Open Office ist der größte DRECK!
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Wenn WYSIWYG möglich ist, dann ist ein Verzicht darauf einfach nur rückständig und altertümlich.
Genauso rückständig und altertümlich ist der Verzicht auf Umlaute in einer UNICODE-Umgebung.
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fortschrittsfan schrieb:
Wenn WYSIWYG möglich ist, dann ist ein Verzicht darauf einfach nur rückständig und altertümlich.
Genauso rückständig und altertümlich ist der Verzicht auf Umlaute in einer UNICODE-Umgebung.
LOL. Deine Logik ist schrott. GUI ist einfach nur dazu da, um die kompletten PC-Neulinge nicht abzuschrecken. Wer allerdings richtig professionell und produktiv arbeiten will, der greift zu _richtigen_ tools, die auch oft eine gewisse einarbeitung erfordern und vllt etwas IT-wissebn.
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this->that schrieb:
Auch lustig stell ich mir es vor, "normalen Anwendern" (ihr würdet sie wohl als DAUs bezeichnen) versuchen Latex schmackhaft zu machen. Dass sie anstatt mittels WYSIWYG irgendwelche \{Befehle} in nen Texteditor hacken. Könnt das ja mal bei euren Eltern kurz probieren.

klar, hab ich. Seitdem hat sie sich vorgenommen, das zu lernen. Sie war einfach nur erstaunt, wie gut und schnell das alles klappen kann, im gegensatz zu dem was sie immer machen muss, um das zu erreichen.
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Tim schrieb:
O.K. gehen wir eine Stufe weiter. Einbetten von Dateien und Filmen.
Ich denke du hast eine völlig falsche Vorstellung von LaTeX. Für LaTeX/Beamer ist das nicht eine Stufe weiter sondern so trivial wie alles andere auch:
\include
\includegraphicsFür Multimedia-Kram:
\sound
\movieBeispiel:
\movie[label=MeinFilm,autostart,duration=5s]{}{film.avi}
\hyperlinkmovie[start=5s,duration=7s]{MeinFilm}{Weiter}
\hyperlinkmovie[start=12s]{MeinFilm}{Ende zeigen}Das bettet einen Film in die Präsentation ein (\movie) und ereugt zudem zwei Links (\hyperlinkmovie) um zu verschiedenen Stellen des Films direkt zu springen. Wird die Seite aufgerufem, startet der Film automatisch und zeigt die ersten 5 Sekunden. Der erste Link zeigt dann die folgenden 7 Sekunden, der letzte Link den Rest.
Im Gegensatz zu borgs Variante ist das auch schon Bestandteil des Beamer-Pakets, also des Pakets für Präsentationen.
this->that schrieb:
So ziemlich jede Präsentation (GDC, GDE, E3, NVidia, ATI usw.), die ich die letzten Jahre im Web gelesen habe, war ne pptx Datei. Und die sahen alle gut aus.
Mal davon abgsehen, dass pptx erst mit Office 2007 als Standardformat eingeführt worden ist, hast du einen Knick in deiner vorurteilsbehafteten Wahrnehmung. Niemand behauptet, dass man mit PowerPoint keine gut aussehenden Präsentationen machen könnte. Lies einfach noch einmal, was gesagt wurde

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this->that schrieb:
nman schrieb:
Nein, ruediger hat Recht. Klingt zwar hart, is aber so.
Klar, er hat recht. Is total hart, aber nun mal Fakt. Muss man auch nicht weiter begründen. Ist halt einfach so, weil nman das auch so sieht.
Klar. Mindestens genauso sehr, wie das alles frickelig und unbenutzbar ist und keine Chance mit der Weltmarktführer-Software hat, nur weil this->that das so sieht.
Wenn sich in meinem Bekanntenkreis Leute für LaTeX interessieren, verweise ich immer auf Diplomarbeit mit LaTeX und The Not So Short Introduction to LaTeX2e und normalerweise gibts höchstens bei BibTex noch Fragen. Oder wenn die Leute ihre Bookmarks zerschossen haben und diese Seiten weitergeben wollen.
Tim: Um es kurz zusammenzufassen: LaTeX ist (auch bei Präsentationen) einfach toll für stinkfaule Personen (wie mich), die sich nicht gerne mit Layout auseinandersetzen, aber trotzdem hübsche Dokumente haben wollen. Ich habe in den letzten Jahren zwischendurch auch immer wieder Keynote (nett, besonders in Verbindung mit LaTeX-It und Drag&Drop), PowerPoint (so lala) und Impress (furchtbar) verwendet, bin aber trotzdem immer wieder zu LaTeX zurückgekehrt, weil es mit einem guten Editor einfach so ein unheimlich gutes Preis/Leistungsverhältnis (im Sinne von Zeitaufwand/Resultat) hat.
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Hallo
Das hört sich wirklich alles sehr spannend an und vielleicht versuche ich doch noch einmal einen Ausflug in die weite Welt von Latex. Kurze Frage: Denkt ihr, dass es sich auch lohnt, wenn man Texte ohne Formel oder dergleichen schreiben will. Langweilige Textdokumente mit rund hundert Seiten. Ist das gut verwaltbar? Bleibt das ganze übersichtlich ohne die einzelnen Seiten im Editor zu sehen. Ich arbeite oft nicht hintereinander, sondern schreibe die Kapitel manchmal in etwas wilder Reihenfolge.
chrische
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LaTeX hat einen einbindemechanismus, der ganz ähnlich wie ein C++ #incude funktioniert. Einfach jedes Kapitel in ein eigenes File, dann kannst du in jeder belieigen Reihenfolge das ganze zusammensetzen. Dann noch git o.ä. wenns 100 Seiten sind bietet sich das fast schon an.
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Hallo
Ich habe mich nun dazu entschlossen das nächste Gutachten mal in Latex in Verbindung mit Texnixxenter zu schreiben und stoße natürlich sofort auf Hürden. Ich untergliedere mein Projekt in einzelne Datei (für jedes Kapitel eine Datei) und will nun in der Hauptdatei mittels \tableofcontents eine Gliederung erstellen. Das klappt leider etwas zu gut. Auf der ersten Seiten wird nun das Inhaltsverzeichnis erstellt und das sieht auch so auc, wie ich mir das vorstelle, aber auf der zweiten Seite steht erneut "Inhaltsverzeichnis" diesmal kursiv und kleiner und vor allem absolut ungewünscht. Auf der dritten Seite geht dann normal das Dokument los.
chrische
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Kannst Du Quelltext und Resultat mal irgendwo hochladen?
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Hallo
Haupttexdatei: http://www.loaditup.de/167433.html
Ergebnis: http://www.loaditup.de/167436.html
chrische
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schau mal ob du in der Datei etwas hast wie:
\AtBeginSection[...]{...}und lösch die zeilen mal. Kann sein, dass das was du da hast die jeweilige kurznavigation ist die anzeigt wo du gerade in deinem vortrag bist.
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Hallo
AtBeginSection habe ich nicht drinne, ob ich etwas ähnliches verwende, kann ich nicht sagen, weil mir dazu die Kenntnisse fehlen.
So sieht der Header aus:
\documentclass[pdftex,a4paper]{scrbook}
%
% Paket zum Übersetzen
%\usepackage{ngerman}
%
% Eingabe von Umlauten
%
\usepackage[latin1]{inputenc}%
% Verwenden von T1 Fonts
%
\usepackage[T1]{fontenc}%
% Für das richtige Einrücken der Absätze
%
\parindent 0pt
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Typisch Latex^^
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omg das ist erbärmlich. in powerpoint bzw. impress wäre ich schon lange fertig mit meiner präse, wenn ihr latex-fetischisten grade erst mit dem inhaltsverzeichnis fertig seid. siehe chrische5
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omgomg schrieb:
omg das ist erbärmlich. in powerpoint bzw. impress wäre ich schon lange fertig mit meiner präse, wenn ihr latex-fetischisten grade erst mit dem inhaltsverzeichnis fertig seid. siehe chrische5
Nimmt dir Impress/PowerPoint auch die korrekte deutsche Rechteschreibung ab?. Damit meine ich das man sich so etwa in einem Rahmen bewegt den man als anständig bezeichnen könnte.
Da ich bei PowerPoint geklickten Sachen immer kotzen muss bin ich ganz froh das ich das mit dem Du schon längst fertigt bist nicht sehen muss, dann lieber ein leeres Inhaltsverzeichniss!
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oh ja, hier kann man gut sehen, was passiert wenn jemandem die argumente ausgehen

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omgomg schrieb:
oh ja, hier kann man gut sehen, was passiert wenn jemandem die argumente ausgehen
Argumente? Sowas hab ich hier noch nicht gesehen!
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Hallo
Ich gebe ja zu, dass der Anfang etwas nervig ist, aber da wird man ja sicherer.
btw: Wie kann man leere Seiten löschen? Nach dem Titelblatt wird bei mir immer eine leere Seite eingeblendet.chrische
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Nur als moeglisches Stichwort zum Suchen: Du hast eine von "book" abgeleitete Dokumentklasse ausgewaehlt. Bei dieser Klasse beginnen Kapitel soweit ich weiss stets auf einer Seite mit ungerader Seitenzahl, also auf einer "rechten" Seite im fertigen Buch. Es gibt bestimmt eine option fuer den \documentclass-Befehl, die dieses Verhalten aendert, aber ich habe bisher keine book-Klasse benutzt.
Du wirst feststellen, dass es nur wenige Buecher gibt, die die Kapitel nicht konsistent "links" oder "rechts" beginnen lassen (ich konnte auf die schnelle keins finden).
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chrische5 schrieb:
Ich gebe ja zu, dass der Anfang etwas nervig ist, aber da wird man ja sicherer.
btw: Wie kann man leere Seiten löschen? Nach dem Titelblatt wird bei mir immer eine leere Seite eingeblendet.Die leeren Seiten sind völlig korrekt. Schließlich gibst du als Dokumentenklasse "scrbook" an und behauptest damit, ein Buch zu schreiben. Bücher sind aber immer doppelseitig, wobei neue Kapitel immer auf einer Vorderseite beginnen. Wie gesagt ist LaTeX ein professionelles Werkzeug und fügt nun, da du ja "Buch" angibst, leere Seiten ein um das sicherzustellen.
Schau dir dein Dokument doch einmal doppelseitig an - oder noch besser druck es gleich doppelseitig aus - und du wirst merken, dass links immer die Vorderseiten und rechts die Rückseiten stehen - und dass Titelseite, Inhaltsverzeichnis und jeder neue Abschnitt immer auf einer Vorderseite beginnen.
Wenn du dieses erwüschnte Verhalten abstellen willst, dann musst du die Option "openany" bei der Dokumentklasse angeben, damit LaTeX weiß, dass es neue Abschnitte auf beliebigen Seiten beginnen darf.Aber ... warum behauptest du überhaupt, du würdest ein Buch schreiben, wenn du doch offensichtlich überhaupt kein Buch schreiben willst? Lass doch einfach alles so, wie es ist, und verwende statt "scrbook" doch einfach "article" oder "report" als Dokumentenklasse (oder eben "scrartcl" und "scrreprt").