Umfragen von Fernsehsendern - representativ?
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Umfrage: Wie reprenstativ sind Umfragen aus Nachrichtensendungen?
Auswahl Stimmen Prozent sehr 0 0.0% bedingt 16 51.6% gar nicht 15 48.4% Während ich heute Explosiv auf RTL gesehen habe, ist mir mal wieder aufgefallen, wie unpresentativ diese selbstgemachten Umfragen von irgendwelchen Sendern sind. Es ging um eine Tanzart (Crumpen) und wie bekannt diese in Deutschland ist. Heraus kam bei einer Befragung von einer Zielgruppe im Alter zwischen 25-60, dass das niemand kennt. Ist ja auch kein wunder, wenn diese Art besonders bei Jugendlichen und nicht bei Erwachsenen beliebt ist. Das hat mir mal wieder gezeigt, wie schlecht so etwas scheinbar gemacht wird.
Meine Frage bezieht sich allerdings nicht auf diese Sendung, sondern allgemein darauf, wie ihr das empfindet. Wie empfindet ihr Umfragen von/aus den Nachrichtensendungen?
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Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast. Das gilt auch für Umfragen

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Jop, mache ich auch nicht

Ich will nur mal sehen, ob ihr das auch so macht
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Ist doch eh alles gelogen.
Bestimmt nicht alles, aber vieles, damit der Nachrichtensender wenigstens etwas zeigen kann.
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Natürlich nehmen die auch igrendein Schwachsinn in die Sendung, nur um auf die richtige Zeit zu kommen. Bloß ob das bei Umfragen sein muss, zumal so was für einige Meinungsbildend ist, ist fraglich.
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BitWax schrieb:
Es ging um eine Tanzart (Crumpen) und wie bekannt diese in Deutschland ist. Heraus kam bei einer Befragung von einer Zielgruppe im Alter zwischen 25-60, dass das niemand kennt. Ist ja auch kein wunder, wenn diese Art besonders bei Jugendlichen und nicht bei Erwachsenen beliebt ist. Das hat mir mal wieder gezeigt, wie schlecht so etwas scheinbar gemacht wird.
Ich verstehe nicht, wieso die Umfrage, aus diesem Faktum heraus, unrepräsentativ sein soll. Es ist doch nichts falsch daran, wenn das eben die Zielgruppe war.
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Nein, die Umfrage an und für sich fand einfach auf der Straße statt, hatte so gesehen also keine Zielgruppe. Es wurden eben nur Leute in diesem Alter gefragt, es war aber nicht festgelegt. Ansonsten hast du natürlich recht, aber wie gesagt meine Umfrage bezieht sich allgemein auf solche Umfragen.
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Bei Umfragen im "Wie viele Leute kennen XYZ?"-Typ kann man aber recht wenig falschmachen, dafür braucht man einfach einen Studenten, der "Das ist blablabla." von "nein" unterscheiden kann (und mal Mathe hatte), einen Block, einen Stift und evtl. einen Taschenrechner. Gut, wissenschaftlichen Kriterien hält sowas sicher nicht stand, aber Tendenzen und Trends bin ich geneigt, zu glauben.
Eine richtige, wissenschaftliche Umfrage zu machen, ist dagegen wirklich Arbeit (Entwurf einen korrekten Fragebogens mit Kontrollpunkten, Auswahl der Testgruppe, statistische Filterkriterien und Auswertung ...).
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BitWax schrieb:
Nein, die Umfrage an und für sich fand einfach auf der Straße statt, hatte so gesehen also keine Zielgruppe. Es wurden eben nur Leute in diesem Alter gefragt, es war aber nicht festgelegt. Ansonsten hast du natürlich recht, aber wie gesagt meine Umfrage bezieht sich allgemein auf solche Umfragen.
Weiß hier überhaupt jemand was eine repräsentative Stichprobe ist? Das ist nämlich nicht zwangsläufig eine Stichprobe welche die Grundgesamtheit abbildet.
Repräsentativität, bedeutet das es erlaubt ist von der Stichprobe auf die Grundgesamheit einen Schluss zu ziehen in dem Sinne das eine Statistik (meist Mittelwert) vernünftig geschätzt werden kann. Vernünftig heisst das der Schätzer erwartungstreu ist und eine geringe Varianz aufweist.
Und wenn man nur eine einzige Frage beantwortet haben möchte heisst das noch nicht das die Umfrage nicht repräsentativ oder unwissenschaftlich ist. Eine Erhebung nach wissenschaftlichen Standards folgt so ziemlich einer immer gleichen Abfolge von Tätigkeiten. Ich zähl die mal kurz auf.1. Fragestellung
2. Festlegung der Grundgesamtheit
3. Festlegung der Untersuchungsgesamtheit
4. Festlegung der Erhebungstechnik
5. Versuchsdesign, Fragebogendesign
6. Durchführung der Erhebung
7. Datenmanagement
8. statistische Analyse
9. Dokumentation und Präsentation der ErgebnisseSo zurück zu den Fernsehumfragen, man kann überhaupt nicht sagen ob nicht vorher Punkt 1 bis 5 durchgeführt wurde und nach der Erhebung 7-8, das stellt auch den ersten Kritikpunkt dar, die Methode bleibt hier im Dunkeln. Die Durchführung ist der zweite Kritikpunkt, wenn es sich um eine willkürliche Auswahl handelt, dann sind die Ergebnisse sowieso nicht wirklich ernstzunehmen.
Es wird sich bei solchen Straßenumfragen, wenn sie wenigstens etwas ernsthaft angehaucht sind zumindest um eine typische Auswahl handeln. Da das eine Erhebungstechnik ist die nicht auf einem Zufallsprinzip beruht sind die Ergebnisse kritisch zu beäugen, du kannst keine Konfidenzintervalle oder ähnliches ermitteln. Das heisst aber nicht das sie nicht repräsentativ sein kann! Dann muss man sicher noch die Art und Weise der Interviews kritisieren (wenn die einen mit Kamera überrennen) usw. Allgemein sind solche Fernsehumfragen kritisch zu betrachten, wenn es um eine wissenschaftliche Auswertung geht. Für was sie aber ganz okay sind, sind "Tendenzen" zu erfassen. Man kann das mit Interesse verfolgen sollte aber trotzdem vorsichtig sein.tt
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Daniel E. schrieb:
Bei Umfragen im "Wie viele Leute kennen XYZ?"-Typ kann man aber recht wenig falschmachen, dafür braucht man einfach einen Studenten, der "Das ist blablabla." von "nein" unterscheiden kann (und mal Mathe hatte), einen Block, einen Stift und evtl. einen Taschenrechner. Gut, wissenschaftlichen Kriterien hält sowas sicher nicht stand, aber Tendenzen und Trends bin ich geneigt, zu glauben.
Und dann mußt du dir natürlich noch Gedanken machen, wo du diesen Studenten hinschickst. Wenn du die Frage "Kennen Sie HTML?" einmal in einer Informatik-Vorlesung und einmal im Altersheim loslässt, werden sich die Ergebnisse schon unterscheiden

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Am besten sind die von RTL in Auftrag gegebenen Forsa Umfragen... wir haben 1000 Leute befragt und das Ergebnis auf die dt. Bevölkerung hochgerechnet... ne is schon klar, jedes Ergebnis *81Mio. oder was.
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Diamond schrieb:
Am besten sind die von RTL in Auftrag gegebenen Forsa Umfragen... wir haben 1000 Leute befragt und das Ergebnis auf die dt. Bevölkerung hochgerechnet... ne is schon klar, jedes Ergebnis *81Mio. oder was.
*81Tsd, weil sind ja schon Tausend Leute.
