Programm schützen, Rechtliches



  • Also meinem Kenntnisstand nach braucht man keinen extra Hinweis darauf, das das Programm nur von den Nutzern genutzt werden darf, die es auch nutzen sollen. Da du mit dem Schreiben deines Programms die Urheberrechte daran hast, darf niemand, der keine Lizenz dafür hat, das Programm verwenden, da die Benutzung eines Programms ohne Lizenz nicht erlaubt ist. Du kannst dein Programm auch unter eine von dir frei zusammengestellte Lizenz stellen, hast da aber bestimmte Einschränkungen (die Lizenz darf z.B. dem Lizenznehmer keine durch das Grundgesetz gegebenen Rechte nehmen usw.)



  • rüdiger schrieb:

    ...

    Aber ein Dongle hat einen schlechten Nutzen/Kosten-Faktor....

    Das stimmt natürlich, ist aber eine andere Fragestellung.
    Insgesamt ist ein Kopierschutz IMO eine Sache, mit der man bei "Kleinprogrammen" vorsichtig sein sollte: Schließlich könnte man damit dafür sorgen, dass NIEMAND sein Programm einsetzt.

    Ich glaube, niemand hier erwartet tatsächlich, dass der OP ein Dongle einsetzt, aber vielleicht setzt bei ihm ja ein Nachdenken darüber ein, ob er das Thema wirklic weiter verfolgen will...

    Gruß,

    Simon2.



  • naja, das Programm is schon ganz schön spezialisiert, is das einzige was derzeit so gibt in der richtung. Benutzen auch nich so die Über-Hacker. Ein Dongle is wohl dazu wirklich overkill.
    Aber gibts nicht einfache Methoden, die nicht so sehr sicher sind, nur nich ma auf die schnelle von normalen usern geknackt werden können? Sowas wie mit seriennummer is ja blöd, weil man die ja weitergeben kann...
    +Naja, vielleicht fällt mir ja noch was dazu ein, ma sehn. Aber erstma danke für eure Diskussion, wieder was gelernt 🙂



  • Wenn die Seriennummer zu nem Namen passen muss, dann muss schonmal jeder der kopiert auch den Namen mit angeben und kann nicht seinen eigenen da reinsetzen. Das könnte schonmal helfen.



  • Zusätzlich kann man noch Microsoft spielen und die Seriennummer an Teile der Hardware binden. Also Seriennummer aus einem Namen und aus der Hardware generieren. Der Name sollte eine psychologische Abschreckung bei der Weitergabe sein und die Sache mit der Hardware eine kleine technische. Knackbar ist's so natürlich auch. Aber sich nicht "von normalen Usern mal auf die Schnelle".



  • minhen schrieb:

    Zusätzlich kann man noch Microsoft spielen und die Seriennummer an Teile der Hardware binden. Also Seriennummer aus einem Namen und aus der Hardware generieren.

    Damit überlässt du deine Kunden aber dem Risiko, dass sie das Programm in wenigen Jahren gar nicht mehr benutzen können: Nämlich dann, wenn sie ihre Hardware updaten, der Programmierer aber an seinem Programm nicht mehr interessiert ist.

    Dieses Risiko ist bei kleinen Firmen oder sogar Ein-Mann-Gewerben IMHO ziemlich hoch.



  • hey, das mit dem Namen der zur Seriennummer passen muss is ne gute Idee.
    Dann speicher ich auf einem Internet-Server alle Namen, die erlaubt sind.
    Wenn dann das Programm zum ersten Mal ausgeführt wird, muss man seinen Namen und Nummer eingeben und sendet diese zu meinem Server. Der Server checkt dann ob der Name erlaubt ist (kann ja auf dem Server in einer Datei stehn), und sendet seine Erlaubnis zurück. Wenn dann mehrmals versucht wird, den selben NAmen als Installation zu benutzen, erlaubt das der Server nicht und das Programm läuft nich. Beim wzweiten usw. Start guckt dann das Programm, ob man schon die SN eingegeben hat und erlaubt wurde. Wenn nicht, muss man sie nochmal einzugeben versuchen, oder es wird beendet.
    Bleibt nur das Problem: wie speicher ich auf dem Computer mit dem Programm, ob die SN schon eingegeben wurde. Registry is leicht zu knacken. Wie macht man sowas?

    Gruß, Maxi



  • Maxi schrieb:

    hey, das mit dem Namen der zur Seriennummer passen muss is ne gute Idee.
    Dann speicher ich auf einem Internet-Server alle Namen, die erlaubt sind.

    IMHO war eher gemeint, dass das Programm selbst überprüfen kann, ob die Seriennummer zum Namen passt; ohne Hilfe eines Servers, den es früher oder später nicht mehr geben wird.



  • Ich hätt jetzt mal zu nem Lizenzserver geraten, mit Anmeldung per Name und Password plus CD Key oder sowas, aber dazu gabs grad ein Killerargument.
    Seriennummer + Hardware find ich nicht so doll, genau das nervt an Windows XP.



  • Es gibt ja auch fertige Schutzprogramme wie Armadillo oder AsProtect. Wie genau die funktionieren, also Seriennummer, Lizensserver ound/oder Hardwaregebunden, weiß ich nicht.
    Kannst dir ja mal anschauen. Aber knacken können das nur Vollprofis, das ist sicher!

    Problem: Du müsstest dir das Teil für ca. 150 Euro kaufen.



  • hm, stimmt, was is wenns den server nicht mehr gibt 🙂
    Aber wenn die Seriennummer nur an den Namen gebunden ist, dann kann man ja Name und Nummer weitergeben und hätte es umgangen...
    Auf bestimmte HArdware abgestimmt is wirkloich nich toll, wenn man aufrüstet gehts nihc mehr 🙂
    Die Schutzprogramme guck ich mir ma an, vielleicht find ich jan Tipp.

    Wie isses denn, wenn man bei der Installation per Hand einen bestimmten KEy ind er Win-Registry setzt was der Benutzer nicht mitbekommt oder so? zB per Bat-datei. Und das Programm läuft nur, wenn der schluessel gesetzt ist.



  • mit dem linzensserver ist gerade wohl das beste und einfachste, dass es den server mal n icht geben wird, ist schon klar aber wie wäre es wenn du eine Homepage erstellst und dort findet man einen link zum server, den man anschließend bei der installation benutzen muss ?

    kleiner aufwand für den nutzer aber nicht ausschlaggebend



  • Maxi schrieb:

    naja, das Programm is schon ganz schön spezialisiert, is das einzige was derzeit so gibt in der richtung. Benutzen auch nich so die Über-Hacker. Ein Dongle is wohl dazu wirklich overkill.
    Aber gibts nicht einfache Methoden, die nicht so sehr sicher sind, nur nich ma auf die schnelle von normalen usern geknackt werden können? Sowas wie mit seriennummer is ja blöd, weil man die ja weitergeben kann...
    +Naja, vielleicht fällt mir ja noch was dazu ein, ma sehn. Aber erstma danke für eure Diskussion, wieder was gelernt 🙂

    Wie sollen sie sich den die Seriennummer den zuschicken? Die Kunden kennen sich wohl alle persöhnlich? Wenn ja, dann ist jeder Kopierschutz ein overkill.

    Wie isses denn, wenn man bei der Installation per Hand einen bestimmten KEy ind er Win-Registry setzt was der Benutzer nicht mitbekommt oder so? zB per Bat-datei. Und das Programm läuft nur, wenn der schluessel gesetzt ist.

    Ja müllen wir die Win-Reg doch weiter zu, dann benutzer nur immer mehr Leute Linux 🙂



  • Maxi schrieb:

    Wie isses denn, wenn man bei der Installation per Hand einen bestimmten KEy ind er Win-Registry setzt was der Benutzer nicht mitbekommt oder so? zB per Bat-datei. Und das Programm läuft nur, wenn der schluessel gesetzt ist.

    Jeder auch nur etwas versiertere "Cracker" checkt welche Schlüssel ein Programm setzt oder drauf zugreift, das ist also wirklich keine sichere Methode!



  • Es gibt doch auch kostenlose Protectoren wie z.B yoda's Protector (eventuell mit Serialverwaltung), tElock,PrivateExeProtector usw. Ok, viele davon werden nicht mehr weiterentwickelt und stellen auch keine größere Herausforderung für versierte Leute dar.
    Aber das tun schließlich ASProtect oder Armadillo auch nicht wirlich ;). Insbesondere sollte man (wenn man schon für mehrere hundert Euro einen Protector kauft) die beiligende Dokumentation lesen und die mitgelieferte SDK nutzen um den Protektor zu integrieren. Ohne Integration sind Armadillo/ASProtect/ExeCrypt nicht mal halb so stark. Zur Not und für kleinere Programme sollten schon häufigere Updates sowie eine halbwegs anständig umgesetzte Serialroutine (http://www.s-a-ve.com/faq/Anti-Cracking-Tips-2.htm) ausreichen. Anständig heißt: kein Klartextvergleich der Eingabe und der richtigen Serial 😉


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