Die Tastatur, das vernächlässigte Stiefkind
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wiczer schrieb:
honk.
Gleichfalls.
wenn du geld für software ausgibst, hast du anrecht auf updates.
Unsinn, es gibt keine generelles Anrecht auf Updates. Eine funktionierende Tastatursteuerung wird obendrein nirgends zugesichert. Ich könnte die Software noch nicht einmal ohne weiteres zurückgeben und mein Geld verlangen.
du kannst den entwicklern bug-reports zukommen lassen. in den meisten fällen werde diese bugs dann behoben.
Ich habe aber keine Lust, 800 Euro für die Teilnahme am Betatest zu zahlen. Statt dessen kaufe ich die Software einfach nicht und die Sache hat sich erledigt. Ich habe glücklicherweise die freie Wahl.
nenn mir mal bitte ein software für 800 euro, die deine beschriebenen fehler hat.
Uuuh, schwierig... vielleicht Flash CS3?
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Artchi schrieb:
Controls können original aussehen, auch wenn sie es nicht sind. Was passiert, wenn du mit der rechten Maustaste in ein Eingabefeld (z.B. bei dem Farbhexwert) drückst?
Die meisten Controls sind native Controls. Wie gesagt, die Tab-Reihenfolge ist nicht das Problem.
Weiterhin ist das Fenster kein Dialog. Es ist ein Window. Funktionieren Tabsprünge mittels "TAB"?
Kann ich jetzt nicht mehr ausprobieren, aber innerhalb der einzelnen Childfenster ging das glaube ich. Man kann aber nicht zwischen den Childfenstern wechseln (Strg+Tab). Und sobald man eine Eingabe mit Return abschließt, ist der Fokus irgendwo im Nirvana und mit der Tastatur unmöglich wieder einzufangen.
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das kostet nur 720. http://www.xitra24.de/eshop.php?action=article_detail&rid=ms&s_supplier_aid=562587
wenn du dir einen ferrari kaufst, und dich ärgerst, dass er keine anhängerkupplung hat um deinen wohnwagen dranzuhängen, dann ist das dein problem. wenn dir die software nicht gefällt, kauf halt ne andere und lass sie die gegen dickes geld von adobe umprogrammieren.
PS: keine kann so gut parallelen ziehen, wie ich
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minhen schrieb:
Macs sind zwar die einzigen aktuellen Systeme, die ich kenne, bei denen man Tastaturkürzel für normales Arbeiten auswendig lernen muss. Aber zu behaupten die Oberfläche wäre bei Mac OS X einheitlich, ist ja wohl ein schlechter Witz. Von mindestens zwei völlig unterschiedlichen, graphischen Installationsverfahren bis zur lausigen Integration des X-Servers ...
wie schon geschrieben, cocoa ist einheitlich. X11 ist nicht nativ auf dem mac. nimms als feature.
wer die 2 installationsarten, wie du es schreibst, nicht beherscht, kann mit sicherheit auch kein windows, geschweige denn ein normales linux/unix bedienen.
drag und drop in den programme ordner beherscht doch wohl jeder depp, zumal es mit einem pfeil oder ähnlichem auf den programmeordner gekennzeichnet ist.
die 2. methode ist wohl auswählen einer festplatte und ok drücken. das ist natürlich schon unzumutbar, zumal die normalbenutzermacs doch wohl eh nur eine platte haben.
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Artchi schrieb:
Denn Windows kennt nur in Dialogen und nicht in Fenstern die Tab-Sprünge. Kein Witz! Man kann das natürlich tricksen, in dem man einen rahmenlosen Dialog über das Fenster legt, aber ist halt ein Workaround.
Unsinn, mann muss nur IsDialogmessage in der Nachrichtenschleife berücksichtigen, schon hast du das gewohnt TAB-Verhalten.
wiczer schrieb:
wenn du kein geld für programme ausgibst, hast du auch nicht das recht ansprüche zu stellen.
Ich denke mal er wird auch keine Ansprüche stellen, da es bisher für mich so aussieht, als dass er das Programm nicht erwerben wird, aufgrund offensichtlichen schweren Bedienbarkeit.
wiczer schrieb:
nenn mir mal bitte ein software für 800 euro, die deine beschriebenen fehler hat.
Flash (CS3)?
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mezzo mix schrieb:
wie schon geschrieben, cocoa ist einheitlich. X11 ist nicht nativ auf dem mac. nimms als feature.
wer die 2 installationsarten, wie du es schreibst, nicht beherscht, kann mit sicherheit auch kein windows, geschweige denn ein normales linux/unix bedienen.
drag und drop in den programme ordner beherscht doch wohl jeder depp, zumal es mit einem pfeil oder ähnlichem auf den programmeordner gekennzeichnet ist.
die 2. methode ist wohl auswählen einer festplatte und ok drücken. das ist natürlich schon unzumutbar, zumal die normalbenutzermacs doch wohl eh nur eine platte haben.Ich habe bei Mac OS X zwar schon Fehler gesehen, wie sie selbst bei Windows unvorstellbar wären, und denke mir deshalb auch meinen Teil bezüglich Apple und Mac OS X. Aber fällt dir nicht auf, dass dein Beitrag etwas an dem, was ich sagte, vorbeigeht? Klar ist X11 "ein Feature" - wie ich auch schon geschrieben habe: "Integration des X-Servers". Mit den beiden graphischen Installationsvarianten meine ich in der Tat einmal in den Programmordner ziehen und einmal die Windows-hafte Variante mit lustigem "Weiter", "Weiter" klicken. Es bleiben dennoch zwei unterschiedliche Verfahren und mehr sagte ich nicht. Was außer "Mac OS X ist in jeder Beziehung perfekt und wer was anderes sagt ist'n Depp" willst du mir also mit deinem Beitrag sagen?
Was Artchi anspricht ist z.B. auch ein guter Punkt. Ich verwende Opera und der passt sich wirklich schlecht in Mac OS X ein. Unter Windows dagegen ist er trotz Qt perfekt eingepasst und selbst in Gnome passt er besser.
Wir können aber auch gerne auf das Detail-Level des Threads runtergehen. Massive Fokusprobleme bereitet mir hier zum Beispiel auch Opera. Aber das können wir ja gerne auf das böse Qt schieben. Dann fallen mir noch immer die unterschiedlichen Tastaturkürzel um zum Anfang/Ende der Eingabe zu springen ein. Mal ist es Cmd + Pos1/Ende, mal ist es Cmd + Pfeiltaste hoch/runter und mal ist es Pos1/Ende. Und das wohlgemerkt bei nativen Programmen.
Was ich damit sagen will ist schlicht, dass man als Mac-Nutzer kaum mit dem Finger auf andere zeigen kann. Gerade auch was Einheitlichkeit angeht.
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minhen schrieb:
Was außer "Mac OS X ist in jeder Beziehung perfekt und wer was anderes sagt ist'n Depp" willst du mir also mit deinem Beitrag sagen?
will ich nicht, und hab ich auch nicht. ich sagte der cocoa kram ist einheitlich. das x11 gefrickle nicht, da du als programmierer da deutlich mehr möglichkeiten hast deine programme uneinheitlich zu gestalten.
macs benutze ich im übrigen nur zum privatvergnügen, das aber gern.
auch habe ich im laufe der jahre und auch aktuell mit allen gängigen und auch exotischen betriebssystemen und oberflächen gearbeitet, um mir eine fundierte subjektive meinung bilden zu können...
noch ne frage: ich benutze zwar kein opera, aber das ist doch wohl auch nur ein port, und keine neuentwicklung für den mac, oder liege ich da falsch? da wunderts dann nicht, daß da einiges im argen ist.
grüße, mm
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Schonmal eine andere Software für Flash versucht? Ich kenn zwar spontan keine Namen, gibt aber viele preiswertere Programme und wer weiß vielleicht sogar was als Freeware.
Adobe Flash wird sicher die meisten Möglichkeiten haben, aber wenn es so grausam ist wie du erzählst..
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mezzo mix schrieb:
will ich nicht, und hab ich auch nicht.
Warum nimmst du dann die einfache Feststellung des Offensichtlichen - nämlich der verschiedenen Installationswege - als Anlass dich zu ereifern, wie dämlich man doch sein müsse, wenn man diese nicht verwenden könne

Und Opera hat nichts mit X11 zu tun, sondern ist in Qt geschrieben. Das Qt-Framework wiederum verwendet durchaus native Controls und passt sich auch sonst eigentlich so gut wie möglich an die jeweilige Plattform an:
http://doc.trolltech.com/4.3/qtmac-as-native.html
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minhen schrieb:
Warum nimmst du dann die einfache Feststellung des Offensichtlichen - nämlich der verschiedenen Installationswege - als Anlass dich zu ereifern, wie dämlich man doch sein müsse, wenn man diese nicht verwenden könne

naja, dann ist das falsch angekommen. die zwei installationsvarianten haben ja durchaus ihre daseinsberechtigung. man könnte zwar auf die drag and drop methode verzichten, sie hat aber schon was sehr angenehmes. auf die next->next methode kann man nicht so leicht verzichten. sobald dateien übers dateisystem verteilt werden müssen, kommt man mit dem kopieren eines verzeichnisses halt nicht mehr weiter.
grüße, mm
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mezzo mix schrieb:
sobald dateien übers dateisystem verteilt werden müssen, kommt man mit dem kopieren eines verzeichnisses halt nicht mehr weiter.
Auch per Drag & Drop installierte Anwendungen erzeugen weitere Dateien. Zwar nicht bei der Installation, wohl aber nachträglich. In dem Punkt ist Mac OS X aber eh der pure Horror mit Library und fehlendem Paketmanager. Apple weiß schon, weshalb es eine 320 GB-Festplatte in meinen iMac gesteckt hat

Aber weshalb ich den Thread rausgekramt hab, im Changelog der aktuellen Alpha-Version von Opera 9.5 steht bei "Mac specific" ein wunderschöner Eintrag:
"Possibly fixed a long-standing bug with Opera not getting proper focus when clicking it"
Damit ist der Punkt dann hoffentlich bald erledigt