Wer hat Linux und warum
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Tim schrieb:
Klar, wer nicht quoten kann bleibt besser beim SNES


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Ich benutze Linux, weil es das einzige Betriebssystem ist, für das es 64-Bit Treiber für meine DVB-S Karte gibt.
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Ich benutz es weil wir 's auch in der Schule haben - is ganz praktisch wenn man das was der Lehrer da vorne redet auch mal etwas weitläufiger testen kann, ohne Zeitbeschränkung.
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Ich nutze Linux auf Router und Home-Server, da sehr ressourcenschonend (ohne X und unnoetigen SchickSchnack), frei und sehr stabil (AFAIR 3 Crashes auf 2 Systemen im Dauerbetrieb in ~4 Jahren - 2x davon wegen Hardwarefehlern).
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Lasst es mich so sagen: Ich benutze Windows nur, wenn ich zocke.

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weil linux
* konfigurierbar und anpaßbar
* modular
* durchschaubar
* automatisierbar (shell)
* offen
* faszinierendist.
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ad7mac schrieb:
* faszinierend
das ist der einzige punkt, der objektiv nicht bewertbar ist
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ich benutze gar kein linux, naja, einmal musste ich, aber das hat keinen spass gemacht.

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Lass mich raten, du hattest keine Lust mehr, nachdem du kein Start-Menü-button unten links gefunden hast? Oder hattest du bereits keine Lust, als du KEIN Windows Logo beim bootvorgang gesehen hast?
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Ich benutze es, weil ich beim letzten System-Crash keine Windows-CD parat hatte.

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Kenner des Bouncers schrieb:
Lass mich raten, du hattest keine Lust mehr, nachdem du kein Start-Menü-button unten links gefunden hast? Oder hattest du bereits keine Lust, als du KEIN Windows Logo beim bootvorgang gesehen hast?
nee, am schlimmsten fand ich die exotische bedienung von editoren. ich hatte dann einen gefunden, der von der farbgebung so ähnlich aussah wie 'midnight commander'. der ging gerade so. dann ging copy & paste irgendwie nie, auch nicht unter X. für server oder so ist linux ja toll aber die benutzerfreundlichkeit ist gleich 0. zugegeben: das ist alles nur gewohneitssache. ein eingefleischter linux-user wird bestimmt die bedienung von windows-programmen ätzend finden.

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Bouncer schrieb:
Kenner des Bouncers schrieb:
Lass mich raten, du hattest keine Lust mehr, nachdem du kein Start-Menü-button unten links gefunden hast? Oder hattest du bereits keine Lust, als du KEIN Windows Logo beim bootvorgang gesehen hast?
nee, am schlimmsten fand ich die exotische bedienung von editoren. ich hatte dann einen gefunden, der von der farbgebung so ähnlich aussah wie 'midnight commander'. der ging gerade so. dann ging copy & paste irgendwie nie, auch nicht unter X. für server oder so ist linux ja toll aber die benutzerfreundlichkeit ist gleich 0. zugegeben: das ist alles nur gewohneitssache. ein eingefleischter linux-user wird bestimmt die bedienung von windows-programmen ätzend finden.

Solche Kinderkrankheiten solltest du in modernen Linuxen nicht erleben wenn du dich auf den vorgezeichneten Pfaden bewegst.
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Also Editoren gibts auch welche die wie ihre Windowskollegen funktionieren, nur ist das meist der ineffiziente Weg. Und was die Bedienerfreundlichkeit angeht ist Windows für mich als Entwickler einfach nur unterirdisch. Linux ist allerdings auch scheiße, es lebe FreeBSD.
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Mr. N schrieb:
Solche Kinderkrankheiten solltest du in modernen Linuxen nicht erleben wenn du dich auf den vorgezeichneten Pfaden bewegst.
naja, aber um diese vorgezeichneten pfade überhaupt erst zu finden, muss man schon ohne ende man-pages und 'howtos' gelesen haben.
Tyrdal schrieb:
Also Editoren gibts auch welche die wie ihre Windowskollegen funktionieren...
ja, 'nedit' finde ich ganz gut.

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Also, ich nutze linux, weil
- mir der Gedanke der Freien Software gefällt
- es flexibel und sehr konfigurierbar ist
- komfortabel ist
- man viel auf der Shell machen kann
- es sehr stabil und schnell läuft
- sich zich Programme installieren lassen ohne die Performance groß zu beeinträchtigen und die Software sich wieder Rückstandslos entfernen lässt
- eine höhere Sicherheit bietet (durch das schöne Rechtesystem)
- man Logfiles hat falls irgendwo ein Problem auftritt und man dies nachvollziehen kann
- es einfach faszinierend ist und jede menge spaß machtZu Linux bin ich über meine jetzige Arbeitstelle gekommen. Hier laufen alle Rechner nur mit Linux. Die Server laufen mit Debian und die Clients mit Ubuntu.
Seit dem Einstieg in Linux hab ich auch jede Menge im Netzwerkbereich für Linux gelernt, weil es mir einfach riesen spaß macht. Netzwerkadministration ist zwar nicht mein Job, aber ich eigne mir das so nebenbei an (just for fun halt).
Als Editor nutze ich wie viele andere auch den VIM. Man muss sich am Anfang zwar erst an die Bedienung gewöhnen, aber mit der Zeit geht das...
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Ich nutze Linux, weil es
* sehr stabil ist und der Kernel sehr ausgereift ist
* mir der Gedanke von freier Software gefällt
* die Kombination von Tools einfach und problemlos ist (ok, gilt für alle Unices)
* das System nicht meine Grenze istZu Linux bin ich 2001 gekommen. Vorher habe ich Windows genutzt. Meine ersten Tage mit Linux waren ein Aha-Erlebnis und der Einstieg ging sehr flott. Zunächst habe ich mit SuSE angefangen und bin dann 2002/3 zu Debian gewechselt und 2006 (oder Ende 2005) zu Ubuntu.
Zu Bouncer:
Eine Diskussion lohnt sich doch eh nicht. Du willst doch gar nicht für Linux überzeugt werden. Das endet höchstens in einem Seitenlangen und äußerst uninteressanten Flamewar. Daher halte dich bitte zurück, danke.
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rüdiger schrieb:
Eine Diskussion lohnt sich doch eh nicht. Du willst doch gar nicht für Linux überzeugt werden. Das endet höchstens in einem Seitenlangen und äußerst uninteressanten Flamewar. Daher halte dich bitte zurück, danke.
ich lästere doch gar nicht. ich schreibe nur, wie ich das sehe.

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Wer hat denn bitten schön nach deiner Meinung gefragt?

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hoij schrieb:
Wer hat denn bitten schön nach deiner Meinung gefragt?

hast ja recht. eigentlich sollten nur welche antworten, die auch linux benutzen.

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Ich bin zu Linux gekommen, weil man Windows nicht mehr vernünftig auf meinem Laptop installieren konnte - Linux aber ohne Probleme. Ich hab dann auch mehr als zufrieden mit Linux gelebt, bis ich irgendwann einen aktuellen Desktop-PC haben wollte und aus Faulheit zu einem iMac gegriffen habe. Mit Erfahrung in Linux, Windows und Mac OS X bin ich mittlerweile zu dem Schluß gekommen, dass Linux von allen Systemen am meisten Möglichkeiten und Komfort bietet. Von Windows brauchen wir, denke ich, gar nicht erst zu reden. Und Mac OS X hat wirklich Stil und übt dadurch eine merkwürdige Faszination aus - es ist aber gleichzeitig auch das System, welches einem unglaubliche, völlig sinn- und nutzlose Beschränkungen auferlegt wie kein anderes System. Und hier kommt man wieder zu Linux und seiner Welt. Linux präsentiert sich in keinem stilvollen Gewand wie Mac OS X und auch nicht in einem tuntigen Gewand wie Windows Vista. Aber keines der anderen beiden Systeme bietet die Möglichkeiten und vor allem den Komfort von einer netten Linux-Distribution wie zum Beispiel Ubuntu. Ich bin ein fauler Mensch und habe keine Lust mir meinen Kram extra zusammensuchen zu müssen. Unter Windows und Mac OS X geht es aber nicht ohne - unter Linux schon. Und das ist es auch, was Linux für mich als reinen Anwender, dem irgendwelche Ideologien völlig egal sind, nicht aber seine Zeit und sein Geldbeutel, so großartig macht. Es erlaubt mir alles und ist dabei einfach verdammt komfortabel. Ich denke da zwar auch ans Terminal, aber vor allem an Paketverwaltungen, die das gesamte System auf neuestem Stand halten. Ein System, welches sich an mich anpasst und nicht andersrum. Etwas, was man erst zu schätzen weiß, wenn man mal mit Mac OS X gearbeitet hat

Bouncer schrieb:
naja, aber um diese vorgezeichneten pfade überhaupt erst zu finden, muss man schon ohne ende man-pages und 'howtos' gelesen haben.
Das ist doch Blödsinn. Bei gängigen Distributionen sind entweder gedit oder Kate als Standard vorinstalliert. Wenn du zu deren Bedienung "ohne ende man-pages und 'howtos' gelesen haben" musst, dann sagt das etwas über dich aus. Aber ganz sicher nichts über das Betriebssystem. Selbst wenn du dich dazu entscheidest, die graphische Oberfläche zu ignorieren und konsolenbasierte Texteditoren zu verwenden, so sagt auch dies nichts über Mängel des Betriebssystems aus. Also mal ernsthaft, kann man noch dämlicher trollen als du hier gerade?