Setzt ihr auf Energiesparlampen?
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Erhard Henkes schrieb:
Auch bei "Energiesparlampen" beträgt die Lichtausbeute nur ca. 25%.
dann nimm LEDs. deren lichtausbeute liegt bei etwa 90%

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Minimee schrieb:
Kann man deine Wohnugn vom Mond aus leuchten sehen?
Ich habe keine Wohnung

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Bouncer schrieb:
Erhard Henkes schrieb:
Auch bei "Energiesparlampen" beträgt die Lichtausbeute nur ca. 25%.
dann nimm LEDs. deren lichtausbeute liegt bei etwa 90%

Das stimmt so nicht ganz. Die können vielleicht 90% der elektrischen Energie in Licht umwandeln, das heißt aber noch nicht, dass dieses Licht auch beim Nutzer ankommt. Es ist leider so, dass ein Großteil des Lichts, das LEDs produzieren nichtmal aus dem jeweiligen Halbleitermedium rauskommt. Trotzdem sind einige LEDs inzwischen sehr effizient, wobei ich in dem Zusammenhang noch keine leuchtstarken LEDs in konventionellen Läden zum Kaufen gesehen habe.
...allerdings tut sich in dem Bereich eine ganze Menge. In ein paar Jahren stellen die LEDs sicherlich in jederlei Hinsicht das beste Leuchtmittel dar.
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Wenn man Energiesparlampen dort einsetzt, wo man viel und lange Licht brennen hat, dann amortisieren sich die Kosten sehr schnell. Energiesparlampen halten extrem lange und man hat sehr lange Garantien. Das sollte man bei den Kosten auch einberechnen.
Bei Kippschalter-Steckdosenleisten solltest du vorsichtig sein, da viele Geräte darunter leiden.
http://ecostreet.com/blog/energy-saving/2007/11/04/use-electricity-wisely/
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thordk schrieb:
bis ne energiesparlampe sich amortisiert hat, vergehen schnell mal ein paar jahrzehnte

Mal rechnen. Nehmen wir mal an, man will eine 60W Glühbirne ersetzen. Eigentlich sind dafür 11W Energiesparlampen vorgesehen, aber wir rechnen mal mit 14W Energiesparlampen, die eigentlich als Ersatz für 75W Glühbirnen gedacht sind. So eine Energiesparlampe kostet 5€.
Zumindest hat man dann pro Stunde 46Wh Ersparnis. Wenn man dann einen Strompreis von 20Ct/kWh annimmt, muss die Lampe also 544 Stunden leuchten, damit der Kaufpreis durch die Stromersparnis wieder drin ist. Die Lebensdauer von Energiesparlampen liegt AFAIK bei deutlich über 5000 Stunden, insofern kommt der Kaufpreis zumindest während der Nutzung mehrere male wieder rein. Wie lange man nun in seinem Haushalt braucht, bis man die 544 Stunden Beleuchtung genutzt hat, ist sicherlich sehr unterschiedlich. Auch von Lampe zu Lampe. Wenn man eine Stunde pro Tag annimmt, dann sind es 1,5 Jahre.
EDIT: Meine persönliche Erfahrung: Bei uns hier hat sich das Ersetzen von Glühlampen durch Energiesparlampen sehr stark bemerkbar gemacht. Vielleicht haben wir hier einen außergewöhnlich hohen Lichtbedarf, aber für uns war das zumindest eine sehr billige Möglichkeit, den Stromverbrauch sofort ganz massiv zu senken. Wir haben nichtmal ein Jahr gebraucht, bis der Kaufpreis wieder drin war. Zusammen mit dem Kauf eines neueren Gefrierschranks hat sich unser Strombedarf folgendermaßen geändert: Vorher: >5500 kWh/Jahr, Nachher: <3500kWh/Jahr. Ersparnis bei 20Ct/kWh: 400€/Jahr. Gesamtinvestitionen (Das teuerste war der Gefrierschrank): ~350€.
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Laut OBI-Werbeblatt haben Energiesparlampen eine Armortisationszeit von 10000h und sparen dabei gegenüber einer 60W Glühbirne 93€.
Problem der Sparlampen ist auch, dass die Dinger schnell kaputt gehen, wenn man sie dauern ein- und ausschaltet und im Außenbereich verwendet.
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F98 schrieb:
Problem der Sparlampen ist auch, dass die Dinger schnell kaputt gehen, wenn man sie dauern ein- und ausschaltet und im Außenbereich verwendet.
Das stimmt so nicht. Jede Birne geht um so schneller Kaputt, je öfter man sie ein- und ausschaltet.
Normale Glühbirnen im normalen Haushalts"betrieb" sterben 1-2 mal im Jahr den Birnentod...(jaja, eine Birne kann nur einmal kaputt gehen- ich meinte halt, pro Jahr sterben 1-2 davon), Kerzenbirnen sogar noch häufiger. Eine Energiesparbirne hält locker bis zu 4 Jahren aus. Grund ist vermutlich die geringere Hitzeentwicklung.
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Auf Energiesparlampen erhält man eh lange Garantie. Auf die Energiesparlampen in meiner Wohnung habe ich 6 Jahre Garantie bekommen.
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Elektronix schrieb:
Das stimmt so nicht. Jede Birne geht um so schneller Kaputt, je öfter man sie ein- und ausschaltet.
Normale Glühbirnen im normalen Haushalts"betrieb" sterben 1-2 mal im Jahr den Birnentod...(jaja, eine Birne kann nur einmal kaputt gehen- ich meinte halt, pro Jahr sterben 1-2 davon), Kerzenbirnen sogar noch häufiger. Eine Energiesparbirne hält locker bis zu 4 Jahren aus. Grund ist vermutlich die geringere Hitzeentwicklung.Vielleicht liegt es auch daran, dass die keinen Glühdraht haben, der durchbrennen könnte.

Aber das ist natürlich auch ein sehr positiver Aspekt: Früher ist hier hin und wieder mal eine Sicherung rausgeflogen, wenn eine Glühbirne durchgebrannt ist. Dumm, wenn man dann gerade im Rechner sitzt und das letzte mal vor ner halben Stunde abgespeichert hat.
Bei den Energiesparlampen gab es das noch nicht. Die werden glaube ich mit der Zeit einfach dunkler und gehen irgendwann gar nicht mehr an. Allerdings sind hier schon ein paar Energiesparlampen durch mechanische Beschädigung kaputt gegangen. Natürlich nicht während des Gebrauchs, aber zum Beispiel beim Reindrehen. Eine wurde auch beschädigt verkauft und hat hier natürlich nie funktioniert. Entweder sind die Dinger also deutlich empfindlicher im Vergleich zu Glühlampen, oder es passiert einfach mehr, weil man sie nicht so gut handhaben kann....das ist natürlich eine persönliche Erfahrung, die nicht repräsentativ sein muss.
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Gregor schrieb:
Natürlich nicht während des Gebrauchs, aber zum Beispiel beim Reindrehen.
Nicht am Glas anfassen. Das ist zB ein Garantie-Ausschluss bei meinen Lampen. Dafür gibt es ja extra noch den Kunststoffring, den man anfassen kann. Aber mit kaputten Energiesparlampen hatte ich bisher kein Problem.
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Mein Chemielehrer hatte mal gemeint, dass Birnen an sich sehr viel länger halten könnten als dies heute tun. Birnen mit Kohle-Faden sollen anscheinend viel besser sein als die mit einem Wolfram-Faden. Der Rekord soll ja bei 106 Jahren Dauerbrennen liegen. Hauptgrund für die Wolframfäden sei, dass man den Markt nicht auf immer und ewig sättigen will.
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Aber leitet Kohle nicht auf viel schlechter. AFAIK waren das ein paar Potenzen.
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Das Dumme ist nur, dass sie trotz vergleicbrare Wattleistung dunkler sind und erst langsam ihre Volle Helligkeit erreichen. Meine Freundin hat so eine in ihrer Nachttischlampe, wenn ich die einschlate, mus ich immer gucken, ob sie auch brennt. :?
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Steigende Heizkosten durch Energiesparlampen? Dann sagt mal in der Wohnung unter Euch Bescheid, dass die nicht auf Energiesparlampen umsteigen
- warme Luft steigt nämlich hauptsächlich nach oben. Da die meisten Leuchtmittel mit Wolframfaden wesentlich heißer werden als die Heizkörper in Wohnungen, wird primär die Decke von den Leuchtmitteln beheizt. Wenn man nicht in einem Mehrgeschosser wohnt bzw. ein Haus hat, muss man eben zusehen das im Keller schön viele 150W-Birnen leuchten, damit die Heizkosten sinken! 
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Zu den Heizkosten will ich auch noch was sagen:
Wir reden hier über völlig unterschiedliche Größenordnungen. Wenn Ihr mal eure Gasrechnung (oder was auch immer Ihr verbraucht) mit eurer Stromrechnung vergleicht, dann werdet Ihr feststellen, dass auf der Gasrechnung ein etwa 10 mal so hoher Energiebetrag steht. Zum Glück ist das dann nicht auch 10 mal so teuer, sondern vielleicht nur 3 mal so teuer. Die Heizung durch Glühlampen ist also deutlich teurer als andersartige Heizung. ...wobei noch hinzukommt, dass man nicht unbedingt immer heizen möchte, wenn man Licht anmacht.
...wie alles, was hier von mir kommt, beziehen sich die Zahlen und Größenordnungen auf meine eigene Beobachtung. Das kann bei euch anders sein.
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Ja normale Ölheizungen sind auch günstiger als Elektroheizungen. Afaik war ist der Faktor dabei ca. 2.
Ändert aber nichts daran, dass man durch "Energiesparlampen" keine Energie spart. Im Gegenteil: Die Herstellung und Entsorgung von "Energiesparlampen" ist deutlich aufwendiger und verschwendet jede Menge Energie. Sobald uns also mal das Öl zum heizen ausgeht, wird aus den "Energiesparlampen" plötzlich "Energieverschwendungslampen".
Der weitsichtige Mensch schont also die Umwelt indem er schon heute mit sauberen (aus Solarenergie betriebenen) Glühlampen heizt

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So ein Schwachsinn... sorry.
Kennst du den Wirkungsgrad deines Kraftwerkes? Der liegt ca. bei 35%. Kennst du den Wirkungsgrad einer guten Heizanlage? ca. 95%. Das macht mal eben knapp den Faktor 3 und da sind die Verluste und Kosten des Transport und der Transformierung des Stromes noch gar nicht mit eingerechnet.
Und auch der Herstellungs und Entsorgungsaufwand ist verglichen mit der verbratenen Leistung ziemlich gering. Denn eine Energiesparlampe hält ja auch 6 bis 15 mal so lange, wie eine gewöhnliche Glühlampe.
Auch die Lichtfarbe ist kein Argument, da es Energiesparlampen heutzutage in allen gewünschten Lichtfarben gibt.
Es gibt nur drei gültige Argumente gegen Energiesparlampen:
- Sie arbeiten mit hochfrequenten Feldern, deren Auswirkungen auf Menschen noch nicht 100% erforscht sind
- Die Leutintensität steht erst nach kurzer aufheizphase zur Verfügung (was bei Starter mit Vorheizung schon relativ kurz ist, aber wenn sie nur 10 Sekunden an sein soll, lohnt es sich nicht)
- Es ist teilweise noch schwierig Energiesparlampen in der gewünschten Größe mit der entsprechenden Leistung zu finden. z.B. tue ich mich im Moment schwer Lampen des Typs R63 (mit Reflektor) als Energiesparlampe mit Glühlampenleistung von 80-100 Watt zu finden.
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Hi Henno,
ich habe beim Toom-Baumarkt Reflektorlampen mit großem Reflektor mit bis 25 Watt gesehen. So eine (20 Watt) hab ich als Deckenfluter. Kostet aber eben auch 25 Euro, dafür aber mit 5 jahren Garantie. Schau einfach mal beim Baumarkt Deines Mißtrauens vorbei.
Gruß Steffen das Mümmel
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life schrieb:
Die Herstellung und Entsorgung von "Energiesparlampen" ist deutlich aufwendiger und verschwendet jede Menge Energie.
Der Energiebedarf zur Herstellung und Entsorgung ist durch die Verkaufspreise solcher Lampen beschränkt. Die Hersteller werden die Lampen ja nicht unter dem Herstellungspreis verkaufen. Wenn man also durch die Nutzung der Energiesparlampen im Vergleich zu normalen Glühlampen Geld bei den Energiekosten spart und dieses eingesparte Geld den Kaufpreis übersteigt, dann hat man insgesamt natürlich auch Energie eingespart.
...ich würde sogar davon ausgehen, dass die benötigte Energie zur Herstellung der Energiesparlampen absolut vernachlässigbar ist. Schließlich haben die Hersteller auch noch andere Kosten: Personal zum Beispiel. Und dann kommen noch die Händler, die auch noch etwas daran verdienen wollen, wie auch der Hersteller selbst.
Aber letztendlich ist das ja keine Frage: Solange man nicht ein absoluter Idealist und/oder Moralist ist, geht es bei der Entscheidung pro/kontra Energiesparlampen in erster Linie ums Geld. Die Energiekosten machen einen enormen Anteil der regelmäßig anfallenden Kosten eines jeden hier aus. Da kann sich jeder selbst überlegen, ob er lieber konventionelle Glühlampen konsumiert oder Energiesparlampen nutzt und das dadurch eingesparte Geld nutzt, um vielleicht mal gut essen zu gehen oder so.
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Gregor schrieb:
Der Energiebedarf zur Herstellung und Entsorgung ist durch die Verkaufspreise solcher Lampen beschränkt. Die Hersteller werden die Lampen ja nicht unter dem Herstellungspreis verkaufen.
Richtig. Darum sind Energiesparlampen auch teurer als normale Glühbirnen. Allerdings berücksichtigt der Verkaufspreis nicht die Entsorgungskosten, da die Hersteller afaik nicht für die Entsorgung belangt werden.
Henno schrieb:
So ein Schwachsinn... sorry.
Kennst du den Wirkungsgrad deines Kraftwerkes? Der liegt ca. bei 35%. Kennst du den Wirkungsgrad einer guten Heizanlage? ca. 95%. Das macht mal eben knapp den Faktor 3 und da sind die Verluste und Kosten des Transport und der Transformierung des Stromes noch gar nicht mit eingerechnet.
Ja. Mit meiner privat Sonne im Keller zu heizen wäre in der Tat deutlich effizienter als den Umweg über Solarzellen zu nehmen.

Im ernst: Bei deiner Aufzählung von Argumenten gegen Energiesparlampen solltest du noch folgendes hinzufügen:
- Falls man eine Stromheizung benutzt, vergeuden sie eher Energie als welche zu sparen.