Klimaerwärmung



  • TGGC schrieb:

    THX 1138 schrieb:

    Hey wenn du so cool bist, warum fährst du überhaupt noch 10% Auto?

    Weil ich es kann. f'`8k

    Super Begründung 👍
    Du kannst sicher auch gut mit Handfeuerwaffen umgehen...



  • Nur P1, P8 und G3. f'`8k

    Gruß, TGGC (\-/ has leading)



  • TGGC schrieb:

    Nur P1, P8 und G3

    die gab's doch gar nicht bei der NVA 😃



  • ..



  • Erhard Henkes schrieb:

    ... in dem von dir der Erwerb eines ca. 200kW leistungsstarken Mercedes' zu taeglichen Fortbewegungszwecken angekuendigt wurde.

    Ja, ein Mercedes-Benz C 280 T mit 231 PS (170 kW) Spitzenleistung und 7-Gang-Automatik, das bei meinen bisherigen Strecken 10,4 Liter (im Prospekt sind 9,6 bis 9,9 Liter angegeben) Superbenzin pro 100 km verbrauchte (vor zehn Jahren bin ich einen gewichtsmäßig vergleichbaren BMW mit 211 PS gefahren, der damals ca. 13 Liter Normalbenzin pro 100 km verbrauchte, also ein signifikanter technischer Fortschritt). Bei hochgerechnet ca. 0,25 kg/km CO2 und ca. 22000 km/Jahr ergeben sich für mich hieraus ca. 5,5 t CO2 pro Jahr durch dieses Fahrzeug. Damit kann ich gut leben, da ich im letzten Jahr als Leiter von chemischen Produktionsanlagen deutliche spezifische Energieeinsparungen erzielt habe, die diesen CO2-Ausstoß mehr als wett machen.

    er will spass, er gibt gas 👍
    erhard, king of the road 👍 😃




  • Mod

    Biodiesel ist mal wirklich schlecht für die Umwelt. Stinkt wie die sau und ist *aus den Nachrichten erinner* sogar krebserrengend. Sozusagen das Optimum.

    Edit: Doch nicht so krebserregend laut Wikipedia, aber auf jeden Fall stinkt es. Und alles was stinkt ist auch schlecht 🤡

    MfG SideWinder



  • yogle schrieb:

    [...] Also was wird die Konsequenz aus dem Ganzen sein? Eine sinkende Lebensqualität für die Mehrheit der Weltbevölkerung. Die Frage ist nur in welchem Maße und genau das können wir noch beeinflussen [...]

    An der Lebensqualitaet der Mehrheit der Weltbevoelkerung ist nicht jeder interessiert. Siehe SideWinder.



  • Biodiesel und Bioethanol sind nur Übergangstechnologien, sparen aber fossile Brennstoffe. Man müsste z.B. fast die gesamte Landfläche der USA mit Mais bepflanzen, um alle Autos dort mit Ethanol zu betreiben. Bereits kürzlich gab es zusätzlich Stress mit Mexico, weil Mais wegen steigender Nachfrage als Lebensmittel zu teuer wurde. Ob Biodiesel (Rapsölmethylester) wirklich kanzerogener ist als normaler Diesel aus Erdöl, ist noch nicht sicher. Da gibt es sich widersprechende Ergebnisse. Da müsste man zuerst übrigens das Rauchen im Lebensbereich von Nichtrauchern stoppen.

    Präsident Bush hat in seiner zukunftsträchtigen Rede vor der Nation ein Ziel von 20% Biokraftstoffen für den Verkehr in USA vorgegeben.

    Siehe auch: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/231463.html



  • Biodiesel ist glaube ich die schlimmste Augenwischerei!

    Der Umsatz von Biomasse in Biodiesel ist sehr gering. Daher reichen die Anbauflächen in Deutschland höchstens für einen halben Prozent des Diesel Bedarfs in Deutschland. Außerdem sind dadurch die Herstellungskosten so hoch, das sich Biodiesel nur durch staatliche Subventionen lohnt.

    Nun kann man ja die Biomasse auch aus anderen Ländern importieren. Das kann aber fatal Auswirkungen auf das Herstellungsland haben, da zum einen sich die Preise für Lebensmittel verteuern und andererseits die Beschaffung neuer Anbauflächen durch Brandrodung die Natur gefährdet und für einen hohen CO2 Ausstoß sorgt...



  • Ja, das denke ich auch. Daher bleibt uns mittelfristig nichts anderes, als mit Elektroautos zu fahren. Den Strom hierfür müssen wir aus Kernkraftwerken, Solaranlagen, Windanlagen, Wasserkraftwerken usw. gewinnen, also keinesfalls aus Kohle, Erdgas oder Erdöl.

    Das Thema Elektroauto steckt leider immer noch in der Innovations- und Akzeptanzkrise, aber wer weiß, was daraus noch wird.



  • Übrigens ist es auch nicht so leicht auf Erdgas-Kraftwerke zu verzichten, weil dies wohl die einzigen Kraftwerke sind, die man schnell hoch fahren kann, um auf hohe Netzbelastungen zu reagieren.



  • Auf der Automesse in Detroit (Jan 2007) hat man sich klar zu Strom als Zukunftskonzept bekannt:
    http://www.handelsblatt.com/news/Auto/Auto-News/_pv/_p/205913/_t/ft/_b/1201798/default.aspx/in-detroit-kehrt-das-elektroauto-zurueck.html
    Es gibt einfach wenig sinnvolle Alternativen, es sei denn man hört auf BMW, denn dieser Autobauer will Wasserstoff direkt verbrennen.

    Es geht aber nicht nur um Fahrzeuge, sondern auch um Heizungen, die heute ja auch noch mit Erdgas bzw. Erdöl betrieben werden. Das muss alles auf "BioStrom" umgerüstet werden.

    KKWs können hier vielleicht doch noch zum Retter des Planeten werden. 😃



  • Warum bist Du so auf das Auto fixiert? Ein paar Generationen haben es sich angewöhnt, zu jeder Zeit zu jedem Ort zu fahren- und aus Sachzwängen heraus wird sich das eine der kommenden Generationen wieder abgewöhnen (müssen).

    Das Automobil von heute wird auch nur eine Phase in der Historie sein. Nicht die ewig glückseligmachende Lösung.

    @Gregor: Nein, leider kann ich Dir keine solche Grafik bieten. Aber hat nicht jeder Fortschritt in der Materialforschung auch neue Speichertypen hervorgebracht, die dann bessere Dichte hatten?

    Zumindest ist es überhaupt kein Problem mehr, mit Ultrakondensatoren Verbrauchsspitzen abzufangen. ruediger, damit entfällt dann auch das Vorhalten schnell aktivierbarer Erzeuger- wenn ausreichend viele Zwischenspeicher lokal vorhanden sind, kann man seine eigene Lastspitze selbst versorgen.

    Natürlich muß man auch ganz klar die Schattenseiten dieser Weiterentwicklungen sehen, nehmen wir nur mal die Tatsache, daß Brennstoffzellen Katalyse betreiben müssen. Mit dem Bergbau der dafür nötigen Metalle vergiften wir dann halt anderswo den Leuten ihr Wasser- damit bei uns die Luft rein ist. (Soweit ich weiß, ist die Umweltbilanz einer Brennstoffzelle immer noch besser als die ihrer Vorgänger... aber mit "weißer Weste" ists halt nix).
    Ach ja, und das Wasserstoffversorgungsnetz steht bereits- das herkömmliche Tankstellennetz. Man führt zunächst Brennstoffzellen mit vorgeschaltetem Reformer ein, die aus normalem Kraftstoff den Wasserstoff gewinnen. Irgendwann gibts dann nur noch brennstoffzellengetriebene Autos. Und dann stellen die Tankstellen nach und nach auf Wasserstoff um. Es ist also nicht ganz richtig, zu behaupten, man müsse erst ein neues Versorgungsnetz aufbauen, bevor man überhaupt neue Autos einführen kann.
    Wenn man, wie gesagt, überhaupt so panisch am Auto festhalten will.



  • scrub schrieb:

    @Gregor: Nein, leider kann ich Dir keine solche Grafik bieten. Aber hat nicht jeder Fortschritt in der Materialforschung auch neue Speichertypen hervorgebracht, die dann bessere Dichte hatten?

    Wie gesagt: Sicherlich gibt es da einen gewissen Fortschritt, mir ist aber nicht bekannt, dass der ähnlich rasant wie der Fortschritt einiger anderer Technologien verläuft, die gerade hip sind.

    Ich habe in der Wikipedia das da gefunden:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

    Die Energiedichte von Wasserstoff ist zwar gut, aber das wird man in einem Auto wohl nicht so weit runterkühlen, dass es flüssig ist. Ich weiß nicht, unter welchem Druck man den im Auto lagert, aber man wird ein viel größeres Volumen benötigen, als man für Benzin benötigt.

    Bei Akkus sieht es ähnlich aus. Die Energiedichte von Benzin ist fast 100 mal höher als die der besten Akkus. Dann müsstest Du Dein Auto also statt mit 25kg Benzin mit 2.500kg Akkus beladen, um ähnlich viel Energie zu speichern.

    Da ist also noch ein erheblicher technischer Fortschritt nötig.



  • Für Wasserstoff gibts auch Metallhydrid-Speicher, der kann deutlich mehr speichern. Die gesamte Kette wird noch verbessert- Elektromotor, Stromrichter, ...
    Entgegen weitverbreiteten Ängsten sind Wasserstofftanks auch nicht explosionsgefährlicher als Benzintanks.

    Die aktuellen Drucktanks für Autos sind meines Wissens so klein, daß sie wenigstens in den Kofferraum passen und dort u.U. nichtmal den ganzen Platz ausfüllen. Man sehe den Fortschritt: Von einem fahrenden Wasserstofftank in Form eines Vans zu einem normalen Auto, das halt einen kleinen Kofferraum hat.



  • scrub schrieb:

    Für Wasserstoff gibts auch Metallhydrid-Speicher, der kann deutlich mehr speichern. Die gesamte Kette wird noch verbessert- Elektromotor, Stromrichter, ...
    Entgegen weitverbreiteten Ängsten sind Wasserstofftanks auch nicht explosionsgefährlicher als Benzintanks.

    Ok, Für Wasserstoff im Hydridtank steht da ja auch ein Wert. Da ist die Energiedichte von Benzin auch noch mehr als 30 mal höher. Du brauchst also einen 750kg Wasserstoffhydridtank, um das Äquivalent zu einem 25kg Benzintanks zu haben.

    Momentan reicht das einfach noch nicht. Naja, wer weiß, was kommt. 🙂



  • scrub schrieb:

    Die aktuellen Drucktanks für Autos sind meines Wissens so klein, daß sie wenigstens in den Kofferraum passen und dort u.U. nichtmal den ganzen Platz ausfüllen. Man sehe den Fortschritt: Von einem fahrenden Wasserstofftank in Form eines Vans zu einem normalen Auto, daß halt einen kleinen Kofferraum hat.

    Ich habe vorhin gelesen, dass die neuen Tanks den Wasserstoff bei 700 bar speichern sollen. Dann benötigt man wohl ungefähr einen 200 Liter Wasserstofftank, um das Äquivalent zu einem 35 Liter Benzintank zu haben.

    ...IMHO die bisher beste Variante, auch wenn so ein Tank immer noch die Größe einer Badewanne hätte. 🙂



  • Well, bei allen Benzin-Wasserstoff-Äquivalenzen wüßte ich gerne noch, wie effizient denn nun die Umwandlung dieser gespeicherten Energie ist. Da auch beim elektrischen Antrieb einiges verlorengeht (in der Zelle, am Wechselrichter, ...), kann der Vorsprung da eigentlich nicht sooo groß sein.

    edit: Grade noch gefunden: http://www.prova.de/archiv/2006/00-artikel/0013-honda-fcx-brennstoffzelle/index.shtml
    550 km Reichweite... klingt akzeptabel.



  • scrub schrieb:

    Well, bei allen Benzin-Wasserstoff-Äquivalenzen wüßte ich gerne noch, wie effizient denn nun die Umwandlung dieser gespeicherten Energie ist. Da auch beim elektrischen Antrieb einiges verlorengeht (in der Zelle, am Wechselrichter, ...), kann der Vorsprung da eigentlich nicht sooo groß sein.

    Das ist ein guter Punkt. Ich gehe davon aus, dass die Elektromotor-Variante da deutlich besser abschneidet.

    Ob die 550km, die da angegeben sind, realistisch sind, halte ich aber für zweifelhaft.


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