C oder Delphi oder was?



  • Artchi schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Malo. schrieb:

    2. Wenn er Den Borland C++ Builder nutzt, um die VCL mit C++ nutzen zu können, macht er sich genauso von Borland abhängig.
    3. Durch Nutzung von MFC o.Ä. wird man AFAIK auch gezwungen, sich eine VS-Linzenz zu kaufen. 😉

    Ich würde auch niemandem empfehlen den BCB oder die VCL zu benutzen. (Die MFC so wie so nicht). Aber das ist ein anderes Thema.

    Proprietäre Bibliotheken und Compiler können ziemlich giftig für ein Unternehmen sein.

    Kommt darauf an. Lässt man die Qualität außer Acht und betrachtet nur die Lizenz, sieht die Realität anders aus. Vorallem wenn es z.B. um Mainstream-Produkte geht, als Beispiel die MAGIX-Produkte (Music Maker usw.). Da ist die Lizenz völlig irrelevant. Viele Firmen setzen z.B. auf die Qt-Library. Hem, sie wird für sehr viele Closedsource-Produkte a la Google Earth, Photoshop usw. genutzt. Und dafür ist eine proprietäre Qt-Lizenz nötig. Also vergleichbar mit der von MFC und VCL. Opensource-Lizenzen spielen hier praktisch kaum eine Rolle.

    ...

    Ich sage ja nicht, das man kein Geld ausgeben sollte. Aber Qt ist ja ein gutes Beispiel. Für Qt zahlt man Geld, bekommt aber den Source Code. Sicher wünscht sich niemand in dem Code einer fremden Library rumstochern zu müssen. Aber es zahlt sich eben mehr aus, wenn man am Ende doch den Source Code hat und im Zweifelsfall dafür einen Entwickler bezahlen muss, als wenn man das Millionen-Euro Projekt neu anfangen muss...

    Malo. schrieb:

    Mich würd da mal interessieren was du so benutzt. DevC++? MS VS sicherlich nicht, proprietäre Software darfs ja nicht sein. Borland C++ Builder (BDS 2006) schon gar nicht... Viele (gute) IDEs bleiben da nicht mehr 🙂

    Nö, ich nutze sicher keinen DevC++. Bei C++ ist die Lage anders, als bei Delphi. Wenn ich meine Anwendung eben nicht von einem Klotz wie der MFC oder VCL abhängig mache, kann ich relativ leicht den Compiler wechseln. Daher ist es nicht schlimm, wenn man eine proprietäre IDE nutzt (man sollte sich davon eben nicht abhängig machen lassen). BCB würde ich wegen der Kompatibilität zum Standard nicht weiter empfehlen.

    Selbst wenn man sich bei C++ von irgend einer Library abhängig macht, kann man die Software ja noch eher portieren, als bei einer proprietären Sprache, wie Delphi.



  • mit delphi ist man immer dumm dran.
    man findet für viele problemchen fertige codes im internet. meistens in C.
    diese codes lassen sich auch leicht in C-ähnlichen sprachen, wie C++, Java, etc. verwenden (man muss nur kleinigkeiten anpassen) - aber nicht mit delphi, wegen seiner blöden pascal syntax. 👎



  • ten schrieb:

    mit delphi ist man immer dumm dran.
    man findet für viele problemchen fertige codes im internet. meistens in C.

    und in Delphi. Du solltest dich erst ein mal etwas in diesem Bereich umsehen, bevor du so etwas äusserts, was definitiv falsch ist.



  • Luckie schrieb:

    ten schrieb:

    mit delphi ist man immer dumm dran.
    man findet für viele problemchen fertige codes im internet. meistens in C.

    und in Delphi. Du solltest dich erst ein mal etwas in diesem Bereich umsehen, bevor du so etwas äusserts, was definitiv falsch ist.

    das ist nicht falsch. wenn wir mal C aussen vor lassen (wofür definitiv die meisten code snippets vorhanden sind), dann könnte ich mit dir wetten, dass man wesentlich mehr Java oder PHP snippets finden wird als delpi/pascal kram...
    🙂



  • Na dann guck mal wie viele Komponenten/Biblitheken du für dElphi findest für Datenbankzugriffe, generieren von Reporten, für das Internet oder zur grafischen Gestalltung der Oberfläche und wie einfach diese zu handhaben sind.



  • ten schrieb:

    mit delphi ist man immer dumm dran.
    man findet für viele problemchen fertige codes im internet. meistens in C.
    diese codes lassen sich auch leicht in C-ähnlichen sprachen, wie C++, Java, etc. verwenden (man muss nur kleinigkeiten anpassen) - aber nicht mit delphi, wegen seiner blöden pascal syntax. 👎

    Der Hauptsinn von Delphi ist ja eh das schnelle erstellen von GUIs. Ähnlich wie früher VB. Da braucht man ja keine großen Code-Snippets, weil man damit eh keine aufregenden Sachen macht (zumindest so wie ich es verstanden habe).



  • rüdiger schrieb:

    Der Hauptsinn von Delphi ist ja eh das schnelle erstellen von GUIs. Ähnlich wie früher VB. Da braucht man ja keine großen Code-Snippets, weil man damit eh keine aufregenden Sachen macht (zumindest so wie ich es verstanden habe).

    richtig. und der direkte nachfolger von delphi ist .NET, beide sind unter massgeblichem einfluss von dem hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Anders_Hejlsberg entstanden. delphi ist 'outdated'. es gibt keinen grund, sich heute noch damit zu beschäftigen...



  • ten schrieb:

    richtig. und der direkte nachfolger von delphi ist .NET, beide sind unter massgeblichem einfluss von dem hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Anders_Hejlsberg entstanden. delphi ist 'outdated'. es gibt keinen grund, sich heute noch damit zu beschäftigen...

    Ich wünsch dir viel Spaß, den 08/15-Kunden zu erklären, dass sie erst ein riesiges Framework installieren müssen, bevor sie die Anwendung starten. Und jetzt schon große Projekte mit .NET beginnen, die erst dann sinnvoll sind, wenn Vista stark verbreitet ist (und dazu braucht es einige Monate, wenn nicht Jahre, bis man wirklich darauf bauen kann) ist noch weniger sinnvoll.



  • Malo. schrieb:

    ten schrieb:

    richtig. und der direkte nachfolger von delphi ist .NET, beide sind unter massgeblichem einfluss von dem hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Anders_Hejlsberg entstanden. delphi ist 'outdated'. es gibt keinen grund, sich heute noch damit zu beschäftigen...

    Ich wünsch dir viel Spaß, den 08/15-Kunden zu erklären, dass sie erst ein riesiges Framework installieren müssen, bevor sie die Anwendung starten. Und jetzt schon große Projekte mit .NET beginnen, die erst dann sinnvoll sind, wenn Vista stark verbreitet ist (und dazu braucht es einige Monate, wenn nicht Jahre, bis man wirklich darauf bauen kann) ist noch weniger sinnvoll.

    ich finde .NET auch nicht so dolle. ich nehme lieber java. die meisten leute stört es auch nicht, wenn sie sich ein JRE installieren müssen und viele haben's eh schon drauf...
    🙂



  • Malo. schrieb:

    Ich wünsch dir viel Spaß, den 08/15-Kunden zu erklären, dass sie erst ein riesiges Framework installieren müssen, bevor sie die Anwendung starten.

    Lustig. Da wollte uns einer demletzt ein Produkt andrehen und warb sogar damit, dass es auf .NET basiert. So schlimm kann es also nicht sein.

    Malo. schrieb:

    Und jetzt schon große Projekte mit .NET beginnen, die erst dann sinnvoll sind, wenn Vista stark verbreitet ist (und dazu braucht es einige Monate, wenn nicht Jahre, bis man wirklich darauf bauen kann) ist noch weniger sinnvoll.

    Wieso sollten Projekte mit .NET erst sinnvoll sein, wenn Vista draussen ist? 😕

    Unsere Clients haben alle .NET drauf, die meisten wahrscheinlich sogar schon 2.0. In Zukunft wird keine Sau an .NET vorbeikommen (eigentlich ist das ja schon jetzt der Fall), warum sollte man es als Entwickler nicht einsetzen? Bloss weil es sich in einer Hinterhofklitsche mit einem "ich bin toller Admin"-Entscheider vielleicht noch nicht etabliert hat? So viel Scheuklappennaivität kennt man sonst eigentlich nur von hardcore "Frickeltuxern" (um dich und deine Objektivität mal zu zitieren).

    Du bringst hier Nichtargumente und flennst (virtuell) nur rum. Geh woanders spielen.



  • Spätestens mit WinXP SP2 hat jeder ungewollt .NET 1.1 drauf. Und bei den heutigen Breitband-Anschlüssen in vielen Haushalten (OK, nicht in allen und auch nicht in Entwicklungsländern) ist das auch schnell runter geladen. Zumal man .NET ja nur einmal auf der Platte haben muß. Ist ja nicht so, das man für jede Anwendung jedesmal das .NET runter laden muß.


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