Microsofts Einbuße
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rüdiger schrieb:
Microsoft hat sich ja schon über die illegale Integration des IE in Windows lange Zeit die Vormacht bei den Browsern gesichert (danke Firefox gekippt). Bei Media-Playern unter Windows war es ja ähnlich. In Vista versuchen sie es mit Sicherheitssoftware und Desktop-Suchen.
Wo? Mach mal ein Windows-Update, geh mal auf eine M$-Seite und schau dir die Fehler an...
Es gibt tausende I-net Seiten, die "falsch" sind, sich nicht an den Standard halten können, nur weil der IE alles durcheinanderwirft.
Warum darf der IE vorinstalliert sein, warum die Desktop-Suche/der Virenscanner? Bei Media-Player war's auch anders!?Ganz klar Wettbewerbsverzerrung und das gehört härter bestraft und vor allem so, dass sich was ändert...
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Dass diese Software vorinstalliert wird ist ja nicht schlimm bzw. dass diese Funktionen auf der Windows-CD/DVD enthalten sind, wäre sonst sehr ungeschickt, wenn man z.B. nicht ins Internet könnte um sich Software herunterzuladen (z.B. einen anderen Browser).
Das schlimme ist, dass sich diese Produkte fast nicht deinstallieren lassen, d.h. selbst wenn du sie nicht benutzt hast du sie quasi trotzdem noch installiert.Ein Betriebssystemhersteller hat es sehr leicht seinen eigenen Produkten einen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen, siehe Microsoft, und deswegen ist es wichtig, dass sämtliche Schnittstellen offen gelegt werden um eine Chancengleichheit auf dem Markt zu schaffen. Man sollte sich für ein Produkt entscheiden können weil es besser ist und nicht weil es einen Heimvorteil hat.
Darum geht es in dem Prozess und der Ausgang ist für Verbraucher und Entwickler von Vorteil.Eine Aufteilung von Microsoft, wie es bereits zur Debatte stand, würde diese Monopolstellung bzw. das Ausnutzen dieser Monopolstellung verhindern.
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Bashar schrieb:
Mr. N schrieb:
Natürlich wär das alles nicht nötig, wenn die Kunden klug genug wären, ein Betriebssystem zu verlangen, das interoperiert.
Sind sie aber nicht.
Das hat mit Klugheit nichts zu tun.
Sondern?

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SeppSchrot schrieb:
Soll jetzt nicht nach "armes MS" klingen. Aber gerade der Firefox hat ja gezeigt, dass sich gute Produkte immer noch und auch ohne gerichtliche Verfügung durchsetzen. (Ich benutze den seit einigen Wochen auch und zwar aus technischen Gründen und nicht ideologischen.)
Nur weil du jetzt den Firefox benutzt, hat das noch lange nichts mit durchsetzen zu tun. Ein Monopol ist eine marktbeherrschende Stellung - und das ist sogar massiv bei Browsern gegeben. Dass eine Randgruppe, eine absolute Minderheit, einen anderen Browser als den marktbeherrschenden verwendet, kann man wohl kaum "durchsetzen" nennen.
Mr. N schrieb:
Bashar schrieb:
Mr. N schrieb:
Natürlich wär das alles nicht nötig, wenn die Kunden klug genug wären, ein Betriebssystem zu verlangen, das interoperiert.
Sind sie aber nicht.
Das hat mit Klugheit nichts zu tun.
Sondern?

Desinteresse und Faulheit. Und das ist schlicht menschlich, kann den Benutzern also kaum zum Vorwurf gemacht werden.
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minhen schrieb:
Mr. N schrieb:
Bashar schrieb:
Mr. N schrieb:
Natürlich wär das alles nicht nötig, wenn die Kunden klug genug wären, ein Betriebssystem zu verlangen, das interoperiert.
Sind sie aber nicht.
Das hat mit Klugheit nichts zu tun.
Sondern?

Desinteresse und Faulheit. Und das ist schlicht menschlich, kann den Benutzern also kaum zum Vorwurf gemacht werden.
Ich bin auch ein Mensch und interessiere mich dafür.

Im Ernst, ich habe niemandem einen Vorwurf gemacht. Dass ein Gesetz nötig ist, um Microsoft zur Interoperabilität zu zwingen, finde ich allerdings trotzdem traurig.
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Mr. N schrieb:
Das hat mit Klugheit nichts zu tun.
Sondern?

Kunden wünschen die Merkmale A, B, C, in dieser Reihenfolge der Prioritäten. Microsoft liefert A und B, die Konkurrenz liefert B und C. Der Grund, warum Microsoft C nicht liefert, ist, dass das Interoperabilität mit Konkurrenzprodukten ermöglichen würde und den Marktanteil von Microsoft verringern würde. Obwohl das Microsoft-Produkt also schlechter ist, als es sein könnte, entspricht es doch immer noch mehr den Anforderungen, und wird deshalb gekauft.
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Bashar schrieb:
Mr. N schrieb:
Das hat mit Klugheit nichts zu tun.
Sondern?

Kunden wünschen die Merkmale A, B, C, in dieser Reihenfolge der Prioritäten. Microsoft liefert A und B, die Konkurrenz liefert B und C. Der Grund, warum Microsoft C nicht liefert, ist, dass das Interoperabilität mit Konkurrenzprodukten ermöglichen würde und den Marktanteil von Microsoft verringern würde. Obwohl das Microsoft-Produkt also schlechter ist, als es sein könnte, entspricht es doch immer noch mehr den Anforderungen, und wird deshalb gekauft.
Was liefert Microsoft, was die Konkurrenz nicht hat?
Microsoft wird gekauft, weil es üblich ist.
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minhen schrieb:
Nur weil du jetzt den Firefox benutzt, hat das noch lange nichts mit durchsetzen zu tun. Ein Monopol ist eine marktbeherrschende Stellung - und das ist sogar massiv bei Browsern gegeben. Dass eine Randgruppe, eine absolute Minderheit, einen anderen Browser als den marktbeherrschenden verwendet, kann man wohl kaum "durchsetzen" nennen.
Ich denke doch.
Der Firefox hat sich bei mir gegenüber den anderen Browsern durchgesetzt, weil er das, was ich brauche, am besten kann. Der Unterschied ist für mich groß genug gewesen, dass ich meine Faulheit überwinde und das Teil manuell runterlade und nachinstalliere. Er hat sich also durchaus (trotz der widrigen Umstände) durchsetzen können und da ist es doch egal, ob er jetzt zu 10, 20 oder 40% bei Statistikseiten registriert wird.
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Mr. N schrieb:
Was liefert Microsoft, was die Konkurrenz nicht hat?
Ist das ein Witz? Dann mach ich auch einen: Hüpfende Büroklammern.
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Bashar schrieb:
Mr. N schrieb:
Was liefert Microsoft, was die Konkurrenz nicht hat?
Ist das ein Witz? Dann mach ich auch einen: Hüpfende Büroklammern.
Was soll daran ein Witz sein? Die Frage ist wirklich berechtigt. Mich würde auch interessieren, was du glaubst, was die Benutzer für das Wichtigste halten und nur Windows bietet.
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minhen schrieb:
...was die Benutzer für das Wichtigste halten und nur Windows bietet.
stressfreier betrieb 'out-of-the-box', alles passt zusammen, keine konfigurationsorgien, für einsteiger leicht erlernbar, plug'n'play für fast alles, ...
was willst du mehr?

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Undertaker schrieb:
minhen schrieb:
...was die Benutzer für das Wichtigste halten und nur Windows bietet.
stressfreier betrieb 'out-of-the-box', alles passt zusammen, keine konfigurationsorgien, für einsteiger leicht erlernbar, plug'n'play für fast alles, ...
was willst du mehr?

Das bieten andere auch. Ich verweise auf Mac OS X und Ubuntu.
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Hihi, ja, bei OSX gibt's keine Konfigurationsorgien, weil man nichts konfigurieren kann

Abgesehen davon ist das kein Vergleich, ist schließlich nur auf Macs vorinstalliert.
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Mr. N schrieb:
Das bieten andere auch. Ich verweise auf Mac OS X und Ubuntu.
zumindest dieses ubuntu muss man selber installieren. windoofs ist schon drauf, wenn man 'nen PC kauft. und geh' mal in irgendeinen supermarkt und versuch' ein spiel für ubuntu zu kaufen - die regale sind voll mit windows-spielen. das sind alles dinge, die für den 08/15-user wichtig sind.

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minhen schrieb:
Bashar schrieb:
Mr. N schrieb:
Was liefert Microsoft, was die Konkurrenz nicht hat?
Ist das ein Witz? Dann mach ich auch einen: Hüpfende Büroklammern.
Was soll daran ein Witz sein? Die Frage ist wirklich berechtigt. Mich würde auch interessieren, was du glaubst, was die Benutzer für das Wichtigste halten und nur Windows bietet.
Wuerde mich auch interessieren. Lass mal sehen:
- Internet, kann Linux out of the box
- Browser hat man mit Linux
- Office ebenfals (mit OpenO/StarOffice)
- EMail ebensoDas wirklich einzige was fehlt sind Spiele und wenn man sich 5 min vorher informiert, dann hat man keine Probleme mit der Hardware. Mit der Zeit wird es aber immer besser mit der Hardware (AMD/ATI z.B. oeffnen jetzt ihre Hardwarespezifikation) und bei Spielen waehre es auch kein Problem, wuehrde es sich nur lohnen Spiele auch fuer Linux heraus zu bringen (das Henne/Ei-Problem).
Man muss aber sagen das es erst in den letzten Jahren gebessert hat und dank Ubuntu/Suse kann auch ein DAU ein Linux System benutzen. Ich selbst hatte auch vor paar Jahren ziemliche Schwierigkeiten mit Linux.
Wenn man sich aber vorstellt, das Linux 1992 das erste mal eingesetzt worden ist, hat es sich in den 15 Jahren ganz schoen was getan. Man muss ja auch bedenken das Linux nur ein Randdassein fuehrt und ganz schoen viele Schwierigkeiten von den Hardwareherstellern hatte und hat. MS hat ja schon seit DOS Zeiten den Markt beherrscht.
[quote=Undertaker]stressfreier betrieb 'out-of-the-box', alles passt zusammen, keine konfigurationsorgien, für einsteiger leicht erlernbar, plug'n'play für fast alles, ...[/quote]Aehm das war wohl ein Scherz?
- Internet funkt nicht "out-of-the-box"
- ebenso Sound und 3D Grafik
- kein Office installiert
- fuer plug'n'play muss man staendig einen Treiber bereit halten
Ein Ubuntu-System ist nach dem Installieren zu 99% betriebsbereit. Bei Windows muss man sich erstmal eine Stunde hinsetzen und die Treiber runterladen und installieren.Aber ich glaube du meinst einen PC den man vorkonfiguriert kauft? Dann kann man aber auch ein Linux-PC vorkonfiguriert kaufen.
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Undertaker schrieb:
was willst du mehr?
Etwas was nur Microsoft (bzw Windows) bietet und sonst keiner und dessen Existenz Bashar als unglaublich offensichtlich behauptet hat. Ich hätte also gerne genau das, was ich eigentlich gefragt hatte.
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DEvent schrieb:
- Internet, kann Linux out of the box
ach ja? wie ist das mit den ganzen dsl-routern und -modems usw? um sowas an eine linux-kiste zu frickeln, muss man sich schon ganz gut auskennen. die mitgelieferten anleitungen sind auch nur für windoofs. und wie ist es mit wlan? konfiguration des wpa-supplicanten, etc? noobs haben, was das angeht, unter linux keine chance.

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Undertaker schrieb:
DEvent schrieb:
- Internet, kann Linux out of the box
ach ja? wie ist das mit den ganzen dsl-routern und -modems usw? um sowas an eine linux-kiste zu frickeln, muss man sich schon ganz gut auskennen. die mitgelieferten anleitungen sind auch nur für windoofs. und wie ist es mit wlan? konfiguration des wpa-supplicanten, etc? noobs haben, was das angeht, unter linux keine chance.

Ubuntu Live-CD rein, lossurfen? Was willst du bitte konfigurieren?
Gut, ok, wenn der Treiber fuer die WLAN nicht da ist, hast du schlechte Karten. Aber ist das die Schuld von Linux oder die Schuld des Hardwareherstellers? Das gleiche fuer Windows, wenn der Hersteller keinen Treiber liefert hast du ebenso schlechte Karten.
Btw, man kauft sich halt ein Buch "Linux fuer Einsteiger". Wie hat man das damals mit Windows 3.11 gemacht? Irgendwo hat man sich damals auch ueber das TCP/IP informiert, wo man die Router-IPs eintragen musste. Man hat das doch nicht auch "einfach so" gewusst.
Das einzige was Linux und Windows unterscheidet, ist halt das man alles Konfiguration ueber Text-Dateien loest. Statt eines Dialoges hat man eben eine Textdatei (die /etc/dhcp3/dhclient.conf z.B.):
send host-name "<hostname>"; #send dhcp-client-identifier 1:0:a0:24:ab:fb:9c; #send dhcp-lease-time 3600; #supersede domain-name "fugue.com home.vix.com"; #prepend domain-name-servers 127.0.0.1; request subnet-mask, broadcast-address, time-offset, routers, domain-name, domain-name-servers, host-name, netbios-name-servers, netbios-scope; #require subnet-mask, domain-name-servers; timeout 30; #retry 60; #reboot 10; #select-timeout 5; #initial-interval 2; #script "/etc/dhcp3/dhclient-script";Ist so ziemlich das gleiche wie in einem Dialog-Fenster. retry, timeout, request usw...
Dies hat Vorteile: Man braucht keine grafische Umgebung, man braucht nur einen Texteditor. Die Nachteile sind halt das es nichts fuer DAUs ist. Nunja Linux wurde halt nicht fuer DAUs entwickelt. Und da sezten die Distributionen auf, die den DAUs eben eine GUI bieten fuer die gleichen Textdateien.
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DEvent schrieb:
Aber ist das die Schuld von Linux oder die Schuld des Hardwareherstellers? Das gleiche fuer Windows, wenn der Hersteller keinen Treiber liefert hast du ebenso schlechte Karten.
es geht ja nicht darum, wie man was hätte besser machen können, sondern wie die realität aussieht - und in der realität ist nun mal windows *wesentlich* einsteiger- und benutzerfreundlicher als linux.
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DEvent schrieb:
Nunja Linux wurde halt nicht fuer DAUs entwickelt.
das ist der knackpunkt und deshalb wird es auch niemals so eine verbreitung finden wie windoze.