Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen?
-
Nobuo T schrieb:
minhen:
Haeltst du mich ernsthaft fuer so ... unfaehig ..., dass ich die Herstellerseite nicht finden konnte und nicht verschiedene Schreibweise in dieser adept-Suche ausprobieren habe?Erstens habe ich gesagt, dass du den Programmnamen spätestens hättest wissen sollen, nachdem du die Herstellerseite gefunden hast. Dann habe ich dir unterstellt, dass du von dort die "Evaluation Binaries" heruntergeladen hättest. Beides impliziert ziemlich eindeutig, dass du die Herstellerseite gefunden hast. Meinst nicht? Zweitens hast du keine verschiedenen Schreibweisen in der Suche ausprobiert, denn bei "qtiplot" wird das Programm von adept gefunden. Eben ausprobiert. Genau genommen hättest du sogar nur "qti" eingeben müssen.

Und drittens muss ich schon sagen, dass ich das Verhalten hier recht arm finde. Ich verwende im täglichen Einsatz kein Linux und habe hier Ubuntu lediglich in einer VM als "Experiment" laufen. Aber sobald man ankommt und die Dinge schlicht beim Namen nennt, ist man trotzdem sofort ein "arroganter Linux Benutzer" oder "Penguin-Juenger".

Das ist doch arm. Spricht aber Bände ...
-
asdfsdf schrieb:
linux != windows.
Wie wahr, wie wahr.
-
...Zuerst Nachboren, dann Fixierung auf irgendeinen Fehler, den der Benutzer evtl. gemacht haben koennte (ja, kann sein, keine Ahnung wo - ich meine immer noch 3 Buchstaben tippen zu koennen), gefolgt von latenten Beleidigungen und Unterstellung von Unfaehigkeit, um zu guter Letzt noch zuenftig ein paar Haare zu spalten (was bitte macht das fuer einen Unterschied, ob ich nun das Bedienen von apt-* oder das Auswaehlen von Servern aus einer Liste im Zusammenhang mit diesen Programmen frei mit dem Adjektiv "schimpansensicher" zitiere?)
Ja, das hat wahrlich Niveau. Ihr seid echt schon ziemlich 1337.
-
asdfsdf schrieb:
sudo sollte jedem linux nutzer geläufig sein. gedit kann man durch den lieblingseditor ersetzen. und /etc/X11/xorg.conf sollte halt jedem bekannt sein.
Das ist damit wohl die Antwort auf die Frage des Threaderstellers: Was hindert ein Betriebssystem wie Linux daran sich durchzusetzen?
-
Witzig finde ich, dass Vista hier als soviel benutzerfreundlich angesehen wird.
Hat schon irgendwer hier mal versucht eine Dateierweiterung zu löschen? Ich glaub kaum denn die offizielle MS Vista Lösung lautet:
Start => Run => regedit => Ratten welcher Eintrag was tut
Das nenne ich Innovation.Wer unter Vista das endlose Plattengeratter abstellen will braucht auch Detailwissen. services.msc sollte bekannt sein und auch wie denn die Übeltäter heißen.
Oft kommt Vista auch noch mit irgend so einer Norton Tollware (die die einen alle 10 Sekunden auffordern das Abo zu verlängern). Bis man diese Scheiße los ist hat man auch ein paar Haare weniger! Hab auch schon erlebt, dass "preinstalled" Versionen während der Installation einen Bluescreen verursacht haben noch bevor man irgendetwas eingeben konnte. Stellt euch doch nur mal den DAU mit so einem Computer vor! Einen Knopfdruck und Bluescreen.
Witzig wird es auch wenn ein DAU anfängt mit einem für WinXP geschrieben Texteditor eine Ini Datei in Program Files zu verändern. Ich sag nur : Virtual Store.
Bei Ubuntu ist zwar auch nicht alles problemlos abgelaufen aber alle Konfigurationen sind zugänglich und dokumentiert und bei Problemen gibt es Foren die helfen. Bei Vista muss man sich erstmal durch einen Haufen von Payware wühlen um ein Programm zu erhalten das Dateierweiterungen löschen kann. Support ist praktisch inexistent.
-
Nobuo T schrieb:
was bitte macht das fuer einen Unterschied, ob ich nun das Bedienen von apt-* oder das Auswaehlen von Servern aus einer Liste im Zusammenhang mit diesen Programmen frei mit dem Adjektiv "schimpansensicher" zitiere?
Das eine habe ich gesagt, das andere nicht. Damit unterstellst Du mir, ich würde die Bedienung von apt-get als genauso einfach ainstufen wie die erwähnte Serverauswahl.
Zudem hast Du Deiner eigenen Beurteilung zufolge "Frust abgelassen". Ne tolle Ebene, gell?
Die Auswahlliste mit Servern gibts sogar schon bei Debian. Da vermute ich einfach mal, daß dieser Teil der Installation bei Ubuntu _noch_ einfacher ist.
Und das einfache draufklatschen einer .exe und anschließende sofortige Lauffähigkeit ist doch bei Windows wirklich nicht selbstverständlich, oder?Desweiteren gibt es anscheinend ein QtiPlot-Paket, das Du einfach installieren kannst. Also kannst Du es insbesondere finden. Also ist es wahrscheinlicher, einen Fehler auf Deiner Seite zu sehen, als "Frust abzulassen" und pauschal "Linux-typische Krankheiten" anzuprangern.
-
Sicher, die komplexeren Sachen sind (auch) ein Krampf unter Windows, aber die einfachen Dinge sind einfach einfach

Sicherlich würde hier auch niemand eine Windows-Version als perfekt bezeichnen, aber es geht ja um die Schwächen von Linux, warum es sich auf dem Desktop-Markt nicht durchsetzt. Und da ist die Antwort halt: Weil viele Dinge, die unter Windows einfach sind, unter Linux die Konsole oder Fachwissen erfordern.
-
scrub schrieb:
Und das einfache draufklatschen einer .exe und anschließende sofortige Lauffähigkeit ist doch bei Windows wirklich nicht selbstverständlich, oder?
Doch, das geht sogar sehr oft. Zip entzippen, exe ausführen, fertig. Fast alle Programme laufen auf diese Weise, sogar die die mit einem Installer kommen.
-
Sehr geehrtes Prekariat,
mir ist ihre soziale Lage und die Absenz jeglicher Eigeninitiative bekannt und ich verstehe auch, dass dadurch die Nutzung von alternativen,quelloffenen Betriebssystemen praktisch unmöglich ist. Jedoch belästigt mich hierbei ihr Eifer, dauernd äußerst subjektive Kommentare zu einem Thema abzugeben, über das sie eindeutig nicht das nötige Wissen besitzen.
Würden sie bitte unterlassen solches Verhalten an den Tag zu legen? Danke.
-
Badestrand schrieb:
Sicher, die komplexeren Sachen sind (auch) ein Krampf unter Windows, aber die einfachen Dinge sind einfach einfach
Das führt automatisch zur (von mir auch schon gestellten non-Scherz-)Frage, was denn nun komplex und was einfach ist.
Ben04 schrieb:
Doch, das geht sogar sehr oft. Zip entzippen, exe ausführen, fertig. Fast alle Programme laufen auf diese Weise, sogar die die mit einem Installer kommen.
Aha. Neulich durfte ich lesen, daß ich die Installation wiederholen soll- ohne Kommentar, was denn nun nicht geht. Was ist besser: Eine "Linux-typische" kryptische Fehlermeldung? Oder gar keine? Wie kryptisch ist übrigens "Unbekannter Maschinenbefehl."? Wenn ich Frust ablassen will, mache ich alles an Deinem "sehr oft" fest

Zudem scheitert Dein "sehr oft" eben auch "oft" an fehlenden Benutzerrechten. Ist die Benutzung von runas nun zumutbar oder nicht?
-
scrub schrieb:
Wenn ich Frust ablassen will, mache ich alles an Deinem "sehr oft" fest

Hey in einem Flame muss man halt absolute Meinung vertreten. Sonst macht das doch keinen Spaß.

scrub schrieb:
Aha. Neulich durfte ich lesen, daß ich die Installation wiederholen soll- ohne Kommentar, was denn nun nicht geht. Was ist besser: Eine "Linux-typische" kryptische Fehlermeldung? Oder gar keine? Wie kryptisch ist übrigens "Unbekannter Maschinenbefehl."? Wenn ich Frust ablassen will, mache ich alles an Deinem "sehr oft" fest

Was war das denn für eine Anwendung?
scrub schrieb:
Das führt automatisch zur (von mir auch schon gestellten non-Scherz-)Frage, was denn nun komplex und was einfach ist.
Mit regedit rumspielen = nicht trivial
sudo gedit /etc/irgendwas = trivial mit inet Anleitung
-
scrub schrieb:
Das eine habe ich gesagt, das andere nicht. Damit unterstellst Du mir, ich würde die Bedienung von apt-get als genauso einfach ainstufen wie die erwähnte Serverauswahl.
... Das bezeichne ich als Haarspalterei.

Uebrigens denke ich nicht, dass mein freies Zitat in der Form dir irgendetwas unterstellt. Zumindest war das nicht meine Absicht.scrub schrieb:
Zudem hast Du Deiner eigenen Beurteilung zufolge "Frust abgelassen". Ne tolle Ebene, gell?

Jo, immer noch besser als dann gezielt daran rum zu bohren, um einen hinterher als Unfaehig hinzustellen. Ich habe von Anfang an klar gemacht, dass ich an nichts anderem interessiert bin, als mal Dampf ab zu lassen.
scrub schrieb:
Die Auswahlliste mit Servern gibts sogar schon bei Debian. Da vermute ich einfach mal, daß dieser Teil der Installation bei Ubuntu _noch_ einfacher ist.
Und das einfache draufklatschen einer .exe und anschließende sofortige Lauffähigkeit ist doch bei Windows wirklich nicht selbstverständlich, oder?Kommt sehr auf das Projekt an. Frickelware gibt es leider in jedem halbwegs verbreiteten System.
scrub schrieb:
Desweiteren gibt es anscheinend ein QtiPlot-Paket, das Du einfach installieren kannst. Also kannst Du es insbesondere finden. Also ist es wahrscheinlicher, einen Fehler auf Deiner Seite zu sehen, als "Frust abzulassen" und pauschal "Linux-typische Krankheiten" anzuprangern.
Bewundernswert, wenn du Druck in Selbstkritik abbauen kannst.
-
Ben04 schrieb:
Mit regedit rumspielen = nicht trivial
sudo gedit /etc/irgendwas = trivial mit inet AnleitungLOL! Alle Konfigurationsdateien liegen im /etc verzeichnis, genauergesagt im entsprechendem unterverzeichnis.
Wenn deine anwendung xyz heisst dann werden die konfigurationsdateien höchstwahrscheinlich in /etc/xyz liegen

-
edit: hab mich verlest
-
asdasdasd schrieb:
Ben04 schrieb:
Mit regedit rumspielen = nicht trivial
sudo gedit /etc/irgendwas = trivial mit inet AnleitungLOL! Alle Konfigurationsdateien liegen im /etc verzeichnis, genauergesagt im entsprechendem unterverzeichnis.
Wenn deine anwendung xyz heisst dann werden die konfigurationsdateien höchstwahrscheinlich in /etc/xyz liegen

Das "irgendwas" sollte als Platzhalter dienen nicht als Anwendung Schlaumeier.

-
Thread schließen!
-
Nobuo T schrieb:
Ja, das hat wahrlich Niveau. Ihr seid echt schon ziemlich 1337.

Niemand hier behauptet 1337 zu sein und hält sich für 1337. Du stellst dich erst doof an und beklagst dich dann, wie schlecht Linux doch sei, weil die "Evaluation Binaries" deiner kommerziellen Anwendung nicht so einfach zu installieren sind, wie die kostenpflichtigen Hersteller-Pakete. Das war der eigentliche Punkt, der mich störte. Denn das ist einfach nur lächerlich.
Daraus folgt aber nicht, dass ich irgendein Linux-Freak bin oder Linux für das beste System seit Erfindung des Toastbrots halte. Ich kann dir dirchaus auch erzählen, was an Linux nicht so optimal ist. Trotz deutscher Lokalisierung auftauchende englische Texte kann ich zum Beispiel bestätigen. Aber das macht den Rest, den du erzählst, nicht besser.scrub schrieb:
Die Auswahlliste mit Servern gibts sogar schon bei Debian. Da vermute ich einfach mal, daß dieser Teil der Installation bei Ubuntu _noch_ einfacher ist.
Badestrand schrieb:
Und da ist die Antwort halt: Weil viele Dinge, die unter Windows einfach sind, unter Linux die Konsole oder Fachwissen erfordern.
Nein, die Antwort lautet schlicht fast nicht existierende Unterstützung seitens der Hardware-Hersteller. Wenn du wegen einer WLAN- oder Grafikkarte "in die Konsole" musst, dann ist das im Grunde immer eine direkte Folge davon.
-
Ben04 schrieb:
Mit regedit rumspielen = nicht trivial
sudo gedit /etc/irgendwas = trivial mit inet AnleitungNa, wir wollen doch von einem durchschnittlichen Benutzer ausgehen, da ist das sudo Gedöns (mit anschließender fehlerfreier Bearbeitung einer fachlichen Textdatei) nicht besonders trivial - und der durchschnittliche Benutzer dürfte auch eine Weile brauchen um die Anleitung zu finden

scrub schrieb:
Das führt automatisch zur (von mir auch schon gestellten non-Scherz-)Frage, was denn nun komplex und was einfach ist.
Ich finde, einfach ist intuitiv. Wenn ich also die Bildschirmauflösung verstellen will, finde ich die Ubuntu-Lösung mit dem Eintrag in der oberen Leiste einfacher als Rechtsklick auf den Desktop, Auflösung, blabla - allerdings nicht, wenn meine Wunsch-Auflösung da (bei Linux) nicht drin ist und ich in Konsole und Textdateien rumhacken muss.
Ein Standard-Benutzer braucht ja auch nicht viel: Programme installieren, ausführen, Dateien öffnen. Und das soll so intuitiv wie möglich gehen.
Unter Windows bedeutet installieren ja meistens: CD einschieben (Installations-Programm startet automatisch) und im Dialog auf "Weiter" klicken bis nix mehr geht; dann findet man die Verknüpfung auf dem Desktop, auf die man nur doppelt draufklicken muss.
Programm ausführen: Doppelklick
Datei öffnen: DoppelklickWas bei "einfach" gar nicht geht: Stundenlang im Internet nach Lösungen suchen müssen, Befehle auswendig lernen müssen, in schröcklichen Dingen wie der Registry rumkramen müssen oder ähnliches.
minhen schrieb:
Nein, die Antwort lautet schlicht fast nicht existierende Unterstützung seitens der Hardware-Hersteller.
Nö, hat ja nicht immer alles was mit Hardware zu tun. Nimm aus Linux die Konsole raus, wenn ich dann immer noch alles bequem lösen kann, ist es gut, wenn nicht, dann nicht.
-
Badestrand schrieb:
Unter Windows bedeutet installieren ja meistens: CD einschieben (Installations-Programm startet automatisch) und im Dialog auf "Weiter" klicken bis nix mehr geht;
ROFLMAO! Nimms wörtlich

-
hihihihihi schrieb:
Badestrand schrieb:
Unter Windows bedeutet installieren ja meistens: CD einschieben (Installations-Programm startet automatisch) und im Dialog auf "Weiter" klicken bis nix mehr geht;
ROFLMAO! Nimms wörtlich

