Vorteil von Initialisierungslisten



  • Storm.Xapek.de schrieb:

    Weiterhin ist die Initalisierungsliste der einzige Weg dem Basisklassenkonstruktor Parameter mitzugeben...

    ... und um const-Elemente zu initalisieren.



  • KasF schrieb:

    Storm.Xapek.de schrieb:

    Weiterhin ist die Initalisierungsliste der einzige Weg dem Basisklassenkonstruktor Parameter mitzugeben...

    ... und um const-Elemente zu initalisieren.

    ... und Elemente zu initialisieren die keinen default ctor haben.

    Und das Wichtigste: es sieht geekiger und unverständlicher für Noobs aus 😉



  • ausserdem ist es dann für den compiler einfacher den konstruktor zu optimieren



  • Nicht wirklich. Bloss Code vor dem Optimieren ist schon "optimaler" (ja, ich weiss dass das kein Wort ist *g*), von daher wird der Code nach dem Optimieren u.U. auch besser sein. Was aber nix damit zu tun hat ob der Compiler sich beim Optimieren leicht oder schwer tut. Vielleicht tut er sich sogar schwerer.

    Mir ist klar dass das vielleicht Haarklauberei ist, nur der Punkt "Mithilfe der Initalisierungsliste initalisierst du die Variablen gleich mit den richtigen Werten" wurde ja schon erwähnt 😉



  • hustbaer schrieb:

    ..."optimaler" (ja, ich weiss dass das kein Wort ist *g*)...

    OT: Ich stelle immer wieder fest, dass dieses "optimal kann man nicht steigern"-Argument sowas wie eine "Intellektuellen-Erkennunsgparole" geworden ist - wer sie hinterfragt (bzw. versehentlich das Wort verwendet) hat sich als "Prekariatsangehöriger" geoutet und verdient, nicht mehr ernstgenommen zu werden. 😉

    Dabei ist das Wort "optimaler" IMO durchaus sprachlich sinnvoll ... z.B. in dem Kontext, in dem Du es schon verwendet hast. Komparative sind nämlich nicht "Steigerungsformen" (wie man im Deutschen gerne daraus macht), sondern "Vergleichsformen". Auf diese Weise kann auch etwas "besser" sein, ohne "gut" zu sein.
    ... oder eben etwas dem Optimum näher (also nicht optimal) als etwas Anderes ... und deswegen "optimaler". 😃

    Gruß,

    Simon2.



  • ... sie sind dazu nohc unübersichtlich und häßlich. :p



  • Dabei ist das Wort "optimaler" IMO durchaus sprachlich sinnvoll ... z.B. in dem Kontext, in dem Du es schon verwendet hast. Komparative sind nämlich nicht "Steigerungsformen" (wie man im Deutschen gerne daraus macht), sondern "Vergleichsformen". Auf diese Weise kann auch etwas "besser" sein, ohne "gut" zu sein.
    ... oder eben etwas dem Optimum näher (also nicht optimal) als etwas Anderes ... und deswegen "optimaler". 😃

    Optimal ist aber der Superlativ! Du Prolet!



  • Fellhuhn schrieb:

    ... sie sind dazu nohc unübersichtlich und häßlich. :p

    Das ist Geschmackssache, ich persönlich empfinde sie sogar als lesbarer - von den ganzen anderen Vorteilen mal ganz zu schweigen.

    cu André



  • Klugscheißer schrieb:

    ...Optimal ist aber der Superlativ! Du Prolet!

    Von was ?



  • Simon2 schrieb:

    Klugscheißer schrieb:

    ...Optimal ist aber der Superlativ! Du Prolet!

    Von was ?

    Optimal ist abgeleitet vom lateinischen optimum (das beste), dem Superlativ von bonum (gut).
    Damit bedeutet optimal sein soviel wie "das Beste sein" und kann tatsaechlich nicht gesteigert werden.

    Optimieren bedeutet dementsprechend eigentlich "zum Besten machen", tatsaechlich und vor allem Im Zusammenhang mit Compilern nur "besser machen". Man kann sich jetzt drueber streiten ob man "optimal" genauso abschwaecht und im Zusammenhang mit Compilern als "verbessert" uebersetzt, so dass "optimaler" als "besser verbessert" oder "mehr verbessert" als fachsprachlich halblegales Wort anzusehen ist 😛



  • pumuckl schrieb:

    ...
    Optimal ist abgeleitet vom lateinischen optimum (das beste), dem Superlativ von bonum (gut)....

    Mag alles sein, aber die lateinischen Wurzeln schreiben üblicherweise nicht vor, wie Worte in der deutschen Grammatik zu verwenden sind. Selbst bei Wiktionary wird zwar postuliert, warum "optimaler" verboten sei (mit einer IMO ebenso unzulässigen Begründung), es wird aber trotzdem als "positiv" und nicht als "superlativ" einsortiert.
    Dass es sich (im Deutschen) also NICHT um einen Superlativ handelt, ist eigentlich unstrittig.

    Wer über die Anwendung ausländischer Grammatiken auf fremdstämmige Begriffe philosophieren möchte, dem sei mal Sebastian Sick/Zwiebelfisch ans Herz gelegt.

    Gruß,

    Simon2.



  • Optimal hat auch imd eutschen die bedeutung "das beste".

    Aber nehmen wir mal an, es gäbe die Steigerung "optimaler". Was ist eine optimalere Lösung? Eine Lösung die besser ist als "die beste". Was ist aber eine Lösung die besser ist als die beste? richtig, irgendwie doch die beste. Also wird aus der optimaleren lösung automatisch die Optimale lösung, und aus der alten Optimalen Lösung wird eine gute Lösung 😉



  • otze schrieb:

    Optimal hat auch imd eutschen die bedeutung "das beste".

    Aber nehmen wir mal an, es gäbe die Steigerung "optimaler". Was ist eine optimalere Lösung? Eine Lösung die besser ist als "die beste". Was ist aber eine Lösung die besser ist als die beste? richtig, irgendwie doch die beste. Also wird aus der optimaleren lösung automatisch die Optimale lösung, und aus der alten Optimalen Lösung wird eine gute Lösung 😉

    Manchmal ist die optimale Lösung keine gute Lösung. Vielleicht gibt es keine gute Lösung. Dann wäre die am wenigsten schlechte Lösung die optimale Lösung ohne gut zu sein. Daher wäre die vorige optimale Lösung, die ja doch nicht optimal war, auch keine gute Lösung 😃 .

    Ansonsten sehe ich es genauso, daß es keine optimalere Lösung geben kann. Höchtens einen Lösung, die näher an der optimalen Lösung dran ist. Das wäre dann eine optimierte Lösung. Und das ist es, was der Optimierer im Compiler macht.



  • Simon2 schrieb:

    Dass es sich (im Deutschen) also NICHT um einen Superlativ handelt, ist eigentlich unstrittig.

    Was aber trotzdem nicht bedeutet, dass es dazu einen Komparativ und Superlativ geben muss. Nehmen wir beispielsweise Worte wie "endgueltig", "positiv", "neutral", "leer" usw. die absolute Eigenschaften beschreiben (im Vergleich zu relativen, wie hell, laut, schnell etc.) Es gibt nichts "endgueltigeres", "positiveres", "neutraleres" oder "leereres", "optimaleres".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Adjektiv#Steigerungsformen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Absolutadjektiv
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pleonasmus



  • Och, ich würde schon sagen das es "positiver" gibt. Genauso wie es "größer" gibt. "Positiver" ist ferner der Null als "positiv". Man kann etwas "positiver" sehen als jemand anders. Ob das sprachlich richtig ist, ist mir allerdings schnurz.



  • Rein mathematisch ist positiv rechts von der Null, nicht fern der Null. Und rechter als etwas anderes sein kenne ich eigentlich nur im politischen Sinne. 😃



  • Wenn Fellhuhn recht hätte mit seiner definition, wäre negativ auch recht positiv...ausser wir definieren negativ so, dass es näher an null ist:D

    5 ist negativer als 6 👍



  • Negativ ist ja schon kleiner als 0 per Definition. 😛
    -4 ist negativer als 4 und -5 ist negativer als -4. 😉



  • argh... seitwann kann eine Zahl negativer sein, als eine andere? Entweder, sie ist negativ, positiv oder 0.
    eine Zahl kann größer oder kleiner als eine andere sein, aber nicht "positiver"

    genauso kann eine Lösung besser oder schlechter als eine andere sein, aber optimal bleibt das beste, was man aus der gegenwärtigen Situation erreichen kann, es kann aber durchaus bessere Lösungen als die optimale geben, allerdings sind diese dann nicht machbar. Besser als die Initialisierungsliste wäreeine automatisch richtige Initialisierung, aber das ist schlicht nicht möglich, daher stellt die Initialisierungsliste die optimale (bestmögliche) Lösung dar

    Ihr definiert doch einen boolean doch auch nicht als Fließkommazahl



  • Aber wenn ein Wert boolscher ist als ein anderer... :p


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