Motivationsproblem Tiefphasen beim Programmieren!?



  • BorisDieKlinge schrieb:

    ich bin voll der Freizeitmensch... coden tue ich (derzeit in der phase) max. bzw. exakt 8 Stunden pro tag... den rest verbringe ich drausen, freunde, motorrad etc.... es geht mir nur darum das es halt Phase gibts wo einem die ganze Programmiereung "ankotzt" 😉

    Die Widersprüchlicheit in der menschlichen Tätigkeit des Programmierens liegt für mich darin, dass es einerseits eine sehr "linksseitige" http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/GehirnRechtsLinks.shtml Tätigkeit im Sinne ist, andererseits immer wieder Kreativität und Intuition abfordert ohne aber Emotionalität Raum zu bieten.

    Die rechte Hirnhälfte arbeitet nun mal am besten wenn sie von Emotionen stimuliert wird.

    Von Freundinnen hab ich mir sagen lassen dass ich nach einem Tag am Computer mindestens eine Stunde nicht ansprechbar bin; gemeint ist wohl dass emotional einfach nicht "da" bin. Den Effekt habe ich auch bei Kollegen festgestellt; bei einigen war dieser Effekt ein Beziehungskiller.

    Künstlern werden kreative Blockaden leider eher nachgesehen als Programmierern.

    Was imho hilft ist dass man sich bewusst etwas zum "Fühlen" sucht.

    Sport ist ein Anfang - man fühlt den Körper und es werden Endorphine ausgeschütttet. Aber man kann auch solange laufen ode schwimmen bis der Kopf ganz leer ist und dann geht's einem emotional auch nicht besser.

    Im Süden sorgen die Menschen zumindest dafür in der Mittagspause emotional aufzutanken. Einfach im Strassencafe in der Sonne sitzen und sich nicht über die Arbeit unterhalten sondern eher über die Frühjahrsmode hilft auch schon ganz gut. Wenn das zusammen mit Kollegen nicht geht gehe ich leiber alleine essen.

    Um auch nach Feierabend noch etwas vom Leben mitzukriegen ist es viellicht nicht schlecht früher anzufangen als im Winter.

    Am schlimmsten ist es glaube ich wenn man versucht gegen eine Blockade anzukämpfen statt sie einfach vorübergehen zu lassen.

    Trotz aller "Leistugshysterie" unserer Gesellschaft darf (und wird) jeder mal ein wenig durchhängen; zumindest ist dies meine Meinung.

    Grüsse

    *this



  • 8 Stunden am Tag programmieren ist viel zu viel.



  • Wie wäre es, wenn Du einfach mal einen Blick auf Deine Gehaltsabrechnung wirfst? 🤡
    Obwohl - der Schuß kann natürlich auch nach hinten los gehen ⚠



  • hehe... kein geld der welt kann meine qualen stillen.. ja 8 stunden arbeit pro tag bzw. programmieren heist nich 8 stunden tippen, davon 2-3 stunden nachdenken;)



  • Geh immer ein kleinen funktionierenden Schritten vorwärts. So dass du gleich ein Feedback bekommen kannst. Einmal für dich selbst, weil du siehst was schon funktioniert und einmal weil du gleich Kritik von anderen Leuten oder gar dem Kunden bekommen kannst. Ist natürlich nicht immer leicht in jedem Schritt eine Verbesserung zu sehen. Aber so bleibt die Motivation höher, als wenn man programmiert und programmiert und am Ende sieht man keine Ergebnisse nur noch mehr Arbeit.

    Das geht besonders gut mit Rapid-Prototyping.



  • schirrmie schrieb:

    Ich habe auch manchmal ne phase da mach ich monate nix und dann irgendwann gehts wieder los. Hab ja Privat auch kein Zeitdruck, mich stört das nicht.

    Aber einen kleinen Tip hätte ich noch für dich. Erzähl einfach jeden was du vorhast und wie toll das wird und alles. Deinen Freunden deiner Familie oder stell es gleich online. Dann bist so gesehen gezwungen das weiter zu machen, denn du willst ja nicht als looser vor deinen Freunden oder Familie gelten, oder 😃
    Und du wirst vielleicht auch immer mal wieder drauf angesprochen und erinnerst dich drann usw.

    schirrmie

    Du meinst so wie der hier: http://www.fireint.de.ms/ 😉



  • Servus,

    ich würde dir raten mal einfach was "Anderes" zu programmieren. Versuche einfach mal ein bisschen Abstand zu deinem derzeitigen Problem zu finden. Oftmals wirkt das Wunder bzw. so mache ich es in der Regel. Gerade im Moment habe ich wieder ein kleines Tief, indem mich alles schwer ankotzt. Also mache ich mal was Anderes und begebe mich später an dieses Problem. Was sehr viel hilft, ist mit der richtigen Musik zu arbeiten. Nimm dir deine Lieblings CD mit und hör sie dir während der Arbeit an. Lasse mal ein bisschen Dampf ab, indem du einfach mal ein bisschen rumfluchst. Flirte mit der Sekretärin / Whatever....

    Wie schon Einige hier gesagt haben, strukturiere deine Projekte und freu dich über jeden Teilabschnitt den du erledigt hast. Wenn es dich aber wirklich in tiefe Depressionen versetzt, dann ist der Beruf oder die Berufsbranche in der du arbeitest nicht das Richtige für dich.

    mfg
    Hellsgore



  • BorisDieKlinge schrieb:

    Naja DesingProbleme sind relativ. Bin ein pefektionist, und struktiere oft um.

    Na da haben wir doch schon das Problem.



  • Hallo

    skals schrieb:

    schirrmie schrieb:

    Ich habe auch manchmal ne phase da mach ich monate nix und dann irgendwann gehts wieder los. Hab ja Privat auch kein Zeitdruck, mich stört das nicht.

    Aber einen kleinen Tip hätte ich noch für dich. Erzähl einfach jeden was du vorhast und wie toll das wird und alles. Deinen Freunden deiner Familie oder stell es gleich online. Dann bist so gesehen gezwungen das weiter zu machen, denn du willst ja nicht als looser vor deinen Freunden oder Familie gelten, oder 😃
    Und du wirst vielleicht auch immer mal wieder drauf angesprochen und erinnerst dich drann usw.

    schirrmie

    Du meinst so wie der hier: http://www.fireint.de.ms/ 😉

    Der Typ ist wirklich cool drauf. Wenn man mal den Link zu mehr Infos klickt, dann wird einem ja Angst un d Bange um die etablierten Browser. 😃

    Also wenn wir Geld verdienen wird es fär geteilt.
    

    Da will ich mitmachen. 😃

    chrische



  • Hi BorisDieKlinge,

    wenn ich VisualBasic programmieren müßte, hätte ich auch jeden Tag Depri...



  • Th schrieb:

    wenn ich VisualBasic programmieren müßte, hätte ich auch jeden Tag Depri...

    Harte Worte, nur gut dass ich maximal 30% VB.NET coden muss 😃



  • BorisDieKlinge schrieb:

    ich bin voll der Freizeitmensch... coden tue ich (derzeit in der phase) max. bzw. exakt 8 Stunden pro tag... den rest verbringe ich drausen, freunde, motorrad etc.... es geht mir nur darum das es halt Phase gibts wo einem die ganze Programmiereung "ankotzt" 😉

    Du hast du vor nicht mal nem jahr hier noch fragen zu deiner diplomarbeit gestellt, oder? Und jetzt hast du schon keine Lust mehr. 😮



  • kenner der zeit schrieb:

    ... vor nicht mal nem jahr hier noch fragen zu deiner diplomarbeit gestellt ... Und jetzt hast du schon keine Lust mehr...

    Hallo,

    gerade der Anfang ist ja immer am Schwersten. Meiner Erfahrung nach, muss man erst lernen mit einer Situation umzugehen. Danach umgeht man routiniert bestimmte Tiefsituationen oder weiß, wie man schnell wieder nach oben kommt. Das ist auch einer der großen Vorteile der vielgepriesenen Berufserfahrung. Ich persönlich habe in meinem Leben schon öfter Arbeiten ausgeführt, die mich bereits nach 60 min "runtergezogen" haben - und das obwohl sie interessant waren; weil einfach die Ausführung zu eintönig oder unangenehm war. Ich kann es gut nachvollziehen, wenn man gerade am Anfang Tiefs hat...
    Zusätzlich ist ein sehr wichtiger Faktor in Anfangszeiten, ob das was man macht, um Geld zu verdienen, auch ungefähr das ist was man sich für sein Berufsleben vorgestellt hat. Je nach Abweichungsgrad kann da zusätzlich sehr viel Motivation verloren gehen!
    Mir hilft immer mich daran zu erinnern, dass Jedem der Anfang von "Etwas" schwer fällt und ich beim nächsten Mal schon mit mehr Erfahrung rangehen kann, auch in Bezug auf Tiefpunkte!

    MfG



  • ist ein Projekt das kein Ende nimmt.. soviele Möglichkeiten und featuers die man einbauen kann... irgendwann verliert man die Übersicht:)

    Naja aber im Moment gehts mit der Motivation wieder.. aber wer weis wie lange;)

    Grüße


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