Open Office ist der größte DRECK!
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DrGreenthumb schrieb:
die Zeiten in denen die Nerds die DAUs beflamed haben sind in diesem Forum längst vorbei. Wie an diesem Thread zu sehen, ist es hier viel öfter die andere Seite die zu erst schreit und alles was sie nicht versteht als Frickelei oder Nerd-Quatsch bezeichnet.
Dein Realitäts-Filter scheint gut zu arbeiten. Ist schon bezeichnend, dass du jemanden gleich als DAU bezeichnest, nur weil er den Word 07 Editor einfach besser findet und Latex frickelig. Zeigt mal wieder schön die typische Ignoranz eines Nerds.
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this->that schrieb:
dass du jemanden gleich als DAU bezeichnest, nur weil er den Word 07 Editor einfach besser findet und Latex frickelig.
Tu ich nicht - benutze ja selbst OpenOffice und kann kaum Latex. Ich bezeichne nur die so, die bei Begriffen wie Vi, Shell oder Latex zusammenzucken weil sie meinen das brauchte man nur vor 40 Jahren als es noch keine Mäuse und bunte Icons gab.
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Du weißt aber schon was DAU bedeutet, oder? Nur weil jemand kein vi oder Shell benutzt oder benutzen will, muss er noch lange kein DAU sein.
Ansonsten wundert mich, dass der Thread noch nicht geschlossen wurde. Großartige neue Erkenntnisse sind wohl nicht mehr zu erwarten;)
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this->that schrieb:
Du weißt aber schon was DAU bedeutet, oder? Nur weil jemand kein vi oder Shell benutzt oder benutzen will, muss er noch lange kein DAU sein.
Das DAU darfst du nicht so wörtlich nehmen, war nur die Reaktion auf dein Nerd-Frickel-Geblubber.
Ansonsten wundert mich, dass der Thread noch nicht geschlossen wurde.
Ja, dabei sind sogar Leute auf dein Getrolle angesprungen.
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Artchi schrieb:
Naja, aber das hat doch nichts mit klicki-bunti zu tun?! Auch ein klicki-bunti-Programm sollte fehlerfrei funktionieren.
Ich wollte nicht behaupten dass Klicki-Bunti-Textverarbeitung nicht funktionieren kann. Oder gar Klicki-Bunti im Allgemeinen. Ist bloss eine Beobachtung, also dass Klicki-Bunti-Textverarbeitung nicht funktioniert, zumindest nicht wenn es Word oder OpenOffice heisst.
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DrGreenthumb schrieb:
Ja, dabei sind sogar Leute auf dein Getrolle angesprungen.
Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass man Latex frickelig findet. Wenn du das bereits als trollen bezeichnest, bist du aber arg sensibel.

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this->that schrieb:
Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass man Latex frickelig findet.
klar - aber eine Begruendung dafuer waere nicht schlecht.
Dass es leichter ist, einen Button zu klicken anstatt \\sqrt{1-\\frac{v^2}{c^2}} zu tippen, ist wahr, solange man es mit einfachen Formeln wie dieser zu tun hat.
TeX hat aber etliche hundert Befehle, das summiert sich mit LaTeX und ueblicherweise verwendeten Zusatzpackages wie AMSTeX leicht auf >1000 Befehle.
Wenn du weiterhin darauf bestehst, dass Klicken besser ist als Tippen, dann
musst Du noch erklaeren, wie man 1200 Buttons in eine Werkzeugleiste am Fensterrand unterbringt.
Und wie ruft man eigentlich einen Befehl wie \addtocounter{..}{..}, also mit Parametern, mit einem mausgesteuerten GUI ab ?Gruesse
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leute die GUIs verachten, haben in ihrer vergangenheit kein geld für vernünftige programme gehabt und mussten sich mit konsolen und programmen wie vim rumärgern. der mensch gewöhnt sich an alles und deshalb versuchen sie jetzt allen ihre frickel-konsolen-technik aufzudrängen.
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der hinweis schrieb:
leute die GUIs verachten, haben in ihrer vergangenheit kein geld für vernünftige programme gehabt und mussten sich mit konsolen und programmen wie vim rumärgern.
ja nee is' klar 
Die Tastatur ist das natuerliche Steuergeraet fuer einen Computer, da ergonomisch und universell (welche Maus hat 102 Tasten?)
Ausserdem verachte ich keine GUIs, sondern optimiere meine Arbeitsgeschwindigkeit durch Vermeiden der Mausschieberei. Eine Tastenkombination veranlasst auf meinem Desktop oft mehr als 4 oder 5 Mausklicks. Das zahlt sich auf die Dauer aus.
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Hallo
Wenn man nicht 10 Fingersystem mächtig ist, sondern eher mit 2-4 Fingern schreibt, nimmt sich die Arbeitsgeschwindigkeit sicher nicht allzuviel. Und dann bleibt die Hürde der Einarbeitung in Latex.
chrische
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du bist immer darauf angewiesen, dass sich programmierer an die konventionen für tastenkürzel halten. und du musst dir immer wieder neue tastenkürzel merken, wenn du ein neuen programm benutzt.
ich persönlich halte mich an keine konventionen bei tastenkürzeln, wenn ich programmiere. grade um leute wie dich zu ärgern. :p
aber ich programmiere eh nicht für linux. damit lässt sich kein geld verdienen
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chrische5 schrieb:
Und dann bleibt die Hürde der Einarbeitung in Latex.
Wobei die Hürde nicht sonderlich groß ist. Man muss schon zwischen einer Motivationshürde ("Ich mag nicht dieses fricklige Zeug machen müssen") und einer echten Hürde ("Uff, ich kapier das nicht") unterscheiden. Bei den meisten dürfte es an der Motivation liegen - nicht an LaTeX selbst.
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wiczer schrieb:
aber ich programmiere eh nicht für linux. damit lässt sich kein geld verdienen
Sag das Novell und Redhat.

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das sind ja minimalbeträge, die verdienen glaube ich jeweils < 1 mrd. $
Dabei ist die rentabilität einfach nicht so hoch, wie, wenn man millionen pakete software verkauft, und dann einen gewinn von 13 mrd. $ macht.
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Es wird langsam offtopic.
Also, das Argument, das man mittels Wörter und Symbole über Tastatur besser eine Formel eingeben kann, wird schon stimmen. Schliesslich gebe ich meine "Formeln" (Java-Code, C++-Code) auch über Tastatur in einen Editor ein. Und am Ende bekomme ich womöglich eine funktionierende GUI.

Mein Bruder ist Berechner für Fahrzeugtechnik. Er hat absolut keine Ahnung von Computern, im Sinne von IT. Er ist Anwender, kann auf seiner UNIX-Workstation seine Programme über Konsole starten. Das war es. Nun, seine Berechnungen macht er mit einer Software, die sowohl grafisch arbeitet, als auch über eine eingebaute Scriptsprache verfügt. Seine erste Anlaufstelle ist immer die GUI, da macht er die routinemäßigen Arbeiten. Wenn es hart auf hart kommt, greift er aber zur Scriptsprache und häckt da seine Formeln für die Berechnung ein die mit dem vorher in der GUI erstellen Modell zusammen arbeitet, und jagd das dann in den Supercomputer.
Ein Programmierer im klassischen Sinne ist mein Bruder nicht. Aber er hat halt gelernt, die Scriptsprache zu benutzen, um seine Arbeit damit zu erledigen. Den Gedanken "Tastatur-Eingabe ist cooler als Klicki-Bunti!" hat er überhaupt nicht! Ihm als Benutzer ist das völlig Latte. Wenns nicht über GUI geht, gehts halt nur über Tastatur. Das was über die GUI geht, macht er mit der GUI. Er würde auch nie ein 3D-Modell (z.B. einen Motorblock) komplett über Tastatur designen. Das wird mit einem CAD-Programm erledigt
GUI!
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Hallo
minhen schrieb:
chrische5 schrieb:
Und dann bleibt die Hürde der Einarbeitung in Latex.
Wobei die Hürde nicht sonderlich groß ist. Man muss schon zwischen einer Motivationshürde ("Ich mag nicht dieses fricklige Zeug machen müssen") und einer echten Hürde ("Uff, ich kapier das nicht") unterscheiden. Bei den meisten dürfte es an der Motivation liegen - nicht an LaTeX selbst.
Wie hoch eine Hürde wirklich ist, lässt sich wohl kaum objektiv bestimmen. Auch deine Unterscheidung lässt sich kaum halten, da man dies oft erst im Rückblick so leicht trennen kann.
chrische
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Immer wieder das selbe! Diese klickibuntifetischisten, die keine Eigeninitiative aufzeigen um sich eigenständig weiterzubilden verpönen leistungsstrke tools, welche eine gewisse einarbeitung erfordern. Bestes Beispiel: LaTeX, shell-tools, vi(m), emacs, etc etc etc. All das leistungsstarke tools, die diesen verklemmten klickibuntibauern verwehrt bleiben!

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mh, komisch dass immer nur über den einarbeitungsaufwand gesprochen wird. in word/ooo ist es schlicht sau schwer texte typographisch korrekt zu setzen, während man sich mit LaTeX schon anstrengen muss, wenn man dinge nicht typographisch korrekt haben möchte. deswegen kommt word/ooo für mich für viele dinge einfach nicht in frage, ganz egal wie einfach es ist.
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dddddddddddddddddddddd schrieb:
All das leistungsstarke tools, die diesen verklemmten klickibuntibauern verwehrt bleiben!
Auch wenn du glaubst ironisch übertrieben zu haben, was du schreibst trifft ziemlich exakt sogar zu. Nach einem Vortrag unter Psychologen wurde ich z.B. von mehreren angesprochen mit was für einer PowerPoint-Vorlage ich eine derartig gute Präsentation erstellt hätte. Nach der Aufklärung, dass ich es mit LaTeX geschrieben habe, und nach einer kurzen Erklärung was LaTeX ist, waren zwar alle schwer begeistert und wollten es auch unbedingt haben - allerdings zum Klicken eben als Klickibunti. Du hast hier also exakt die Situation, die du ironisch skizziert hast. Alle wollen es, kriegen das leistungsstarke Tool aber nicht, weil im Kopf eben die Barriere "Ohne Klicken geht mal gar nicht!" ist.
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LaTeX für Präsentationen? Sag mir bitte, dass das auch ironisch übertrieben ist.
