ja als als hät ein 13 Jaehriger zum ersten mal Flash entdeckt.was meinst du wieviele kleine firmen, die schon jahrelang im geschäft sind, ähnliche hp's haben?
-
Kommen wir mal weg vom Thema Homepage (wobei der Kommentar natürlich schon richtig ist - wo sind Deine Inhalte? Wenigstens ein paar Links reinstellen o.ä. wäre ja was. Außerdem findet Dich niemand über Google.)
Aber Du hast doch da einen Anhalt - Du weißt ungefähr, was Du heute verdienst, Du weißt doch auch, was angestellte Programmierer am Anfang(!) verdienen - und ein Angestellter kostet eine Firma ca. 40-60% mehr, als das Bruttogehalt beträgt. Damit kannst Du doch abschätzen, was ein Monat Arbeitszeit ungefähr wert ist. Jetzt kannst Du noch einen Angstabschlag vornehmen, weil Du zur Zeit Einsteiger bist und noch keine Referenzen hast - aber die Obergrenze ist damit doch abgesteckt. Umgekehrt solltest Du auch nicht für 500 EUR irgendwelche Software liefern. Darüber hinaus stellt sich eben die Frage, ob Du nach Aufwand abrechnest - damit ist in Zukunft eventueller Support von Dir auch nach Aufwand abzurechnen - oder ob Du nach Projekt abrechnest, dann mußt Du abschätzen wieviel Support Du evtl in Zukunft leisten mußt (z.B. +40% auf den Entwicklungsaufwand), und das mußt Du auch noch berücksichtigen.
Gäbe doch eine einfache Rechnung:
Du schätzt: Entwicklungsaufwand 8 Wochen
Du schätzt: Support hinterher für 3 Monate jede Woche 8 Stunden + 2 Wochen Nachentwicklung = 4 WochenAnsatz 4 Wochen = 5000 EUR, also 15000 EUR.
Jetzt Angstabschlag ~30% => 11000 EUR.
Da wirst Du dann rasch sehen, ob der Auftraggeber das macht, und Du kannst ja mit dem Preis nachgeben, wenn Dir der Auftrag wichtiger wäre als das Geld. Du wirst am Anfang vermutlich sowieso drauflegen, weil Du den Aufwand unterschätzt hast.
Aber Du hast über Deinen Erstberuf ja eine Absicherung.Mit irgendsowas mußt Du halt mal anfangen.
Es ist auch schwierig zu sagen, weil Du nichts über die Branche und die Art der Software gesagt hast, vermutlich dürfte es sich ja aber um etwas aus der Industrie handeln, oder?
Btw: weiß Dein Arbeitgeber eigentlich von Deinen Neigungen? Das kann Dir auf die Füsse fallen. Sicherlich steht in Deinem Arbeitsvertrag irgendwo sinngemäß "setzt seine Arbeitskraft vollständig für uns ein..." und "überschreitet nicht die gesetzliche Wochenarbeitszeit...". So eine Erlaubnis für Nebentätigkeit wäre nicht dumm.
-
@Marc++us
Danke für die ausführliche Erleuterung, hat mir sehr geholfen.
Zu den Fragen.
Ich bin wie gesagt nicht als Softwareentwickler eingestellt.
Bin Layouter für elektronische Platinen und die Software die ich entwickeln soll ist ein Unterstützungstool das diverse Aufgaben erledigt die mit dem CAD Programm nicht machbar sind und für einen Angestellten etwa 3-4 Tage Zeitersparnis bedeutet. Mein Chef weiß davon denn er ist der Auftraggeber.
Er hat halt irgendwie mitbekommen das ich ein Fernstudium mache und mich daraufhin gefragt ob ich das machen kann.Edit: Zu meiner HP, hab wie gesagt noch keine Referenzen. Aber Links werde ich sobald wie möglich reinsetzen.
-
Zu deiner HP: Die funzt mit Firefox nicht richtig. Das Flash-Ding ist nicht ganz zu sehen.
-
offtopic schrieb:
Zu deiner HP: Die funzt mit Firefox nicht richtig. Das Flash-Ding ist nicht ganz zu sehen.
Ja. Ich bin leider noch nicht dahinter gekommen warum nicht.
-
Also auf Opera 9.01 wird nur eine schwarze Seite angezeigt...
-
Sascha_Thiel schrieb:
Nebenbemerkung:
du solltest du unbedingt (!!!) deine Homepage überdenken. Nimm sie lieber vom Netz bevor dein Auftraggeber/potentielel Kunden das sehen
Schaut ja als als hät ein 13 Jaehriger zum ersten mal Flash entdeckt.
(Tipps: KEIN Sound, KEIN Flash, KEIN schwarzer Hintergrund, dafür aber etwas Inhalt).Begründe Bitte deine Tipps.
Außerdem ist dein Hintergrund ebenfals SCHWARZ???
Hi! Ja, meine Homepage ist auch schwarz (wobei man sich das als Besucher allerdings auswaehlen kann
), aber ich versuche auf meiner HP auch nix zu verkaufen, die dient der reinen Selbstbeweihräucherung, und kann daher ruhig schwarz bleiben. Wenn du dich aber mal bei den "Großen" im Business umschaust - ganz egal in welchem Business - dann wirst du fast nur "weisse" Homepages sehen: Microsoft, Sony, HP, Audi, BMW, Google, YouTube... Es wirkt einfach freundlicher und "professioneller". Im Gegensatz dazu wirkt schwarz einfach "Underground"-maessig, und in der Tat wenn du dir die bekannteren "Underground"-Seiten anschaust, die sind meistens schwarz/dunkel (z. B. Gulli, Astalavista, ...). Mit einer dunklen Homepage stellst du dich damit selbst in eine Ecke, in der du als professioneller Entwickler nicht stehen willst 
Sound auf der Homepage ist generell laestig. Da kann ich dir noch nichtmal eine bessere Begruendung liefern als "ich hab im Hintergrund meistens Winamp laufen, und Ton auf einer Homepage nervt". Auch hier gilt: schau dir an wie's die Professionellen machen: selbst die aufdringlichsten "seriösen" Pages verzichten auf sowas, abgesehen vielleicht von den Homepages irgendwelcher Musiker, aber selbst das gibts immer eine Option zum Abstellen der Musik. Ausserdem wirst du nie eine Musik finden, die allen Besuchern deiner HP gefällt.
"Kein Flash" ist evtl. etwas Geschmackssache, aber wie immer: die meisten seriösen Seiten kommen ohne Flash aus, bzw. verwenden Flash nicht für "wichtige" Dinge. Sprich: Die Seite muss auch ohne Flash noch bedienbar sein oder es muss eine eigene "Flash-Freie" Version der Seite geben. Nicht jeder hat Flash installiert (Unter 64-Bit Linux z. B. gabs sehr lange keine brauchbaren Flash-Versionen, k.A. wie's jetzt ausschaut). Ausserdem können Suchmaschinen kein Flash lesen, d.h. du wirst in Google & Co. überhaupt nicht oder nur sehr schlecht repräsentiert. Und die Accessibility leidet darunter, sprich: Leute mit Behinderung (z. B. Blinde, die deine Homepage über die Braille-Zeile lesen wollen, oder sie sich von einem Programm vorlesen lassen) können nichts damit anfangen.
Und das mit dem "mehr Inhalt" sollte selbsterklärend sein
