Vorbereiten auf das Studium



  • Hi,
    da hier viele "Erfahrene" sind frag ich einfach mal, wie man sich am besten auf das Infostudium vorbereitet.
    Im Moment bin ich in der 11. Klasse. Infomäßig gibts bei uns leider nur Pascal/Delphi, deswegen werde ich nächste Woche mit C/C++ anfangen. Mathe hab ich aufgrund der Lehrer nur GK genommen (1-2 im Moment).
    Was habt ihr für Tipps/Links/Infomaterial, um sich gut auf das Studium vorzubereiten?:)

    MfG



  • Wenn du eine Programmiersprache kannst, egal welche, dann hast du schon einen großen vorteil gegenüber anderen Studenten.



  • schön in mathe aufpassen!
    ist absolut notwendig. und nachlernen ist mühsal.

    c++ neben der schule noch "richtig" lernen, geeignete bücher leihen, siehe oben rechts büchersektion.

    informatik vorbeitung:
    -logik, also in physik aufpassen, und in mathe
    -alles zu berechenbarkeit und komplexität, so es in der schule im informatik unterricht schon vorkommt, tiefer beleuchten
    -datenstrukturen und algorithmen, so ihr es im informatikunterricht durchnehmt, genauer anschauen
    -sich über programmierkonzepte informieren, prozedural, objektorientiert, funktional.

    aber logisch: erstmal schule fertig machen 🙂



  • Programmierfertigkeiten sind sicherlich nützlich. Ich würde Mathekenntnisse aber noch als deutlich wichtiger ansehen. IMHO macht es durchaus Sinn, in diesem Bereich vorzuarbeiten.



  • Schau Dir möglichst viel Mathematik, Konzepte und Programmiersprachen an.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Euklidischer_Algorithmus etc.

    Am besten auch in die Historie schauen:
    Touring-Maschine: http://www.joefox.de/index.php?key=turing





  • Wie kann ich mich sonst auf das Studium vorbereiten?

    Am besten so: Schaue Dir nochmal alle "Star Wars" und "Star Trek" Filme (bei "Star Trek" auch alle Folgen aller Serien) sowie "The Matrix", "Bladerunner", alle "Monty Python" (auch inclusive "Flying Circus"), lies Gödel Escher Bach, "Neuromancer", "Cryptonomicon", "Das Foucaultsche Pendel", alle Douglas Adams und alle Terry Pratchetts. Kauf Dir 3 verschieden Rollenspielsysteme und Komplettsammlungen von 2-5 Trading Card Games. Ach ja ganz wichtig: lasse die Haare lang wachsen. Die Zeit zwischen Abi und Studium muss auch jeder Kontakt mit der Sonne vermieden werden, Du würdest Deine gesunde Blässe gefährden. Lege Dir 10-20 Email-Accounts bei diversen Providern zu, sammle allen Computerschrott Deiner Freunde und bastle Dir daraus ein LAN, installiere Linux auf den Rechnern, beginne bei rc5 oder SETI@home mitzurechnen oder mache irgendwas, was DIR Spass macht.



  • Gregor schrieb:

    Programmierfertigkeiten sind sicherlich nützlich. Ich würde Mathekenntnisse aber noch als deutlich wichtiger ansehen. IMHO macht es durchaus Sinn, in diesem Bereich vorzuarbeiten.

    Also abgesehn vom Ein-Mal-Eins wüsste ich nicht, was ich bisher für Mathekenntnisse aus der Schule im Studium genötigt hätte. Eigentlich lernt man in der Uni alles von Grund auf nochmal neu. Vorausgesetzt wird da nichts außer "gesundem Menschenverstand". 😉
    Daher würd ich eher raten:
    Falls dir Mathematik nicht ganz so leicht fällt wie Informatik, dann bereite dich in Mathematik evtl. ein wenig vor.
    Falls dir Informatik nicht ganz so leicht fällt wie Mathematik, dann bereite dich in Informatik evtl. ein wenig vor.
    Falls dir beides leichtfällt, mach was du willst 😉



  • Klar wird der Stoff in der Uni nochmal axiomatisch aufgebaut. Komplett ohne Grundkenntnisse durchzugehen halte ich aber für einen Fehler, weil der Schulstoff in ein paar Wochen schnell nochmal etwas detaillierter durchgekaspert wird und es dann an neue Sachen geht.
    Ich war in der Schulmathe auch nie die Überleuchte, eben weil es mir etwas zu schemenhaft unterrichtet wurde. An der Uni aber hat mir Mathe Spaß gemacht und ich habe sogar zu manchen Themen vertiefende Literatur gelesen bzw. mich aus Interesse mal in die ein oder andere außerplanmäßige Vorlesung gesetzt.



  • Walli schrieb:

    Klar wird der Stoff in der Uni nochmal axiomatisch aufgebaut. Komplett ohne Grundkenntnisse durchzugehen halte ich aber für einen Fehler, weil der Schulstoff in ein paar Wochen schnell nochmal etwas detaillierter durchgekaspert wird und es dann an neue Sachen geht.

    Klar wär es ohne Grundkenntnisse ziemlich hart, aber theoretisch schon möglich (zumindest wenn der Prof. der Vorlesung vernünftig aufbaut) 😉
    Aber darum gehts auch garnicht. Imho sollte man sich einfach da _zusäzlich_ zum Schulstoff vorbereiten, wo einen die Thematik nicht so leicht fällt. Das kann ein Feld in der Mathematik sein, aber auch genausogut in der Informatik...



  • life schrieb:

    Walli schrieb:

    Klar wird der Stoff in der Uni nochmal axiomatisch aufgebaut. Komplett ohne Grundkenntnisse durchzugehen halte ich aber für einen Fehler, weil der Schulstoff in ein paar Wochen schnell nochmal etwas detaillierter durchgekaspert wird und es dann an neue Sachen geht.

    Klar wär es ohne Grundkenntnisse ziemlich hart, aber theoretisch schon möglich (zumindest wenn der Prof. der Vorlesung vernünftig aufbaut) 😉

    Sicher, aber man will ja auch noch ein bisschen Spaß an der Sache haben. Ich denke nur wie hart die Progra-Vorlesung für Leute war, die vorher noch nie im Leben programmiert haben. Möglich schon, aber teilweise sehr frustrierend soweit ich das mitbekommen habe.



  • life schrieb:

    Imho sollte man sich einfach da _zusäzlich_ zum Schulstoff vorbereiten, wo einen die Thematik nicht so leicht fällt. Das kann ein Feld in der Mathematik sein, aber auch genausogut in der Informatik...

    Erfahrungsgemäß ist bei den meisten Leuten eher Mathe das Problem. 😉



  • Ist es schlimm, wenn ich Physik abwählt habe? Weil wir hatten so einen tollen Lehrer das 95 % aus meinem Jahrgang kein Physik mehr haben/wollten. 😞



  • Vorbereiten? Du kaufst ne Kiste Bier und machst die platt, dann kaufst zwei usw. bis das Studium anfängt -> gut vorbereitet, besonders viele Informatiker haben da starke Defizite 🤡 .

    Wenn du dich wirklich stoffmässig vorbereiten willst, besorg dir die Vorlesungsfolien der Killerfächer die du im ersten Semester angehen willst(meist im inet, aber Studenden oder Profs anschreiben/sprechen geht auch) und Acker die mal ein wenig durch, das hilft am Besten.
    Bei uns war das Mathe, Programmieren und Physik/Etechnik... naja und Informatik Theorie teilweise ^^



  • Bei Alk gibt keine Defizite, eher... naja wie auch immer. 😃
    Nur mach ich mir Sorgen wegen dem Mathe Stoff (hab halt nur GK) und Physik (abgewählt -.- ).



  • Ich halte es für Unsinn, sich vor dem Studium mit Mathe oder theoretischer Info zu beschäftigen. Welcher Normalsterbliche hat dazu schon genügend Motivation, um einen echten Vorteil rauszuarbeiten? Ich nicht. Ist doch völlig unrealistisch.

    Dafür hat mir das Programmieren vorm Studium unheimlich viel Spaß gemacht, es war vergleichsweise einfach und hat mir tatsächlich einen großen Vorteil gebracht.
    Ich konnte mich dann im Grundstudium auf Theorie, Technik und Mathe konzentrieren bzw damit kämpfen. Aber die Softwareübungen und -vorlesungen waren überhaupt kein Hindernis mehr.
    Im Gegensatz zu vielen meiner Mitstudenten! Die Durchfallquoten in den Programmier-/Softwarevorlesungen waren da manchmal ziemlich hoch.



  • Ich konnte weder vor dem Studium programmieren noch habe ich mich irgendwie vorbereitet. Und ich habs trotzdem (fast) geschafft. 😉 Ich glaube auch: Vorbereiten ist unnötig. Wenn man umbedingt etwas tun will, dann würde ich Bücher lesen. Nicht umbedingt Mathe oder Programmieren, sondern etwas das interessiert, Spaß macht und ggf. den Horizont erweitert.

    Was man sonst natürlich noch tun kann, um sich direkt vorzubereiten: Man geht auf die Seiten der Uni, an der man gedenkt zu studieren und befasst sich schonmal mit der Prüfungsordnung und verschafft sich einen Plan, was alles auf einen zu kommt. Bei Bedarf kann man auch schonmal Skripte runterladen und sich mit diesen beschäftigen.



  • byto schrieb:

    Nicht umbedingt Mathe oder Programmieren, sondern etwas das interessiert, Spaß macht und ggf. den Horizont erweitert.

    Man sollte eigentlich davon ausgehen können, dass jemand, der ein bestimmtes Fach studeren möchte, auch ein prinzipielles Interesse an diesem Fach und den Herausforderungen in diesem Fach mitbringt.

    Wenn dann jemand in einem Forum fragt, wie er sich am Besten vorbereiten kann, dann ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass dieser diese Grundvoraussetzung für das Studium mitbringt. Ich halte es für äußerst schädlich, dann mit einem "brauchst Dich nicht vorbereiten, lass es auf Dich zukommen" oder ähnlichem zu kommen. Da ist jemand motiviert. Diese Motivation muss man nicht unbedingt zerstören. Schon gar nicht durch derartig bescheuerte Voschläge, dass er lieber mehr Alkohol trinken sollte. Wenn Alkohol für einige von euch einen nennenswerten Lebensinhalt darstellt, dann ist das ja schön und gut. Macht euch selbst damit kaputt, interessiert keinen. Aber zieht wenigstens andere nicht auf euer mieses Niveau herunter. 👎



  • Programmier einfach ein paar Dinge die dir Spaß machen. Kleine Spielchen oder etwas in die Richtung. Ich glaube nicht, das es sinnvoll ist sich sonst darauf vorzubereiten.

    Selbst Mathe in der Schule würde ich nicht so überbewerten. Lern einfach mit und lass es nicht schleifen.



  • Warum soll es nicht sinnvoll sein sich vorzubereiten?

    Aber nenn wir es mal nicht Vorbereiten auf das Studium, sondern privates Interresse an diesem Fachgebiet.

    Ich find die Höhere Mathematik sehr interressant und faszinierend. Kannst ja mal ein bischen reinschnuppern. Gibt online jede Menge Skripte, oder sogar Videoaufnahmen von Vorlesungen (z.B. die Uni Tübingen hat sehr viele).

    Um dich auf Info vorzubereiten bzw. fortzubilden solltest du die Grundlagen der Diskreten Mathematik können, mit Mengenlehre und den Logiken kommt man am Anfang schon nen ganzes Stück weit und zu wissen was ein Graph ist schadet auch nicht 🙂



  • lolz schrieb:

    Warum soll es nicht sinnvoll sein sich vorzubereiten?

    Wenn es einem Spaß macht, dann kann man sich natürlich auch schon vorher mit einem Thema befassen. Aber es macht wenig Sinn, sich versuchen den Stoff rein zu zwingen. Außerdem ist es auch immer sehr problematisch, wenn Leute bei einem Thema sehr viel Vorwissen haben und vielleicht das meiste aus dem ersten Semester schon können und dann den Einstieg verpassen...


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