Visual Basic vs. C++



  • Original erstellt von donay:
    mit vb kannst du kein os machen.
    ABER vb ist einfach, schön, und für die meisten programme die sprache(word,win-exes).

    hae?
    was willst du uns damit sagen?

    Ein OS will ich sowieso nie schreiben und quasi alle anderen auch nicht. ist also etwas bloedes argument.

    wobei ich denke, dass man durchaus auch einen VB Compiler schreiben koennte und in VB den Kernel implementieren!

    word? was hat word mit VB zu tun?



  • Wenn VB mittlerweile wirklich kompiliert wird und nicht mehr diese zig tausend DLLs braucht (die MS netter Weise auch nicht direkt mit Windos ausliefert ;)), dann könnte man theoretisch auch ein OS damit schreiben.

    Wenn man gedenkt VB Programme nach Unix zu portieren sollte man sich mal folgendes angucken http://www.kbasic.org/1/home.php3

    Ich würde aber niemanden Empfehlen VB zu lernen!



  • Yep, anwenden ist ok für bestimmte Sachen, aber lernen ist nicht wirklich notwendig.

    Aber um das noch mal zu sagen: VB AB VERSION 5 WIRD COMPILIERT!!!!!!!!!!!!!!! Ende der Diskussion. Es ist so.

    Ob dafür DLLs (vbrun.dll) benötigt werden hat überhaupt nichts damit zu tun, ob compiliert oder nicht - die stecken halt die Runtime in eine DLL statt sie in die Exe zu binden. Und Runtimes gibt's nun mal auch bei compilierten Exes. Die Verwendung einer Runtime macht doch keinen Interpreter...



  • Ich meinte ja nicht, dass kompilieren bedeutet, dass man keine DLLs mehr nimmt, das brauch man bei C(++) ja auch, wenn man die std. Library nicht statisch linked. Es ging mir darum, dass man damit kein OS entwickeln kann, wenn man die grundsätzlich zum ausführen braucht (also auch wenn man keine library Funktionen benötigt), weil man dann natürlich kein OS damit entwickeln kann, ausser man schreibt einen Bootloader mit Assembler, der die DLLs und den Kernel lädt. Das wirkliche OS Entwicklung mit Visual Basic natürlich im Endeffekt Blödsinn ist, sollte aber allen klar sein 😉



  • Es gibt kein "VB vs. C++"!
    Jede "Sprache" hat ihre Daseinsberechtigung und ihre Vorteile. Wobei die Vorteile und Nachteile abhängig von der Aufgabenstellung (des jeweiligen Softwareprojektes) sind.
    Und "KlickiBunti" ist VB auch nicht. Für die Oberflächengestaltung trägt allein der Programmier der Software die Verantwortung, nicht die Sprache in der er sie erstellt. Es ist nur ein Frage der Faulheit des Programmierers, wie er mit den Werkzeugen der jeweiligen Sprache umgehen kann (und wie spartanisch dann sein GUI unter C/C++ ausfällt).

    Auch wenn wir hier in einem C/C++ -Forum sind: Es gibt keinen Grund, andere Hochsprachen nicht zu verwenden. Jede für ihren Zweck.

    Meine Empfehlung: @coolrunner: Wenn Du schon VB kannst, ist C++ (oder auch C zunächst) als nächster Schritt ganz gut. Dauert aber etwas mit dem Lernen, denn hinter jeder "Sprache" steckt eine andere Entwicklungs-Philosophie (oder Filosofie? - Ich begreif's einfach nicht).

    Blackbird
    PS: @Kingruedi: Wieso kann man nur in C++ ein OS erstellen? Assembler und Forth sind doch genauso gut. Dass C (und C++) am häufigsten verwendet werden, liegt einfach an der Verbreitung von C.



  • Deine Antwort ist sehr schön. Woher kennst du dich damit so gut aus? 😕 🙂



  • Original erstellt von Blackbird:
    Es gibt kein "VB vs. C++"!
    Jede "Sprache" hat ihre Daseinsberechtigung und ihre Vorteile. Wobei die Vorteile und Nachteile abhängig von der Aufgabenstellung (des jeweiligen Softwareprojektes) sind.

    Ob man das wirklich so stehen lassen kann?
    Erläutere doch man kurz einen ernsthaften Grund für die jeweilige Sprache (und nicht bloß "hatte nur libs oder nur compiler für bla").
    -cobol
    -brainfuck
    -java
    -fortran
    -forth
    -lisp



  • Original erstellt von volkard:
    **
    Erläutere doch man kurz einen ernsthaften Grund für die jeweilige Sprache (und nicht bloß "hatte nur libs oder nur compiler für bla").
    -cobol
    -brainfuck
    -java
    -fortran
    -forth
    -lisp**

    ...und bitte auch für
    -C
    -C++
    -D 🙂

    [ Dieser Beitrag wurde am 25.11.2002 um 14:21 Uhr von Gregor editiert. ]



  • Nicht zu vergessen:

    - C#
    - Algol
    - Basic
    - Pascal



  • EDIT : Ich habe meinen Beitrag einfach mal zensiert, weil ich Blackbird nicht abschrecken möchte! 🙂

    [ Dieser Beitrag wurde am 25.11.2002 um 14:47 Uhr von Gregor editiert. ]



  • ich hab die liste bewußt mit nur 6 sprachen sehr kurz gehalten und auch noch zwei offensichtliche fälle eingebaut. macht mir das nicht kaputt mit lauter weiteren anfragen bevor Blackbird was für diese 6 gefunden hat (oder seine aussage zurücknimmt).



  • Original erstellt von Blackbird:
    PS: @Kingruedi: Wieso kann man nur in C++ ein OS erstellen? Assembler und Forth sind doch genauso gut. Dass C (und C++) am häufigsten verwendet werden, liegt einfach an der Verbreitung von C.

    Hab ich das gesagt? Wo soll ich das den gesagt haben? Nirgends!

    Außerdem hat nicht jede Sprache eine Daseinsberechtigung!



  • Original erstellt von volkard:
    -cobol

    Erlernen der englischen Sprache.

    -brainfuck

    Der Name sagt: Geschlechtsverkehr für das Gehirn. Kann ja wohl nicht schaden. Oder?

    -java

    Hmm, keine Ahnung. Aber es muss gut sein. Microsoft hat es schließlich nachgemacht. Sonst hätten sie es gekauft :).

    -fortran

    Sinnvoll für traditionsbewusste Programmierer, die obskure Berechnungen schnell durchführen wollen.

    -forth

    Sinnvoll für traditionsbewusstere Programmierer, die immer mit dem speicherärmsten Gerät programmieren wollen und meistens etwas von Maschinenbefehlen verknüpfen und toll und so faseln.

    -lisp

    Nützlich zum Implementieren eines Lisp-Systems in Lisp.



  • Manche Sachen sind ohnehin schwer verständlich - mir ist Forth irgendwann in den frühen 80ern erstmalig über den Weg gelaufen, im Zusammenhang mit Maschinensteuerungen und Robotersteuerungen. Bißchen gespielt damit, war ganz lustig.

    Ich weiß nur nicht, warum ich damit heute ein OS programmieren können sollen muß????



  • @DanielE.

    😃 *ROFL*



  • Hehe, ihr seid ja voll drauf' eingestiegen 🙂

    "Nicht jede Sprache hat ihre Daseinsberechtigung", dem kann ich voll zustimmen. Also über Fortran und Co. brauchen wir uns nicht streiten, Ur-Basic ist auch out. Und in 20 Jahren lachen wir vielleicht auch über C/C++?

    Wie ich zu meiner Meinung im ersten Beitrag in diesem Thread komme? Ganz einfach: Seit ca. 25 Jahren habe ich beruflich mit Programmierung zu tun. Da habe ich leider auch alle Irrungen bei den Sprachen mitmachen müssen. Und bei etwa 2 Projekten pro Jahr, immer mit unterschiedlichen Vorgaben und anderen Auftraggebern ist es nicht möglich zu sagen: Ich programmiere NUR C++!
    Man arbeitet ja auch nicht immer alleine am Projekt und die SW ist nicht eine "BlackBox", sondern offener Code. Der auch vom Auftraggeber weiterentwickelt werden kann. So ungefähr sehen die Vorgaben in der industriellen Softwareentwicklung aus. Und die sind überall gleich, nicht nur hier in Deutschland.
    Kennt jemand den Unterschied zwischen einem Programmierer und einem Softwareentwickler?

    Blackbird
    PS: Einen PIC-Controller verpaßt man doch auch ein kleines "OS", indem man Routinen schreibt, die die Ports abfragen/setzen können und Ereignisse verarbeiten können. Das kann in Assembler, in C und in Basic gemacht werden. Die enge Sicht auf PCs und C/C++ kann doch nicht alles im Programmiererleben sein, oder etwa doch?



  • Original erstellt von Daniel E.:
    -lisp
    Nützlich zum Implementieren eines Lisp-Systems in Lisp.

    Du verwechselst anscheinend Lisp mit Ur-LISP von anno 1960 oder Scheme.



  • Original erstellt von Bashar:
    Du verwechselst anscheinend Lisp mit Ur-LISP von anno 1960 oder Scheme.

    die anderen 5 begründungen waren auch nicht so ernst gemeint, denke ich.
    ich fands aber voll lustig, daß er ausgerechnet für lisp ne rekursive begründung zusammengebastelt hat. 🙂



  • Ich finde es lustig, dass ihr über VB ablästert.
    Aber seid ihr denn nicht erwachsen genung um sowas zu tollerieren?

    Meine Güte, von einem 13j wird man sowas vllt erwarten können, aber doch nicht von erwachsenen Leuten! 🙄

    Also bitte! Benehm euch entsprechend eurem Alter.

    Danke.



  • Wenn Ihr an klickie bunti doofi VB'ler denkt seht Ihr nur die Praktikanten die in irgendwelchen SW Klitschen was zusammenbasteln. Ich habe bereits in 2 sehr großen DAX Unternehmen gerarbeitet die in VB professionell entwickeln. Dort gibt es jede Menge Spezifikation wie man mit VB eine Applikation entwickelt. Es gibt eigenentwickelte Plugins die zu jeder Funktion/Modul eine Dokumentation entwerfen die man ausfüllen muß. Und für eine Windows GUI war es eine geradzu Ideale Sprache. Ich schreibe war, weil Microsoft VB6 nicht mehr weiterentwickeln wird.

    Wer bisher noch nichts mit VB6 zu tun hatte sollte sich auch nicht mehr damit beschäftigen. Der Nachfolger von VB6 ist VB.Net. Und diese beiden Sprachen sind sehr verschieden.


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