SeppSchrot (und alle anderen) was findet ihr an .net so schlecht?
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Verdammt, jetzt hast du es doch tatsächlich geschafft, mich mit unter Provokationen gut versteckten Argumenten zu überzeugen, dass meine Meinung kaum durchdacht war.
Danke sehr

gruß
Martin
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mad_martin schrieb:
Verdammt, jetzt hast du es doch tatsächlich geschafft, mich mit unter Provokationen gut versteckten Argumenten zu überzeugen, dass meine Meinung kaum durchdacht war.
Danke sehr

gruß
Martin
Hör nicht auf den Idioten. Der ist nur ein verklemmter MS-Fanboy ohne Realitätsbezug. Sollen doch die .NET verwenden, die es mögen. Aber dann sollen die uns (die es nicht mögen) auch in Ruhe lassen. mad_martin hat vollkommen recht!
Wozu ein riesiges Framework mitleifern wenn et mal 5% davon genutzt werden.
ich meine: Du nimmst Frauen und Kind auch net mit, wenn du in den Puff gehst...
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Jo. Man schleppt ja auch kein Sand mit an Strand.
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Man nimmt auch kein Essen mit ins Restaurant.
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... schüttet zum Zelten mitgenommenes Wasser in den vorbeifließenden Bach.
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Ich finde .net einfach sinnlos. Eine plattformunabhaengige Bibliothek gibt es schon, nennt sich Java SE. Wozu dann eine zweite?
Dann bleibt noch die Windows-programmierung. Aber wozu hier eine weitere Bibliothek, wo es doch die WinAPI gibt?
Dann die Sprache C#: Gefaellt mir auch nicht. Ist zu aufgeblasen.
Wozu deligates und events? In Java loest man das bequem mit EventListenerList oder einfacher mit List<DeinListener>.
Wozu getter und setter bei Attributen?
Es reicht doch einfach getXXX() und setXXX() Methoden zu schreiben.Wozu struct? Es gibt doch so wieso einen GC, damit gewinnt man doch perfomance maessig nichts.
Dann, wieso Methoden explizit virtual machen? Man hat doch eh einen GC...
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Ich finde .NET is seit Jahren das Beste, was einem Windowsprogrammierer passieren konnte. Das Argument "ich will meinem Benutzer keine 30 MB zumuten" is angesichts der Tatsache, dass es bei allen neuen WindowsVersionen eh schon dabei ist und heutigen Festplattengrößen ziemlich lächerlich.
Ich finde .net einfach sinnlos. Eine plattformunabhaengige Bibliothek gibt es schon, nennt sich Java SE. Wozu dann eine zweite?
Weil sich damit eleganter für Windows entwickeln lässt. Schon mal AWT/Swing mit WinForms verglichen?
Dann bleibt noch die Windows-programmierung. Aber wozu hier eine weitere Bibliothek, wo es doch die WinAPI gibt?
LOL. Du scheinst offenbar noch nie wirklich die WinForms benutzt zu haben.
Dann die Sprache C#: Gefaellt mir auch nicht. Ist zu aufgeblasen.
Wenn C# aufgeblasen ist, was ist dann C++? IMO ist C# die schönste Sprache, die ich seit langem gesehen habe. Ein wirklich gelungene Mischuns aus C++ und Java, in der das entwickeln richtig Spaß machen kann.
Wozu deligates und events?
Was die Vorteile von typsicheren und elegant benutzbaren Funktionspointern sind, muss ich ja wohl nicht erklären.
Wozu getter und setter bei Attributen?
Es reicht doch einfach getXXX() und setXXX() Methoden zu schreiben.Weil es eine elegante Methode ist, ein immer wieder auftretende Arbeit zu erledigen. Desweiteren wird die Benutzung leichter, ohne auf Kapselung zu verzichten.
Wozu struct? Es gibt doch so wieso einen GC, damit gewinnt man doch perfomance maessig nichts.
Erstens mal aus Kompatibilitätsgründe zu Unamanged Code und zweitens kann es manchmal einfach erwünscht sein, einen Value Type zu benutzen.
Dann, wieso Methoden explizit virtual machen? Man hat doch eh einen GC...
Was haben denn bitte virtual functions mit GC zu tun?

Sry, aber die meisten der Contra .NET Argumente sind eher lächerlich und sind wohl eher ideologisch motiviert als auf rationellen Gründen basierend

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@this->that:
Wann lernt ihr endlich, dass es selbstmord ist, sich an ein Unternehmen zu binden?
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kennerdertatsachen schrieb:
Wozu ein riesiges Framework mitleifern wenn et mal 5% davon genutzt werden.
ich meine: Du nimmst Frauen und Kind auch net mit, wenn du in den Puff gehst...oder... schrieb:
... schüttet zum Zelten mitgenommenes Wasser in den vorbeifließenden Bach.
Das sind genau die Kommentare, warum ich Foren liebe, in denen sich auch unregistrierte Personen beteiligen können (Das war jetzt wirklich nicht ironisch gemeint). Die bieten einem noch etwas zum Lachen während all der Arbeit.

DEvent schrieb:
Ich finde .net einfach sinnlos. Eine plattformunabhaengige Bibliothek gibt es schon, nennt sich Java SE. Wozu dann eine zweite?
Du bist wohl ein eher langsamer Typ, nicht? Microsoft versucht es ja nicht wirklich .NET als plattformunabhängiges Framework zu "verkaufen", es klingt natürlich besser, wenn es unter Umständen theoretisch plattformunabhängig sein könnte (;)), aber jeder, der .NET verwendet, weiß, dass er damit an Microsoft Windows gebunden ist. Du sagst es ja selbst: Es gibt Java, warum sollte als .NET auch plattformunabhängig sein müssen?
DEvent schrieb:
Dann bleibt noch die Windows-programmierung. Aber wozu hier eine weitere Bibliothek, wo es doch die WinAPI gibt?
Irgendwie machst du es mir fast schon zu einfach an dieser Stelle .NET zu verteidigen (wohlgemerkt, ich bin nicht einmal ein .NET Programmierer). Lass dir an dieser Stelle ein besseres Argument einfallen ..
DEvent schrieb:
Wozu deligates und events? In Java loest man das bequem mit EventListenerList oder einfacher mit List<DeinListener>.
Das sich Interfaces für Callbacks als das non-plus-ultra erwiesen haben, sieht man ja zuletzt daran, dass der Ruf nach Closures für Java immer lauter wird. Falls du Closures nicht kennst: Das ist im Prinzip so etwas wie ein anonymes Delegate aus .NET 2.0.

DEvent schrieb:
Wozu getter und setter bei Attributen?
Es reicht doch einfach getXXX() und setXXX() Methoden zu schreiben.Wir ersetzen den Google-Suchbegriff von vorher (also ""Java 7" Closures") durch einen neuen ""Java 7" Properties" und erfahren, dass auch hier diskutiert wird, ob man nicht auch Properties als Sprachmittel einführen soll. Auch andere auf der JVM-basierende Sprachen verfolgen mittlerweile das Konzept der Properties (z.B. Groovy), aber du bist ja anscheinend gegen generell jede Veränderung (ich sag nur WinAPI).
DEvent schrieb:
Wozu struct? Es gibt doch so wieso einen GC, damit gewinnt man doch perfomance maessig nichts.
Ganz ehrlich, ob man nun primitive Datentypen als Außnahme behandelt oder es dem Entwickler erlaubt auch Wertetypen zu erstellen, ist ja nun wirklich egal. Der Unterschied ist so simpel, dass er absolut nicht zur Komplexität der Sprache beiträgt und gerade C++-Programmierer stehen es sich doch immer auf Typen mit Wertesemantik ..
Nächstes mal bitte vorher informieren.
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Wenn man in der realen Welt lebt, kommt man nun mal mit einer rein ideologischen Denkweise nicht weit :>
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this->that schrieb:
Wenn man in der realen Welt lebt, kommt man nun mal mit einer rein ideologischen Denkweise nicht weit :>
Das ist die typische Argumentationsweise eines weltfredmen MS-Fanboys.
Was hat den portabilität mit ideologie zu tun? Portabilität ermöglicht es ein weitaus breiteres Publikum zu erreichen. (In bezug auf java)
ps: nein ich bin kein java fan.
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looool schrieb:
this->that schrieb:
Wenn man in der realen Welt lebt, kommt man nun mal mit einer rein ideologischen Denkweise nicht weit :>
Das ist die typische Argumentationsweise eines weltfredmen MS-Fanboys.
Was hat den portabilität mit ideologie zu tun? Portabilität ermöglicht es ein weitaus breiteres Publikum zu erreichen. (In bezug auf java)
ps: nein ich bin kein java fan.
EDIT: Und das kann sich nur positiv auf die Umsatzzahlen auswirken (wenn man garnet, bzw kaum am code etwas ändern muss, jedeoch auch Linux/BSD/MacOS/SDolaris nutzer anspricht)
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Und was ich am lustigsten finde: Diese ganzen weltfremde MS-Fanboys und "alles_anderen_betriebssysteme"-hasser bezeichnen Win95, 98, ME, 2000, XP und Vista ernsthaft als verschiedene (LOL!) Plattformen, nur um deren kack auch als portabel bezeichnen zu können.
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looooooooooool schrieb:
Und was ich am lustigsten finde: Diese ganzen weltfremde MS-Fanboys und "alles_anderen_betriebssysteme"-hasser bezeichnen Win95, 98, ME, 2000, XP und Vista ernsthaft als verschiedene (LOL!) Plattformen...
ehrlich gesagt, es sind 2 1/2 plattformen.
p1: 95, 98, me
p2: nt, 2000, xp
p2.5: vista

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Ist ein Programm portabel, welches auf RechnerA (OS. WinXP) läuft und auch auf rechnerB (OS: WinXP) läuft? Sind ja ZWEi verschiedene rechner

Genau diese oben genannte Denkweise ist naiv und dumm.
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loooooooooooooool schrieb:
Ist ein Programm portabel, welches auf RechnerA (OS. WinXP) läuft und auch auf rechnerB (OS: WinXP) läuft? Sind ja ZWEi verschiedene rechner

Sei doch froh, das das funktioniert. Das war nicht immer so

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loooool schrieb:
Das ist die typische Argumentationsweise eines weltfredmen MS-Fanboys.
Was hat den portabilität mit ideologie zu tun? Portabilität ermöglicht es ein weitaus breiteres Publikum zu erreichen. (In bezug auf java)
ps: nein ich bin kein java fan.
EDIT: Und das kann sich nur positiv auf die Umsatzzahlen auswirken (wenn man garnet, bzw kaum am code etwas ändern muss, jedeoch auch Linux/BSD/MacOS/SDolaris nutzer anspricht)
Mir scheint eher, dass es ideologisch motivierte Frickler, wie du, sind, die weltfremd erscheinen. Plattformunabhängigkeit ist nun einfach oft kein Heiliger Gral nach dem man "trachten" muss. Manche Features verlangen einfach eine Bindung an Microsoft z.B. Synchronisierung mit Outlook - und nein, Thunderbird ist da keine Alternative. Ich persönlich verwende ja Evolution unter Ubuntu, nicht, dass du mich jetzt für einen MS-Fanboy hältst, aber ich verstehe es eben Berufliches und Privates zu trennen.
Es ist beispielsweise für betriebswirtschaftliche Software nicht selten, dass sie eng mit Microsoft Excel verstrickt sind, um z.B. alle Einkäufe schnell und einfach in einem Excel-Report darzustellen. Ich denke nicht, dass es dann weltfremd ist, wenn man sich in diesem Fall also auf Windows bzw. .NET als Plattform festlegt. Fairerweise muss ich ja auch gestehen, dass man natürlich Programme wie Taschenrechner und KeyGens problemlos plattformunabhängig halten kann, da das wirklich Software ist, die für sich allein leben kann, aber so etwas verkauft sich halt nur sehr dürftig ..

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blubberblase`` schrieb:
Es ist beispielsweise für betriebswirtschaftliche Software nicht selten, dass sie eng mit Microsoft Excel verstrickt sind, um z.B. alle Einkäufe schnell und einfach in einem Excel-Report darzustellen.
Schnell und einfach? Also das ist nun wirklich nicht das passende Wort für Excel-Automatisierung.

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DEvent: ich programmiere zwar hauptsächlich java und hab keine ahnung von c# aber deine argumente sind grober unfug.
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Ich finde, dass .NET bei der Anwendungsprogrammierung Java überlegen ist, unabhängig davon ob jetzt .NET plattformunabhängig ist oder nicht.
Frag' doch mal in einem Javaforum, wie man mit Swing schnelles DataBinding realisiert. Dann bekommt in der Regel irgendein Rumgedruckse als Antwort von wegen Hibernate und O/R-Mapping. Artikel dazu sind natürlich furchtbar rar, und oft findet man dazwischen Foreneinträge, die wiederrum davor warnen, Hibernate mit Swing zu kombinieren, weil es ja nur für das Web gedacht sei.
Mit .NET habe ich fest integrierte DataBinding-Funktionalitäten. Eine Handvoll Zeilen reichen da schon, um Steuerelemente an beliebige Datenstrukturen und Datenbanken zu binden. Und dabei lassen sich eigene Geschäftsobjekte sehr gut integrieren.
Mit Java EE darf ich für alles eine 30-Zeilen-XML-Konfiguration schreiben. Für Persistence Units, Für Verweise in JSF, für das Ansprechen von Geschäftsobjekten in JSF und in vielen anderen Bereichen. XML Situps sind schrecklich.
Genauso sollte jmd. mal den Arbeitsaufwand vergleichen, zwischen der Implementierung eines benutzerdefinierten Steuerelementes in JSF und in ASP.NET.
Auch WinForms sind meiner Meinung nach auch um einiges eleganter programmierbar als Swing. Ok, das ist vielleicht Geschmacksache, der Codeaufwand schien mir auch hier in Java immer höher als bei .NET.
Ich wollte auch auf Java wechseln wg. der Plattformunabhängigkeit. Und ich habe es mir nicht leicht gemacht, habe viele Bücher gelesen und mir viel Zeit genommen, um Java und vorallem die Enterprise Edition zu verstehen. Dennoch bin ich später wieder mit wehenden Fahnen zu .NET zurückgekehrt. Die Entwicklung damit macht einfach viel mehr Spaß.
Und Mono wird ja auch immer ausgereifter, und viele .NET Anwendungen können inzwischen portiert werden.Und so ungern die Linux-Jünger das auch hören: In den meisten Firmen haben Betriebssysteme neben Windows nunmal keine Relevanz. Ich habe schon in fünf Unternehmen gearbeitet, und mit einigen mehr zusammengearbeitet. Es wurde nirgendwo ein Linux-Server verwendet, und schon garkein Linux-Desktop. Kein Office-System außer Microsoft Office, und nur ein Mailprogramm, das nicht von Microsoft stammt: Notes.