Dual Core



  • BTW: AFAIK senkt Intel am 22. April die Preise. ...deutlich.



  • @Gregor: weisste vielleicht ob sich da bei den Xeonen auch was tun wird?



  • Don06 schrieb:

    Ist schon etwas her, ein Bekannter von mir holt sich einen neuen High-End-Rechner mit Dual-Core, allerdings nur 1,8GHz. Nun wollte er letztens Gothic 3 spielen (hat ja angeblich Dual-Core-Support) und das war ne Ruckelpartie. Auf ner normalen CPU mit 3GHz von nem anderen Bekannten läufts einigermaßen flüssig.

    Und welche Grafikkarte hat er? Spiele sind idR nicht so CPU lastig, die Grafikkarte ist dort entscheidender. Ich kenne zwar Gothic 3 nicht, habe aber gelesen, dass das Spiel zudem sehr speicherintensiv sein soll. 2 GB RAM bringen dort wohl einen spürbaren Vorteil gegenüber einem GB.



  • hustbaer schrieb:

    @Gregor: weisste vielleicht ob sich da bei den Xeonen auch was tun wird?

    Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass sich bei den Desktop-Prozessoren einiges tun wird. ...wobei da glaube ich auch nicht die ganz dicken Vierkernprozessoren dabei sind. Musst Du selbst mal im Netz recherchieren. Die neuen Preise wurden ja schon auf diversen Seiten gepostet.



  • hustbaer schrieb:

    @Gregor: weisste vielleicht ob sich da bei den Xeonen auch was tun wird?

    Wenn man den Meldungen glauben darf, dann werden auch dort teilweise die Preise sinken. Schau mal hier.



  • groovemaster schrieb:

    Wenn man den Meldungen glauben darf, dann werden auch dort teilweise die Preise sinken. Schau mal hier.

    Ich traue der Meldung da nicht so ganz. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die da die Codenamen völlig durcheinandergebracht haben. Mir ist nach dem Artikel da nicht klar, um welche Prozessoren es eigentlich geht.



  • IA64 Itanium

    Das sind doch nicht mal x86 - Prozessoren oder?
    Sind momentan allerdings bei _großen_ Servern durchaus am kommen. Dürften sich vor allem in Clustern gut machen und so, im Desktopbetrieb wären sie wohl deutlich langsamer, da nicht dafür ausgelegt



  • LeGaN schrieb:

    Hi,

    der Vorteil von 2 Kernen ist doch, dass z.B. dein Spiel (fast) die vollen X GHz auf dem einen Kern nutzen kann. wärend die anderen Prozesse auf dem anderen laufen können?!

    Grüßle
    Jan

    Das ist auch so ne Sache.
    Es ist ja nicht gesagt das Windows "den" einen Kern für dein Spiel nimmt. Es kann genauso gut passieren , das auch der Kern der grade dein Spiel berechnet nen Anderen Prozess zugeteilt bekommt und der andere Kern dann dein Spiel übernimmt. Dieses wechseln dauert auch Zeit.

    Und zu der Behauptung "Spiel xyz unterstützt Mehrkernprozessoren"
    Die brauchen doch nur sowas simples wie die Soundausgabe auf nen zweiten Thread ausgelagert zu haben und die Aussage stimmt. Nur das der 2. thread dann möglicherweise nur 1% der Berechnungen übernimmt.
    Aber gelogen haben se dann nicht 😉

    Es ist doch so, dass "normale" Programme, die nicht irgend welchen hochparallelisierbaren Mathe schnickschnack berechnen durchschnittlich sowieso maximal nur zu 40% parralelisierbar sind.



  • groovemaster schrieb:

    Und welche Grafikkarte hat er? Spiele sind idR nicht so CPU lastig, die Grafikkarte ist dort entscheidender.
    Ich kenne zwar Gothic 3 nicht, habe aber gelesen, dass das Spiel zudem sehr speicherintensiv sein soll.
    2 GB RAM bringen dort wohl einen spürbaren Vorteil gegenüber einem GB.

    Ja da hast du Recht allerdings war das glaub ich so
    GF7600(?) vs. GF6800
    2GB RAM vs. 1GB RAM

    Das Erste, was man also als Flaschenhals ausmachen könnte, wäre dann ja wohl die CPU.
    Allerdings kenne ich mich da auch nicht so mit aus.

    Gruß
    Don06



  • Don06 schrieb:

    GF7600(?) vs. GF6800
    2GB RAM vs. 1GB RAM

    Das Erste, was man also als Flaschenhals ausmachen könnte, wäre dann ja wohl die CPU.

    Kommt aufs Spiel an, ich würde da fast eher auf die 1GB RAM tippen 😉



  • Andreas XXL schrieb:

    Es ist doch so, dass "normale" Programme, die nicht irgend welchen hochparallelisierbaren Mathe schnickschnack berechnen durchschnittlich sowieso maximal nur zu 40% parralelisierbar sind.

    Gibt es so ne Faustregel? Mag sein. Die Frage ist dann aber, was ein "normales Programm" ist. Ein Computerspiel?

    BTW: Ich habe auch mal gehört, dass mit solchen theoretischen Überlegungen 2,4 Kerne das Optimum darstellen sollen.



  • @ LeGan: Ähhm, es ging darum, dass es auf dem besseren Rechner schlechter lief.
    Nur die GHz Zahl des besseren Rechners war geringer, dafür aber Dual-Core.

    Naja, egal.
    Gruß
    Don06



  • Don06 schrieb:

    @ LeGan: Ähhm, es ging darum, dass es auf dem besseren Rechner schlechter lief.
    Nur die GHz Zahl des besseren Rechners war geringer, dafür aber Dual-Core.

    Naja, egal.
    Gruß
    Don06

    Achso, hatte es so verstanden, dass bei 1GB RAM schlechter lief *oops*

    Grüßle
    Jan



  • Gregor schrieb:

    Andreas XXL schrieb:

    Es ist doch so, dass "normale" Programme, die nicht irgend welchen hochparallelisierbaren Mathe schnickschnack berechnen durchschnittlich sowieso maximal nur zu 40% parralelisierbar sind.

    Gibt es so ne Faustregel? Mag sein.

    Vielleicht auch 40-90 Regel? 90 Prozent aller Entwickler können nur 40% parallelisieren? 😃



  • Andreas XXL schrieb:

    Es ist doch so, dass "normale" Programme, die nicht irgend welchen hochparallelisierbaren Mathe schnickschnack berechnen durchschnittlich sowieso maximal nur zu 40% parralelisierbar sind.

    IMHO ist diese Faustregel Blödsinn. Es gibt einfach Dinge die können kaum von mehreren Threads in Hardware profitieren (GUIs z.B.), andere Dinge können wieder recht einfach fast beliebig parallelisiert werden, wie z.B. 3D Rendering, das Compilieren mehrerer Dateien, das Entpacken von Archiven, Audio-/Video-Bearbeitung, ...

    Dass viele Programme es derzeit noch nicht unterstützen ist eine andere Geschichte, und liegt u.A. wohl daran dass es sich bis vor kurzem auch nicht wirklich rentiert hat. Wer hatte vor z.B. 2 Jahren denn schon ein Dual Core System?



  • Gregor schrieb:

    Ich traue der Meldung da nicht so ganz. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die da die Codenamen völlig durcheinandergebracht haben. Mir ist nach dem Artikel da nicht klar, um welche Prozessoren es eigentlich geht.

    Mit den Xeon Bezeichnungen kenne ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht aus. Die Rede ist aber von Kentsfield und Conroe, welche die Core 2 Architektur besitzen. Das sind also die ganz normalen x86 CPUs (Quad- und Dualcore).



  • Persönlich glaube ich, dass das Problem ist, was man sich zur Zeit unter Threads vorstellt: Shared-State-Threads wie sie die meisten Betriebssysteme zur Verfügung stellen, sind äußerst schwer zu programmieren und es richtig hinzubekommen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist imho sinnvoller, wenn man Threads voneinander trennt und nur über Nachrichten kommunizieren lässt (ala Erlang, MPI oder fork).

    Aber ich denke es braucht ohnehin noch Zeit, bis die meisten Programme für SMP ausgestattet sind, da es schwer ist diese Techniken in bestehenden Code zu integrieren und die wenigsten Projekte werden ja von Anfang an geschrieben.

    Aber von Multicore/SMP etc. profitiert man ja eh, da man idr ja mehr als einen Prozess laufen hat...



  • rüdiger schrieb:

    Persönlich glaube ich, dass das Problem ist, was man sich zur Zeit unter Threads vorstellt: Shared-State-Threads wie sie die meisten Betriebssysteme zur Verfügung stellen, sind äußerst schwer zu programmieren und es richtig hinzubekommen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

    Nur wenn man versucht schlau zu sein. Wenn man sich dagegen an bestimmte Richtlinien hält ist es eigentlich relativ einfach. Die PTHREADS Richtlinien bzw. das offizielle PTHREADS Speichermodell ist zwar übertrieben restriktiv, dafür kann aber auch garnix passieren wenn man sich daran hält.



  • Andreas XXL schrieb:

    Und zu der Behauptung "Spiel xyz unterstützt Mehrkernprozessoren"
    Die brauchen doch nur sowas simples wie die Soundausgabe auf nen zweiten Thread ausgelagert zu haben und die Aussage stimmt. Nur das der 2. thread dann möglicherweise nur 1% der Berechnungen übernimmt.
    Aber gelogen haben se dann nicht 😉

    Da Sound meist sowieso asynchron abgearbeitet wird hast du diese "Parallelisierung" sowieso 😃

    Ich denk mal gerade beim Compilieren und Rendern dürfte man den 2. Kern, entsprechende Einstellungen vorausgesetzt, durchaus merken und nicht zu wenig 😉



  • Gregor schrieb:

    BTW: Ich habe auch mal gehört, dass mit solchen theoretischen Überlegungen 2,4 Kerne das Optimum darstellen sollen.

    Hast du dafuer zufaellig eine Quelle?


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