Microsofts Einbuße
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scrontch schrieb:
Mr. N schrieb:
Eine marktbeherrschende Stellung sollte auch nicht genutzt werden um De-facto Kommunikationsstandards zu setzen, die nicht richtig kopierbar sind.
Die Meinung kann ich aber auch nicht teilen.
Das Dateiformat ist untrennbarer Bestandteil des Office-Produktes und es gibt keinen Grund warum dem Hersteller diesbezüglich irgenwelche Auflagen gemacht werden müssten.
Ob es sich dann als "De-fakto" Standard durchsetzt hängt einzig und allein vom Erfolg des Gesamtproduktes ab.
Und da Office nicht mit dem OS gebundelt wird greift der Einwand der erleichterten Marktzutrittsbremsen hier nicht.
Andere Konkurrenten hätten (und haben) sehr wohl eigene Formate anbieten können.Ein Dokumentenformat hat doch ein primäres Ziel: lesbar sein. Das will der Kunde. Microsoft aber nicht, weil es seine marktbeherrschende Stellung pflegen muss.
Falls Microsoft aber mit seiner ISO-Bestechung erfolgslos bleibt, könnte sich das Problem von selbst lösen.
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Für Dokumentenaustausch, gibt es seit ewigkeiten RTF von MS. Wer die RTF-Spezifikation gelesen hat, weiß das RTF offiziell als "Dokmenten-Austausch-Format" gedacht ist.
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Artchi schrieb:
Für Dokumentenaustausch, gibt es seit ewigkeiten RTF von MS. Wer die RTF-Spezifikation gelesen hat, weiß das RTF offiziell als "Dokmenten-Austausch-Format" gedacht ist.
Und es gibt den ISO/OASIS-Standard Open Document Format. Verwendet wird aber allermeistens .DOC.
Und wenn Microsoft mit seiner ISO-Bestechung erfolgreich sein sollte, gibt es bald auch den Pseudostandard, den nicht mal Microsoft wirklich unterstützt, namens Office Open XML.
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scrontch schrieb:
Die Meinung kann ich aber auch nicht teilen.
Das Dateiformat ist untrennbarer Bestandteil des Office-Produktes und es gibt keinen Grund warum dem Hersteller diesbezüglich irgenwelche Auflagen gemacht werden müssten.
Ob es sich dann als "De-fakto" Standard durchsetzt hängt einzig und allein vom Erfolg des Gesamtproduktes ab.
Und da Office nicht mit dem OS gebundelt wird greift der Einwand der erleichterten Marktzutrittsbremsen hier nicht.Dann nimm ein anderes Beispiel. Wer würde .WMA einsetzen, wenn nicht der Windows Media Player bei Windows dabei wäre und dieser im Default in .WMA rippen würde?
Es gab vorher schon MP3 und für geschützte Sachen gab es den Real-Player. Wenn Microsoft in einem Markt für PC Software nichts verdienen kann, macht es den Markt kaputt, indem es die Software für Windows verschenkt. Und automatisch nutzt (fast) jeder Das Format des "gefühlt geschenkten" Programms.
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Artchi schrieb:
Für Dokumentenaustausch, gibt es seit ewigkeiten RTF von MS.
die benutzung von m$-formaten zum dokumentenaustausch halte ich für keine gute idee.
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ProgChild schrieb:
[...] wenn nicht der Windows Media Player bei Windows dabei wäre[...]
Genau. Das ist der springende Punkt. Da bin ich doch wieder voll auf deiner Seite.
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Wo ist das Problem, dass ein Media Player bei Windows dabei ist? Regt ihr euch über Ubuntu auf, dass dort ein Media Player dabei ist? Oder bei Suse? Oder anderen Distributionen/Betriebssystemen? Ist doch lächerlich! Otto-Normaldau kennt evt. nur den WMP, auch weil er vielleicht kein Inet hat! Wie soll der Audiodateien abspielen, wenn kein einziger Mediaplayer bereits installiert ist?
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Naja, er soll ins Internet gehen und dort mittels GOPHER einen Webbrowser downloaden, denn den IE soll und darf MS nicht beilegen.
Nachdem er sich den Webbrowser runter geladen hat, darf sich der User endlich grafisch einen der vielen "besseren" Player aus dem Netz suchen. Denn einfach ein MP3 abzuspielen, darf ein WIndows mit einem MS-Player nicht. Weil MP3 nicht banal genug ist.Oh man... am Ende wird noch Windows verboten den Explorer (Shell) beizulegen, weil es da ja mittlerweile auch schon viele Alternativen gibt.
Achja, ich benutze gerne Notepad++. Was erlaubt sich MS eigentlich Notepad.exe beizulegen?
Wird alles im Sinne des Verbrauchers entschieden.
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Artchi schrieb:
Naja, er soll ins Internet gehen und dort mittels GOPHER einen Webbrowser downloaden, denn den IE soll und darf MS nicht beilegen.
Nachdem er sich den Webbrowser runter geladen hat, darf sich der User endlich grafisch einen der vielen "besseren" Player aus dem Netz suchen. Denn einfach ein MP3 abzuspielen, darf ein WIndows mit einem MS-Player nicht. Weil MP3 nicht banal genug ist.1. Der Computer-Zusammenbauer kann ja vorinstallieren, was er will (wenn man mal von so ekelhaften Dingen wie OEM-Verträgen absieht).
2. Es gibt noch etwas, das man CDs nennt, glaube ich.Artchi schrieb:
Wird alles im Sinne des Verbrauchers entschieden.
Ja, schließlich würde der Verbraucher keine so minderwertige Software wie den Internet Explorer (der kann ja nichtmal CSS!) wollen, wenn ihm die Minderwertigkeit bewusst wäre.
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Mr. N schrieb:
schließlich würde der Verbraucher keine so minderwertige Software wie den Internet Explorer (der kann ja nichtmal CSS!) wollen, wenn ihm die Minderwertigkeit bewusst wäre.
oder excel

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Apeman schrieb:
Mr. N schrieb:
schließlich würde der Verbraucher keine so minderwertige Software wie den Internet Explorer (der kann ja nichtmal CSS!) wollen, wenn ihm die Minderwertigkeit bewusst wäre.
oder excel

Schnell, was ist 77,1*850?

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Diamond schrieb:
Wo ist das Problem, dass ein Media Player bei Windows dabei ist? Regt ihr euch über Ubuntu auf, dass dort ein Media Player dabei ist? Oder bei Suse? Oder anderen Distributionen/Betriebssystemen? Ist doch lächerlich! Otto-Normaldau kennt evt. nur den WMP, auch weil er vielleicht kein Inet hat! Wie soll der Audiodateien abspielen, wenn kein einziger Mediaplayer bereits installiert ist?
Darum geht es ja garnicht.
Der Windows-Media-Player könnte ja auch ins Vorbis-Format rippen oder ins MP3-Format. Er könnte auch Real-Player-Dateien wiedergeben. Ich glaube nicht, dass sich Real großartig sperren würde, wenn man deren Codecs mit Windows Bundeln würde.
Aber er tut es nicht. Am besten macht er WMV und WMA. Und somit hat Microsoft sein eigenes Format durchgedrückt und damit das Geschäft von anderen Herstellern kaputt gemacht.
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Diamond schrieb:
Wo ist das Problem, dass ein Media Player bei Windows dabei ist? Regt ihr euch über Ubuntu auf, dass dort ein Media Player dabei ist? Oder bei Suse? Oder anderen Distributionen/Betriebssystemen? Ist doch lächerlich! Otto-Normaldau kennt evt. nur den WMP, auch weil er vielleicht kein Inet hat! Wie soll der Audiodateien abspielen, wenn kein einziger Mediaplayer bereits installiert ist?
Das ist wirklich Bloedsinn und da kann ich der EU nicht zustimmen. Einer Firma sollte man weder zwingen Software zu integrieren/nicht beizulegen oder zwingen ein spzielles Format in seinen Programmen zu unterstuetzen.
Das Problem ist, dass ich weder den MediaPlayer noch den IE oder gar den normalen Explorer deinstallieren und durch ein anderes Produkt ersetzen kann. Das Problem ist, dass die Firma durch eine beherschende Stellung auf einem Markt, eine beherschende Stellung auf einem anderen Markt erreicht.
Nur darum geht es, nicht ob MS-Office teuer ist, nicht ob .doc verbreitet ist.
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SeppSchrot schrieb:
DEvent schrieb:
SeppSchrot schrieb:
Nein!!!
Wieso nicht? Welchen Nachteil haettest du, wenn Win, Linux und Mac gleiche Marktanteile hatten?
Wie ich schon schrieb, es entspricht nicht dem Bedarf und wäre daher künstlich auferzwungen.
Wer redet davon den Marktanteil Staatlich kontrollieren zu wollen? Was mit MS geschient (bzw. geschehen sollte) passiert mit jeder Firma die das Kartellrecht bricht.
SeppSchrot schrieb:
Ich persönlich würde als Nachteil sehen, dass dann vermutlich mehr Softwarehersteller versuchen würden, ihre Produkte auf allen drei Plattformen anzubieten. Das würde aber heißen, dass sie nicht mehr auf die jeweiligen Stärken der Betriebssysteme eingehen könnten.
Kannst du mir da ein Beispiel nennen?