Welche Programmiersprache lernen?
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andersrum ebenso. wenn man denn mal in C programmieren will (oder muss), hat man viel C++ unsinn im kopf, der einen behindert.
Aber einer, der C++ im C-Style programmiert, wird nie ein guter C++ Programmierer (ich nenne das dann immer "C mit Klassen", so wie es Ende der 80iger / Anfang der 90iger Jahre nur Pre-Standard-Compiler gab), aber heute gibt es grundlegende Unterschiede beim Erstellen von C und C++ Programmen, d.h. man sollte beide als verschiedene Sprachen betrachten, so wie Java, C#, Pascal etc.
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Th schrieb:
andersrum ebenso. wenn man denn mal in C programmieren will (oder muss), hat man viel C++ unsinn im kopf, der einen behindert.
...d.h. man sollte beide als verschiedene Sprachen betrachten, so wie Java, C#, Pascal etc.
stimmt, aber wer 'C++-verseucht' ist, kann wegen der damit verbundenen denkweise auch mit Java schwierigkeiten haben: http://www.c-plusplus.net/forum/viewtopic-var-p-is-1401233.html#1401233

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Doug_HH schrieb:
Lehrberuf = 3 Jahre...
Eben. "Diplom"-Fachinformatiker gibts nicht.
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Guck mal...
Gibt es nicht...
Was bin ich dann?Wieder einer der den André macht.
http://www.bam.de/de/ueber_uns/ausbildung/fachinformatiker.htm
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...jetzt hab ich doch nochmal ein Frage. Ich werde wie Doug_HH schon schrieb alle nötigen Grundlagen in der Kosnole lernen. Da werde ich den Borland C++ Builder 5.0 nehmen. Den haben wir auch in der Schule verwendet.
Stellt die Umstelleung auf eine andere IDE wenn ich mit GUI-Programmierung beginne ein Problem dar oder sollte ich gleich auf eine andere umsteigen mit der ich dann auch Konsole mache? Habe gelesen das VC++ 2005 Express nicht MFC kann. Kann ich dann gar nicht GUI programmieren? Entschuldigt wenn ich hier vielleicht, für euch dumme Fragen stelle. Für mich sind sie wichtig. Bei Borland C++ wäre es ja dann VCL was die GUI-Programmierung angeht. Wo liegt da eigentlich der Unterschied zwischen MFC und VCL? Es wird doch bei beiden C++ programmiert!? Kommt der Umstieg auf GUI wenn ich soweit bin von selber oder muss man da nochmal was neues lernen?Gruß
Philip
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gui libraries wie mfc und vcl sind immer sehr speziell, aber es gibt auch solche, die man mit verschieden compilern und verschiedenen windowing-systemen verwenden kann. wie z.b. http://www.fltk.org/ und vieles mehr.

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Jenachdem, was Du mit GUI machen willst...
WindowsForms (Damit habe ich mit Grafischer Benutzeroberfläche angefangen)
Sehr schön einfach, Fenster-Grafik, in vc++2005EE wird es Dir teilweise generiert.
DirectX (Damit fange ich gerade an) oder OpenGL etc.
etwas komplizierter, aber 3d-tauglich.MFC/VCL sind spezielle Dinge, aber nicht nötig um schöne Programme mit GUI zu schreiben.
Ich verwende Visual c++ 2005/2008 Express Edition und bin damit sehr zufrieden, seit ich weiß, dass man das eingebettete Manifest ausschalten muss...
Wenn du visual c++ nimmst, rate ich Dir zu 2008 Beta2. Ich verwende den bislang ohne Fehler (abgesehen vom Manifest-Fehler, aber den gibts bei 2005 auch)
mfg
Mr X
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Erpfel schrieb:
Stellt die Umstelleung auf eine andere IDE wenn ich mit GUI-Programmierung beginne ein Problem dar
Wenn du dich vor dem Umstieg auf die Konsole beschränkst, nicht.
Erpfel schrieb:
Habe gelesen das VC++ 2005 Express nicht MFC kann. Kann ich dann gar nicht GUI programmieren?
Doch, entweder mit direktem WinAPI-Zugriff oder mit einem der zahlreichen GUI-Toolkits. Du kannst auch WinForms (.NET) verwenden, dann mußt du allerdings die Spracherweiterung C++/CLI benutzen.
Erpfel schrieb:
Wo liegt da eigentlich der Unterschied zwischen MFC und VCL? Es wird doch bei beiden C++ programmiert!?
Die MFC ist in (mittlerweile recht veraltetem) C++, die VCL in Object Pascal geschrieben (um die VCL in C++ nutzbar zu machen, hat Borland diverse Compilererweiterungen eingeführt). Die VCL ist stark ressourcenbasiert und greift auf Reflection und Persistenz zurück (beide in C++ eigentlich gar nicht als Sprachfeature vorhanden), sie kann als eine höhere Abstraktionsstufe über dem Windows-API betrachtet werden. Durch die enge Integration mit der C++Builder-IDE kann ein Großteil der GUI bereits mit dem Designer erstellt und logisch verknüpft werden, wodurch weniger Code geschrieben werden muß. Das ist zwar für erfahrene Entwickler sehr nützlich, jedoch für das Erlernen der zugrundeliegenden Programmiersprache nicht eben hilfreich.
Letztlich programmierst du bei beiden C++, beim einen jedoch gezwungenermaßen mit diversen Stilbrüchen und beim anderen mit Pascal-Akzent
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Klasse. Vielen Dank an Alle. Wirklich, find ich echt toll das einem hier so weitergeholfen wird. Dann bekommt man zusätzlich richtig Lust und Laune zu programmieren. Da mir trotzdem eniges noch sehr spanisch vorkommt, lässt meine Motivation nicht nach. Werde jetzt erst mal richtig die Kosnole heiß laufen lassen
Hoffe dann in nicht all zu langer Zeit C++ mit GUI programmieren zu können.Gruß
Philip
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Doug_HH schrieb:
Guck mal...
Gibt es nicht...
Was bin ich dann?Wieder einer der den André macht.
http://www.bam.de/de/ueber_uns/ausbildung/fachinformatiker.htm
Da steht darauf nur ein Verweis als "Entwicklungsmöglichkeit". Kannst du mir eine Seite geben, die den auch beschreibt (möglichst was offizielles, ich find bei google nur anscheinend uninformierte Forenbeiträge)?
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Erpfel schrieb:
Da werde ich den Borland C++ Builder 5.0 nehmen.
Davon rate ich dringend ab. Das Programm ist total veraltet, fehlerhaft und einfach nur überholt. Man sollte es sich nicht künstlich schwer machen. Ich rate also wirklich dazu, gleich für den Einstieg eine moderne Software (z.B. die Express Edition) zu verwenden.
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Konrad Rudolph schrieb:
Erpfel schrieb:
Da werde ich den Borland C++ Builder 5.0 nehmen.
Davon rate ich dringend ab. Das Programm ist total veraltet, fehlerhaft und einfach nur überholt. Man sollte es sich nicht künstlich schwer machen. Ich rate also wirklich dazu, gleich für den Einstieg eine moderne Software (z.B. die Express Edition) zu verwenden.
Ok. Danke Konrad. Hatte ich mir schon gedacht. Dann nehme ich VC++ 2005 EE. Finde diese IDE jedoch komplizierter als die von Borland. Naja werde mich schon reinfinden.
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Konrad Rudolph schrieb:
Erpfel schrieb:
Da werde ich den Borland C++ Builder 5.0 nehmen.
Davon rate ich dringend ab. Das Programm ist total veraltet, fehlerhaft und einfach nur überholt. Man sollte es sich nicht künstlich schwer machen. Ich rate also wirklich dazu, gleich für den Einstieg eine moderne Software (z.B. die Express Edition) zu verwenden.
Also für GUI-Programmierung finde ich den BCB 5 immer noch sehr gut und stabil
(den Compiler bcc32 kann man ja gegen die neueste Version vom Turbo C++ Explorer austauschen).Es stimmt jedoch, daß man zumindestens die C++ Grundlagen sowie die Verwendung der Standard C++ Bibliothek beherrschen sollte, ehe man mit GUI anfängt.
Welche GUI-Alternativen hat man denn beim VS2005 EE?
- WinAPI direkt zu benutzen ist ja wohl Overkill (und viel zu C lastig), außer für einzelne Funktionen, aber nicht zum Erstellen von GUI-Elementen!!!
- MFC ist total veraltet (und der Dialog-Editor einfach nur Schrott!)
- Für WinForms (mit .NET) muß man dann auf C++/CLI umsteigen (und die Spracherweiterungen sind noch viel schlimmer als bei Borland)
- und wenn, dann sollte man gleich C# dafür benutzen
- 3-Party GUIs, z.B. Qt oder Wxwidgets (diese sind ok, aber die IDE unterstützt das Erstellen von Fenstern nur begrenzt und diese GUIs würde ich keinem Anfänger empfehlen...)
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Es gibt auch GUI-Designer für wxWidgets, Qt usw. Warum müssen die im VisualC++-IDE-Fenster drin sein? Das Argument verstehe ich fast garnicht! Ist es nicht egal ob ich Alt+TAB drücke um in den Designer umzuschalten, oder ob ich im VC++ auf einen Karteireiter drücke? Der Aufwand ist bei beiden Varianten gleich. Nur das bei einem externen Designer das Fenster extra ist. DAS als Argument zu benutzen, lieber einen alten Builder zu benutzen, zeigt die Prioritäten des einzelnen. Anscheinend ist eine Uralt-C++-Implementierung lieber als eine aktuelle die sich sehr gut an ISO-C++ richtet...
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Th schrieb:
Welche GUI-Alternativen hat man denn beim VS2005 EE?
- WinAPI direkt zu benutzen ist ja wohl Overkill (und viel zu C lastig), außer für einzelne Funktionen, aber nicht zum Erstellen von GUI-Elementen!!!
- MFC ist total veraltet (und der Dialog-Editor einfach nur Schrott!)
- Für WinForms (mit .NET) muß man dann auf C++/CLI umsteigen (und die Spracherweiterungen sind noch viel schlimmer als bei Borland)
- und wenn, dann sollte man gleich C# dafür benutzen
- 3-Party GUIs, z.B. Qt oder Wxwidgets (diese sind ok, aber die IDE unterstützt das Erstellen von Fenstern nur begrenzt und diese GUIs würde ich keinem Anfänger empfehlen...)Demnach gibt es für mich als Anfänger nachdem ich die Grundlagen in C++ gelernt habe keine GUI-Alternativen für den VC++ 2005 EE!?
Was soll ich dann machen? So langsam bin ich verwirrt
Gruß
Philip
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Du kannst schon eine Borland-IDE (jetzt CodeGear) nehmen. Aber eben eine aktuellere. Kostenfrei wäre da TurboC++ (entspricht etwa dem BDS2006). Kostenpflichtig wäres es dann der BCB2007, der schon deutlich standardkonformer als die älteren Versionen ist.
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Also ich bin selbst noch Anfänger (die nötigsten Grundlagen in C++ habe ich mittlerweile drin) und beschäftige mich gerade mit Qt4 (alleine schon deshalb, weil man da recht portabel mit entwickeln könnte) - und die Unicode-Stringklasse.
Bislang bin ich aber ohne IDE ausgekommen. Genaugenommen verwirren mich die IDEs (gerade bei kleineren Sachen) mehr, als sie mir nützten. g++, make und qmake sind im Moment meine Hilfsmittel der Wahl. Beim GUI-Designer (Qt-Designer) habe ich immer das Gefühl, dass dort was passiert, was ich nicht kontrollieren kann.
Das Layout der GUI "kodiere" ich somithin im Quelltext.
Im Grunde muss man sich lediglich Gedanken machen, auf welchen Plattformen die Software eingesetzt werden soll und das Toolkit dementsprechend wählen.
Grüße...
Heiko
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Erpfel schrieb:
Demnach gibt es für mich als Anfänger nachdem ich die Grundlagen in C++ gelernt habe keine GUI-Alternativen für den VC++ 2005 EE!?
Was soll ich dann machen? So langsam bin ich verwirrt
Naja, wenn man sich verwirren lassen will? Kommt sowas bei raus. Nur weil einer eine Meinung hat, muß das nicht heißen, das sie auf jeden anderen zutrifft. Ich würde erstmal VC++ 2005 ausprobieren. Lässt du andere auch für dich entscheiden, welches Auto du kaufst? Vc++ 2005 EE ist kostenlos, kann man erstmal ausprobieren.
Und JEDE leistungsfähige IDE ist nunmal etwas, in das man sich reinfuchsen muß. Wenn man das nicht will, muß man Notepad nehmen.
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Für Konsolen-Applikationen nehme ich normalerweise CodeBlocks. Für Programme mit GUI eben Borland (CodeGear)-IDEs. Ich habe auch schon VisualC++ getestet, fand es aber deutlich umständlicher als den BCB. Ist natürlich auch Gewohnheit.
Plattformunabhängigkeit spielt bei unseren Programmen praktisch keine Rolle. Ich finde dies sowieso etwas überschätzt.
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Wie schon angemerkt, kann man mit jeder IDE externe Designer verwenden. Gerade für (u.a.) Qt und wxWidgets heisst das, dass man sie mit so ziemlich jeder IDE (und auch vielen Compilern) benutzen kann.
Hier z.B. wird die GUI mit wxFormBuilder und der Rest mit CodeBlocks gemacht und das ganze wird durch den MinGW gejagt.