Markup-meta-languages - Nothing but nonsense?
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pale dog schrieb:
warum sollte jemand regelmässig 10GB XML (mit vielleicht 0.5GB informationsgehalt) durch die gegend schieben?
weil es offensichtlicher billiger ist als 0.5gb binärdaten durch die gegend zu schicken
wird das zeug wenigstens komprimiert?
ja mit base64

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net-vista-dog schrieb:
pale dog schrieb:
warum sollte jemand regelmässig 10GB XML (mit vielleicht 0.5GB informationsgehalt) durch die gegend schieben?
weil es offensichtlicher billiger ist als 0.5gb binärdaten durch die gegend zu schicken
...und warum sollte das billiger sein sein? wegen mengenrabatt oder was?

net-vista-dog schrieb:
wird das zeug wenigstens komprimiert?
ja mit base64

base64 macht's ja noch grösser

ausserdem braucht man für reine textdaten kein base64, es sei denn, man möchte es für uneingeweihte unleserlich machen.
...aber ich merke schon, dass du voll den durchblick hast
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OK Thread kann geschlossen werden.
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pale dog schrieb:
net-vista-dog schrieb:
wird das zeug wenigstens komprimiert?
ja mit base64

base64 macht's ja noch grösser

ausserdem braucht man für reine textdaten kein base64, es sei denn, man möchte es für uneingeweihte unleserlich machen.
...aber ich merke schon, dass du voll den durchblick hast
schon mal was von eronie gehört?
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pale dog schrieb:
net-vista-dog schrieb:
pale dog schrieb:
warum sollte jemand regelmässig 10GB XML (mit vielleicht 0.5GB informationsgehalt) durch die gegend schieben?
weil es offensichtlicher billiger ist als 0.5gb binärdaten durch die gegend zu schicken
...und warum sollte das billiger sein sein? wegen mengenrabatt oder was?

weil es weniger mannstunden kostet die passende software zu entwickeln und zu warten und zu modifizieren => weniger geld-kosten, kapicse?
net-vista-dog schrieb:
wird das zeug wenigstens komprimiert?
ja mit base64

base64 macht's ja noch grösser

ausserdem braucht man für reine textdaten kein base64, es sei denn, man möchte es für uneingeweihte unleserlich machen.
...aber ich merke schon, dass du voll den durchblick hast
vielleicht solltest du nicht so viel in internet foren rumhängen, dann hättest du auch genug soziale kompetenz etwas zu verstehen was ironie genannt wird *autsch*

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god elap schrieb:
...
hey, cooler name

net-vista-dog schrieb:
schon mal was von eronie gehört?
nö...
net-vista-dog schrieb:
pale dog schrieb:
net-vista-dog schrieb:
pale dog schrieb:
warum sollte jemand regelmässig 10GB XML (mit vielleicht 0.5GB informationsgehalt) durch die gegend schieben?
weil es offensichtlicher billiger ist als 0.5gb binärdaten durch die gegend zu schicken
...und warum sollte das billiger sein sein? wegen mengenrabatt oder was?

weil es weniger mannstunden kostet die passende software zu entwickeln und zu warten und zu modifizieren => weniger geld-kosten...
es gibt auch fertige, getestete und tausendfach bewährte implementationen von binärprotokollen. das ist kein ausreichendes argument.
ausserdem enstehen mehrkosten (bei der hardware) gerade durch unnötig ressourcenhungrige programme, d.h. pro gerät braucht man mehr speicher und leistungsstärkere CPUs, die mit der datenflut klar kommen.
software ist billiger als hardware
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Das Problem mit "Technologien" wie XML ist dass sie nicht nur eingesetzt sondern auch aktiv verkauft werden:
- XML/XHTML haben auch mit dem Web zu tun; das heißt von Haus aus "Hype Gefahr"
- Unter Java gibt es 'zig Java-XML-Standards; also können Firmen (IBM), die EJB-Lösungen herstellen diese XML-Fähigkeit zum Marketing nutzen.
Und sei es nur um mal wieder eine Botschaft zu haben und sich in Erinnerung zu bringen.- Entscheidungen für/und gegen Technologien werden nicht (immer) nach sachlichen Kriterien getroffen; bei Großprojekten läuft es z.B. oft so dass der Reihe nach Consulting-Firmen mit dem Vertreterköfferchen in der Hand vorstellig werden und dem Köfferchen dann ein Powerpoint mit sinpelstem XML steckt; das versteht dann auch der Entscheider und fühlt sich bestätigt.
Der nächste travelling Salesman erzählt was von SQL und der Entscheider versteht "Bahnhof" und fühlt sich inkompetent.
Letztlich wählt er die Lösung bei der er sich besser fühlt.- XML ist sogar sexy; siehe die Werbestrategie von XML-Spy http://www.altova.com/

- Wenn Dinge verkauft werden müssen ist es hilfreich wenn sie Konnotationen erlauben und das erlaubt XML:
"XML ist ein Datenformat" (fast richtig) => "Mit XML kann man Datenbanken erstellen" (richtig aber unangemessen) => "Es braucht XML-RDBMS" (bestenfalls hier unentscheidbar; zumindest falsch gefolgert)
"XML lässt sich mit DOM verarbeitet" (fast richtig) und "DOM beinhaltet das Wort 'Objekt' " (richtig) => "XML und OO passen gut zusammen"(falsch gefolgert; aber für den Entwicklungsprozess sogar durchaus gültig)
Dagegen zu argumentieren erweist sich als sehr undankbare Aufgabe; statt ein Schlagwort zu verwenden ("XML") und dies positiv zu besetzen ("macht erfolgreich und somit sexy") muss man mit Zahlen und abstrakten Strukturen argumentieren.
Als ich Anfang der Dekade von "XML-Datenbanken" las befürchtete ich schon dass solch ein Unsinn aufkommen würde.
10 GB als String zu kodieren und zu parsen erinnert mich an die Bemühungen einiger "Office-Programmierer" Datenbanken mit Excel zu implementieren weil dies das einzige war was sie kannten.Aber erklärt das mal Entscheidern die Excel so einsetzen!

Grüsse
*this
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Gast++ schrieb:
- Wenn Dinge verkauft werden müssen ist es hilfreich wenn sie Konnotationen erlauben und das erlaubt XML:
ja, das stimmt.
es gibt vieles, das eine grosse beliebtheit geniesst, nur weil es gut vermarktet wird. aber eigentlich ist es ziemlich suboptimal.
XML ist dafür das beste beispiel.

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pale dog schrieb:
Gast++ schrieb:
- Wenn Dinge verkauft werden müssen ist es hilfreich wenn sie Konnotationen erlauben und das erlaubt XML:
ja, das stimmt.
es gibt vieles, das eine grosse beliebtheit geniesst, nur weil es gut vermarktet wird. aber eigentlich ist es ziemlich suboptimal.
XML ist dafür das beste beispiel.

"(Allgemein) suboptimal" ist schwer zu beweisen...
Wo XML suboptimal ist könnte man z.B. entscheiden wenn man etwas das im gleichen Bereich eingesetzt wird mit XML vergleicht und des sich als besser geeignet herausstellt.
Bei RDBMS ist es offensichtlich dass XML Nachteile hat.
Aber zur Sicherstellung der Interoperabilität von (UML/ERM/...) Modellen (s. m. Beitrag auf S.2) und für Konfigurationslösungen ist mir noch nichts besseres untergekommen.
Grüsse
*this
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pale dog schrieb:
ausserdem enstehen mehrkosten (bei der hardware) gerade durch unnötig ressourcenhungrige programme, d.h. pro gerät braucht man mehr speicher und leistungsstärkere CPUs, die mit der datenflut klar kommen.
software ist billiger als hardware
Bei Grossprojekten (darunter versteh ich >= 100 Use-Cases => >= 10 Mannjahre) z.B. in Banken kann man die Hardwarekosten und Lizenzkosten ggü. den Personalkosten und der ILV für die Entwicklung meist vernachlässigen.
Grüsse
*this
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Gast++ schrieb:
Bei Grossprojekten (darunter versteh ich >= 100 Use-Cases => >= 10 Mannjahre) z.B. in Banken kann man die Hardwarekosten und Lizenzkosten ggü. den Personalkosten und der ILV für die Entwicklung meist vernachlässigen.
naja, die coden ja meistens für grossrechenanlagen, die sowieso schon angeschafft sind, da kann das stimmen was du sagst.
ich komme aus einer anderen branche, in der wird meistens mit der software auch gleich die dazugehörige hardware verkauft und immer wenn man etwas in software machen kann, damit die hardware schlanker ausfällt, gibt's ein dickes plus in der kasse (je mehr geräte produziert werden)...

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pale dog schrieb:
Gast++ schrieb:
Bei Grossprojekten (darunter versteh ich >= 100 Use-Cases => >= 10 Mannjahre) z.B. in Banken kann man die Hardwarekosten und Lizenzkosten ggü. den Personalkosten und der ILV für die Entwicklung meist vernachlässigen.
naja, die coden ja meistens für grossrechenanlagen, die sowieso schon angeschafft sind, da kann das stimmen was du sagst.
ich komme aus einer anderen branche, in der wird meistens mit der software auch gleich die dazugehörige hardware verkauft und immer wenn man etwas in software machen kann, damit die hardware schlanker ausfällt, gibt's ein dickes plus in der kasse (je mehr geräte produziert werden)...

dass der schreiner für den du sein buchhtaltungsprogramm schreibst keine gigabytes xml produziert ist klar, aber dann halte dich auch bitte mit äußerungen zurück, von deren materie du keine ahnung hast um damit die anfänger/fragesteller zu verwirren, danke

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der echte net-vista-dog schrieb:
dass der schreiner für den du sein buchhtaltungsprogramm schreibst keine gigabytes xml produziert ist klar...
buchhaltungsprogramm und XML wäre ja noch nicht mal unpassend, ich wette der austausch mit datev ist auch XML basiert - natürlich in 10GB chunks

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pale dog schrieb:
naja, die coden ja meistens für grossrechenanlagen, die sowieso schon angeschafft sind, da kann das stimmen was du sagst.
Grossrechenalnagen meinte ich jetzt gar nicht. Im DV-Jargon der Banken würde das eher "die Host" meinen auf der dann Assembler/RPG/COBOL (aka Kobold
) hacked werden.Mein Statement bezog sich auf verteilte Systeme (aka "mittlere Datentechnik"); auch dort zählen die 15-20 KEuro für einen kleinen Cluster samt Storage oder ein paar Blades nicht wirklich, aber...
pale dog schrieb:
ich komme aus einer anderen branche, in der wird meistens mit der software auch gleich die dazugehörige hardware verkauft und immer wenn man etwas in software machen kann, damit die hardware schlanker ausfällt, gibt's ein dickes plus in der kasse (je mehr geräte produziert werden)...

...Du hast trotzdem z.T. Recht mit Deinem Einwand; mein Fehler hier im Forum ist dass ich immer aus dem Consulting-Blickwinkel mit Zielrichtung "In-House-Entwicklung" argumentiere und selten Branchenlösungen, z.B. für mittelständische Sparten, berücksichtige.
Muss mir angewöhnen das mit anzugeben.
der echte net-vista-dog schrieb:
dass der schreiner für den du sein buchhtaltungsprogramm schreibst keine gigabytes xml produziert ist klar, aber dann halte dich auch bitte mit äußerungen zurück, von deren materie du keine ahnung hast um damit die anfänger/fragesteller zu verwirren, danke

War hier jemand verwirrt? Glaub ich eigentlich nicht...
Zumindest bin ich Pale dankbar dass er so einfach die Synthese hingekriegt hat.
Grüsse
*this
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Who cares was verwendet wird. Solange es funktioniert.
Ich verwende XML sehr gerne für Config-Dateien, weil es a) strukturiert ist, b) man überall einen XML-Parser herbekommt und weil c) man kann die XML validieren lassen über DDT.Btw, gibts eigentlich was im Internet wo der Overhead von XML berechnet ist?
Also in etwa: Tags sind im Durchschnitt x Zeichen lang, Daten sind im Durchschnitt y Zeichen lang, wie viel Speicherplatz wird verschwendet?Durch die doppelten Tags geht schon Speicherplatz verloren, zwar ist heute Speicherplatz nicht so das Problem, aber interessant zu sehen wäre es schon, wieviel nun wirklich verschwendet wird.
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DEvent schrieb:
c) man kann die XML validieren lassen über DDT.

Ganz klar: Typo des Monats!ROFL