Linux: default route verhindern?
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Hi Badestrand,
danke für deine Mühe, aber diese Kommandos kenne ich auch. Ich will aber die Route nicht nachträglich löschen, sondern ich will verhindern, dass sie überhaupt angelegt wird!

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Ok, hatte ich mir schon gedacht.. Jedenfalls viel Glück weiterhin und eine angenehme Nacht

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Danke, ebenfalls

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Das eth?-Interface wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit dem Befehl ifconfig erzeugt. Laut man-page kann man damit auch point-to-point-Verbindungen zwischen zwei Punkten aufsetzen, auf denen nur diese beiden Endpunkte liegen. Ich vermute mal, daß dann keine default-Route gesetzt wird, bei einer PtP-Verbindung. Aber es könnte sein, daß man dann Schwierigkeiten hat, ein Netzwerk, daß hinter dieser Adresse ist, zu bekommen.
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Die Interfaces werden durch das Ausführen von /etc/init.d/networking beim Start erstellt. Das Skript kommt von der ubuntu-Installation und wurde von mir nciht geändert.
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Das spricht für ifconfig.
Aber, wenn ich mir das so ansehe, was für eine Subnetmask hast Du für die einzelnen Interfaces verwendet?
Ich habe nämlich gerade mal auf einen multihomed Rechner geschaut, da gibt es nur eine default-Route. Und nur für diese Route ist die Genmask 0.0.0.0. Für alle anderen gibt es nämlich eine Subnetmask. Vielleicht verhindert das ja schon die überflüssige default-Route.
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Die /etc/network/interfaces sieht so aus:
# This file describes the network interfaces available on your system # and how to activate them. For more information, see interfaces(5). # The loopback network interface auto lo eth0 eth1 iface lo inet loopback # The primary network interface iface eth0 inet static address 78.47.17.234 netmask 255.255.255.248 broadcast 78.47.17.239 gateway 78.47.17.233 iface eth1 inet static address 10.0.1.2 netmask 255.255.255.0 broadcast 10.0.1.255 network 10.0.1.0 gateway 10.0.1.1D.h. beide Interfaces haben eine netmask...
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Schmeiß die Gateway-Zeile bei eth1 raus, die willst Du ja nicht, oder?
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naja, doch. Alles was ins Netz 10.0.1.0/24 geht, soll über dieses Gateway laufen...
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Dann würde ich eher mit einem Transfernetz arbeiten:
Adresse für eth1 = 10.0.2.1 ohne GW.
Und dann ein in einem Skript eine Route von Hand setzen:route add network 10.0.1.0 gw 10.0.1.1 dev eth1Ich habe den route-Befehl jetzt nur aus dem Gedächnis wiedergegeben und hoffe,
daß er so richtig ist... Aber so ist das Prinzip.
Diesen Route-Befehl in einem Skript aufrufen, daß beim Starten sowieso ausgeführt wird.
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Wäre eine Idee, ja.
Als Workaround habe ich die Metric von eth1 einfach auf 10 gesetzt. Dann kommen sich die Route auch nciht in die Quere.
Beides sind aber nicht wirklich schöne Lösungen... Da wird automatisch was gemacht, was nciht gemacht werden soll. Das ist doch ein Linux, das muss man doch abschalten können...!