Warum gibts es soviel Freeware?



  • rüdiger schrieb:

    thordk schrieb:

    einerlei bedrohung. was open source nicht bieten kann sind wartungsverträge vom hersteller, garantie von funktionalität und sicherheit, leistungsmerkmale nach lastenheft usw. das bleibt immer noch professioneller software-entwicklung vorbehalten und das ist auch der bereich, wo das meiste geld gemacht wird.

    Ich verstehe den Sinn deines Beitrages nicht. Warum schließt Open Source nun professionelle Software Entwicklung aus?

    Ich denke was du sagen willst ist, dass wohl kaum jemand gratis Wartungsverträge, Garantien etc. erfüllen will. Da hast du verdammt recht mit. Aber das schließt ja nicht aus, dass das jemand gegen Bezahlung für Open Source Software macht und in der Tat leben viele Firmen im und um das Open Source Umfeld davon Wartungsverträge, Feature-Erweiterungen, Garantien etc. für Geld anzubieten.

    Das ist ja auch nichts verwerfliches und durchaus lukrativ. Daher schließt sich Open Source und Geld verdienen nicht aus. Open Source ermöglicht eher kleineren Firmen das Überleben. Man kann eben eine bestehende Code Base erweitern oder für seine Produkte benutzen.

    Open Source als Antikommerziell darzustellen geht einfach an der Realität vorbei.

    Apeman schrieb:

    und/oder den code für eigene programme ausschlachten (egal, ob die lizenz das erlaubt. es merkt ja doch keiner).
    🙂

    Das ist keine schlechte Idee. So konnte Dank Projekten wie GPL-Violations.org eine Menge Code durch Gerichtsurteile oder Vergleiche zu Open Source gemacht werden.

    nicht ohne grund hab ich das wort "open source" ne runde später wieder korrigiert.



  • rüdiger schrieb:

    So konnte Dank Projekten wie GPL-Violations.org....

    igitt, ein internationaler abmahnverein? wie ekelhaft 👎



  • Apeman schrieb:

    rüdiger schrieb:

    So konnte Dank Projekten wie GPL-Violations.org....

    igitt, ein internationaler abmahnverein? wie ekelhaft 👎

    Nix Abmahnverein. Die kümmern sich eben darum, dass das Recht armer und wehrloser Programmierer durchgesetzt wird, dass du wohl gerne mit Füßen trittst.

    @thordk
    jo, hatte ich erst gesehen, als ich meinen Beitrag schon abgeschickt hatte.



  • Tja es gibt halt wirkliche open source wie z.b. mit MIT oder BSD license, und dann gibt es 'opensource' die eher 'force free source' ist wie z.b. GPL, der es dann weniger darum geht open source zu foerdern als mehr closed source zu verhindern und sich z.b. in DRM einzumischen.



  • rapso schrieb:

    Tja es gibt halt wirkliche open source wie z.b. mit MIT oder BSD license, und dann gibt es 'opensource' die eher 'force free source' ist wie z.b. GPL, der es dann weniger darum geht open source zu foerdern als mehr closed source zu verhindern und sich z.b. in DRM einzumischen.

    GPL sichert nur bei größeren Projekten den Fortbestand als OpenSource, dafür ist es durchaus sinnvoll. Die GPL sichert verhindert genau das, was der OP befürchtet: Dass man die eigene Arbeit nicht "verschenkt" und irgendjemand anders sich damit bereichert, ohne der Community etwas zurückzugeben.

    Und "sich in DRM einzumischen"? Meinst Du die anti-tivoization-Klauseln? Lies sie bitte nochmal.



  • rüdiger schrieb:

    Apeman schrieb:

    rüdiger schrieb:

    So konnte Dank Projekten wie GPL-Violations.org....

    igitt, ein internationaler abmahnverein? wie ekelhaft 👎

    Nix Abmahnverein. Die kümmern sich eben darum, dass das Recht armer und wehrloser Programmierer durchgesetzt wird, dass du wohl gerne mit Füßen trittst.

    solche drecks-organisationen wie 'GPL-Violations.org' sind doch keinen deut besser als diese ganzen abmahner. erst scheinheilig die source codes veröffentlichen und wenn sich einer was herauskopiert, hat er gleich 'ne klage am hals? ne, GPL ist schrott. das hier
    --> http://sam.zoy.org/wtfpl/COPYING
    ist doch viel sympathischer.
    🙂



  • nman schrieb:

    rapso schrieb:

    Tja es gibt halt wirkliche open source wie z.b. mit MIT oder BSD license, und dann gibt es 'opensource' die eher 'force free source' ist wie z.b. GPL, der es dann weniger darum geht open source zu foerdern als mehr closed source zu verhindern und sich z.b. in DRM einzumischen.

    GPL sichert nur bei größeren Projekten den Fortbestand als OpenSource, dafür ist es durchaus sinnvoll. Die GPL sichert verhindert genau das, was der OP befürchtet: Dass man die eigene Arbeit nicht "verschenkt" und irgendjemand anders sich damit bereichert, ohne der Community etwas zurückzugeben.

    niemand hindert ein opensource projekt daran opensource zu bleiben nur weil andere das kommerziel nutzen. das sieht man an vielen MIT und BSD projekten.

    Und "sich in DRM einzumischen"? Meinst Du die anti-tivoization-Klauseln? Lies sie bitte nochmal.

    das spar ich mir sicherlich und vertraue auf heises redaktionelle qualitaet

    http://www.heise.de/open/artikel/68783 schrieb:

    Schon die Präambel bezieht eine eindeutige Position gegen die Verwendung von DRM-Systemen: "DRM ist grundsätzlich unvereinbar mit dem Zweck der GPL, die Freiheit der Anwender zu schützen"



  • rüdiger schrieb:

    Nix Abmahnverein. Die kümmern sich eben darum, dass das Recht armer und wehrloser Programmierer durchgesetzt wird, dass du wohl gerne mit Füßen trittst.

    🙂
    Also doch ein Abmahnverein.



  • Jester schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Nix Abmahnverein. Die kümmern sich eben darum, dass das Recht armer und wehrloser Programmierer durchgesetzt wird, dass du wohl gerne mit Füßen trittst.

    🙂
    Also doch ein Abmahnverein.

    Mensch, Jester, aber die mahnen doch fuer die guten Yedis gegen die Dunkle seite 🤡 , da kann man das nicht so generalisiert sagen.



  • Apeman schrieb:

    solche drecks-organisationen wie 'GPL-Violations.org' sind doch keinen deut besser als diese ganzen abmahner. erst scheinheilig die source codes veröffentlichen und wenn sich einer was herauskopiert, hat er gleich 'ne klage am hals?

    Klar, weil die Lizenzbedingungen von Haus aus klar waren. Wenn Du auf Deiner Website kommerzielle Software anbietest, wunderst Du Dich ja auch nicht, wenn dagegen vorgegangen wird.

    rapso schrieb:

    niemand hindert ein opensource projekt daran opensource zu bleiben nur weil andere das kommerziel nutzen. das sieht man an vielen MIT und BSD projekten.

    Bei denen die meisten im kommerziellen Rahmen erzielten Verbesserungen nicht an die Community zurückgegeben werden. Und dass sich Firmen völlig unbehindert bedienen können, ohne irgendwas zurückzugeben, hat zum Teil eben auch zur Folge, dass einige dieser Projekte unter massiven Finanzproblemen zu leiden haben. Die OpenBSD-Leute hätten letztes Jahr beinahe ihre Server nicht mehr bezahlen können, weil ihnen 20.000$ fehlten. Das konnte nur durch eine großangelegte Spendenaktion in der Community verhindert werden.

    rapso schrieb:

    das spar ich mir sicherlich und vertraue auf heises redaktionelle qualitaet

    Tja, Dein Fehler, mit dieser redaktionellen Qualität ist es heutzutage nicht allzuweit her.

    Aber mal selbst nachlesen: Hoppla, sogar Heise schreibt im von Dir zitierten Beitrag was dazu:

    http://www.heise.de/open/artikel/68783 schrieb:

    24.01.2006 20:27
    [...]
    Der erste Entwurf steht jetzt zur Diskussion.

    Aber wenn Dir 2nd-Hand-Informationen für Deine Vorurteile reichen, dann ist das schon ok.



  • Apeman schrieb:

    solche drecks-organisationen wie 'GPL-Violations.org' sind doch keinen deut besser als diese ganzen abmahner. erst scheinheilig die source codes veröffentlichen und wenn sich einer was herauskopiert, hat er gleich 'ne klage am hals? ne, GPL ist schrott.

    Nur weil der Source Code rausgerückt wird, heißt das nicht, dass er uneingeschränkt verwendbar ist. Sollten doch gerade Hardware Programmierer wie du wissen. Da ist doch Code unter NDAs keine Seltenheit.

    Aber was du machst ist dreckig und kriminell. Die Organisation setzt nur das Recht durch von Programmierern, die von Leuten wie dir abgezockt werden.

    Jester schrieb:

    Also doch ein Abmahnverein.

    Mahnen die überhaupt ab?

    rapso schrieb:

    niemand hindert ein opensource projekt daran opensource zu bleiben nur weil andere das kommerziel nutzen. das sieht man an vielen MIT und BSD projekten.

    Klar. Aber die GPL sorgt eben dafür, dass die Verbesserungen wieder dem Projekt zu gute kommen.



  • nman schrieb:

    rapso schrieb:

    niemand hindert ein opensource projekt daran opensource zu bleiben nur weil andere das kommerziel nutzen. das sieht man an vielen MIT und BSD projekten.

    Bei denen die meisten im kommerziellen Rahmen erzielten Verbesserungen nicht an die Community zurückgegeben werden. Und dass sich Firmen völlig unbehindert bedienen können, ohne irgendwas zurückzugeben, hat zum Teil eben auch zur Folge, dass einige dieser Projekte unter massiven Finanzproblemen zu leiden haben. Die OpenBSD-Leute hätten letztes Jahr beinahe ihre Server nicht mehr bezahlen können, weil ihnen 20.000$ fehlten. Das konnte nur durch eine großangelegte Spendenaktion in der Community verhindert werden.

    huh, da merkt dann wohl jemand dass echte open source nichts mit geldverdienen gemein hat.
    Und Firmen bedienen sich der GPL projekte andauernt ohne was zurueck zu geben, nur die wenigsten, die dann wirklich am source arbeiten, muessen was zurueckgeben. du kannst dir aber leicht denken dass z.b. 99% der nutzer von der GCC 0,0 zurueck geben. und das ist bei fast allen die die software nutzen so, nur die leute die programmieren tritt es in den sack.

    das spar ich mir sicherlich und vertraue auf heises redaktionelle qualitaet

    Tja, Dein Fehler, mit dieser redaktionellen Qualität ist es heutzutage nicht allzuweit her.

    Aber mal selbst nachlesen: Hoppla, sogar Heise schreibt im von Dir zitierten Beitrag was dazu:

    http://www.heise.de/open/artikel/68783 schrieb:

    24.01.2006 20:27
    [...]
    Der erste Entwurf steht jetzt zur Diskussion.

    Aber wenn Dir 2nd-Hand-Informationen für Deine Vorurteile reichen, dann ist das schon ok.

    jup reicht mir, wenn ich mir fuer jeden misst alles selbst durchlesen muesste z.b. die ganzen patente die die opensource gemeinde anprangert, waere ich zu lebzeiten nicht fertig.



  • rapso schrieb:

    Mensch, Jester, aber die mahnen doch fuer die guten Yedis gegen die Dunkle seite 🤡 , da kann man das nicht so generalisiert sagen.

    Genau darauf wollte ich hinaus. 🙂
    Und was haben die Yetis damit zu tun?



  • rapso schrieb:

    Jester schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Nix Abmahnverein. Die kümmern sich eben darum, dass das Recht armer und wehrloser Programmierer durchgesetzt wird, dass du wohl gerne mit Füßen trittst.

    🙂
    Also doch ein Abmahnverein.

    Mensch, Jester, aber die mahnen doch fuer die guten Yedis gegen die Dunkle seite 🤡 , da kann man das nicht so generalisiert sagen.

    Selbst wenn: Abmahnungen sind von der Idee her ja nicht schlecht. Sie ersparen den Gang über ein Gericht, wenn der abgemahnte einsichtig ist. Dies verhindert Bürokratie und lange Wartezeiten.

    Abmahnungen sind nur schlecht, weil damit mittlerweile auch privat Personen abgemahnt werden können und die Abmahnungen zu wenig reguliert sind.

    Wenn LIDL eine Abmahnung bekommt, weil sie Source Code geklaut haben, ist das doch eine legitime Sache. Das böse ist, wenn Heinz Mustermann eine Abmahnung bekommt, weil er kein Impressum auf seiner Dackel-Vereins-Homepage hat.

    Ganz zu schweigen davon, dass ich nicht weiß ob gpl-violations.org Abmahnungen verschickt und außerdem ist es kein Verein :p



  • rapso schrieb:

    huh, da merkt dann wohl jemand dass echte open source nichts mit geldverdienen gemein hat.

    warum das?

    rapso schrieb:

    Und Firmen bedienen sich der GPL projekte andauernt ohne was zurueck zu geben,

    was dann wohl illegal wäre.

    rapso schrieb:

    nur die wenigsten, die dann wirklich am source arbeiten, muessen was zurueckgeben. du kannst dir aber leicht denken dass z.b. 99% der nutzer von der GCC 0,0 zurueck geben. und das ist bei fast allen die die software nutzen so, nur die leute die programmieren tritt es in den sack.

    Was meinst du mit "nutzer"? Gerade GCC ist doch nur so gut, weil zahlreiche Firmen ihr Wissen und ihre Erweiterungen an das Projekt zurück gegeben haben.



  • rüdiger schrieb:

    rapso schrieb:

    huh, da merkt dann wohl jemand dass echte open source nichts mit geldverdienen gemein hat.

    warum das?

    weil der source kostenlos erhaeltlich ist. nur ein idiot wuerde somit dafuer bezahlen wenn es sonst kostenlos ist... btw. ich spreche hier ueber die software, nicht die grossmutti die dann noch mit kaeksen vorbei kommt, $100 pro kaeks.

    rapso schrieb:

    Und Firmen bedienen sich der GPL projekte andauernt ohne was zurueck zu geben,

    was dann wohl illegal wäre.

    nein, ich sehe darin nicht illegales gcc zu nutzen.

    rapso schrieb:

    nur die wenigsten, die dann wirklich am source arbeiten, muessen was zurueckgeben. du kannst dir aber leicht denken dass z.b. 99% der nutzer von der GCC 0,0 zurueck geben. und das ist bei fast allen die die software nutzen so, nur die leute die programmieren tritt es in den sack.

    Was meinst du mit "nutzer"? Gerade GCC ist doch nur so gut, weil zahlreiche Firmen ihr Wissen zurück gegeben haben.

    welche firma die gcc _nutzt_ muss ihr wissen zurueckgeben?



  • rapso schrieb:

    rüdiger schrieb:

    rapso schrieb:

    huh, da merkt dann wohl jemand dass echte open source nichts mit geldverdienen gemein hat.

    warum das?

    weil der source kostenlos erhaeltlich ist. nur ein idiot wuerde somit dafuer bezahlen wenn es sonst kostenlos ist... btw. ich spreche hier ueber die software, nicht die grossmutti die dann noch mit kaeksen vorbei kommt, $100 pro kaeks.

    Ich kann dir nicht ganz folgen.

    rapso schrieb:

    nein, ich sehe darin nicht illegales gcc zu nutzen.

    [...]

    welche firma die gcc _nutzt_ muss ihr wissen zurueckgeben?

    Kommt drauf an, was du mit nutzen meinst. Nutzen im Sinne von Code erweitern oder nutzen im Sinne von einfach kompilieren?



  • Die Überschrift war ja "Warum gibts es soviel Freeware?". Und dann wurde gleich wieder free und open source gemischt. Hinter vielen Opensource Projekten steckt viel Geld und große Firmen. Nur weil der Quellcode veröffentlicht wird, muss das noch nicht heißen, dass Arbeitsplätze vernichtet werden. Wenn man für SAP Systeme kundenspezifische Erweiterungen schreibt, gibt man immer seinen Code weitergeben, weil das System so gebaut ist. Trotzdem gibt es viele Leute die damit viel Geld verdienen, auch wenn die Firmen später die Weiterentwicklung/Wartung übernehmen.



  • rapso: Deine Argumentation ist lediglich unzusammenhängender FUD, wenn Du es nicht für angemessen hältst, Dich vor einer Diskussion ein wenig zu informieren, dann erübrigt sich selbige.

    mmmmmm schrieb:

    Die Überschrift war ja "Warum gibts es soviel Freeware?". Und dann wurde gleich wieder free und open source gemischt.

    Exakt. Und da die FOSS-Diskussion wiedermal zu nichts führt, wäre es vmtl. sinnvoll, zum Threadtitel zurückzukehren.



  • rüdiger schrieb:

    Apeman schrieb:

    solche drecks-organisationen wie 'GPL-Violations.org' sind doch keinen deut besser als diese ganzen abmahner. erst scheinheilig die source codes veröffentlichen und wenn sich einer was herauskopiert, hat er gleich 'ne klage am hals? ne, GPL ist schrott.

    Nur weil der Source Code rausgerückt wird, heißt das nicht, dass er uneingeschränkt verwendbar ist. Sollten doch gerade Hardware Programmierer wie du wissen. Da ist doch Code unter NDAs keine Seltenheit.

    das kannst du nicht vergleichen. ein NDA ist ein bewusst geschlossener vertrag. wenn man sich codes aus dem internet saugt (die sich auch noch voller hohn 'freie software' nennen), dann sind sich die meisten der tragweite des somit aufgezwungenen deals erstmal gar nicht bewusst. es erinnert mich an haustürverkäufe, lockvogelangebote und ähnliche praktiken unlauteren wettbewerbs. ich finde es traurig, dass so'n mist wie die 'GPL' in D vor gerichten anerkannt wird 👎


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