Deutschland, die Vergangenheit und Fußball
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Ein wenig OT:
Marc++us schrieb:
Die interessante Frage, die noch keiner aufgeworfen hat, wäre doch, ob die Existenz von doppelter Staatsbürgerschaft nicht zu hinterfragen wäre. Offensichtlich schafft dieses Kunstprodukt bei kritischen Fällen mehr Konflikte, als es eigentlich löst. Eine doppelte Staatsbürgerschaft ist eine unnatürliche Sache, weil man nicht wirklich Bürger(!) zweier Staaten sein kann.
Viele Einwanderer insbesondere in zweiter oder dritter Generation fühlen sich beiden Kulturen zugehörig und dieses Gefühl findet im Paß seine "offizielle" Bestätigung. Da jemanden zuzwingen eine von beiden abzulegen oder gar abzuerkennen, ist IMHO ein schwerwiegender Eingriff in seine Identität.
Eine Staatsbürgerschaft ist halt so viel mehr als nur Wahlrecht und Wehrdienst.
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Dann wiederhole ich mich selbst noch einmal, offensichtlich hast Du meinen Beitrag nicht gelesen:
Marc++us schrieb:
Naja, offensichtlich ja nicht. Er kann nicht handeln wie ein Deutscher, weil er dafür als Iraner bestraft wird. Er kann aber auch nicht handeln wie ein Iraner, weil er sich dafür in Deutschland gesellschaftliche Probleme einhandelt. Für mich sieht es so aus, wie wenn er zwar zwei Staatsbürgerschaften hat, aber am Ende in keinem Staat richtig Bürger ist. Er hat weniger Staatsbürgerschaft, als jemand mit nur einem Pass.
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Hier und da wird es sicherlich Konflikte geben, wie auch dieser Fall zeigt. Aber warum sollte der Staat und nicht die Person selber entscheiden, wann es zuviel für sie wird.
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Heute entscheidet ja der Staat, und nicht die Person. Schließlich bekommt man die 2. Staatsbürgerschaft nachgeworfen. Früher mußte man explizit eine Auswahl treffen, man wurde gezwungen seine eigene individuelle Entscheidung zu treffen. Jetzt hat der Staat aber entschieden "alt genug? hier geboren? hier, kannst sie haben, vielleicht kannst Du sie ja mal brauchen." Es findet weder eine Identifikation noch eine bewußte Entscheidung im heutigen Verfahren statt.
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Mal so zum Ablauf der Diskussion hier:
scrub schrieb:
Raffst Du es heute noch?
scrub schrieb:
Ach komm, mach Dich nicht lächerlich. Die Erpressung manifestiert sich klipp und klar in den iranischen Gesetzen, während Du hier hypothetisches Gefasel verzapfst.
CarstenJ schrieb:
Diese Aussage ist mehr als Quatsch
this->that schrieb:
Die Aussage von rüdiger ist in der Tat Quatsch (da kann wohl jemand nicht einen Fehler eingestehen;)
Vielleicht können sich manche hier nicht mehr daran erinnern, auf welche _Art und Weise_ man Diskussionen führen sollte (Lernstoff der Grundschule).
*Die Meinung eines anderen nicht zu teilen, ist eine Sache, diese "andere" Meinung aber grundsätzlich nicht zu respektieren ist in meinen Augen nicht ok.
*
Google: richtig diskutieren~Ich fasse mir da auch durchaus an die eigene Nase(Anm. d. Red.)~
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Ich habe klar dargelegt, daß es NICHT SEINE Einstellung ist. Darauf bekam ich als Antwort "ja, mhm, also ist es seine Einstellung blabla".
Das ist keine andere Meinung, daß ist ein Ignorieren von ... Fakten? Richtig, das respektiere ich nicht.
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scrub schrieb:
Ich habe klar dargelegt, daß es NICHT SEINE Einstellung ist. Darauf bekam ich als Antwort "ja, mhm, also ist es seine Einstellung blabla".
Das ist keine andere Meinung, daß ist ein Ignorieren von ... Fakten? Richtig, das respektiere ich nicht.

Schon gut. Ich geb's auf
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Marc++us schrieb:
Die interessante Frage, die noch keiner aufgeworfen hat, wäre doch, ob die Existenz von doppelter Staatsbürgerschaft nicht zu hinterfragen wäre. Offensichtlich schafft dieses Kunstprodukt bei kritischen Fällen mehr Konflikte, als es eigentlich löst. Eine doppelte Staatsbürgerschaft ist eine unnatürliche Sache, weil man nicht wirklich Bürger(!) zweier Staaten sein kann.
du sagst doch selbst, der iran ist eine absurdität - es geht gar nicht darum, ob deutschland ihm eine zweite staatsbürgerschaft gibt, die bedingung zb. wäre, dass er auf die alte verzichtet oder so. es würde dann um die gesetzgebung im iran gehen und wenn sie meinen, jeder hätte die staatsbürgerschaft, dessen eltern (wahrsch. vater) die staatsbürgerschaft hatte, dann *kann* er gar nicht nur eine haben. das hat nichts mit
Marc++us schrieb:
Heute entscheidet ja der Staat, und nicht die Person. Schließlich bekommt man die 2. Staatsbürgerschaft nachgeworfen. Früher mußte man explizit eine Auswahl treffen, man wurde gezwungen seine eigene individuelle Entscheidung zu treffen. Jetzt hat der Staat aber entschieden "alt genug? hier geboren? hier, kannst sie haben, vielleicht kannst Du sie ja mal brauchen." Es findet weder eine Identifikation noch eine bewußte Entscheidung im heutigen Verfahren statt.
zu tun.
aber das ist nur der formelle teil. darüber hinausgehend hat er immer noch eine familie im iran, die "absurderweise" belangt werden könnte, selbst wenn er kein iranischer staatsbürger mehr wäre. würde er einfach aufhören, iraner zu sein, wenn er eine deutsche staatsbürgerschaft bekommt? er wäre wohl genauso in einer zwischenwelt zwischen deutschland und iran ("weniger als eine staatsbürgerschaft") drin. diesen status kann man nicht eliminieren, man kann ihn höchstens (und bestenfalls) anerkennen.
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scrub schrieb:
Ich habe klar dargelegt, daß es NICHT SEINE Einstellung ist. Darauf bekam ich als Antwort "ja, mhm, also ist es seine Einstellung blabla".
Das ist keine andere Meinung, daß ist ein Ignorieren von ... Fakten? Richtig, das respektiere ich nicht.
und das hast du schön lautstark zur sprache gebracht:
scrub schrieb:
Das tut er aber nicht, verflucht noch mal!!!
und das im dritten beitrag, in dem es noch gar nicht über einstellung: du hast davor nur das wort "überzeugung" verwendet und rüdiger hat ganz unabhängig davon allein die fakten (er verweigert auf grund nationalität, ... etc.) als ausgangsüberlegung genommen. anstatt die beiden ebenen (die subjektive, von der du ausgehst und die faktische, von der rüdiger die sache sieht) zusammen zu bringen, verfluchst du ihn. klar, dass ihr hier nicht mehr auf einen grünen zweig kommen werdet. vielleicht einfach ganz aus der diskussion raushalten?
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queer_boy schrieb:
du hast davor nur das wort "überzeugung" verwendet und rüdiger hat ganz unabhängig davon allein die fakten (er verweigert auf grund nationalität, ... etc.) als ausgangsüberlegung genommen.
Es _sind_ aber nunmal keine Fakten! Klar, wir können Schwachsinn behaupten und dann darauf aufbauend diskutieren.
anstatt die beiden ebenen (die subjektive, von der du ausgehst und die faktische, von der rüdiger die sache sieht) zusammen zu bringen, verfluchst du ihn.
Ich hatte in dem Beitrag davor, den Du hier leider nicht mitbringst, klar dargelegt, wie die Fakten sind. "Er riskiert Strafverfolgung, wenn er danach in den Iran einreist" - das ist ein offensichtliches Faktum. Das ruediger dann sogleich ignoriert hat.
"verflucht nochmal" ist im Übrigen eine Floskel, mit der eigentlich nicht zum Ausdruck gebracht werden soll, daß ein so Angesprochener damit verflucht werden soll. Eher seine Ignoranz.
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Also mal für die welche folgendes sagen: "Ein "Jemand sollte nicht erpressbar sein und sich nicht erpressen lassen". Zu diesem Fall: Dann soll er auf die Nationalmannschaft verzichten.
Meine Meinung:
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland soll zurücktreten den sie ist erpressbar. Wie viel Lösegeld wurde bereits für Geiseln bezahlt. Wer bezahlt muss damit rechnen das es weiter geht.Wenn ich die Wahl hätte ob meine Familie eingesperrt wird nur weil ich 90 Min Fussball spiele wäre meine Entscheidung nicht eine einzige Überlegung Wert. Der Zentralrat der Juden mischt sich sehr oft in die belange der Regierung ein und somit läßt sich die Regierung (Vergangenheit ist leider noch immer nicht Vergangenheit den man tut alles dafür um sie immer und immer und immer wieder aufzuwärmen) auch Erpressen. (Sinng.: Wert ihn aus der Mannschaft oder Deutschland ist ein Land von Nazis)
Ganz klar für mich. Er handelt im Sinne seiner Familie richtig. Er hat die Möglichkeit nicht mehr in den Iran zu fahren. Seine Familie ist dort und hat nicht so einfach die Möglichkeit auszureisen.