Berufsinformationen: C++ Spieleprogrammiererf



  • hustbaer schrieb:

    @dreaddy:
    Das Chaos-Management, den Termindruck, die unchristlichen Arbeitszeiten - das alles hast du bei anderen Programmiererjobs u.U. genauso. Und nicht alle Spiele-Programmierer Jobs sind so.

    Natürlich, aber zu solchen Firmen muss man ja nicht gehen, man hat da eine viel größere Auswahl 😛
    Und viele Spielefirmen leben halt von Praktikanten und übertrieben ausgedrückt jungen hochmotivierten Leuten die es statt Geld nur interessiert das sie Spiele programmieren und dafür auch von trocken Brot und Wasser leben und draufzahlen würden.
    Ich gehe selbst in die Richtung, aber dann richtig und keine klar definierte Auftragsarbeit, dann kann man auch gleich was Anderes machen, sparen+abkassieren und wenn man dann groß ist sich n paar Jahre Zeit nehmen um da Fuß zu fassen :p .

    hustbaer schrieb:

    Und ich weiss ehrlich gesagt nicht was ihr alle mit Blizzard habt, das ist lange nicht die einzige Firma die Spiele macht.

    Nenne eine Firma, die
    - Titel mehrfach einstampft kurz vor der Fertigstellung mit der Begründung "erfüllt nicht unseren Qualitätsstandard"
    - Wo jeder Spieletitel ein Hit war
    - Wo Releasetermine eher "Richtlinien" sind und verschoben werden, wenn das Spiel noch nicht gut genug erscheint oder einfach noch Zeit gebraucht wird
    - Uralte Spiele wie Starcraft immer wieder gepatcht und gepflegt werden und noch hochpopulär sind
    - Eine Plattform wie das Battle.Net herausgebracht hat
    usw.

    Blizz is da schon recht einzigartig.
    Andere bringen auch gute Spiele raus, aber die Unterstützung hält sich in Grenzen.



  • - Titel mehrfach einstampft kurz vor der Fertigstellung mit der Begründung "erfüllt nicht unseren Qualitätsstandard"

    Es soll auch ehrliche Studios geben, die sprechen dnn von "unrentabel", "der Code ist viel zu schlecht", etc. etc. 😉 Dass ein Spiel eingestampft wird weil es schlecht ist, passiert doch immer wieder.

    Wo Releasetermine eher "Richtlinien" sind und verschoben werden, wenn das Spiel noch nicht gut genug erscheint oder einfach noch Zeit gebraucht wird

    Ich finds eigentlich nicht gut, wenn eine Firma Deadlines nicht einhalten kann. Ich bin sicher, viele Studios wuerden so machen wie Blizzard. Aber die wenigsten haben das Geld dazu!

    dreaddy schrieb:

    - Uralte Spiele wie Starcraft immer wieder gepatcht und gepflegt werden und noch hochpopulär sind

    Wohl auch nur, gerade weil SC so populaer ist 😉 Bleibt ihnen gar nix uebrig. Ausserdem sind das meist nur kleine Fixes. Richtig coole, umwerfende Sachen (Map-Unitlimit, hoehere Aufloesungen) gibts mit den neuen Patches auch nimmer.

    Ok, das ist jetzt total OT, und ich bin auch der Meinung, dass Blizzard tolle Spiele macht (ich spiel heute noch mehrere Abende pro Woche Starcraft), aber sie sind wirklich nicht die einzig guten.

    Uebrigens erfuellt Valve auch all deine Kriterien 😉



  • hey kim92 hast du icq oder msn. bin auch 14 und lerne grad c++.
    hab genau das gleiche ziel vor augen wie du.
    also wenn du icq oder msn hast add mich bitte.
    icq:279 535 839
    msn amida_maru@hotmail.de

    mfg ami



  • Hi dreaddy,

    das Wesentliche zu Blizzard hast Du nicht genannt:

    dreaddy schrieb:

    ...
    Nenne eine Firma, die
    - ...
    usw.
    ...

    und trotzdem erfolgreich ist.
    Sonst kenne ich nämlich eine ganze Menge Firmen, die diese Kriterien erfüllen ...
    😉

    Gruß,

    Simon2.



  • BI ist auch sehr brauchbar. Nichts macht mehr Spass, als in OFP (oder ArmA) den Editor anzuwerfen und "mal eben" ein Hilfsskript zu schreiben. Ich warte jetzt nur noch auf ein Transportflugzeug, 40 Fallschirmjäger aus einem Harrier abzuwerfen schadet der Athmosphäre 😉



  • Wenn Du Spieleprogrammierer werden willst, solltest Du einfach damit anfangen.
    Schau Dir mal folgende Bücher an, die Dir helfen könnten:

    David Scherfgen, 3D-Spieleprogrammierung, Hanser
    Alexander Rudolph, 3D-Spiele mit C++ und DirectX, M+T
    Ulrich Kaiser, Spieleprogrammierung in C++, Galileo Computing

    Wenn Du die Inhalte verstehst, hast Du Talent und Interesse. Du brauchst aber vor allem auch Biss, denn das Thema ist ziemlich komplex. Lass Dich auf keinen Fall durch Aussagen entmutigen. Verlasse Dich nur auf Dich selbst.



  • Erhard Henkes schrieb:

    Wenn Du Spieleprogrammierer werden willst, solltest Du einfach damit anfangen.

    Ne, erst mal programmieren lernen. Direkt mit Spiele-Programmierung und co anzufangen sorgt dafür, das man später ineffizienten und unwartbaren Code schreibt. Besonders an den Büchern mit "Spieleprogrammierung" im Titel sieht man solche Dinge.



  • TGGC schreibt auch grad an einem Buch, ich würd dadrauf warten. Dauert nicht mehr lang.



  • rüdiger schrieb:

    Erhard Henkes schrieb:

    Wenn Du Spieleprogrammierer werden willst, solltest Du einfach damit anfangen.

    Ne, erst mal programmieren lernen. Direkt mit Spiele-Programmierung und co anzufangen sorgt dafür, das man später ineffizienten und unwartbaren Code schreibt. Besonders an den Büchern mit "Spieleprogrammierung" im Titel sieht man solche Dinge.

    Hey, das erste selber ausgedachte Programm von mir war auch ein Spiel. Da musste man einen Geldbetrag setzen und sagen wie oft eine Zahl kommt, dann lieft ein Zufallszahlengenerator ein paar mal und wenn man richtig getippt hat, dann wurde man reich $$$. 😃 Hab ich aber nicht aus nem Spieleprogrammierer Buch gelernt, darum schreib ich jetzt den besten Code wo gibt (auf jeden fall besseren also solche E-Technik Studenten).



  • Du willst Spiele-Programmierer werden? Dir ist aber klar, dass du die Spiele nicht Designst? Software-Entwickler sind generell nur eine sehr kleine Gruppe der Leute, die an einem Spiel beteiligt sind. Es gibt Erstmal die Gamedesigner, die die Spiel-Idee entwickeln, die Story, Dialoge, Level, etc. Dann gibt's die Art-Abteilung, die für Modelle und Grafiken jeglicher art zuständig sind. Dann gibt's noch die Qualitätsicherung (Testen, etc.) Musiker, Sprecher, ... .
    Auch die Engine wird manchmal eingekauft und nicht selbst entwickelt.



  • dreaddy schrieb:

    Nenne eine Firma, die
    - Titel mehrfach einstampft kurz vor der Fertigstellung mit der Begründung "erfüllt nicht unseren Qualitätsstandard"
    - Wo jeder Spieletitel ein Hit war
    - Wo Releasetermine eher "Richtlinien" sind und verschoben werden, wenn das Spiel noch nicht gut genug erscheint oder einfach noch Zeit gebraucht wird
    - Uralte Spiele wie Starcraft immer wieder gepatcht und gepflegt werden und noch hochpopulär sind
    - Eine Plattform wie das Battle.Net herausgebracht hat
    usw.

    - Titel mehrfach einstampft kurz vor der Fertigstellung mit der Begründung "erfüllt nicht unseren Qualitätsstandard"
    war wohl das konzept schlecht gewesen, schade um das schöne geld. oder war das entwickler team unfähig?

    - Wo jeder Spieletitel ein Hit war
    na, kein wunder, wenn man erstmal 10 titel entwickelt und sich dann den besten raussucht :p

    - Wo Releasetermine eher "Richtlinien" sind und verschoben werden, wenn das Spiel noch nicht gut genug erscheint oder einfach noch Zeit gebraucht wird
    spricht eher für schlechtes resourcenmanagement... wie in fast allen firmen.

    - Uralte Spiele wie Starcraft immer wieder gepatcht und gepflegt werden und noch hochpopulär sind
    wieso müssen die eigentlich jahrelang gepatcht werden? neben anpassung an aktuellere system stehen da auch dauernd balancing geschichten drin und das nach jahren...

    - Eine Plattform wie das Battle.Net herausgebracht hat
    so ziemlich alle hersteller von onlinespielen.



  • rüdiger schrieb:

    Erhard Henkes schrieb:

    Wenn Du Spieleprogrammierer werden willst, solltest Du einfach damit anfangen.

    Ne, erst mal programmieren lernen. Direkt mit Spiele-Programmierung und co anzufangen sorgt dafür, das man später ineffizienten und unwartbaren Code schreibt. Besonders an den Büchern mit "Spieleprogrammierung" im Titel sieht man solche Dinge.

    Warum sollte es schlechter sein als irgendwas anderes? JEDES Programm was ich privat geschrieben hab und schreibe war und ist ein Spiel ;o .
    Ist weit weniger langweilig als etwas anderes zu programmieren.

    und @thordk
    Sorry aber du laberst unqualifizierten Bullshit den man nichtmal groß kommentieren muss.
    Mag aus der "alles raus was irgendwie Geld bringt" Unternehmenssicht nicht optimal sein, auch wenn sie sich durch ihren guten Ruf sicher viel verdient haben und der Laden trotzdem besser läuft als die Meisten Anderen.
    Aber aus Spielersicht ist ein richtig gutes, zu Ende programmiertes, in umfangreichen Betatests getestetes Spiel unbestreitbar besser, als der halbfertige oder einfach schlechte Kram, der in letzter Zeit immer mehr versucht wird zu verkaufen, weil die Spielehersteller überfordert scheinen und die Publisher nicht einsehen wollen, das Spiele immer komplexer werden "Pacman hat man damals auch in nem Monat hinbekommen, das kann jawohl nicht angehen, euer scheiss ist bis xxx fertig" etc 😉 .



  • BorisDieKlinge schrieb:

    hee.. macht den kleinen Kerl nich so fertig... solche Leute sucht Deutschland.. mit 14 schon fleissig am c++ lernen... is gut:)

    juhu! da bin ich auch dabei, zwar net deutschland, udn intresiere mich nicht(mehr) für spieleprogrammierung, da ich auf linux umgestiegen bin.



  • dreaddy schrieb:

    Aber aus Spielersicht ist ein richtig gutes, zu Ende programmiertes, in umfangreichen Betatests getestetes Spiel unbestreitbar besser, als der halbfertige oder einfach schlechte Kram, der in letzter Zeit immer mehr versucht wird zu verkaufen, weil die Spielehersteller überfordert scheinen und die Publisher nicht einsehen wollen, das Spiele immer komplexer werden "Pacman hat man damals auch in nem Monat hinbekommen, das kann jawohl nicht angehen, euer scheiss ist bis xxx fertig" etc 😉 .

    ROFL. Geiler Satz. Ich glaub auch, dass das Business so läuft. 🙄



  • spasty schrieb:

    BorisDieKlinge schrieb:

    hee.. macht den kleinen Kerl nich so fertig... solche Leute sucht Deutschland.. mit 14 schon fleissig am c++ lernen... is gut:)

    juhu! da bin ich auch dabei, zwar net deutschland, udn intresiere mich nicht(mehr) für spieleprogrammierung, da ich auf linux umgestiegen bin.

    das ist GENAU das problem! mehr spiele für linux! (!!)



  • thordk schrieb:

    das ist GENAU das problem! mehr spiele für linux! (!!)

    Gerne.
    Sobald vernünftige Treiber und ein Sound/Input-API mit angemessener Leistung zur Verfügung stehen. 😉



  • bau was. gpl und so 😃



  • SeppSchrot schrieb:

    thordk schrieb:

    das ist GENAU das problem! mehr spiele für linux! (!!)

    Gerne.
    Sobald vernünftige Treiber und ein Sound/Input-API mit angemessener Leistung zur Verfügung stehen. 😉

    ich hab zwar keine ahnung davon, aber gibts dafür nicht openAL?
    http://de.wikipedia.org/wiki/OpenAL

    die spiele die das benutzen sind ja auch nicht gerade die unbekanntesten, wenn ich mir die liste auf wikipedia so angucke. zudem gibts openAL auch für konsolen.



  • borg schrieb:

    ich hab zwar keine ahnung davon, aber gibts dafür nicht openAL?
    http://de.wikipedia.org/wiki/OpenAL

    OpenAL ist ja auch nur wieder eine Schicht zusätzlich.
    Greift selber auf Alsa und OSS zu.

    Wikipedia schrieb:

    OpenAL ist als direkter Konkurrent zu Microsofts DirectSound (Bestandteil von DirectX) anzusehen.

    *lol*
    Und GLUT ist dann wahrscheinlich der direkte Konkurent zu DirectGraphics 🤡



  • Mein ernst gemeinter Ratschlag an den Threadstarter.

    Vergiß das ganze, was dir bis jetzt hier gesagt wurde, bei
    der Konkurrenz gehen deinen Chancen sowieso gegen 0.

    Mach daher folgendes:

    Werde Turbo Kapitalist, lerne mit Aktien richtig viel Kohle zu machen
    und danach, wenn du 10 Mio € auf dem Konto hast, kaufst du dir
    ein paar Informatiker und läßt dir dein Spiel programmieren das du Designs.

    Vorteil:
    1. Du hast keine Konkurrenz um in die Branche zu kommen, außer später, wenn sich dein Spiel am Markt behaupten muß.
    2. Du hast das sagen über DEIN Spiel.
    3. Du willst sowieso ein Spiel erschaffen und nicht wirklich programmieren.
    4. Du wirst als Chef der Firma & Spiele Designer in der Spielebranche berühmt und gehst in die Geschichte ein, so wie Sid Maier oder Peter Molyneux.
    5. Du kriegst den Löwenanteil des ganzen Geldes.
    6. Dir gehört das Urheberrecht zum gesamten Spieldesign und Spieluniversum.
    7. Du mußt dich nicht mit Mathe und anstrengender Theorie herumquälen.
    8. Aktien ein und verkaufen ist ein Job, der einem Computerspieler sowieso liegt, schließlich ist der Spieltrieb mit dem Geld, ein Kern dieses Berufs und erfordert Geschick, Taktik und Glück. Außerdem ist der nicht so anstrengend wie ein Informatikstudium.
    9. Falls du es dir bis dahin anders überlegt hast, hast du schon genug Kohle
    um das Leben auch anderweitig zu geniesen.
    10. Aufgrund von Punkt 9. wirst du dich eh fragen, für wen du eigentlich noch ein Spiel programmieren bzw. entwickeln lassen sollst, so wichtig ist das ja dann eh nicht mehr, denn mit genug Geld fallen einem 1000 andere Sachen als Computerspiele zu spielen ein, die man machen könnte.

    Fazit:
    Besorg dir ein paar gute Bücher über BWL, dem Handeln mit Aktien und vergiß die C++ Bücher.

    Dieser Ratschlag ist ernst gemeint und kein Trollversuch.

    PS:

    Ein Informatik Studium kann dir lediglich nur insofern helfen, daß du
    dann später von den eingestellten Informatikern nicht einfach verar**** wirst.
    D.h. du merkst mit dem Studium schnell, wenn die nur Däumchen drehen und dein Geld verpulvern.


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